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Alt 06.05.2008, 11:23   #1
Franz Münchinge
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8.Mai, "Tag der Befreiung"

8.Mai, "Tag der Befreiung"

Zum 63. Jahrestag der Kapitulation der Wehrmacht erweitert sich der Blick auf die Motive der Siegermächte. Alt- Bundestagspräsident Gerstenmaier sagte: "Die Alliierten kämpften gegen Deutschland, nicht gegen Hitler." Ein Skandal. Doch die feindselige Haltung Roosevelts und Chruchills gegenüber dem deutschen Widerstand (dem Gerstenmaier angehörte) bestätigt diese überraschende Sicht.
Artikel downloaden: http://www.chronos-medien.de/stauffenberg.doc
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Alt 08.05.2008, 09:32   #2
tyska
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"Befreiung" galt wohl auch nicht in erster Linie für das deutsche Volk, sondern für die vielen anderen Völker, die von diesem menschenverachtenden Massenmord-Regime bedroht wurden.


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Alt 08.05.2008, 09:46   #3
Leitwolf
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Wenn es um die gegangen wäre, hätte man Deutschland schon 1938 den Krieg erklären müssen. Faktisch ging es bei der ganzen Sache nur um die eigenen Interessen der Alliierten.
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Charlton Heston
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Alt 08.05.2008, 11:36   #4
tyska
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Zitat: Leitwolf Beitrag anzeigen
Wenn es um die gegangen wäre, hätte man Deutschland schon 1938 den Krieg erklären müssen. Faktisch ging es bei der ganzen Sache nur um die eigenen Interessen der Alliierten.

In der Tat kann man inbesondere den Amerikanern vorwerfen, nicht schon viel früher eingegriffen zu haben. Hitler und seine vielen Anhänger hätten schon viel früher gestoppt werden müssen.

Dass es den Alliierten nicht in erster Linie um die Interessen des deutschen Volkes ging, ist nachvollziehbar.
Damit müssen die Deutschen leben. Wiegt auch deutlich weniger schwer als die Tatsache, dass es den Hardcore-Nazis um nichts weniger ging als um das Wohl des deutschen Volkes.

Hitler war das Schicksal des deutschen Volkes völlig egal.
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Alt 08.05.2008, 21:03   #5
Leitwolf
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Vorwerfen? Wenn die USA jeder Diktatur den Krieg erklären würden, hätten die ganz gut zu tun.
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Alt 09.05.2008, 13:00   #6
Neuklon
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Ein Skandal? Bitte? Es sollte doch jedem klar sein das die Allierten, insbesondere England, gegen Deutschland kämpften und die USA gegen den Kommunismus. Das späte Eingreifen der Amerikaner hängt mit der Operation "Barbarossa" der Wehrmacht zusammen. Jeder Schlag gegen Moskau war recht, egal von welcher Seite er kam. Erst nachdem klar war das Deutschland verlieren wird und Mitteleuropa in Kremlhände fallen könnte, beschloss man einzugreifen.
Den Amis war Deutschland zu der Zeit egal. In Europa sah das freilich anders aus, das deutsche Reich wurde seit 1871 als Bedrohung wahrgenommen, aus dem Grund brach bereits der 1. WK aus...

Um die Verbrechen der Nazis ging es in erster Linie nie...
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Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln.
Otto von Bismarck
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Alt 09.05.2008, 14:41   #7
Leitwolf
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Zitat: Neuklon Beitrag anzeigen
Jeder Schlag gegen Moskau war recht, egal von welcher Seite er kam.
Dann finde ich es aber sehr verwunderlich, dass die Russen von Seiten der USA so massive Kriegshilfe erhalten haben. Wäre es wirklich darum gegangen Moskau so sehr wie möglich zu schaden, dann hätte man die Russen am deutschen Feind ausbluten lassen und erst später die Scherben aufkehren können.

Zitat: Neuklon Beitrag anzeigen
Erst nachdem klar war das Deutschland verlieren wird und Mitteleuropa in Kremlhände fallen könnte, beschloss man einzugreifen.
Wenn man die Geschichte betrachtet wird deutlich, dass das so nicht stimmen kann. Hauptgrund für die anfängliche Neutralität der USA war die Stimmung im Inland. Dort war nämlich niemand an Krieg interessiert. Erst nachdem Japan den USA den Krieg erklärt hatte war an einen Kriegseintritt zu denken.

