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Pro und Kontra: Abrechnung mit dieser Regierung
 #  Pro  #  Kontra
1 Bundeshaushalt: Neuverschuldung übersteigt nicht die Investitionen.
14.09.2007 18:26 von Fokker
4 Gesundheitspolitik: Der durch die schwarz-gelbe Politik begonnene Abbau der staatlichen Gesundheitsfürsorge wurde nicht gestoppt, sondern durch rot-grüne Politik massiv verstärkt, was in der rot-schwarzen Phase nicht ausreichend geändert wurde bisher.
16.09.2007 06:34 von Gelöscht
2 Bundeshaushalt: Steuerüberschüsse werden nicht in Steuersenkungen umgesetzt, sondern dienen dem Abbau der Staatsverschuldung.
16.09.2007 06:19 von Gelöscht
6 Bildungspolitik: Noch ist es nicht gelungen, eine einheitliche staatliche Regelung der Ausbildung der Ausbilder (sprich Lehrer) herbeizuführen, um das Nord-Süd-Gefälle auszugleichen, welches nach wie vor in eklatantem Maß besteht.
16.09.2007 06:45 von Gelöscht
3 Klimaschutz: Erstmals wird ernsthaft über Maßnahmen diskutiert, wie der Klimawandel zu stoppen ist. Es ist endlich kein ausschließlich "Grünes" Thema mehr!
16.09.2007 06:23 von Gelöscht
8
Gegenargument zu #3:
Erstens was heisst es wird endlich diskutiert?
Das Eis der Arktis ist fast weg. Laber Laber das bringt m. E. nach gar nichts mehr.
Und ein rein grünes Thema war das schon zu herrn Töpfers Zeiten längst nicht mehr...
Darf an dessen Rhein- Testschwimmen und den grünen Punkt errinnern?
Das Argument ist keins.
17.09.2007 09:09 von Towanda2
5 Arbeitsmarkt: Die Zahl der Arbeitslosen ist endlich nahezu den Gegebenheiten des Alltags angepasst und sinkt real auf ein Niveau, welches Gerhard Schröder sich immer als Ziel gesetzt hatte in der rot-grünen Regierung.
16.09.2007 06:39 von Gelöscht
9
Gegenargument zu #7:
Diese "Massnahmen" sind m. E. nichts anderes als Verschärfung der Überwachung in unserem Land.
Abbau der Grundrechte auf Freiheit unter dem Deckmantel der Terrorgefahr.
Der Sozialabbau geht damit Hand in Hand.
Mit Demokratie haben diese "Massnahmen" nichts mehr zu tun.
Telefonüberwachung, Onlinedurchsuchungen, Videoüberwachung...
Dem Ausspionieren unbescholtener Bürger, wird Tür und Tor geöffnet.
17.09.2007 09:13 von Towanda2
7 Innere Sicherheit: Die Maßnahmen zum Schutz der Sicherheit der in Deutschland lebenden Menschen, gleich welcher ethnischen oder religiösen Herkunft, werden verstärkt diskutiert, auch wenn es zu Kontroversen kommt, die aber der Diskussion zuträglich sind.
16.09.2007 06:50 von Gelöscht
10
Gegenargument zu #5:
Die Statistiken werden m. E. nach geschönt.
Es gibt unzählige Menschen, die in Bewerbungs und sonstigen ominösen Kursen verschwunden sind.
Ein Euro und Minijobs, die niemals auf Dauer den Lebensunterhalt sichern.
Die Kinderarmut und Armut der Bevölkerung wird immer größer.
Die Meldungen sind eine Medienkampagne und nichts weiter.
17.09.2007 09:15 von Towanda2
11 Innere Sicherheit: Nicht erst seit den Morden der N'drangheta in Duisburg wissen wir, dass die internationale Kriminalität auch bei uns in Deutschland angekommen ist und sich nicht nur gegen politisch bedeutende Personen richtet, sondern im Prinzip jeden Bürger treffen kann!

