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#31 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.132
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#32 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 878
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#33 |
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Benutzer
Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 528
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@Benny
Häufige Stromausfälle, die du thematisierst, würden in Deutschland nur zu Stande kommen wenn die Energieversorger weiterhin am Netzausbau und -sanierung sparen. Du kannst dir sicher sein das dieses Szenario eher in die Karten der Atom-/Energiekonzerngegner spielen würde. Was die Preise betrifft, je knapper das "Gut" wird, desto höher werden die Preise klettern, richtig. Allerdings befinden wir uns derzeit auf einer künstlichen Höhenwolke die durch Börsenspekulationen entstehen. Die eigentliche starke Preisteuerung würde erst in 1-2 Jahrzehnten einsetzen. Und dann noch die Kosten, ich möchte gerne mal wissen wer dir und allen anderen den Floh ins Ohr gesetzt hat, Atomstrom sei billig. Diese Technologie ist einzig und allein wegen massiven Subventionen der EU (EURATOM) halbwegs wirtschaftlich. Dazu kommen dann noch die großen Bau-, Abbau- und Mülllagerkosten. Beachten wir all das nicht, dann ist es in der Tat preiswert...aber weisst du, ein Auto bei dem man weder Benzin-, Steuer- noch Anschaffungskosten berücksichtigt...ist ebenfalls ein Schnäppchen. @Au.Souchy Ich bekomme immer mehr den Eindruck das es dir egal ist um welches Thema es sich dreht, hauptsache du kannst von unten nach oben auf Staat und Co. draufprügeln. Eine Strombörse ist unablässig um einen vernünftigen konkurrenzschaffenden Energiemarkt aufzubauen, sonst gäbe es keine Versorger neben der Spur die ihre Kunden nur über die Börse versorgen. Die müssten ansonsten umgehend Konkurs anmelden, und das zu einer Zeit in der sich gerade erst 2-3 neue Anbieter etablieren konnten. Es wäre obendrein himmlisch wenn Erzeugerkosten gleichzeitig auch die Endverbraucherpreise wären...das ist Utopie...jedes Unternehmen möchte verdienen, muss gar Gewinn einfahren um seine Kosten zu decken. Jetzt komme mir nicht mit den Milliardengewinnen...das ist ein anderes Problem das in den Griff zu bekommen ist...
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Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln. Otto von Bismarck |
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#34 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 878
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http://www.energieverbraucher.de/de/...sen/site__366/ P.S. Wenn ich einen Silberschweif am Himmel sehe lasse ich dich das wissen. ![]() |
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#35 |
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Benutzer
Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 528
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Jetzt können wir vorzüglich darüber philosophieren an welcher Stelle das Problem besteht. Das eines vorhanden ist, darüber sind wir uns wenigstens einig.
Zu allererst darf man die Strombörse nicht mit einer echten Börse vergleichen, der Name ist schon alles was die beiden Einrichtungen miteinander verbindet. Sie wurde am Markt positioniert um Anbietern die keinen eigenen Strom produzieren die Möglichkeit zu geben, im vorher geschlossenen Strommarkt Fuss zu fassen. Das heisst die Börse sollte nach theoretischer Vorplanung den Markt in Produktion und Vertrieb aufteilen. Geglückt ist bisweilen nur ersteres, einige neue Anbieter konnten sich am Markt einklinken. Zweiteres hängt in der Schwebe da die Marktmacht einiger weniger Konzerne zu gewaltig ist. Hier hätte im übrigen das Kartellamt eingreifen müssen, es ist förmlich belustigend wie eine Behörde hinterher etwas kritisiert was in ihrem Einflussbereich liegt. Sei's drum, fakt ist, nicht die Börse ist das Problem sondern das ein und dieselben Unternehmen produzieren und den Kunden beliefern. Hier müsste es ein klares Gesetz geben das so etwas unterbindet. Stromproduktion und Kundenverkäufe sollten getrennt sein ... dann würdest du sehen das die Börse ein wichtiger Baustein ist um einen fairen Markt aufzuziehen. Der Bund der Energieversorger kritisiert letzten Endes nichts anderes, u.a. ist folgender Satz zu finden:
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Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln. Otto von Bismarck |
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#36 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 878
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Um mal wieder zum eigentlichen Thema zurück zu kommen. Ich bin auf eine weitere, gerade für Deutschland sehr attraktive Art der Stromerzeugung gestossen. Ünd zwar auf die Strom-Boje. Beim Einsatz dieser Strom-Bojen sind kaum bauliche Massnahmen notwendig noch wird der Schiffsverkehr dadurch beeinflusst. Man kann diese in jedem Fluss mit einer Mindestbreite von 4m, einer Mindesttiefe von 2m und einer Floießgeschwindigkeit von 2,5m/s einsetzen. Die Boje selbst ist 11m lang, 3m breit und 2m hoch. Näheres könnt ihr unter folgendem Link erfahren: http://www.umweltschutz-news.de/254artikel1825.html
Das könnte ein weiterer Baustein zur Abkehr von der Kernenergie sein. |
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#37 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.132
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Nur wird man diese Geräte nicht überall verankern können. So oder so ist in Deutschland nicht mehr allzu viel durch Wasserkraft zu reißen, europaweit ergeben sich in diesem Bereich jedoch noch erhebliche Potentiale. Erfolg versprechen Projekte wie zB Seaflow.
Vor dem Hintergrund der Ereignisse um die Anlagen in Tricastin und Romans-sur-Isère oder bei Vattenfall frage ich mich doch ernsthaft, wer noch mit dem Argument der sicheren Atomkraft ankommen möchte? Vielleicht verändern diese Ereignisse ja was in der Denke der Franzosen, die ja immerhin bis zu 80% ihrer Energie aus Kernkraft beziehen - dafür aber jetzt nicht mehr baden dürfen...
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#38 |
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Benutzer
Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 528
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Der Atomlobby geht es meiner Ansicht nach nicht um das Verhältnis billig-sauber-sicher, die gesellschaftliche Sicht ist dazu schon zu lange anderer Bewusstseinsmeinung. Viel mehr scheint es so als wenn auf Zeit gespielt wird um in 20-30 Jahren ohne Lücke direkt auf Fusionsenergie umzusatteln, Probleme und Risiken blieben die Gleichen. Nur das man dann einen neuen unbelasteten Namen vermarkten kann und ähnliches anmerkt wie zur Einführung der Atomkraft.
Die Alternativen sind vielschichtig...es wird keine einzige Lösung geben, von daher sind all diese Methoden wichtig. Allerdings gehe auch ich davon aus das die Grund- bis Mittellast irgendwann komplett im Meer produziert wird. Die Möglichkeiten in Flüssen sind etwas begrenzt...
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#39 |
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Administrator
Registriert seit: 26.11.2003
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Beiträge: 736
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Hi
das strahlende Material aus der Kernfusion stahlt aber nicht Millionen von Jahren und ist auch erheblich weniger. Allerdings halte ich 20-30 Jahre bis zur Kernfusion für extrem optimistisch. Die Kernfusion ist extrem teuer. Und von Geld trennt sich niemand gerne. Die Staaten haben keins und die Konzerne halten sich bei Investitionen viel zu sehr zurück.
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mfg tdd
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