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#76 |
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Solange man noch nicht den gesamten Stromverbrauch durch Solar (z.B.Sahara) oder durch Meereskraftwerke,Ausnutzung von Ebbe und Flut, solange brauen wir die Atomenergie. Was soll der Schwachsinn, wenn wir die Atomkraftwerke stilllegen, aber die Länder um uns herum immer neue bauen, und den Strom billiger liefern können. mag ja sein, dass Frau Kynast oder Herrn Tritin die Energiepreise egal sind, aber der "normale " Arbeiter hat nicht dieses Gehalt der beiden. |
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#77 |
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Bündnis90/Die Grünen
Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 1.877
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Die erneuten Störfälle um Krümmel (drei in zwei Wochen) zeigen das Vattenfall und Co. nichts, aber auch rein gar nichts aus den letzten Geschehnissen gelernt haben. Nun endlich wird die Thematik als Wahlkampfthema wahrgenommen.
n-tv: Nur der Ausstieg ist sicher
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Der Urknall ist in Wahrheit unser Horizont in der Zeit und im Raum. Wenn wir ihn als Nullpunkt unserer Geschichte betrachten, dann aus Bequemlichkeit und in Ermangelung eines Besseren. Wir sind wie Entdeckungsreisende vor einem Ozean: Wir sehen nicht, ob es hinter dem Horizont etwas gibt. Hubert Reeves |
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#78 |
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Beiträge: n/a
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Was war denn nun defekt, und welche Auswirkungen hatte der Defekt für unsere Sicherheit? Kannst Du das beantworten? |
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#79 |
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Registriert seit: 18.02.2004
Ort: Aachen
Beiträge: 990
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"Nothing in life is to be feared, it is only to be understood." Marie Curie |
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#80 |
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Bündnis90/Die Grünen
Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 1.877
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Ein Lichtschalter? Bitte? Das AKW Krümmel musste abermals wegen einem schwerwiegenden Systemfehler (höchstwahrscheinlich identisch mit 2007) Not-Abgeschaltet werden, was in der Schnelle erhebliche Auswirkungen und Schäden am Stromnetz in Hamburg und Schleswig-Holstein zur Folge hatte.
Wenn nun sogar die FDP in Schleswig-Holstein eine endgültige Abschaltung fordert, kannst du dir ausrechnen wie ernst die Lage und wie unsicher Krümmel geworden ist. FDP: Krümmel soll nicht wieder ans Netz" Das Kernkraftwerk ist erst seit kurzem wieder in Betrieb nach 2 Jahren Reparaturarbeiten. Ein Witz ist das, trat doch nun das angeblich behobene Problem wieder auf. Krümmel ist nicht mehr betriebsfähig!
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Der Urknall ist in Wahrheit unser Horizont in der Zeit und im Raum. Wenn wir ihn als Nullpunkt unserer Geschichte betrachten, dann aus Bequemlichkeit und in Ermangelung eines Besseren. Wir sind wie Entdeckungsreisende vor einem Ozean: Wir sehen nicht, ob es hinter dem Horizont etwas gibt. Hubert Reeves |
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#81 |
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schwerwiegenden Systemfehler, höchstwahrscheinlich, wer sagt das, der Betreiber oder die Grünen oder andere politische Stimmenfänger? Mal ehrlich, dieses Problem kann aber doch überall vorkommen, nicht nur in AKW`s . In anderen Kraftwerken wird es nur keinem interessieren. Was hat ein Trafobrand mit dem Reaktor zu tun? |
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#82 |
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Benutzer
Registriert seit: 18.02.2004
Ort: Aachen
Beiträge: 990
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#83 |
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Benutzer
Registriert seit: 08.07.2009
Ort: Baden
Beiträge: 74
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Wenn wir weiterhin bezahlbaren Strom haben wollen führt an der Atomenergie kein Weg vorbei. Das ohnehin immer knapper werdende Öl wird als Treibstoff, zum Heizen und als Rohstoff für die chemische Industrie benötigt, Erdgas und Kohle ebenfalls zum Heizen. Uran kann man zu nichts anderes gebrauchen als zur Stromerzeugung - aber das sehr effektiv. Regenerative Energiequellen werden in absehbarer Zeit nicht in der Lage sein, den gesamten Strombedarf zu decken.
