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Alt 17.06.2008, 22:04   #1
tdd
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Bundesamt für Strahlenschutz: Handystrahlung ungefährlich

Zitat:
Studie findet kein erhöhtes Krebsrisiko für Mobiltelefonierer

Entwarnung auf fast allen Ebenen: Mobiltelefonieren macht nicht krank, ergibt eine großangelegte Studie des Bundesamts für Strahlenschutz. Doch Lücken bleiben. Es fehlen Langzeitergebnisse und auch die Wirkung auf Kinder ist noch nicht erforscht.
Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...560166,00.html

Hi
die Hinweise verdichten sich immer mehr, dass Handystrahlung keine schädlichen Wirkungen auf unseren Körper haben.
Viel schädlicher ist das Telefonieren mit dem Handy sowieso für das Portemonnee.
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mfg
tdd
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Alt 18.06.2008, 20:27   #2
Neuklon
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Um ehrlich zu sein, eine Studie die zur Hälfte lobbyistisch finanziert wurde, traue ich keinen Zentimeter über den Weg. Da kann mir der gute Herr Gabriel sonst was erzählen. Und so eindeutig wie pupliziert ist das Ergebnis nun auch nicht. Im Bericht heisst es schließlich: "eine Gefahr lasse sich nicht nachweisen." Das klingt eher nach: "Wir haben bisher keine direkten Schädigungsfolgen nachgewiesen, können es aber nicht ausschließen."

- keine unabhängige Studie
- keine langzeitlichen Erkenntnisse (ab 10 Jahre)
- Gefahr für Kinder weiter ungeklärt

Die Studie (Strahlenbelastungen im Alltag) gibt im übrigen in seinem 54 seitigen Bericht Strahlungsbelastungen direkt zu:

"Expositionen nahe an den Grenzwerten treten nur bei der Nutzung einiger körpernah betriebener Geräte auf, wie zum Beispiel bei der Nutzung von Handys..."

Das die Grenzwerte allgemein zu hoch angesetzt sind, erwähnt natürlich niemand. Im letzten Jahr kam die unabhängige "BioInitiative WorkingGroup" zu genau diesem Ergbnis:

Zitat:
Die "BioInitiative WorkingGroup" hat nach eigenen Angaben rund 2000 vorhandene Studien zur Wirkung elektromagnetischer Felder ausgewertet. Deren Ergebnisse zeugen aus Sicht der Experten für ein erhöhtes Risiko durch den Einfluss von Quellen elektromagnetischer Strahlung wie Stromleitungen oder Mobiltelefonen. Deshalb fordern die Experten eine Senkung der Grenzwerte, um die Entstehung von Krebserkrankungen und neurologischen Erkrankungen zu verhindern.
Quelle: inside-handy.de


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Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln.
Otto von Bismarck
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Alt 04.08.2008, 18:41   #3
T-Rex
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Zitat: Neuklon Beitrag anzeigen
Das klingt eher nach: "Wir haben bisher keine direkten Schädigungsfolgen nachgewiesen, können es aber nicht ausschließen."
Das ist doch die theoretische Maximalaussage. Man kann nur Schädigungsfolgen ausschließen, in dem man alle bekannten Wege der Schädigung nachvollzieht. Wenn man dann nichts findet, schließt man eine Gefährdung aus. Das geht nur so.

Zusammengenommen mit der Tatsache, das es keine Studie gibt, die eine Schädigung nachweist reicht mir das im Moment um weiter zu telefonieren.

Wer viel mit dem Handy telefoniert mag zukünftigen anderen Ergebnissen vorbeugen durch Benutzung eines Head sets - die Energie von Strahlung nimmt mit der Kubikwurzel zum Abstand der Quelle ab und ein Bluetooth Headset hat wesentlich weniger Leistung als ein GSM Telefon.

Im Übrigen fand ich den Link zu den BioInitiative Leuten ganz interessant - die haben viele Reviews gesammelt und machen sich ihre eigenen Gedanken - aber einen Zusammenhang wie zwischen Rauchen und Herzinfarkt, den konnten die auch nicht liefern. Es KÖNNTE sein, dass intensives langjähriges GSM telefonieren Krebs an Hirn- und Ohr hervorruft -die Krebserkrankungen sind nach den odd ratios für GSM telefonierer zwischen 0.9 (GSM telefonierer sind gesünder !) und 2 (Rauchen macht Herzinfarkt OR ca. 8) also leicht erhöht.

