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#1 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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Berufsverbot für Lehrer
Am 1. August 2005 beantragte der Heidelberger Realschullehrer Michael Csaszkóczy die Einstellung in den hessischen Schuldienst. Am 25. August erhielt der Bewerber zunächst eine verbindliche Einstellungszusage des Staatlichen Schulamts des Kreises Bergstraße/Odenwald. Überraschend wurde Csaszkóczy noch am Tag seines Dienstantritts zum neuen Schuljahr vom Staatlichen Schulamt mitgeteilt, dass seine Einstellung aufgrund seines Engagements gegen Rechtsextremismus und seiner Mitgliedschaft in der Antifaschistischen Initiative Heidelberg (AIHD) abgelehnt werde. Im Jahr 2004 hatte die damalige baden-württembergische Kultusministerin Annette Schavan bereits ein Berufsverbot gegen den Realschullehrer verhängt und damit die deutsche Berufsverbotspraxis der 70er Jahre wiederbelebt. Über das Berufsverbot gegen Michael Csaszkóczy wird am 2.8.07 nun vor dem Verwaltungsgericht Darmstadt verhandelt. Die GEW Hessen und die GEW Baden-Württemberg unterstützen Michael Csaszkóczy und haben die Kultusministerien in Baden-Württemberg und Hessen wiederholt dazu aufgerufen, das Berufsverbot zurückzunehmen.
Weitere Informationen: www.gegen-berufsverbote.de Was haltet ihr davon? Ich finds absolut daneben und halte es für einen Verstoß gegen das Grundgesetz. kex
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Es ist manchmal besser, überhaupt nicht zu denken als intensiv und falsch zu denken. George Bernard Shaw (1856-1950) |
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#2 |
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Benutzer
Registriert seit: 18.02.2004
Ort: Aachen
Beiträge: 448
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Noch ein Link mit derselben Thematik, wenn auch aus der anderen Ecke:
http://www.zeit.de/2007/28/NPD-Lehrer?page=all Allgemein stellt sich sicherlich die Frage, wie man mit Leuten, die gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung verstoßen (könnten) umgehen soll. Vor Allem wenn diese eine Funktion als Lehrende wahrnehmen.
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"Nothing in life is to be feared, it is only to be understood." Marie Curie |
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#3 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.921
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Nun, ein Berufsverbot ist dies ja nicht wirklich. Der Lehrer ist ja nur nicht für den staatlichen Schuldienst zugelassen. Ich finde es richtig, dass der Background von angehenden Lehrern überprüft wird. Immerhin können sie in ihrer Position Schaden anrichten.
Kaum einer möchte zusehen, wie unsere Kinder von Extremisten jeglicher coleur (egal ob links-, rechts oder religiösextremistisch) unterrichtet werden.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#4 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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1. finds auch richtig, dass man sie überprüft
2. finde ich es fatal die antifa zu verteufeln, dann kommt als nächstes attac, dann Gewerkschaften und anschließend der Verband von Ökobauern, der den Schülern nur noch Öko-food aufdrücken könnte 3. Schaden richten vor Allem ungebildete Lehrer an, die von Methodik und Didaktik, Lehrmethoden keine Ahnung haben und über keine aktuellen fachlichen, pädagogischen Fähigkeiten besitzen - Trotzdem tun wir nichts dagegen... Find den Fall hier lächerlich.... kex
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#5 |
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Administrator
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 713
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Hi
wer schon Mitglied in einer Organisation ist, die schon auf ihrer Internetseite
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mfg tdd
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#6 |
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Registriert seit: 22.06.2006
Ort: hessen
Beiträge: 192
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Ich sehe da keinen unterschied, ob eine muslimische Lehrerin ihr Kopftuch abzu legen hat, wenn sie in die Schule kommt, oder ob ein anderer wegen einer,scheinbar gegen den Staat gerichteten, Vereinigung nicht unterrichten darf. Jetzt kommt nicht das Kopftuch ist was anderen, ob Glaubens- oder Meinungsfreiheit wo ist da der unterschied. Ok im Bayern hängen Kreuze in den Klassen, aber da würde ich meine Kinder auch nicht hinlassen.
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Before you can be old and wise, you must be young and stupid |
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#7 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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Ich weiß bei keinem Lehrer was er mit meinen Kindern einstellt. Er kann einseitig rechts unterrichten - egal ob er Mitglied in einer rechten Vereinigung oder Kameradschaft ist oder nicht. Wie ein Lehrer jemanden so manipuliert, dass er nicht mehr der Meinungsfreiheit unterliegt, verstehe ich nicht ?!
Ich sehe da sehr wohl einen Unterschied, die Lehrerin legt nämlich nicht ihre Überzeugung ab, sondern ein Kopftuch (und selbst das finde ich falsch). Wenn du also in Niederbayern wohnst, ziehst du 300km weiter in den Norden, reißt dein Kind aus seinem persönlichen Umfeld und der gewohnten Umgebung, damit es keine Kreuze in der Schule hat? Dann würd ich doch lieber gegen die Kreuze vorgehn.... kex
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#8 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.921
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#9 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.093
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Wer ein Bayern in ein Beamtenverhältnis berufen werden will, der muss auch die sogenannte politische Eignung mitbringen. Das bedeutet die Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung. Und diese ist regelmäßig dann in Zweifel zu ziehen, wenn der Bewerber einer Partei oder Organisation angehört, die als extremistisch einzustufen ist. Das wird ein Ba-Wü oder Hessen nicht großartig anders sein, als im Freistaat.
Ich will nicht, dass meine Kinder von einem Mitglied der "Antifa" unterrichtet werden. Ich will auch nicht, dass der Kollege neben mir im Streifenwagen bei der NPD ist. Was passiert wenn der Staat Personen beschäftigt die ihn im Grunde ablehnen, das hat man in der Weimarer Republik gesehen.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#10 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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btw. Ich wollte auch nicht, dass mein Kind von einem CSU-Mitglied unterrichtet wird ;P
sorry musste ich mal los werden ;o)
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#11 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.093
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Willst du allen Ernstes die CSU mit NPD oder Antifa vergleichen?
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#12 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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Nö, war nie meine Absicht
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#13 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.921
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Auch gegen jemand, der sein Parteibuch in den Unterricht trägt, kann Beschwerde eingelegt werden. Schließlich besteht eine Neutralitätspflicht.
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#14 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
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