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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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[Kritik] Das Schulsystem
Verbesserung der schulischen Ausbildung (speziell auf IT-Systemkaufleute und Informatikkaufleute)
Wir alle wissen das unser Schulsystem fürn Arsch ist. Ich hab mir mal Gedanken gemacht, was man ändern müsste. Das ganze ist jetzt halt sehr auf meinen Berufsschulunterricht bezogen – aber ihr könnt ja auch eure Meinungen zur Schule posten ![]() Absprache der Lehrer untereinander Es kann nicht sein, dass manche Dinge in 3 Fächern durchgenommen wird und andere vernachlässigt werden. Desweiteren sollte eine gewisse Wissenstransparenz da sein, dass der Präsentationslehrer weiß, dass man in Deutsch/Kommunikation schlecht steht und hier Nachholbedarf besteht Praxisnaher Unterricht – statt theoretischer „Auswendiglernunterricht“ In der Praxis sind viele Sachverhalten ganz anders als man sie in der Theorie lernt Die Lehrer beten oftmals den Stoff nach Routine runter Praxisnahe und zeitgerechtere Themen anschneiden Weg von diesem Gymnasialdenken – Praxisorientierte Arbeitskräfte braucht das Land Lehrpläne überarbeiten – Unterrichtsstoff nicht mehr zeitgemäß Man sollte alte Prinzipien mit neuen Erkenntnissen kombinieren Was nutzt es mir wenn ich Methoden bis in die Tiefe ansehe und es NIE wieder brauchen werde, weil neue Dinge Standard sind (Koax – RJ45) Auf keinen Fall Fächer wie Sozialkunde oder Religion aus dem Programm nehmen. Religion ist laut GG sowieso fester Bestandteil – aber Sozialkunde wird benötigt um wenigstens den geringen Teil der politisch begeisterten bei der Stange zu halten und eine Informationsplattform bilden. Ich würde sogar weitergehen und den Sozialkundeunterricht verstärken um auch auf Kommunale Probleme eingehen und aktuelle Politik. Denn nur so kann ich etwas gegen das Desinteresse der Jugendlichen tun und sie zum Wählen motivieren Strukturiertes Konzept Damit der Schüler weiß warum er etwas wann tut bevor er beigebracht bekommt wie er es tut. (Wir bekommten zB gezeigt wie man IP-Adressen vergibt – wissen aber noch nicht wozu die gut sind – klar ich weiß es schon aber Mädels etc nicht )Die Lehrer sind sich dem Wissensstand des/der Schüler nicht bewusst oder ignorieren es einfach. Mehr auf Wünsche der Schüler eingehen, wenn sie etwas interessiert Chancengleichheit Bei uns in der BS-Klasse sind Leute die auf einer HBF DV (Höhere Berufsfachschule für Datenverarbeitung) waren, die Excel/Rechnungswesen etc schon alles können. Und wir mit einem Mittleren Bildungsabschluss (MR) müssen darunter leiden, da der Lehrer darauf keine Rücksicht nimmt und einfach voll durchzieht. Wettbewerbsverzerrung durch Großbetriebe – Ich selbst bin in einem Großbetrieb und wird auf das Präsentieren gedrillt und hab alte IHK-Bögen zum Üben – das bleibt den Kleinbetrieben verwährt Schüler mit Schüler mit schwachen Vorkenntnissen sollten berücksichtigt werden und auf ihnen aufgebaut werden Keine unnützen Bussysteme bis ins Detail erklären sondern eher auf Verkaufsstrategien etc eingehen. Ich muss einem Kunden NIE Bussysteme erklären |
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#2 |
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Beiträge: n/a
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AW: [Kritik] Das Schulsystem
Ich bin strikt gegen Religionsunterricht an den Schulen. Laut Grundgesetz herrscht bei uns doch Religionsfreiheit, da muss ich mir sowas nicht anhören. Ansonsten hast du schon recht. Ich weiss nicht wie das woanders ist, aber hier wurde in der Oberstufe(7-10) der Sozialkundeunterricht mit dem Geschichtsunterricht zussammengetan. erst in der gymnasialen Oberstufe gibts dann ein extra Fach(Politische Weltkunde), das auch von jeden belegt werden muss(mind. 2 Semster). Ansonsten hast du die wesentlichen Punkte schon angesprochen. Nämlich ein überarbeiteter Lehrplan, dermöglichst auch deutschlandweit einheitlich ist. Momentan ist der Wissensstand ja sogar von Schule zu Schule verschieden. Auch wenn die Forderung nach mehr Praxis durchaus berechtigt ist, wirst du nicht ganz weg von der Theorie wegkommen, grade z.b. in den Gymnasium. CU Imago |
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#3 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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AW: [Kritik] Das Schulsystem
