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#1 |
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Moderator
Registriert seit: 01.09.2008
Ort: Gatersleben
Beiträge: 3.347
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Off topic:
Das Betäubungsmittelgesetz verbietet zwar den Anbau von Drogenhanf, regelt aber zugleich in § 24a die Modalitäten des Anbaus von Nutzhanf. Bedeutsame Nutzhanfanbauflächen gibt es im Rheintal und in Brandenburg.
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NIHIL HUMANI A ME ALIENUM PUTO. - Nichts menschliches ist mir fremd. (Menander) http://my.opera.com/Timirjasevez/blog |
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#2 |
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Benutzer
Registriert seit: 22.06.2009
Beiträge: 427
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Das ist ein großer Unterschied... |
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#3 |
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Moderator
Registriert seit: 01.09.2008
Ort: Gatersleben
Beiträge: 3.347
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#4 |
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Benutzer
Registriert seit: 22.06.2009
Beiträge: 427
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Es gibt keine vergleichbare Regelung eine Pflanze betreffend in Deutschland oder Europa. Das "Existenzverbot" ist natürlich in diesem Sinne wie ich es formulierte nicht ausgesprochen, aber beobachte mal was passiert wenn man auf irgendeinem Stück Land eine Kultur Wildhanf findet - dieser wird sofort entfernt. In Osteuropa (Ungarn; Slowakei; Ukraine) ist Wildhanf noch ein ganz normal verbreitetes "Unkraut", nur der Anbau zur Herstellung der Droge ist verboten, in Deutschland wird auch jeder Stängel Wildhanf sofort und rigoros gerodet. Praktisch ist es ein Existenzverbot, was man auch daran sieht dass diese uralte europäische Kulturpflanze in ihrer wilden Form nicht mehr in Mitteleuropa existent ist. Die Pflanze ist ausgerottet und hat zumindestens auch in Deutschland keine Chance sich wieder ihre natürlichen Lebensräume zurück zu erobern. Mit ähnlichen Begründungen (Gefahr!!) hat man auch diverse Tierarten in Mitteleuropa ausgerottet (Bären; Wölfe...)... grüße |
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#5 |
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Moderator
Registriert seit: 01.09.2008
Ort: Gatersleben
Beiträge: 3.347
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Cannabis sativa var. spontanea Vav. ist ohnehin aus dem zentraliasiatischen Raum nach Mitteleuropa eingewandert und wurde erst hier züchterisch zur Kulturpflanze Cannabis sativa.
In der deutschen Landwirtschaft ist er aufgrund seiner Botanik (Zweihäusigkeit, Windbestäubung, Einjährigkeit) als lästiges Ackerunkraut ausgerottet, ist aber teilweise, z. B. im Taunus, wieder endemisch. Seine Existenz als Ackerunkraut resp. Wildpflanze in Osteuropa verdankt er der dortigen extensiven Landwirtschaft und einer weitestgehend intakten Wildflora. Wildhanf kann in Deutschland nicht deshalb nicht heimisch werden, weil ihm die sofortige, totale, aber imaginäre Ausrottung droht, sondern weil dafür die natürlichen Voraussetzungen fehlen. Man stelle sich mal vor, eine Zahl x von Wildhanf-Pflanzen würde die ausgeklügelten Anbautechnologien von Raps, Winterweizen, Zuckerrübe etc. durchbrechen, das Glyphosat überleben, sein Grünmassepotential entfalten und im Bestand auftauchen. Landwirt XY würde ohne jegliches Gebot (Wo steht überhaupt, dass Wildhanf sofort auszureißen ist? Und was dann? Verbrennen? Melden? Heimlich auf der Tenne trocknen? ) auf den Acker laufen und die Pflanze ausreißen. Sie fiele auf und ist in der Bestandsführung, vor allem dann der Ernte mehr als unwillkommen. In Bachmatch hätte ich ihn im Kulturpflanzenbestand ebenfalls gerodet, Ukraine hin oder her.Wenn schon denn schon: In ackerbaulichen Feldversuchen ist aufgrund seiner Botanik Cannabis sp. eine beliebte Pflanze für Trennstreifenbestände/Isolatoren/Virusvektorhemmer etc.! Der Wildhanf interessiert in Deutschland niemanden, zumal er als Art auch nicht ausgerottet ist. Im Gegensatz zu Ambrosia. PS: Ein Wildhanfanbau in Kulturführung z. B. mittels Saatgut aus Nepal ist doch ein anderes Paar Schuhe.
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NIHIL HUMANI A ME ALIENUM PUTO. - Nichts menschliches ist mir fremd. (Menander) http://my.opera.com/Timirjasevez/blog Geändert von Detlef05 (04.07.2009 um 10:46 Uhr). Grund: Rechtschreibung |
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#6 |
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Moderator
Registriert seit: 01.09.2008
Ort: Gatersleben
Beiträge: 3.347
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Den kleinen Disput erzählte ich meiner Frau. Schallendes Gelächter!
Eine Pflanzengruppe Wildhanf steht jedes Jahr seit 2002 unbehelligt im Zier- und Bauerngarten des Forsthauses am Friedrichshohenberg bei Ermsleben im Vorharz, gut 15 km von hier. Der Garten wurde angelegt im Rahmen des Ökologischen Landbauprojekts "Einfach Leben" und wird gefördert aus Lotto-Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt. Zudem auch unterstützt durch die Bundesagentur für Arbeit, da seinerzeit ein ABM-Vorhaben!
