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Alt 03.07.2009, 21:44   #1
Detlef05
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Zitat: Acibiades Beitrag anzeigen
Diese Politik hat in Deutschland in Bezug auf Hanf (dahinter steckt wieder das unermessliche Schutzbedürfnis unserer Politiker) sogar so große Stilblüten getrieben, dass wir das einzigste demokratische und rechtsstaatliche Land sind, dass, über die normalen Drogenverbote hinaus, einer Pflanze (sic!) die Existenz verbietet.
Dies stimmt so nicht. Niemand hat in Deutschland Pflanzen der Gattung Cannabis die Existenz verboten. Im Gegenteil, jedoch haben Nutzhanf als Rohstoff und Arzneihanf keine strukturelle Bedeutung bisher erlangt. In der EU sind 14 Sorten zugelassen, alle mit weniger als 0,2 bis 0,3 % THC in der Trockenmasse und daher zur Drogengewinnung nicht geeignet.
Das Betäubungsmittelgesetz verbietet zwar den Anbau von Drogenhanf, regelt aber zugleich in § 24a die Modalitäten des Anbaus von Nutzhanf. Bedeutsame Nutzhanfanbauflächen gibt es im Rheintal und in Brandenburg.
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Alt 03.07.2009, 21:46   #2
Alcibiades
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Zitat: Detlef05 Beitrag anzeigen
Off topic:


Dies stimmt so nicht. Niemand hat in Deutschland Pflanzen der Gattung Cannabis die Existenz verboten. Im Gegenteil, jedoch haben Nutzhanf als Rohstoff und Arzneihanf keine strukturelle Bedeutung bisher erlangt. In der EU sind 14 Sorten zugelassen, alle mit weniger als 0,2 bis 0,3 % THC in der Trockenmasse und daher zur Drogengewinnung nicht geeignet.
Das Betäubungsmittelgesetz verbietet zwar den Anbau von Drogenhanf, regelt aber zugleich in § 24a die Modalitäten des Anbaus von Nutzhanf. Bedeutsame Nutzhanfanbauflächen gibt es im Rheintal und in Brandenburg.
Es sind Ausnahmeregelungen (Nutzhanf betrf.) vom geltenden Verbot und nicht legale Dinge abseits des Verbots.

Das ist ein großer Unterschied...
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Alt 03.07.2009, 21:51     #3
Detlef05
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Zitat: Alcibiades Beitrag anzeigen
Es sind Ausnahmeregelungen (Nutzhanf betrf.) vom geltenden Verbot und nicht legale Dinge abseits des Verbots.

Das ist ein großer Unterschied...
Meinetwegen, wenn Du es so siehst. Ich sehe es anders. Und da stimmt Deine zitierte Aussage so eben nicht. Nutzhanfanbau ist in Deutschland gestattet und niemand ist so albern, einer botanischen Gattung in Deutschland die Existenz abzusprechen.
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Alt 04.07.2009, 04:29   #4
Alcibiades
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Zitat: Detlef05 Beitrag anzeigen
Meinetwegen, wenn Du es so siehst. Ich sehe es anders. Und da stimmt Deine zitierte Aussage so eben nicht. Nutzhanfanbau ist in Deutschland gestattet und niemand ist so albern, einer botanischen Gattung in Deutschland die Existenz abzusprechen.
Nutzhanf ist die explizite Ausnahme vom generellen Verbot.
Es gibt keine vergleichbare Regelung eine Pflanze betreffend in Deutschland oder Europa.

Das "Existenzverbot" ist natürlich in diesem Sinne wie ich es formulierte nicht ausgesprochen, aber beobachte mal was passiert wenn man auf irgendeinem Stück Land eine Kultur Wildhanf findet - dieser wird sofort entfernt.

In Osteuropa (Ungarn; Slowakei; Ukraine) ist Wildhanf noch ein ganz normal verbreitetes "Unkraut", nur der Anbau zur Herstellung der Droge ist verboten, in Deutschland wird auch jeder Stängel Wildhanf sofort und rigoros gerodet. Praktisch ist es ein Existenzverbot, was man auch daran sieht dass diese uralte europäische Kulturpflanze in ihrer wilden Form nicht mehr in Mitteleuropa existent ist. Die Pflanze ist ausgerottet und hat zumindestens auch in Deutschland keine Chance sich wieder ihre natürlichen Lebensräume zurück zu erobern.