Du eule
hab dir schon auf dem anderen Board gesagt, dass es i-wo festgehalten ist. obs jetzt GG war oder sonst wo kA. Aber es ist einfach so ![]() Dazu kommt noch unser Schul-TÜV der ganz dringend her muss |
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#4 |
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Beiträge: n/a
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AW: [Kritik] Das Schulsystem
narf
ich hab dir doch auch gesagt, dass es nicht sein kann, dass das gesetzlich festgehalten ist. Weil es z.b. in unserer Schule so einfach überhaupt nicht gibt. |
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#5 |
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Schlächter
Registriert seit: 07.05.2004
Beiträge: 382
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AW: [Kritik] Das Schulsystem
guckst du hier:
Außerdem bin ich für eine Abschaffung von Klassen bzw Stufen und damit dem Sitzenbleiben. Es sollten nur noch Kurse angeboten werden, die Schüler dann nach ihren Wünschen frei belegen können. Jedes Jahr wieder und ohne Zwang. Wenn ich etwa schon in einem bestimmten Bereicht Erfahrung habe, so macht es keinen Sinn mich zu zwingen die Einsteigerkurse zu beenden, bevor ich zu den Fortgeschrittenen darf. Auch sollte keine Benotung mehr in der Schule stattfinden, außer vielleicht ein Schüler wünscht eine Einschätzung seiner Fähigkeiten. Sowas könnte man viel eher in der freien Wirtschaft von Unternehmen machen lassen, die gegen Bezahlung und Könnens-Nachweis einem bestimmte Zertifiktate ausstellen mit denen man sich dann bewerben kann. Die Noten, die von Schulen im Moment verteilt werden, sind absolut nutzlos. Ich kenn ihr genug Leute in Informatik oder Mathe, die gute Noten haben, die etwa soviel von Computern und Mathe verstehen wie ein Stück Brot. Jedoch werden hier ja auch Dinge wie mündliche Mitarbeit und das plichtbewußte Machen der Hausaufgaben belohnt. Ein Arbeitgeber weiß bei dann also über die Angestellten nur, dass diese unter Druck gern noch fleisig primitivste Arbeiten erledigen, ob sie jedoch einen leisen Schimmer von dem haben, was in dem Fach hätte unterrichtet werden sollen, weiß er nicht. Der Unterricht am Gymnasium ist sicher sehr theoretisch. Das ist ein Problem. Jedoch heißt die Lösung nicht, den Unterricht am Gymnasium praktischer zu machen. Eigentlich ist das Gymnasium genau dafür da solche "theoretischen Fachidioten" zu erstellen. Die werden auch gebraucht und zwar mehr als genug. Jedoch sollte nicht jeder zwangsweiße aufs Gymnasium gehen müssen. Fast alle Eltern versuchen doch ihre Kinder aufs Gymnasium zu pushen, unabhänig davon ob diese geeignet dafür sind oder nicht. Heute wird ja sogar an vielen Stellen Abitur verlagt für Arbeitsplätze, die auch ein guter Realschüler erledigen könnte. Ergo ist die momentane von der "Inteligenz" des Schülers abhänige Verteilung auf die Schulformen einfach falsch. Das sollte mehr nach Interessen gemacht werden. Bzw vielleicht ist diese Aufspaltung einfach nicht sinnvoll. Leute, die gern an der PC Elektronik rumtütfteln sollen oder Brötchen backen, wählen eben den einen Kurs und die anderen, die eher Programme für den PC entwickeln und Brötchen weltweit vermarkten wollen, den anderen Kurs. Und die Freaks, die definieren wollen was ein PC überhaupt ist und darüber nachdenken wie sich ein Brötchen im vierdimensionalen Raum verhält, nehmen eben den Freak-Kurs. Ich bin ebenfalls strikt gegen Relgionsunterricht an Schulen. Ich halte auch Artikel 7 unseres Grundgesetz für verfassungswidrig. Von einem Schultüv halte ich nicht viel. Wenn eine Schule schlecht ist soll man sie eben wechseln dürfen und wenn eine Schule nicht genug Schüler ranschafft, dann werden die Lehrer eben rausgeworfen. Es gibt doch genug Privatschulen bei denen das weltweit klappt. Wieso wollen wir alles in staatlichen Hand haben? Geändert von System (28.05.2004 um 17:29 Uhr). |
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#6 |
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Beiträge: n/a
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AW: [Kritik] Das Schulsystem
thx @System für den Gesetzverweis.Hätte ich echt nicht für möglich gehalten.Kann dir auch nur zustimmen, dass dies nicht mit der Verfassung konform geht.