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#7 |
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Moderator
Registriert seit: 01.09.2008
Ort: Gatersleben
Beiträge: 3.347
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Du hast recht: Wer so einfältig ist, jeden Hanf roden zu wollen, der sollte auch jeden Mohnpflanze, jeden Stechapfel etc. roden. Aber derartig Minderbemittelte traf ich noch nicht. Wildhanf liefert zwischen 13 und 15 % THC in der Trockenmasse, daher wird sein Anbau mittels importierten Saatguts verfolgt.
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#8 |
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Benutzer
Registriert seit: 22.06.2009
Beiträge: 427
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Was die Tabakpflanzen auf meinem Balkon wohl beweisen - und nein, die werden weder gedüngt noch sonstwas, weil ich die Chemie am Ende nämlich rauchen muss. Sogar in Norwegen gibt es Wildhanf und die zeichnen sich nun nicht durch exkzessiven nicht industriellen Ackerbau aus... Nein, diese Chance einer Rückeroberung alter Lebensräume und wenn es auch nur begrenzt wäre, steht ihr nicht offen. Zwischen 12 bis 20% THC-Anteil hat in Deutschland vorallem Haschich, aber kein unverarbeitetes Marihuana.Zudem diese "ultra-potenten" Pflanzen meist garnicht mehr in der Lage sind einen europäischen Winter zu überstehen (oder besser: ihre Samen). Natürlich hat Wildhanf dann eine Chance, wenn sich niemand an ihm stört. btw. ein schöner Post in Bezug darauf dass die Pflanze ja nur in Ackernähe wächst... grüße PS: Ein weitgehend intakte Wildflora wäre mal ein Ziel für den Umweltschutz in Deutschland... Nicht nur "quadratisch, praktisch, gut"-Nutzwälder... |
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#9 |
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Moderator
Registriert seit: 01.09.2008
Ort: Gatersleben
Beiträge: 3.347
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Ich gebe gern zu, Deinen merkwürdigen botanischen Exkursen über die Wildflora in Mitteldeutschland inklusive dem religiösen Vergleich nicht folgen zu können. Findest Du den nicht recht albern und unangemessen?
Wildhanf könnte in Deutschland nicht Fuß fassen, weil weder die botanischen noch die ökologischen Bedingungen dafür gegeben sind. Aber nicht wegen einer manuellen Bekämpfung oder Drogenvermutung. Das wurde doch geschrieben! Und doch gibt es auch Wildhanf an den angegebenen Plätzen und in Botanischen Gärten, ohne das jemand wegen des Verdachtes einer Drogenproduktion dort eingreift. Offenbar unterscheidest Du auch gewollt nicht zwischen einer Hanf-Kultur und Einzelpflanzen bzw. Pflanzengruppen und den Varietäten. Und mit einer Anzeige kannst Du Dich selbst lächerlich machen, in der Staatsanwaltschaft Halberstadt wird man sich - wie nennst Du es anderswo? - schlapp lachen. Wo wurde geschrieben, dass Hanf nur auf Äckern und Feldern gedeiht? Wo war die Rede von typischen Lebensräumen (die es aber natürlich) gibt? Wieso bist Du der Meinung, dass man im Ökolandbau dem Wildhanf Raum lassen würde? Wenn Du Deine eigenen Beiträge im Thread nochmals liest, wirst Du es selbst merken: Der Argumentation fehlt die Logik, weil ihr Ziel verlorenging. PS: Wenn Du mir sagst, was Du unter einer intakten Wildflora in Deutschland verstehst ...
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Registriert seit: 22.06.2009
Beiträge: 427
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Schick mir doch bitte die Adresse von dem Garten per PN, dann kann ich gerne die Probe aufs Exempel mit der Polizei durchführen, falls dir das persönlich zu peinlich ist. grüße |
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#11 |
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Moderator
Registriert seit: 01.09.2008
Ort: Gatersleben
Beiträge: 3.347
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Du solltest schon genau lesen, was geschrieben steht und auf eigenwillige Interprtationen verzichten, deren Sinn es allein ist, die Debatte um ihrer selbst willen fortzusetzen.
Daran werde ich mich nicht beteiligen. der Erkenntnisgewinn ist Null. Bezüglich des genannten Standortes habe ich Dir genügend Hinweise gegeben. Du wirst das Nötige schon selbst herausfinden, denn die postalische Adresse kenne ich nicht.
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#12 |
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Registriert seit: 22.06.2009
Beiträge: 427
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Gut, dann frage ich ganz einfach:
Wo in diesem Thread nennst du einen anderen Lebensraum als "Acker" und wie heißt dieser? Ich kann es bei bestem Willen nicht erkennen. Vielleicht ist deine Sprache für mich ja zu kompliziert. |
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#13 |
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Benutzer
Registriert seit: 22.06.2009
Beiträge: 427
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Und um nochmal auf den rechtlichen Aspekt einzugehen:
BtMG: - Wissenschaft / Gewerbe - Schutzstreifen bei der Rübenzüchtung - Alterssicherung Insoweit könnte es sogar möglich sein das der Anbau im Rahmen eines botanischen Gartens legal ist (wissenschaftlicher Zweck). Auch der Anbau als Zierpflanze in einem Garten ist verboten, selbst wenn es sich um eine legale Sorte handelt, da dies abseits der Wissenschaft nur gewerblich und nach Genehmigung möglich ist. grüße |
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