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| Umfrageergebnis anzeigen: Soll die umstrittene Phantasialand-Erweiterung verhindert werden? | |||
| Ja, der Wald soll gerettet werden. |
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5 | 71,43% |
| Nein, der Wald kann gerodet werden. |
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1 | 14,29% |
| Enthaltung, da ich mich nicht entscheiden kann. |
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1 | 14,29% |
| Teilnehmer: 7. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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Themen-Optionen | Ansicht |
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#16 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 1.684
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#17 |
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Benutzer
Registriert seit: 17.07.2008
Beiträge: 9
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Phantasialand-Expansion (Papierform der Unterschriftenlisten)
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#18 |
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Benutzer
Registriert seit: 21.01.2008
Ort: Jena
Beiträge: 177
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Das ist etwas, was einfach nicht in die Köpfe der meisten linken reingeht: Dass nur das Geld verteilt werden kann, welches auch da ist! Ist es da nicht sozialer, wenn man die Arbeit und damit auch die Löhne gleichmäßiger auf die Gesamtbevölkerung aufteilt? Aber logischen Argumenten wirst du ja wohl eh nicht zugänglich sein, sondern sie einfach als Neoliberalismus abtun ![]() |
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#19 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 1.684
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@Benny
Der Verlust von Arbeitsplätzen wegen der Einführung von Mindestlöhnen widerspricht den Erfahrungen aller EU-Staaten die Mindestlöhne eingeführt haben. Die meisten Arbeitsplätze in Deutschland gehen zum Zwecke der Gewinnoptimierung verloren. Die Verweigerung der Mindestlöhne wird den Verlust von qualifizierten Arbeitskräften allerdings stark beschleunigen. Die ständige Wiederhohlung derselben Argumente gegen den Mindestlohn macht diese nicht logischer oder weniger neoliberal. Das Phantasialand erreicht nach eigenen Angaben bei 1,64 Millionen Besuchern die Kostendeckung. Da mutmaße ich jetzt doch einfach mal, daß bei durchschnittlich 2 Millionen Besuchern etwas höhere Löhne machbar wären. |
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#20 |
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Benutzer
Registriert seit: 21.01.2008
Ort: Jena
Beiträge: 177
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Oder meinst du EU-Staaten, in denen es massive Einschränkungen beim Kündigungsschutz und bei den Arbeitnehmerrechten gibt, um Mindestlöhne durchsetzen zu können. Mit diesen Einschränkungen könnte ein Mindestlohn in Deutschland auch möglich sein, aber das würden die linken dann doch als genauso unsozial ansehen. Das einzige Land, in dem es Mindestlöhne unter vergleichbaren Bedingungen gibt wie in Deutschland ist Frankreich. Und dort hat der Mindestlohn dazu geführt, dass es eine hohe Arbeitslosigkeit besonders bei Jugendlichen gibt. Das hat dann ja schließlich auch zu den Unruhen in den Pariser Vororten geführt. Und diese Probleme würden wir mit der Einführung eines Mindestlohnes auch bekommen. |
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#21 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden
Beiträge: 3.571
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Auch wenn ihr es nicht als eure Aufgabe anseht Kompromisse zu entwickeln (müssen ja keine detaillierten Ausarbeitungen sein), so macht ihr es euch damit sehr leicht... Wenn ich am See bin, dann nehme ich auch den Müll anderer mit zur Mülltonne, wenn diese ihn rücksichtslos liegen gelassen haben, obwohl ich nicht dazu verpflichtet bin. Ich mag mich wiederholen, aber dieses Problem ist erstmal eines der Gewerkschaften und der Politik, mit der Erweiterung hat dies nichts direkt zu tun, es gibt ja bestimmt schon eine Menge Menschen, die zu diesen Bedingungen im phantasialand arbeiten. Viele davon sind sicherlcih auch froh überhaupt einen Job zu haben. Ich lehne in diesem Zusammenhang sicher nicht Mindestlöhne kategorisch ab, dennoch müssen sie mit bedacht eingerichtet werden! Lasst das Phantasialand doch diese sozial minderwertigen Arbeitsplätze schaffen, sobald ein Mindest- oder Kombilohn eingeführt wird, ist dann doch auch den Menschen geholfen. Außerdem hängen am Phantasialand ja auch externe Firmen mit dran.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#22 |
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Bündnis90/Die Grünen
Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 1.877
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@Fokker
- die 30 ha zur Erweiterung des Freizeitparks gehören dem Land NRW - NRW-Umeltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) hat einen Verkauf derzeit kategorisch ausgeschlossen - die Fläche wird zur holzwirtschaftlichen Nutzung und als Naherholungsgebiet benötigt, so die Begründung - der Minister schlug vor Alternativen für die Erweiterung zu suchen (Stand: Juni '08) - der Regionalrat hat seine Entscheidung vertagt, nun soll im Herbst entschieden werden - ein Antrag der Grünen auf völlige Einstellung der Planfeststellung wurde abgelehnt - SPD u. FDP haben nach der Vertagung gefordert im Herbst nur noch über 16 ha zu entscheiden (Stand: Juli '08) Phantasialand denkt gar nicht erst an eine 16 ha Lösung oder Alternativen, die Betreiber haben nochmals deutlich gemacht 30 ha erweitern zu wollen. Deswegen werden sie zusätzlich zur 16 ha Entscheidung einen weiteren 14 ha großen Genehmigungsantrag in einem unabhängigen Planverfahren einreichen. Das Land NRW ist uneins...auf der einen Seite möchte man die Betreiber nicht vor den Kopf stoßen, andererseits wird verlautbart das die jetzige Planung inakzeptabel sei.