Mit ähnlichen Begründungen (Gefahr!!) hat man auch diverse Tierarten in Mitteleuropa ausgerottet (Bären; Wölfe...)...

grüße
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Alt 04.07.2009, 09:49     #5
Detlef05
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Cannabis sativa var. spontanea Vav. ist ohnehin aus dem zentraliasiatischen Raum nach Mitteleuropa eingewandert und wurde erst hier züchterisch zur Kulturpflanze Cannabis sativa.
In der deutschen Landwirtschaft ist er aufgrund seiner Botanik (Zweihäusigkeit, Windbestäubung, Einjährigkeit) als lästiges Ackerunkraut ausgerottet, ist aber teilweise, z. B. im Taunus, wieder endemisch.
Seine Existenz als Ackerunkraut resp. Wildpflanze in Osteuropa verdankt er der dortigen extensiven Landwirtschaft und einer weitestgehend intakten Wildflora.
Wildhanf kann in Deutschland nicht deshalb nicht heimisch werden, weil ihm die sofortige, totale, aber imaginäre Ausrottung droht, sondern weil dafür die natürlichen Voraussetzungen fehlen.
Man stelle sich mal vor, eine Zahl x von Wildhanf-Pflanzen würde die ausgeklügelten Anbautechnologien von Raps, Winterweizen, Zuckerrübe etc. durchbrechen, das Glyphosat überleben, sein Grünmassepotential entfalten und im Bestand auftauchen. Landwirt XY würde ohne jegliches Gebot (Wo steht überhaupt, dass Wildhanf sofort auszureißen ist? Und was dann? Verbrennen? Melden? Heimlich auf der Tenne trocknen?) auf den Acker laufen und die Pflanze ausreißen. Sie fiele auf und ist in der Bestandsführung, vor allem dann der Ernte mehr als unwillkommen. In Bachmatch hätte ich ihn im Kulturpflanzenbestand ebenfalls gerodet, Ukraine hin oder her.
Wenn schon denn schon: In ackerbaulichen Feldversuchen ist aufgrund seiner Botanik Cannabis sp. eine beliebte Pflanze für Trennstreifenbestände/Isolatoren/Virusvektorhemmer etc.!
Der Wildhanf interessiert in Deutschland niemanden, zumal er als Art auch nicht ausgerottet ist. Im Gegensatz zu Ambrosia.

PS: Ein Wildhanfanbau in Kulturführung z. B. mittels Saatgut aus Nepal ist doch ein anderes Paar Schuhe.
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Geändert von Detlef05 (04.07.2009 um 10:46 Uhr). Grund: Rechtschreibung
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Alt 04.07.2009, 10:45     #6
Detlef05
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Den kleinen Disput erzählte ich meiner Frau. Schallendes Gelächter!
Eine Pflanzengruppe Wildhanf steht jedes Jahr seit 2002 unbehelligt im Zier- und Bauerngarten des Forsthauses am Friedrichshohenberg bei Ermsleben im Vorharz, gut 15 km von hier. Der Garten wurde angelegt im Rahmen des Ökologischen Landbauprojekts "Einfach Leben" und wird gefördert aus Lotto-Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt. Zudem auch unterstützt durch die Bundesagentur für Arbeit, da seinerzeit ein ABM-Vorhaben!
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Alt 05.07.2009, 00:39     #7
Detlef05
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Zitat: Alcibiades
Schön, warum können wir nicht ähnlich über stinknormale Wildpflanzen denken, wie z.B. über Hanf oder Tabak (bestimmte Sorten gedeihen durchaus in D)? Das absurde ist ja, jede zweite Omi hat wilden Mohn im Garten und aus dem wird sogar Heroin hergestellt...

Wie gesagt: Wer Hanf rigoros roden will, der soll auch bitte durch die Vorgärten gehen und jede Mohn-Pflanze als potenziellen Volksschädling auch noch entfernen. Und genauso wie fast jede wilde Mohnsorte die in Deutschland wächst nur sehr sehr schlecht zur Heroinherstellung geeignet ist, genauso wenig ist wilder Hanf der unter natürlichen Bedingungen wächst und sich selbst verbreitet in der Lage mit zum Drogenkonsum angebauten bzw. gezüchteten Pflanzen mitzuhalten.
Es macht keinen Sinn, die Wildpflanzenflora nach eigenem Gutdünken zu sortieren. Nicotiana tabacum kommt wild in Europa nicht vor, der Anbau aber liefert gute Qualitäten. Papaver spp. ist wieder etwas besonderes.