Die Online-Überwachung trifft ja auch nicht jeden, sondern nur Verdächtige, die Terror planen! Wer nichts zu verbergen hat, sollte sich darüber nicht aufregen!
17.09.2007 23:22 von Gelöscht
12 Innere Sicherheit: Der Plan des Verteidigungs- mit Rückendeckung des Innenministers zum Abschuss einer Verkehrsmaschine, welche einem Terroranschlag dienen soll, die womöglich voll besetzt ist, ist durch "außergesetzlichen Notstand" durch NICHTS zu rechtfertigen und sollte schnellstmöglich durch eine Regierungserklärung zurückgepfiffen werden!

Allerdings sollte sich auch jeder Passagier darüber im Klaren sein, dass er jederzeit als Opfer sowohl für Terroranschläge mit dem Ergebnis seines Todes rechnen muss, als auch als Opfer staatlicher Gewalt sein Leben verliert, um womöglich tausende anderer Leben zu retten.......
20.09.2007 20:13 von Gelöscht
13 Sozialpolitik: Der Kurs der Regierung Schröder in Sachen "Hartz IV" (wir vergessen nicht, dass Herr Hartz, nach dem ein Gesetz der Bundesrepublik Deutschland benannt wurde, ein rechtskräftig verurteilter Verbrecher ist, wenn auch im Anzug!) mag im Ansatz richtig gewesen sein, aber wir merken in der großen Koalition, dass diese Gesetzgebung alles andere als sozial, geschweige denn christlich oder gar liberal war......... Der Vorschlag Kurt Becks mag auch nicht ausgereift sein, aber er trägt dazu bei, dass sich die Parteien, die Regierungsverantwortung tragen, zusammenraufen müssen, um eine Lösung zu finden, die dem Volk zuträglich ist und von seinen gewählten Vertretern Zustimmung erfährt! Auch dies wird sicher erst einaml ein Kompromiss sein müssen, ist aber ein Schritt in die richtige Richtung!
06.10.2007 07:40 von Gelöscht
16 Innenpolitik: Immer noch ist ein politisches Mandat in Deutschland mit "Nebenerwerbstätigkeiten" in den meisten Fällen verknüpft, welches zusammengenommen zu einem mehr als ausreichenden Einkommen führt, abgesehen von der verlockenden Pension als ehemaliger/s MdB schon nach einer einzigen Legislaturperiode...... Ubrigens verlockt das zu ca. 47% Beamte in die politischen Ämter und kaum freiberuflich tätige Mitbürger wie Architekten, Rechtsanwälte oder gar Ärzte... wo bleibt da die demokratische Ausgeglichenheit einer Volksvertretung?
06.10.2007 08:30 von Gelöscht
14 Außenpolitik: Kaum ein Kanzler der Bundesrepublik Deutschland seit Konrad Adenauer, Helmut Schmidt oder Helmut Kohl (kennen einige von euch noch einen Kanzler vor Kohl?) hat es geschafft, sich international eine solche Reputation zu erwerben, wie Frau Merkel - was immer man auch von ihr denken mag - !!!! Stabilität, Verlässlichkeit und Streben nach der größtmöglichen Verbesserung (wohlgemerkt: nicht nach dem Optimum, welches eh in der globalisierten Welt nicht zu erreichen ist!) zeichnet ihre Politik aus, die sie zwar nicht öffentlich macht, aber hinter den Kulissen zu einer Raison des Verteidigungs- und des Innenministers führt, ohne dass wir davon wirklich davon etwas mitbekommen!

Margret Thatcher war da von anderem Kaliber, denn sie hat damals offiziell den "Falkland-Krieg" geführt und auch kurzer Hand gewonnen..... (da kämen wir zu einem ganz neuen Thema: Frauen in politischen Führungspositionen!)
06.10.2007 07:58 von Gelöscht
17 Gesundheitspolitik: Die Ausgaben der GKV sind durch die Rabatt-Verträge der gesetzlichen Krankenkassen mit einzelnen Pharma-Unternehmen nicht gesunken, sondern eher gestiegen, da sich die Pharma-Unternehmen eine Gesetzeslücke zu Nutze machen: ein altbekanntes Medikament wird, gerade von den Herstellern sogenannter "Generika" genutzt, um es in neuer Verpackung in veränderter Packungsgröße (z.B. 56 statt 60 Tabletten/Packung) auf den Markt zu bringen, was nach deutschem Arzneimittelrecht einer "Neueinführung" gleichkommt und damit der Preisbindung des neuesten Gesundheitsreformgesetzes nicht mehr unterliegt! So wird am Unwissen des Patienten = Verbrauchers die große Kohle gemacht!
06.10.2007 08:43 von Gelöscht
15 Entwicklungspolitik: Keine deutsche Regierung zuvor hat "Dritte-Welt-Ländern", und damit sind keine "Schwellenländer" gemeint, über einen so weitreichenden Zeitraum dermaßen konkrete Zusagen für finanzielle Hilfe gemacht, wie Frau Merkel jetzt gerade wieder auf ihrer Afrika-Reise, besonders auch auf ihrer Station in Äthiopien....

