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Alt 22.09.2007, 01:05   #1
rosoftxl
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rosoftxl befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Fachkräftemängel -Studiengebühren belasten sozialschwachen Familien,arme Studenten

Die Studiengebühren belasten finanziell die sozialschwachen Familien und behinderte Studenten und bedürftige Studenten und die Abschaffung der Studiengebühren - OECD Studie Fachkräftemängel beim deutschen Arbeitsmarkt


ich bin der Meinung,dass die Studiengebühren kontraproduktiv aus vielen verschiedenen Gründen.Die Bildung ist der Kernkomponente für ein zukunftsfähiges Land.Die Studiengebühren verringern die Zukunftschancen von Deutschland.Ferner ist die Zahl der Studienanfänger und Hochschulabsolventen deutlich bei von Union-FDP regierten Ländern gesunken.Deutschland muss in Bildung investieren und braucht mehr Hochschulabsolventen,um gut beim globalen Wettbewerb voranzukommen.

Die Studiengebühren führen zu Fachkräftemängel und wenigeren Hochschulabsolventen.Das bremst erheblich die deutsche Wirtschaft und kleine und mittlere Unternehmen,die eine wichtige Rolle bei der Schaffung von Arbeitsplätzen spielen.Wie eine am Dienstag in Berlin veröffentlichte OECD-Studie zeigt,sind die Studiengebühren Gift für deutsche Wirtschaft und kleine und mittlere Unternehmen.

Die Studenten müssen immer mehr arbeiten,um die Studiengebühren die Miete,die Lebenshaltungskosten,die Telefonkosten,den Semesterbeitrag zu finanzieren.Das führt dazu,dass die Studenten die Studienzeit verlängert.

Wegen der Studiengebühren entscheiden die Abiturienten sich immer für die Ausbildung statt des Studiums.

Im Übrigen müssen die sozialschwachen Familien aus Arbeitnehmer und Arbeitslosen für die Studiumsfinanzierung ihrer kinder wegen der Studiengebühren mehr in die Tasche greifen.Damit erschweren Union und FDP die Bildungschancen für Studenten aus Arbeiter- und Arbeitslosenfamilien.Das ist aus sinkenden Zahlen der Studienanfänger an den Universitäten und Fachhochschulen zu erkennen.

Die Studiengebühren erschweren das Studium der Studenten mit Kindern und behinderte bedürftige Studenten.Ferner sind die Studiengebühren für die Studenten,die Bafög erhalten,extra finanzielle Belastung.

Die Studiengebühren verursachen,dass die Studenten hoch sich verschulden müssen und mit dem Berufsleben nach dem Studium unter dem Schuldenlast beginnen.

Ich glaube ,Die staatliche Finanzierung der Hochschulen und Universitäten soll garantieren,dass der Hochschulzugang allen sozialen Schichten offensteht.

Aus diesen geschilderten Gründen schaffen die Studiengebühren keine Lösungen sondern gesellschaftliche Ungerechtigkeiten und neue Probleme.Deswegen sollen die Studiengebühren abgeschafft werden.

Zitat:
http://www.presseportal.de/text/story.htx?nr=1044360

05.09.2007

Statistisches Bundesamt: Die Zahl der Studienanfänger in Deutschland geht zurück

Die Studienanfängerzahlen in Deutschland sind laut
des Statistischen Bundesamtes im letzten Jahr erneut zurückgegangen.
Im Wintersemester 2006/2007 nahmen demnach bundesweit 295 091
Anfänger ihr Studium auf.

Geändert von Fokker (23.09.2007 um 03:58 Uhr). Grund: Ganzen Artikel zitiert.
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Alt 22.09.2007, 19:43   #2
Gelöscht
 
Beiträge: n/a
http://www.presseportal.de/text/story.htx?nr=1044360

05.09.2007

Statistisches Bundesamt: Die Zahl der Studienanfänger in Deutschland geht zurück

[...] Ob der Rückgang mit der Einführung von
Studiengebühren in mehreren Ländern zusammenhängen könnte, geht aus
den Zahlen nicht eindeutig hervor. So ist in den Gebührenländern
Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg die Zahl der
Studienanfänger tatsächlich gesunken. In Bayern und Hamburg, wo
Studierende ebenfalls zahlen müssen, nahmen allerdings mehr Anfänger
ein Studium auf.

Damit ist eben doch gar nichts darüber gesagt, in wie weit Studiengebühren mit dem Ergebnis der Studie zusammenhängen!
Persönlich bin ich zwar auch gegen Studiengebühren, aber in wie vielen Ländern gibt es diese, und die schneiden trotzdem besser in der OECD-Studie ab als Deutschland. Daran allein kann es also doch nicht liegen......

In diesem Zusammenhang wäre übrigens ein Thread über die Arbeitslosenzahlen bei Akademikern nicht schlecht, denke ich! Wenn da also jemand verläßliche Quellen und Zahlen hat: Threaden!

Geändert von Fokker (24.09.2007 um 01:48 Uhr). Grund: Konsequent...
 