Du hast recht: Wer so einfältig ist, jeden Hanf roden zu wollen, der sollte auch jeden Mohnpflanze, jeden Stechapfel etc. roden. Aber derartig Minderbemittelte traf ich noch nicht.

Wildhanf liefert zwischen 13 und 15 % THC in der Trockenmasse, daher wird sein Anbau mittels importierten Saatguts verfolgt.
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Alt 05.07.2009, 01:35   #8
Alcibiades
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Zitat:
Cannabis sativa var. spontanea Vav. ist ohnehin aus dem zentraliasiatischen Raum nach Mitteleuropa eingewandert und wurde erst hier züchterisch zur Kulturpflanze Cannabis sativa.
Vor über 2500 Jahren, nach der Logik ist auch das moderne Christentum nicht europäisch, sondern asiatisch/arabisch.

Zitat: Detlef
Es macht keinen Sinn, die Wildpflanzenflora nach eigenem Gutdünken zu sortieren. Nicotiana tabacum kommt wild in Europa nicht vor, der Anbau aber liefert gute Qualitäten. Papaver spp. ist wieder etwas besonderes.
Das es ist nicht originär wild in Europa gedeiht, heißt nicht das es unmöglich ist.
Was die Tabakpflanzen auf meinem Balkon wohl beweisen - und nein, die werden weder gedüngt noch sonstwas, weil ich die Chemie am Ende nämlich rauchen muss.

Zitat:
Du hast recht: Wer so einfältig ist, jeden Hanf roden zu wollen, der sollte auch jeden Mohnpflanze, jeden Stechapfel etc. roden. Aber derartig Minderbemittelte traf ich noch nicht.
Gut, fangen wir den Rechtsdiskurs an: Da der Besitz, das Erzeugen und das Weiterverbreiten von Marihuana verboten ist, aber da jede weibliche Pflanze (die wilder Hanf zur Fortpflanzung nunmal benötigt) nunmal das sog. Marihuana produziert (also die weiblichen Blüten - THC-Anteil normalerweise zwischen 0.3 bis 5 % in Mitteleuropa - also vollkommen ungeeignet für den Verkehr unter Drogenkonsumenten), wird jedem, der auf seinem Grund und Boden eine Pflanze hat pauschal der Anbau zur Drogengewinnung unterstellt. Da es die Pflanze eben nicht mehr wild gibt, ist es ja oberflächlich auch eine plausible Argumentation. Die Frage ist allerdings: Hat diese Pflanze mit dieser Ausgangslage überhaupt eine Chance sich in ihrer wilden Form zu verbreiten? z.B. auf Äckern und Feldern vom zunehmenden Bio-Anbau. Zudem Wildhanf auch auf Wiesen und in Wäldern wächst, was ich selber durch Aufenthalte auf ukrainischen Zeltplätzen erfahren konnte... Von daher bezweifle ich auch sehr stark das die oben gebrachten Angaben über die typischen Lebensräume der Pflanze sich wirklich nur auf Äcker und Felder beschränkt... Aber vielleicht entsprechen Zeltplätze ja auch nur dem Profil von Äckern...
Sogar in Norwegen gibt es Wildhanf und die zeichnen sich nun nicht durch exkzessiven nicht industriellen Ackerbau aus...

Nein, diese Chance einer Rückeroberung alter Lebensräume und wenn es auch nur begrenzt wäre, steht ihr nicht offen.

Zitat:
Wildhanf liefert zwischen 13 und 15 % THC in der Trockenmasse, daher wird sein Anbau mittels importierten Saatguts verfolgt.
Quelle? Halte ich für ziemlich frei ausgedacht. Die besten europäischen Wildpflanzen erreichen gerade so 12%, und das ist extrem von den Standortbedingungen abhängig. Ich rede ja auch nicht von Wildhanf den man extra aus Tibet importieren muss, eben weil er hier nicht wächst... Zwischen 12 bis 20% THC-Anteil hat in Deutschland vorallem Haschich, aber kein unverarbeitetes Marihuana.