Wenn man bedenkt, dass eine regelmäßige mechanische Reizung das Krebsrisiko schon erhöht währe ich nichtmal überrascht, wenn die hier eine erhöhte Inzidenz bei Leuten fänden, die immer auf der Seite schlafen.
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Alt 17.08.2008, 11:17   #4
Neuklon
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Zitat: T-Rex Beitrag anzeigen
Das ist doch die theoretische Maximalaussage. Man kann nur Schädigungsfolgen ausschließen, in dem man alle bekannten Wege der Schädigung nachvollzieht. Wenn man dann nichts findet, schließt man eine Gefährdung aus.
Vollkommen richtig, solange tatsächlich alle bekannten Wege geprüft werden! Schließlich besteht die Möglichkeit nur unzureichend intensiv vorgegangen zu sein oder aus Geld/Zeitmangel wichtige Aspekte übergangen zu haben. Hinterher wird dann solch ein Satz in die Auswertung notiert um sich abzusichern. Bei einer lobbyunterstützten Forschung horche ich grundsätzlich auf und beachte Störfeuer im Besonderen. Es wäre nicht das erste Mal das unerwünschte Datenauslesungen unter'm Teppich verschwinden um ein "reines" Ergebnis zu gewährleisten.

Zitat:
Zusammengenommen mit der Tatsache, das es keine Studie gibt, die eine Schädigung nachweist reicht mir das im Moment um weiter zu telefonieren.
Ach nein? Dann bist du etwas mager informiert...zwar ist keine direkte Schädigung nachgewiesen, der Verdacht liegt aber sehr nahe.

http://www.3sat.de/3sat.php?http://w...729/index.html

Im übrigen braucht es nur 5 Minuten der Suche im Netz (themengebunden), und man stößt auf Seiten, Versuche, Nachweise etc. (sicherlich selten nachgeprüft) die einen nachdenklich machen.

Bei der Kritik geht es nicht um einen Handyverzicht, die Strahlung einzudämmen und die Grenzwerte zu senken...das sollte das Thema sein. Dann wäre alles in bester Ordnung, wir reden hier von geringen Mehrkosten die eventuell großes bewirken können. Schaden kann so etwas in keinem Fall. Lieber vorbeugend aktiv werden als erst hinterher, wenn es zu Schäden geführt hat - ich denke das ist erstrebenswert.

Zitat:
Es KÖNNTE sein, dass intensives langjähriges GSM telefonieren Krebs an Hirn- und Ohr hervorruft -die Krebserkrankungen sind nach den odd ratios für GSM telefonierer zwischen 0.9 (GSM telefonierer sind gesünder !) und 2 (Rauchen macht Herzinfarkt OR ca. 8) also leicht erhöht.
Das kleine Wörtchen KÖNNTE im Zusammenhang mit ernsthaften Widersprüchen und Gefahrenpotenzial, reicht aus um zu handeln. Sollte sich die Sorge eines Tages erledigen, hätte man sich und andere zwar umsonst geschützt...aber das ist alle Mal besser als wenn der umgekehrte Fall einträfe.
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Alt 29.08.2008, 13:20   #5
T-Rex
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Zitat: Neuklon Beitrag anzeigen

Das kleine Wörtchen KÖNNTE im Zusammenhang mit ernsthaften Widersprüchen und Gefahrenpotenzial, reicht aus um zu handeln. Sollte sich die Sorge eines Tages erledigen, hätte man sich und andere zwar umsonst geschützt...aber das ist alle Mal besser als wenn der umgekehrte Fall einträfe.
Das kommt darauf an, was der Preis ist und wie groß dieses 'könnte' geschrieben wird (ich sehe Du schreibst es - wie ich - ganz groß - ich denke, die Studien schreiben es sehr klein).

Jetzt warten wir mal alle gespannt, bis jemand dem Adlkofer seine Experimente repoduziert (ist so üblich, bis man was glaubt - das gilt ganz besonders für solche Mediziner Studien) und dann sehen wir ja ob eine Möglichkeit besteht, wie Handystrahlung den Körper schädigen kann.

(Er sagt ja selbst - so richtig doll gefährlich kanns nicht sein)

Mein Resume:

Die Menschheit hätte keinen einzigen technischen Fortschritt zu Stande gebracht, wenn nicht Risiken eingegangen worden währen.

Andererseits.... ich habe schon lange eine Blue Tooth Freisprecheinrichtung - (wesentlich weniger Leistung als der GSM Sender im Handy) und benutze diese - wenn es so einfach ist ein Risiko zu vermeiden - wär man ja doof es nicht zu tun ;-)

(Nochmal zur Erinnerung - Die Intensität Isotroper Strahlung nimmt mit dem Abstand im Quadrat ab.)
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