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Alt 24.09.2007, 01:53   #3
Fokker
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Studiengebühren sind sicher kein Anreiz für Abiturienten studieren zu gehen. Man kann jedoch sicher sagen, dass Studiengebühren so manchem Studenten das leben erschweren.
Studiengebühren werden also mit großer Sicherheit einigen das Studium unmöglich machen, zumal nicht jeder Bafög kriegen kann.
Vielleicht sind in anderen Ländern diese Bedingungen deutlich besser?
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Alt 24.09.2007, 20:52   #4
Killerkeks
 
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Hätts nicht treffender formulieren können, Fokker
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Es ist manchmal besser, überhaupt nicht zu denken als intensiv und falsch zu denken.

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Alt 26.09.2007, 03:01   #5
Raptor
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Zitat: Fokker Beitrag anzeigen
Studiengebühren sind sicher kein Anreiz für Abiturienten studieren zu gehen. Man kann jedoch sicher sagen, dass Studiengebühren so manchem Studenten das leben erschweren.
Studiengebühren werden also mit großer Sicherheit einigen das Studium unmöglich machen, zumal nicht jeder Bafög kriegen kann.
Vielleicht sind in anderen Ländern diese Bedingungen deutlich besser?
Sicher sehe ich die Studiengebühren als Student zwar auch kritisch, aber wieso einigen das Studium unmöglich gemacht wird sehe ich nicht.
Über die KfW-Förderbank ist es z.B. ohne größere Probleme möglich, einen Kredit aufzunehmen. Dafür sind auch keine Sicherheiten erforderlich. Für einen studierten Arbeitnehmer sollten, selbst wenn es 14 Semester werden sollten, die Gebühren von 500€ pro Semester wohl bezahlbar sein. Auch bei einem Zinssatz von 8,9% p.a..
Insofern kann ich nicht so recht nachvollziehen, warum gerade gewisse Personengruppen benachteiligt sein sollten.

Die Qualität der Lehre soll doch eben durch die Gebühren verbessert werden. Ich kann aus persönlicher Erfahrung sagen, dass zu mindestens ein größerer Teil der Gelder sinnvoll verwendet wird, z.B. beim Kleingruppenübungen oder Anschaffungen von dringend benötigten Rechnerpools. Allerdings gibt es auch noch Schnellschüsse mit Projekten die einfach unnötig wären. Es bleibt wohl zu hoffen, dass sich das noch ändert. Andererseits läuft die Investition von staatlichen Geldern auf einem ähnlichen Niveau.

Selbst der verlinkte Artikel kann keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Rückgang von deutlich unter 2% und den Studiengebühren herstellen.

Ob die Bedingungen in anderen Ländern für ein Studium soviel besser sind, oder die Bedingungen für andere Ausbildungen soviel schlechter ist aber sicher eine interessante Fragestellung.
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Alt 26.09.2007, 15:39   #6
Fokker
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Bei dem Wort unmöglich habe ich mich wohl in der Wortwahl vergriffen. Dennoch wird es für bestimmte Leute schwierig, zB wenn man bereits 31 Jahre alt ist, zwei Ausbildungen hat (bei Erziehern ist dies zB der Normalfall), dann schränken sich die Möglichkeiten ein. Zwar mag es dann immer noch nicht unmöglich sein, ein Studium aufzunehmen, jedoch werden die Hürden immer größer.

Abgesehen davon schrecken heute schon viele vor dem Studium zurück, weil man eben kein Einkommen hat, Bafög zurückgezahlt werden muss, die Studiengebühren vllt. sogar durch einen Kredit finanziert werden müssen und man so verschuldet in das Berufsleben startet.
Kein Wunder, dass eine Ausbildung vielen attraktiver erscheint und dies vor allem den Menschen, deren Eltern nicht für ein Studium aufkommen können.
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Alt 26.09.2007, 18:59   #7
Imago
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Beiträge: 134
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Zitat: Raptor Beitrag anzeigen
Für einen studierten Arbeitnehmer sollten, selbst wenn es 14 Semester werden sollten, die Gebühren von 500€ pro Semester wohl bezahlbar sein. Auch bei einem Zinssatz von 8,9% p.a..
Nur gibt es auch für studierte Leute keine Arbeitsplatzgarantie
Und da so ein Studium so seine Zeit dauert, wirst du auch nie 100% zuverlässige Prognosen über die Arbeitsmarktsituation am Ende deines Studiums haben. Die Gefahr dass du am Ende des Studiums erstmal ohne Job da stehst kannst du einfach nicht 100% ausschließen.
Und je nach finanzieller Lage würde ich mir da schon ganz genau überlegen ob ich da jetzt mit 5000€ irgendwo in der Kreide stehen möchte.
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Alt 26.09.2007, 22:40   #8
Killerkeks
 
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Genau Imago, wollte ich auch gerade anführen... Gibt genügend arbeitslose Akademiker... Und wieviele ihr Studium abbrechen, und sich um Ausbildungsplätze bewerben bekomme ich ja bei uns mit...

kex
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