Zudem diese "ultra-potenten" Pflanzen meist garnicht mehr in der Lage sind einen europäischen Winter zu überstehen (oder besser: ihre Samen).

Zitat:
Eine Pflanzengruppe Wildhanf steht jedes Jahr seit 2002 unbehelligt im Zier- und Bauerngarten des Forsthauses am Friedrichshohenberg bei Ermsleben im Vorharz, gut 15 km von hier.
Erstatte doch einfach mal Anzeige bei der Polizei. Oder wurde diese Wildhanf-Kultur explizit gefördert oder doch eher allgemein der Garten?

Natürlich hat Wildhanf dann eine Chance, wenn sich niemand an ihm stört.
btw. ein schöner Post in Bezug darauf dass die Pflanze ja nur in Ackernähe wächst...

grüße

PS: Ein weitgehend intakte Wildflora wäre mal ein Ziel für den Umweltschutz in Deutschland...

Nicht nur "quadratisch, praktisch, gut"-Nutzwälder...
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Alt 05.07.2009, 02:35     #9
Detlef05
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Ich gebe gern zu, Deinen merkwürdigen botanischen Exkursen über die Wildflora in Mitteldeutschland inklusive dem religiösen Vergleich nicht folgen zu können. Findest Du den nicht recht albern und unangemessen?
Wildhanf könnte in Deutschland nicht Fuß fassen, weil weder die botanischen noch die ökologischen Bedingungen dafür gegeben sind. Aber nicht wegen einer manuellen Bekämpfung oder Drogenvermutung. Das wurde doch geschrieben! Und doch gibt es auch Wildhanf an den angegebenen Plätzen und in Botanischen Gärten, ohne das jemand wegen des Verdachtes einer Drogenproduktion dort eingreift.
Offenbar unterscheidest Du auch gewollt nicht zwischen einer Hanf-Kultur und Einzelpflanzen bzw. Pflanzengruppen und den Varietäten. Und mit einer Anzeige kannst Du Dich selbst lächerlich machen, in der Staatsanwaltschaft Halberstadt wird man sich - wie nennst Du es anderswo? - schlapp lachen.
Wo wurde geschrieben, dass Hanf nur auf Äckern und Feldern gedeiht? Wo war die Rede von typischen Lebensräumen (die es aber natürlich) gibt? Wieso bist Du der Meinung, dass man im Ökolandbau dem Wildhanf Raum lassen würde?
Wenn Du Deine eigenen Beiträge im Thread nochmals liest, wirst Du es selbst merken: Der Argumentation fehlt die Logik, weil ihr Ziel verlorenging.

PS: Wenn Du mir sagst, was Du unter einer intakten Wildflora in Deutschland verstehst ...
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Alt 05.07.2009, 12:22   #10
Alcibiades
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Zitat:
In der deutschen Landwirtschaft ist er aufgrund seiner Botanik (Zweihäusigkeit, Windbestäubung, Einjährigkeit) als lästiges Ackerunkraut ausgerottet, ist aber teilweise, z. B. im Taunus, wieder endemisch.
Seine Existenz als Ackerunkraut resp. Wildpflanze in Osteuropa verdankt er der dortigen extensiven Landwirtschaft und einer weitestgehend intakten Wildflora.
Wildhanf kann in Deutschland nicht deshalb nicht heimisch werden, weil ihm die sofortige, totale, aber imaginäre Ausrottung droht, sondern weil dafür die natürlichen Voraussetzungen fehlen.
Ich behaupte nicht die nötigen botanischen Kenntnisse zu haben, aber hier behauptest du eindeutig es sein ein reines Ackerkraut, da, wie du weiter ausführst:

Zitat:
Man stelle sich mal vor, eine Zahl x von Wildhanf-Pflanzen würde die ausgeklügelten Anbautechnologien von Raps, Winterweizen, Zuckerrübe etc. durchbrechen, das Glyphosat überleben, sein Grünmassepotential entfalten und im Bestand auftauchen. Landwirt XY würde ohne jegliches Gebot (Wo steht überhaupt, dass Wildhanf sofort auszureißen ist? Und was dann? Verbrennen? Melden? Heimlich auf der Tenne trocknen?) auf den Acker laufen und die Pflanze ausreißen. Sie fiele auf und ist in der Bestandsführung, vor allem dann der Ernte mehr als unwillkommen.
Falls dir noch andere Lebensräume bekannt wären, wolltest du sie anscheinend nicht erwähnen. Vielleicht um dem Argument des "Ackerunkrauts" mehr Gewicht zu verleihen.