Für die Linke existiert dieses Problem natürlich nicht - die fordert einfach Sozialtarife um die Strompreise "für alle" bezahlbar zu halten. Und wenn es nach den Grünen geht dann brauchen nicht unbedingt alle Strom - Hauptsache die Umwelt wird geschont. Wer aber ernsthaft an der Sicherung der Energieversorgung interessiert ist, für den sollte die Atomkraft an erster Stelle stehen. Und was die angeblichen Risiken angeht: Das Leben ist immer lebensgefährlich. Die Gefahr eines GAUs ist nicht größer als die, dass man bei einem Verkehrs- oder Haushaltsunfall ums Leben kommt oder dass einem ein abstürzendes Flugzeug auf den Kopf fällt. Die Atomkraftgegner fordern aber nicht die Abschaffung des Straßen- und Luftverkehrs... |
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Registriert seit: 08.07.2009
Ort: Baden
Beiträge: 74
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Die Forderung an sich ist natürlich nicht verkehrt - aber man sollte dann auch ein entsprechendes Konzept haben wie man das Ganze verwirklichen will. Die Linke meint damit aber nur, dass sie die Stromerzeuger per Gesetz dazu zwingen will, Sozialtarife anzubieten. Damit ist aber das Problem nicht gelöst, denn der Strom kommt nicht einfach aus der Steckdose sondern er muss irgendwie erzeugt werden. Und wenn das teurer ist als der Preis zu dem man ihn verkaufen soll, dann funktioniert das Ganze nicht - wie das bei planwirtschaftlichen Ideen nun mal so ist.
Regenerative Energiequellen werden in absehbarer Zeit nicht in der Lage sein, den gesamten Energiebedarf von Industrie und Haushalten zu decken, es gibt also zwei Möglichkeiten: Man nutzt andere Energieträger oder Strom wird knapp und damit teuer. Wer gleichzeitig niedrige Strompreise fordert und den Erzeugern die Nutzung einer preisgünstigen Alternative verwehrt, der widerspricht sich selbst und streut dem Verbraucher Sand in die Augen. |
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#86 |
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Bündnis90/Die Grünen
Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 1.877
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Die Einführung des Argumentes, erneuerbare Energien würden auf längere Zeit noch keine 100% der Energieversorgung sicherstellen, ist blanker Aktionismus. Es impliziert, Kernenergie oder andere Träger in Deutschland erreichten diesen Wert. Das ist Unsinn. Rund 30% macht Kernkraft in Deutschland aus. Wenn der letzte Meiler planmäßig nach dem Ausstiegsgesetz vom Netz geht 2021/2, werden EE diese 30% ersetzt haben, Tendenz steigend, im Plan voraus.
Ebenfalls ein Märchen sind knappe Strommengen. Dank EE hat Deutschland im letzten Jahr einen Rekord bei der Exportnettoverstromung vorzuweisen, und das obwohl mehrere Atomkraftwerke außer Betrieb waren. Desweiteren ist es falsch zu behaupten, Kernenergie sei preiswert. Es gibt Meiler auf unserem Planeten, die werden seit 1972 gebaut . Der finnische Meiler Olkiluoto 3 (der Modernste seiner Art) dürfte als Millionengrab ein Begriff sein. Man muss sich das einmal vorstellen, die momentan favorisierten EPR-Reaktoren (angeblich soooo sicher) haben bereits eine meterlange Pannenstatistik, ehe sie überhaupt einmal ordentlich im Betrieb waren, bzw. fertig gebaut sind. Diese Kosten werden natürlich alle ignoriert, wie auch sämtliche Kosten für Wiederaufbereitungen und Endlagerung. Krümmel zeigt uns mal wieder auf, das Sicherheit nicht zu garantieren ist. Mittlerweile wurde bekannt das es im Reaktor zusätzlich zu Problemen bei der Reaktorkühlung (Ausfall) kam. Das sind Vorstufen zu sehr ernsten Szenarien die sich niemand wünscht. Niedrige Strompreise sind auch in Zukunft ohne Kernkraft zu erwarten. Dazu muss man allerdings nicht auf aktuelle Preise schauen wie es T-Rex so gerne tätigt, sondern die Entwicklung im Blick haben. Bis 2013 wird sich der Preisabstand bis auf 1 Cent angleichen. Bis 2020 wird z.b. Windkraft endgültig billiger sein als Kernenergie. EE fördern und schaffen Arbeitsplätze, es sind bereits heute mehr als bei der Atomwirtschaft. Die Liste ist erweiterbar...an EE kommt niemand mehr vorbei. Prognosen und Pläne können jedes Jahr nach oben korrigiert werden, diese Entwicklung lässt den größten Kritiker verstummen.