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Der Urknall ist in Wahrheit unser Horizont in der Zeit und im Raum. Wenn wir ihn als Nullpunkt unserer Geschichte betrachten, dann aus Bequemlichkeit und in Ermangelung eines Besseren. Wir sind wie Entdeckungsreisende vor einem Ozean: Wir sehen nicht, ob es hinter dem Horizont etwas gibt. Hubert Reeves |
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#23 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 1.684
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Ich stimme Fokker bezüglich der Lohnpolitik in diesem Zusammenhang zu. Ich finde ebenfalls, daß das auf einem anderen Blatt steht.
Investitionen in der vom Phantasialand geplanten Höhe bergen natürlich immer ein gewisses Risiko. Und obwohl ich eigentlich auch eher auf der Seite der Natur stehe, sollte man die Argumente des Phantasialandes hier nicht unterschlagen. Das Phantasialand sthet im direkten Konkurrenzkampf mit anderen Freizeitparks und befürchtet in diesem nicht bestehen zu können wenn die Besucher zu viel Zeit in Warteschlangen verbringen. Diese sind aus Sicht des Phantasialandes aber nur dann zu vermeiden, wenn ein ausreichendes, gleichwertiges Angebot besteht. In der geplanten Erweiterung ist auch der Bau eines Hotels enthalten um mehrtägige Besuche ins Angebot aufnehmen zu können. Mehrtageskarten sind z.Zt. nur für Besucher aus der näheren Umgebung attraktiv. Das Phantasialand möchte, auch durch die Schaffung eines Campingplatzes, zu einem Kurzreiseziel werden. Änderungen in der Planung wären aber in jedem Fall bei der Parkplatzgestaltung angebracht. Es wären zwar wesentlich höhere Investitionen notwendig, aber eine mehrgeschossige Tiefgarage würde enorm platzsparend wirken. http://www.general-anzeiger-bonn.de/...etailid=256738 http://www.ksta.de/html/artikel/1112721233826.shtml |
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#24 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden
Beiträge: 3.571
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#25 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.465
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#26 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 1.684
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Die BRD wird mehr und mehr zum Billiglohnland. http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,493384,00.html http://www.philtrat.de/volumes/64/billiglohnland_brd Die Dänen bezeichnen den Zustand in der BRD als "Wildwestzustände" mit "Hungerlöhnen" http://www.shortnews.de/start.cfm?id=556764 |
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#27 |
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Bündnis90/Die Grünen
Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 1.877
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Der Urknall ist in Wahrheit unser Horizont in der Zeit und im Raum. Wenn wir ihn als Nullpunkt unserer Geschichte betrachten, dann aus Bequemlichkeit und in Ermangelung eines Besseren. Wir sind wie Entdeckungsreisende vor einem Ozean: Wir sehen nicht, ob es hinter dem Horizont etwas gibt. Hubert Reeves |
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#28 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.465
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@ Au.Souchy: Nur mal ein kleines Rechenbeispiel von mir. Die Zahlen müssen nicht realistisch sein, sondern sind nur Beispiele. Der Maurer Martin verdient in der Stunde 5€ brutto. Für seine Arbeitskraft berechnet sein Chef Charly dem Bauherrn Bernd 10€ pro Stunde.
Bleiben dem Charly 5€ Differenz von denen er noch diverse Betriebskosten abziehen muss, so dass er letztlich 3 € pro Stunde an Martins Arbeit verdient. Nun wird Martins Lohn aber gesetzlich auf 7,50 € angehoben und Charly verdient plötzlich nur noch 0,50€ an Martins Arbeit. Charly bleiben nun zwei Möglichkeiten, um seinen bisherigen Gewinn beizubehalten (und mit weniger wird er sich nicht zufrieden geben, auch wenn er davon noch genausogut leben könnte): a) Er erhöht die Preise für Bernd um 2,50 €. Damit steigen die Personalkosten für Bernd um satte 25%. Um das zu finanzieren rennt Bernd natürlich zu seinem Chef und fordert ebenfalls mehr Geld. Auch dieser wird die zusätzlichen Personalkosten aber an die Kunden weitergeben, die dann ihrerseits mehr Geld wollen. => Teufelskreis => Inflation. b) Er beschäftigt Martin zukünftig schwarz, um sich die Steuern und Lohnnebenkosten zu sparen. Beides nicht wirklich sinnvolle Alternativen.
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#29 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden
Beiträge: 3.571
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Meiner Meinung nach ist der richtige Weg schon der Mindestlohn, auch wenn man die Höhe des Lohns sehr genau bemessen muss. Auch ungelernte Kräfte sollten von einen Vollzeitjob ohne zusätzliche staatliche Hilfen leben können. Außerdem sieht man ja an den Mindestlohnabschlüssen der letzten monate, dass jetzt die einzelnen Branchen Mindestlöhne einführen und die liegen teilweise viel höher als die geforderten 7,50 EUR. Ergo erscheint es mir angebracht einen generellen Mindestlohn einzuführen und so diese hohen branchenspezifischen Mindestlöhne zu umgehen.
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#30 |
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Bündnis90/Die Grünen
Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 1.877
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@Fokker
Für das Naturökosystem ist es im Erhalt sowas von egal ob die gesamte Fläche sofort oder im Abstand von 5 Jahren Stück für Stück zerstört wird. Entscheidend ist doch nicht was "jetzt" sondern insgesamt getätigt wird.
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