Schick mir doch bitte die Adresse von dem Garten per PN, dann kann ich gerne die Probe aufs Exempel mit der Polizei durchführen, falls dir das persönlich zu peinlich ist.

grüße
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Alt 05.07.2009, 12:28     #11
Detlef05
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Du solltest schon genau lesen, was geschrieben steht und auf eigenwillige Interprtationen verzichten, deren Sinn es allein ist, die Debatte um ihrer selbst willen fortzusetzen.
Daran werde ich mich nicht beteiligen. der Erkenntnisgewinn ist Null.
Bezüglich des genannten Standortes habe ich Dir genügend Hinweise gegeben. Du wirst das Nötige schon selbst herausfinden, denn die postalische Adresse kenne ich nicht.
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Alt 05.07.2009, 12:32   #12
Alcibiades
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Gut, dann frage ich ganz einfach:

Wo in diesem Thread nennst du einen anderen Lebensraum als "Acker" und wie heißt dieser?

Ich kann es bei bestem Willen nicht erkennen. Vielleicht ist deine Sprache für mich ja zu kompliziert.
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Alt 05.07.2009, 13:00   #13
Alcibiades
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Und um nochmal auf den rechtlichen Aspekt einzugehen:

BtMG:
Zitat:
Cannabis (Marihuana, Pflanzen und Pflanzenteile der zur Gattung Cannabis gehörenden Pflanzen) ausgenommen
a) deren Samen, sofern er nicht zum unerlaubten Anbau bestimmt ist,
b) wenn sie aus dem Anbau in Ländern der Europäischen Union mit zertifiziertem Saatgut stammen, das in der jeweiligen Fassung des Anhangs XII zu Artikel 7a Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 2316/1999 der Kommission vom 22. Oktober 1999 (ABl. EG Nr. L 280 S. 43) aufgeführt ist, oder ihr Gehalt an Tetrahydrocannabinol 0,2 vom Hundert nicht übersteigt und der Verkehr mit ihnen (ausgenommen der Anbau) ausschließlich gewerblichen oder wissenschaftlichen Zwecken dient, die einen Missbrauch zu Rauschzwecken ausschließen,
c) wenn sie als Schutzstreifen bei der Rübenzüchtung gepflanzt und vor der Blüte vernichtet werden oder
d) wenn sie von Unternehmen der Landwirtschaft angebaut werden, die die Voraussetzungen des § 1 Abs. 4 des Gesetzes über die Alterssicherung der Landwirte erfüllen, mit Ausnahme von Unternehmen der Forstwirtschaft, des Garten- und Weinbaus, der Fischzucht, der Teichwirtschaft, der Imkerei, der Binnenfischerei und der Wanderschäferei, oder die für eine Beihilfegewährung nach der Verordnung (EG) Nr. 1251/1999 des Rates vom 17. Mai 1999 (ABl. EG Nr. L 160 S. 1) in Betracht kommen und der Anbau ausschließlich aus zertifiziertem Saatgut erfolgt, das in der jeweiligen Fassung des Anhangs XII zu Artikel 7a Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 2316/1999 der Kommission vom 22. Oktober 1999 (ABl. EG Nr. L 280 S. 43) aufgeführt ist (Nutzhanf)
Alle Teile der Cannabis-Pflanze (Samen eingeschränkt -> siehe a) sind in jeder Form verboten, außer es handelt sich um eine der 25 durch die EU genehmigten Sorten Nutzhanf oder eine Sorte mit <=0.2% THC-Anteil, diese dürfen wiederum nur für begrenzte Zwecke eingesetzt werden:
- Wissenschaft / Gewerbe
- Schutzstreifen bei der Rübenzüchtung
- Alterssicherung

Insoweit könnte es sogar möglich sein das der Anbau im Rahmen eines botanischen Gartens legal ist (wissenschaftlicher Zweck).

Auch der Anbau als Zierpflanze in einem Garten ist verboten, selbst wenn es sich um eine legale Sorte handelt, da dies abseits der Wissenschaft nur gewerblich und nach Genehmigung möglich ist.

grüße
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