Zitat: Neuklon Beitrag anzeigen
In Europa sah das freilich anders aus, das deutsche Reich wurde seit 1871 als Bedrohung wahrgenommen, aus dem Grund brach bereits der 1. WK aus...
Aber nur von Frankreich. Mit den anderen europäischen Mächte hatte Bismarck gut durchdachte Verträge ausgehandelt. Erst nachdem der Kaiser diese mit seiner unüberlegten Großmannspolitik über den Haufen geworfen hatte isolierte sich Deutschland zunehmend und brachte sich schließlich in eine hoffnungslose aussenpolitische Lage.
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Alt 11.05.2008, 16:40   #8
Fokker
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Nunja, aus dem zurückhaltenden Verhalten der Alliierten gegenüber deutschen Widerstandskämpfern gleich eine Verschwörungstheorie zu formen, halte ich für übertrieben. Amerikanische Truppen wären auch bei einem Erfolg Stauffenbergs nach Deutschland vorgestoßen, die einzige Frage, die sich stellen dürfte, wäre, ob die Amerikaner dann nicht gleich weitermarschiert wären, evtl. mit Hilfe der Wehrmacht, dieser Gedanke lag einigen Generälen ja nicht fern.
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Alt 11.05.2008, 19:36   #9
Glober
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Für mich bleiben die Männer und Frauen des 20 Juli 1944 Helden,die zeigten,dass es auch das andere Deutschland gab.Erst im Laufe der Zeit wurden sie zu Gegnern Hitlers.Man darf nicht vergessen,dass für die Militärs unter ihnen,die preussisch-militärische erzogen wurden,ein Eidbruch und Verrat nicht in Frage kam.Die gesamte Wehrmacht war auf Adolf Hitler vereidigt.Erst im Laufe der Jahre erkannten sie,dass sie einem Verbrecher dienten,den es zu beseitigen galt.Hier bin ich der Meinung,dass ein Tyrannenmord gerechtfertigt war.
Die USA, Großbritannien und die Sowjetunion hatten über die Nachkriegsordnung beraten.Auf der Konferenz von Casablanca vom 14.-24. Januar 1943 forderten Roosevelt und Churchill die bedingungslose Kapitulation Deutschlands.Später schloss sich auch Stalin der Forderung an.Ein Gelingen des Attentats am 20.Juli 1944 hätte daran nichts geändert.
Aber Millionen Menschen wären am Leben geblieben.Vom 20. Juli 1944 bis zum 8. Mai 1945 haben mehr als die Hälfte der 4,75 Millionen gefallenen deutschen Soldaten ihr Leben verloren.dazu kommen noch die Millionen Soldaten auf der gegnerischen Seite.Der Bombenterror hätte ebenfalls ein Ende gehabt.200.000 Ziviltote wären dadurch am Leben geblieben.Auch das Morden in den KZ`s hätte ein Ende gehabt.
Leider gibt es immer wieder Menschen,die nichts anderes zu tun haben,als Geschichtsklittung zu betreiben und ihre Verschwörungstheorien zu verbreiten.

Zitat:
Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg auf dem europäischen Kriegsschauplatz. Hitler und sein Regime hatten mit dem von ihnen angezettelten Krieg Deutschland in die schlimmste Niederlage seiner Geschichte geführt. Der Krieg hatte unermessliches Leid, Tod und Zerstörung über weite Teile Europas gebracht. 55 Millionen Tote waren zu beklagen, davon 5,5 Millionen Deutsche und 50 Millionen Angehörige zahlreicher anderer Völker. Ein Viertel der Toten waren Zivilisten, unter ihnen sechs Millionen Juden, die dem rassenideologischen Wahn zum Opfer gefallen waren. Deutschland war dreifach geschlagen: militärisch, politisch und moralisch.
Ende des 2.Weltkriegs
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Glober

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.

Kurt Tucholsky
9.1.1890 - 21.12.1935
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Alt 11.05.2008, 20:46   #10
Leitwolf
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Zitat: Glober Beitrag anzeigen
Die USA, Großbritannien und die Sowjetunion hatten über die Nachkriegsordnung beraten.Auf der Konferenz von Casablanca vom 14.-24. Januar 1943 forderten Roosevelt und Churchill die bedingungslose Kapitulation Deutschlands.Später schloss sich auch Stalin der Forderung an.Ein Gelingen des Attentats am 20.Juli 1944 hätte daran nichts geändert.
Aber Millionen Menschen wären am Leben geblieben.
Das ist zumindestens fragwürdig. Wer sagt denn, dass es Stauffenberg&Co. gelungen wäre die Macht in Deutschland zu übernehmen? Das dritte Reich war niemals der homogene Staat, den die nationalsozialistische Propagdana vorspiegelte. Im Gegenteil balancierte Hitler auf diversen Interessengruppen, die untereinander um die Macht kämpften.
Goebbels und Göring hätten bereits in den Startlöchern gestanden, um die Macht an sich zu reißen. Ebenso Himmler, mit der SS als Machtbasis. Nach einem gelungenen Attentat hätte sich eine recht kopfloses Wehrmacht in einem Machtkampf mit verschiedensten Nazigruppierungen wiedergefunden. Gott allein weiß, was daraus entstanden wäre.
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