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#1 |
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Administrator
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 709
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Entführte Flugzeuge zum Abschuss freigegeben?
Hi
heute wurde im Bundestag ein neues Gesetz beschlossen, welches es dem Verteildigungsminister erlaubt, das von Terroristen entführte Flugzeuge von der Bundeswehr abgeschossen werden können. Vorausgesetzt das Flugzeug soll gegen das Leben von Menschen eingesetzt werden. Also auf ein belebtes Gebäude oder im schlimmsten Fall gegen ein Atomkraftwerk. Anlass ist der 11. September und der verwirrte Motorseglerpilot über Frankfurt. Im 2ten Fall war es unklar, wer den Befehl zum Abschuss hätte geben dürfen. Allerdings frage ich mich, ob man den überhaupt hätte abschießen können. Schließlich befand er sich über stadtgebiet und wäre dann unkontrolliert abgestürzt. Vielleicht sogar in die Menge der schaulustigen am Boden. Zudem muss auch erst klar sein, ob ein Flugzeug entführt wurde, oder nur techniche Probleme hat und so vom kurs abkommt. Aber innerhalb von 2 Stunden ist man meit einem modernen Flugzeug problemlos an jedem Ort in Deutschland. So schnell kann man einen Abschuss nicht beschließen, will man keine fehlabschüsse riskieren. Ein sehr zweifelhaftes Gesetz.
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mfg tdd
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#2 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.907
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AW: Entführte Flugzeuge zum Abschuss freigegeben?
Vor allem muss die Absicht ersteinmal zweifelsfrei festgestellt werden. Imho sind die zwei Flugzeuge in New York ja auch direkt nach dem Start in das WTC geflogen - da bleibt keine Zeit übrig, ausser man hat immer Kampfflugzeuge in der Luft und schießt jedes Flugzeug ab, dass vom Kurs abkommt.
Aber selbst wenn man zweifelsohne festgestellt hat, dass das Flugzeug zu einem terroristischem zweck eingesetzt werden soll, wo soll man es abschießen? Deutschland ist etwas dichter besiedelt als die USA und die Trümmer werden über bewohntem Gebiet heruntergehen.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#3 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.086
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AW: Entführte Flugzeuge zum Abschuss freigegeben?
Also bis ich eine F-4 mit scharfer Munition an Bord in die Nähe eines entführten Flugzeuges gebracht habe ist dieses längst am Ziel angekommen...
Es gibt nur zwei Situationen in denen so ein Gesetz Sinn macht: 1. Bei Angriffen gegen durch FlaRak gesicherte Objekte. 2. Bei Erpressungsversuchen durch die Terroristen.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#4 |
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Benutzer
Registriert seit: 17.05.2004
Ort: Bei Bonn
Beiträge: 95
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AW: Entführte Flugzeuge zum Abschuss freigegeben?
Ich weiß nicht, ob man das so sagen kann. Der amerikanische Untersuchungsauschuss zum 11. September hat immerhin ergeben, dass es möglich gewesen wäre, die Flugzeuge abzuschießen. Spätestens nach dem ersten Flieger ins WTC.
Es ist natürlich auch richtig, dass man ein Flugzeug nicht so einfach über dem Ruhrgebiet abschießen kann, vorallem nicht auf eine Vermutung hin. Jedoch ist ein Flugzeug in Essen-City besser als eines in einem Atommeiler... Die Frage, die bleibt ist, wie man erkennen kann, dass ein Flieger entführt wurde und auf ein Gebäude zusteuert. Allerdings müsste es schon möglich sein, da der Luftraum über Deutschland extrem dicht ist und man daher jedes Abweichen erkennen können müsste. Ich hab' da jetzt nicht so die Übersicht, wie häufig ein Flieger vom Kursabweicht und sich dann nicht mehr beim Tower oder Flugleitung meldet und kann daher schlecht eine Aussage treffen, ob dieses Gesetzt jetzt sinnvoll ist oder der totale Quatsch und nur den "dummen" Bürger beruhigen soll.
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Tequila! Nemo patriam quia magna est amat, sed quia sua. Oder doch: Ubi bene, ibi patria. |
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#5 |
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Beiträge: n/a
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AW: Entführte Flugzeuge zum Abschuss freigegeben?
Der Abschuß eines (größeren) Flugzeuges über, oder in der Nähe von, bewohntem Gebiet führt zwangsläufig zu absolut unkalkulierbaren Risiken.
Eventuell stehe ich mit der folgenden These allein auf weiter Flur, aber ein Jumbo im Bundestag ist mir immer noch erheblich lieber als ein 15 Zentner Fahrwerksteil im Kindergarten (Auch wenn ich selbst Abgeordneter und kinderlos wäre). Aber das ist nicht das eigentliche Problem. Wie Leitwolf, völlig richtig, sagte: Im Bundesgebiet gibt es zuviele Flughäfen und zuviele neuralgische Punkte in nächster Nähe. Ebenso verfügen wir noch nicht über einen Perry Rhodan-mäßig super funxenden Desintegrator, der das Teil rückstandsfrei vom Firmament holt. Kurzum, es sind Lippenbekenntnisse, Muster ohne Wert. Ohne vom Regen in die Traufe zu geraten, läßt sich dieses Problem auf diese Weise nicht lösen. |
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