Trotzalledem hatte ich auch Recht, dass es bei uns kein gesetzlich verschriebenen Religionsunterricht gibt: Das trifft afaik auf Bremen und Berlin zu ![]() Cu Imago |
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#7 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden
Beiträge: 241
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AW: [Kritik] Das Schulsystem
Zur not kann man auch Werte und Normen wählen, habe ich fürs nächste Jahr gewählt, mal sehen wie das so ist. Naja, ist letzendlich auch egal...
Halt Reli gar nicht für so schlecht, solange es so ist, das man in Reli über alle Religionen informiert wird und es nicht solche fanatischen Lehrer sind ( was ich bisher noch nicht erlebt habe). |
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#8 |
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Benutzer
Registriert seit: 28.03.2004
Beiträge: 185
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AW: [Kritik] Das Schulsystem
Da wir in Deutschland keine Verfassung haben, ist der besagte Artikel wohl kaum verfassungswidrig. Immerhin haben wir anstatt einer solchen ein Grundgesetz. Leider steht das mit dem Religionsunterricht ausgerechnet dadrin. Aber den gesetzmäßig verpflichtenden Religionsunterricht hat Adolf Hitler eingeführt, dass kann nicht schlecht sein.
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#9 |
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Schlächter
Registriert seit: 07.05.2004
Beiträge: 382
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AW: [Kritik] Das Schulsystem
Gothmog, schau mal bitte hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Verfassung Ein Bundesgrundgesetzgericht hab ich bisher hier noch nicht gesehen.
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#10 |
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Registriert seit: 28.03.2004
Beiträge: 185
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AW: [Kritik] Das Schulsystem
Nichtsdestotrotz haben wir in Deutschland das Grundgesetz als Grundlage aller anderen Gesetze. Das ist zwar so etwas wie eine Verfassung, heißt aber anders. Vor allem liegt ihm aber keine Verfassung zugrunde; und eine Verfassung kann schlecht verfassungswidrig sein.
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#11 |
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Schlächter
Registriert seit: 07.05.2004
Beiträge: 382
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AW: [Kritik] Das Schulsystem
Unser Grundgesetzt ist die Verfassung, da ändert auch der Name nichts dran. Die obskure Namensgebung diente ja nur dem Zweck, dass man nach der Wiedervereinigung dann eine "echte" Verfassung verkünden kann. Hat man aber wohl deswegen nicht gemacht, weil unser Grundgesetzt seinen Dienst ja getan hat.
Und der Begriff ist doch nunmal so definiert, dass er auch das Grundgesetzt mit einschließt. Beim Herrscher eines Landes würde ich ja König, Kaiser, Führer, Zar, Fürst usw akzeptieren, auch wenn die nicht extra noch ein Namensschildchen mit Berufsvermerk bei sich tragen.
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#12 |
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Benutzer
Registriert seit: 28.03.2004
Beiträge: 185
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AW: [Kritik] Das Schulsystem
Der Name war eher in der Hoffnung gegeben, dass die Russen ihren Teil Deutschlands nicht total abschotten. Hat leider nicht geklappt.
Ich sagte ja auch bereits, das Grundgesetz ist im Prinzip eine Verfassung. Mein zentraler Punkt war, dass ein Artikel im Grundgesetz nicht verfassungswidrig sein kann. |
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#13 |
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Beiträge: n/a
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AW: [Kritik] Das Schulsystem
Das Grundgesetz besteht doch aus vielen einzelnen Paragraphen/Abschnitten etc. Und wenn einer davon gegen einen anderen verstößt, dass ist dieser Punkt nunmal verfassungswidrig. |
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#14 |
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Registriert seit: 28.03.2004
Beiträge: 185
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AW: [Kritik] Das Schulsystem
Wenn sich zwei Artikel in einem Gesetz widersprechen, widersprechen sie sich eben. Solange ihnen keine unterschiedliche Priorit |