Es wäre schön, wenn wir demokratisch darüber wachen könnten, wohin diese Gelder, die wir mit unserer Hände Arbeit verdienen, tatsächlich fließen! Niemandem, der wirklich bedürftig ist, sollte Hilfe verwerhrt bleiben, aber dann bitte zur Selbsthilfe!
06.10.2007 08:21 von Gelöscht
18 Sozialpolitik: Kann es angehen, dass diejenigen, die von morgens früh bis abends spät arbeiten, kaum mehr verdienen als diejenigen, die nicht arbeiten, aber viele Kinder möglichst früh bekommen und dann das Geld einstreichen, was ihre Nachbarn erarbeiten?
06.10.2007 08:47 von Gelöscht

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Alt 18.09.2007, 19:17     #31
Towanda2
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Jepp......
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Alt 19.09.2007, 02:11   #32
Fokker
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Bin hin und her gerissen zwischen euren beiden Ansichten. Jedoch sehe ich derzeit keinen Grund, die Gegenargumente deswegen zu entfernen.
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Alt 19.09.2007, 21:44   #33
Gelöscht
 
Beiträge: n/a
Zitat: Fokker Beitrag anzeigen
Bin hin und her gerissen zwischen euren beiden Ansichten. Jedoch sehe ich derzeit keinen Grund, die Gegenargumente deswegen zu entfernen.
Musst du auch nicht, denn wie Towanda2 schon bemerkt hat, ist dies ein öffentliches Forum, wo jeder seine Meinung sagen kann!
 
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Alt 20.09.2007, 02:47   #34
Fokker
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Gut, dann sind wir uns ja alle einig... *Gruppenumarmung anyone?*
Zitat: Gegenargument zu #7
Mit Demokratie haben diese "Massnahmen" nichts mehr zu tun.
Telefonüberwachung, Onlinedurchsuchungen, Videoüberwachung...
Nunja, wenn 58% der Menschen für Onlinedurchsuchungen sind, dann kann man diese Maßnahmen wohl nicht als undemokratisch bezeichnen? Ich denke auch, dass andere Antiterror-Maßnahmen die Zustimmung der Deutschen erfahren.
Zitat: Gegenargument zu # 5
Die Statistiken werden m. E. nach geschönt.
Natürlich werden sie das, dennoch geht die Zahl zurück. Oder hast du etwas, was die Rechnung widerlegt? Wenn 666.000 Leute wieder einen Job haben und im Vergleich dazu 171.000 mehr Menschen ALG2 empfangen, dann bleiben immer noch 495.000 Menschen, die wieder einer Beschäftigung nachgehen, ohne ALG1/2.
Zitat: Argument #11
Der Plan des Innenministers zum Abschuss einer Verkehrsmaschine
Ist nicht der Innenminister, sondern der Verteidigungsminister. Der Innenminister gibt ihm nur Rückendeckung.
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Alt 20.09.2007, 06:57     #35
Towanda2
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Zitat:
Nunja, wenn 58% der Menschen für Onlinedurchsuchungen sind, dann kann man diese Maßnahmen wohl nicht als undemokratisch bezeichnen? Ich denke auch, dass andere Antiterror-Maßnahmen die Zustimmung der Deutschen erfahren.
Diese Statistik ist m. E. nach auch kein repräsentatives Ergebnis...
Medien können und wollen auch Meinungen manipulieren.