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Der Urknall ist in Wahrheit unser Horizont in der Zeit und im Raum. Wenn wir ihn als Nullpunkt unserer Geschichte betrachten, dann aus Bequemlichkeit und in Ermangelung eines Besseren. Wir sind wie Entdeckungsreisende vor einem Ozean: Wir sehen nicht, ob es hinter dem Horizont etwas gibt. Hubert Reeves |
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Bündnis90/Die Grünen
Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 1.877
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Unabhängig davon ein Kommentar der recht interessant ist: Krümmel machts möglich Kernaussage: "Wenn die Profitgier eine Region mit Millionen von Menschen bedroht, dann hört der Spass einfach auf. Krümmel muss geschlossen werden. "
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#89 |
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Registriert seit: 26.09.2007
Beiträge: 690
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ich denke mal was er meint ist, dass man aus dem Fakt, dass ein Kraftwerk hier bei uns massive Probleme hat, nicht den Schluss ziehen kann, dass Atomkraft per se unsicher ist.
Gerade nicht wenn man sich ansieht dass die Kraftwerke hierzulande allesamt schon uralt und oftmals mehr oder weniger schrottreif sind. Will sagen, den Kümmel-Problemfall als Argument gegen die Atomkraft heranzuziehen ist leicht unfair. Es sei denn man kann denn zwingenden Schluss liefern dass aus jedem AKW irgendwann ein "Kümmel" wird ![]() Das gesagt ... ansonsten stimme ich deiner "grünen" Argumentationslinie größtenteils zu |
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Registriert seit: 08.07.2009
Ort: Baden
Beiträge: 74
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Wenn ältere Kraftwerke unsicher sind, dann sollte man diese tatsächlich stilllegen - und dafür neue bauen, so wie andere Staaten es auch tun. Der Umwelt ist es relativ egal, auf welcher Seite des Rheins ein Atomkraftwerk in die Luft fliegt. So lange also Staaten rings um uns herum weitere AKWs bauen bringt es überhaupt keine Sicherheit, wenn man ausgerechnet hierzulande, wo relativ hohe Sicherheitsstandards gelten, aus der Atomenergie aussteigt.
Erneuerbare Energien können also den 30 %-Anteil der Kernenergie ersetzen ? Meinetwegen. Aber irgendwann wird man auch die fossilen Brennstoffe ersetzen müssen und da könnte das Uran noch sehr nützlich sein. Um den gesamten Energiebedarf mit regenerativen Energiequellen zu decken müsste man ganz Deutschland mit Windrädern und Solarzellen zupflastern - die Grünen wären die ersten die gegen so etwas protestieren würden wenn es nicht gerade um umweltfreundliche Energiequellen ginge. Außerdem ist man damit sehr wetterabhängig. Das funktioniert ergänzend vielleicht ganz gut, aber nicht, wenn man ausschließlich darauf angewiesen ist. PS, zum Thema Sicherheitsrisiken: In der Stadt Staufen im Breisgau wurde durch Erdwärme-Bohrungen der Untergrund destabilisiert, so dass sich jetzt in hunderten von Häusern Risse bilden die langsam wachsen und sich ausbreiten. Ich habe aber noch keine großangelegten Proteste der Grünen gegen die Nutzung von Erdwärme gesehen... es kommt wohl darauf an, wo man Risiken sehen will und wo nicht. |
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