Zitat:
Natürlich werden sie das, dennoch geht die Zahl zurück.
Na sicher, darum wird die Schönerei der Zahlen ja betrieben....
Zitat:
Wenn 666.000 Leute wieder einen Job haben.....
Sorry...wenn , hätte ......haben sie? Haben sie nicht?
Ich kenne immer noch genügend Leute die keinen haben.
Oder einen Job, von dem man NICHT leben kann.

Zitat:
Ist nicht der Innenminister, sondern der Verteidigungsminister. Der Innenminister gibt ihm nur Rückendeckung.
Wer immer in unserem Land solche Pläne hat, er ist sicher eines nicht, ein Demokrat.
Ich kann nur sagen, wehret den Anfängen.

Zitat: Nicht das wir eines Tags uns im gestreiften Kleid,
im Güterwagen wiedersehen.
Jetzt ist noch Zeit.....Zitatende
(Frei nach Hans Dieter Hüsch)
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Werner Finck


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Alt 20.09.2007, 11:14   #36
Killerkeks
 
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Fokker ich verweise auf meine Aussage von weiter oben. Mehr Arbeitsplätze heißt nicht gleich, dass die Vollzeitarbeit zurückgeht, also die Jobs von denen man leben kann.

kex
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George Bernard Shaw (1856-1950)
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Alt 20.09.2007, 20:18   #37
Gelöscht
 
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Zitat: Fokker Beitrag anzeigen
st nicht der Innenminister, sondern der Verteidigungsminister. Der Innenminister gibt ihm nur Rückendeckung.

*sorry*, war mein Fehler und ich habe ihn bereits korrigiert!
 
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Alt 20.09.2007, 20:23   #38
Gelöscht
 
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Zitat: Killerkeks Beitrag anzeigen
Fokker ich verweise auf meine Aussage von weiter oben. Mehr Arbeitsplätze heißt nicht gleich, dass die Vollzeitarbeit zurückgeht, also die Jobs von denen man leben kann.

kex
Ich gehe mal davon aus, dass du die Vollzeitarbeitslosigkeit meintest @Kex!

Hast du Zahlen dafür, die dies belegen?
 
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Alt 20.09.2007, 20:39   #39
Killerkeks
 
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Nein ich meine nicht die Vollzeitarbeitslosigkeit (den Begriff gibt es nicht mal) auch würde dann mein Satz keinen Sinn mehr machen. Da brauchst du auch keine Augen verdrehen

Kannst du jeder aktuellen Statistik entnehmen - egal ob geschönt oder nicht geschönt - wegsprechen kann man sie nicht - deshalb taucht es ja in beiden auf... Die Stellen die geschaffen wruden sind hauptsächlich auf der 400.-Basis und 1.-Basis geschaffen oder sind Pflichtjobs, den man scih nciht aussuchen kann.... Was passiert, wenn man einen Job macht, merken immer mehr Leute in Deutschland...

kex

PS: Ein Post hätte es auch getan, Nessaio
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Alt 21.09.2007, 02:35   #40
Raptor
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Zitat: Towanda2 Beitrag anzeigen

2. Die Gesundheitskosten sind, dank der "Gesundheitsreform" gestiegen
3. Die Hartz IV Empfänger sind in allen Grundrechten stark beschnitten worden.
4. Energiepreise sind angestiegen
5. Benzin ist fast nichtmehr bezahlbar
6. Kinderarmut wächst ständig an
7. Die staatliche Überwachung wird stetig vorrangetrieben.
8. Die Lebensmittelpreise sind trotz aller Beteuerungen (7% MwSt.)
stark angehoben worden.
9. Die Arbeitslosenzahlen werden in beispielloser Weise geschönt.
10. Die Renten sind gekürzt worden (Stichwort Neurentner, Stichwort Rente mit 67)
11. Der Klimawandel wird mit Lippenbekenntnissen bekämpft
12. Krippenplätze werden nicht geschaffen, dafür Kindergartenbeiträge erhöht
13. Heuschrecken fallen über unsere Wirtschaft her, mit Absegnung der Politik
14. Arbeitsplätze werden auf dem Altar des Lobbyismus geopfert.
15. Die Bildung ist in unserem Land auf einem beschämend niedrigen Niveau.
An den Energiepreisen würde ich auch keine Kritik an der Regierung festmachen, dieser wäre es sicherlich auch lieber, wenn niedrige Energiepreise die Wirtschaft fördern würden. Das betrifft im Übrigen auch die Lebensmittelpreise und hat mit der Mehrwertsteuer so ziemlich gar nichts zu tun. Der Ölpreis ist auf einem hoch und wird immer weiter steigen. Für die Schonung des Klimas ein Segen, was wieder einmal beweist, dass man den Verbrauchern besser mit der Geldbörse beikommen kann, als dem schlechten Gewissen.

Die Arbeitslosenzahlen werden zwar geschönt, aber sinken doch trotzdem. Die absoluten Zahlen sind doch auch sehr schwamming, die Tendenz zeigt aber deutlich in die richtige Richtung. Die Kürzungen der Rente (bzw. Rente mit 67) waren vorauszusehen und absolut notwendig! Ich bezweifel stark, dass die Volkswirtschaft in 10 Jahren noch eine Rente mit 67 finanzieren kann, sollte die derzeitige Vergreisung anhalten. Die Ursache findet sich nicht in der Regierung, sondern am Kindermangel der jetzigen Generationen. Dein Argument mit den Leuten die du kennst ist ein wenig haltlos. Kann es sein, dass du in einer strukturschwachen Region wohnst? Ich kenne in meinem recht umfangreichen einen nicht selbst verschuldeten Arbeitslosen. Das heißt für mich aber nicht, dass es keine gibt. Vielleicht kannst du ja mal über den Umkehrschluss nachdenken.

Der Klimawandel ist ein ganz schwieriges Thema, wenn auch mit erneuerbaren Energien schon einiges gewonnen wurde. Hier ist auch die Diskussion um die Atommeiler hinderlich, schließlich sind die einzigen Alternativen derzeit fossile Brennstoffe. Technologien sollten weiterhin gefördert werden, sowohl Energietechnologien, als auch Fahrzeugtechnologien.

Krippenplätze etc. muss ich zustimmen, dort sollte deutlich mehr investiert werden, denn das ist die Generation, die in 20 Jahren noch mehr als wir das Generationenproblem auslöffeln muss. Generell greift das auch ein wenig in die Bildungsproblematik, die sicherlich sehr diskussionswürdig ist, das dort derzeit meiner Meinung nach immer noch zu wenig Bewegung ist.

Über die Heuschrecken sollte man sich nicht zuviel Sorgen machen, das Phänomen wird auch wieder abnehmen. Die Erkenntnis, dass eine AG nicht immer die sinnvollste Gesellschaftsform ist, scheint sich ja allmählich durchzusetzen. Das ist aber auch eher eine wirtschaftliche Entwicklung und wird sich wohl auch autonom und politikunabhängig fortsetzen.

Bevor ich es vergesse: Auch wenn ich derzeit sogar in vielen Teilen mit der Regierung konform gehe, so kann ich unserem Innenminister nur jegliche Entscheidungsfindung absprechen, die noch bei Sinnen wäre. Diese katastrophalen Gesetzesentwürfe und Vorschläge stechen derzeit ja auch krass aus dem Rest heraus.
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"Nothing in life is to be feared, it is only to be understood." Marie Curie
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Alt 21.09.2007, 03:06   #41
Fokker
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Zitat: Towanda2
Sorry...wenn , hätte ......haben sie? Haben sie nicht?
Ich kenne immer noch genügend Leute die keinen haben.
Oder einen Job, von dem man NICHT leben kann.
Auf Basis der mir zugänglichen Information ist das Fakt. Häng' dich doch nicht an meiner Wortwahl auf.
Zitat: Killerkeks
Fokker ich verweise auf meine Aussage von weiter oben. Mehr Arbeitsplätze heißt nicht gleich, dass die Vollzeitarbeit zurückgeht, also die Jobs von denen man leben kann.
2006 haben aber zB die sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze erstmals wieder zugenommen.

@Raptor
Zustimmung!
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Alt 24.09.2007, 22:18   #42
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