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#1 |
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Benutzer
Registriert seit: 17.01.2004
Ort: Berlin
Beiträge: 139
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Ruf nach Mindestlohn wird lauter
Na, das wurde aber auch langsam Zeit, das die Gewerkschaften sich diesem Thema annehmen. Da anscheinend auch die SPD und Teile der Union nicht abgeneigt sind, bin ich mal gespannt wie die Ergebnisse aussehen werden. Die Vorderung von 1.500,00 Euro halte ich für sehr vernünftig. |
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#2 |
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Benutzer
Registriert seit: 18.02.2004
Ort: Aachen
Beiträge: 448
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AW: Ruf nach Mindestlohn wird lauter
Ich gehe mal davon aus, dass 1500€ Brutto gemeint sind, oder?
Damit dürfte man dann doch ganz gut auskommen können und die Wirtschaft hätte auch was davon. Das auch aus der CDU eine FOrderung nach dieser Maßnahme kommt stimmt mich positiv, auch wenn es der Vorstand vielleicht nicht so sehen wird.
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"Nothing in life is to be feared, it is only to be understood." Marie Curie |
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#3 |
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Benutzer
Registriert seit: 17.01.2004
Ort: Berlin
Beiträge: 139
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AW: Ruf nach Mindestlohn wird lauter
Ja, ich denke auch das es sich um den Bruttolohn handelt. So würde sich Arbeit wirklich wieder lohnen, und die Menschen würden sich nicht wie Bettler oder Lohnsklaven fühlen.
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#4 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.759
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AW: Ruf nach Mindestlohn wird lauter
1500 € Brutto ist eine realistische Forderung.
Eigentlich erstaunlich, dass es sowas noch nicht gibt. :sure:
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#5 |
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Benutzer
Registriert seit: 17.02.2008
Beiträge: 3
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aber es geht wie schon 10.0000000 mal gesagt einfach nicht in jeder branche...beispiel pin^^
in konnte nur dadurch mit der post konkurrieren,weil sie billiger waren.durch den mindestlohn sind sie aber teurer,und dadurch nicht mehr konkurrenzfähig.....der mindestlohn ist für mich nicht die lösung für all unsere probleme |
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#6 |
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.:Big Al:.
Registriert seit: 11.10.2006
Ort: Lünen
Beiträge: 64
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Richtig, die Lösung all unserer Probleme ist ein Mindestlohn nicht, aber ein Anfang. Es muss in der Wirtschaft und bei den Machern einfach wieder ein Gefühl aufkommen, da ihnen zeigt wieviel Wert jemand hat, der in seinen Betrieb arbeitet und das der Gewinn der Firma nur sekundär Bedeutung hat, solange keine Verluste eingefahren werden. Solange muss es einen Mindestlohn geben und somit eine Schamgrenze zur Ausbeutung von Angestellten. |
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#7 |
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Benutzer
Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 139
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Ein ganz schwieriges Thema, ich kann ehrlich gesagt beide Fronten verstehen. Den bürgerlichen Befürwortern kann man es nicht verübeln diese Lösung zu favorisieren. Den marktzugewendeten Kritikern in letzter Instanz wird man nach Einsicht aller Fakten ebenso zustimmen können.
Ein flächendeckender Mindestlohn kann durchaus dazu beitragen weltmarktbezogene Tendenzen in regionaler Hinsicht abzumildern. Eines ist ganz sicher richtig, auch einem freien Markt müssen Grenzen gesetzt und diese je nach Situation angepasst werden. Nur muss man sich natürlich den Konsequenzen bewusst sein. Ein Mindestlohn in angenehmer Höhe wird in einigen Branchen die eingesetzte Abwanderung beschleunigen. Dem hochqualifizierten Arbeitsmarkt wird es dagegen gut tun, gerade in den hohen Wissenschaften fällt die Bezahlung sehr dürftig aus - wohlbemerkt teilweise. Das bedeutet, es müssen bereits Antworten auf dem Tisch liegen für all jene die mittel- u. langfristig zu den Verlierern zählen werden, bevor so ein Gesetz verabschiedet wird. Das sehe ich bisher als nicht gegeben an.
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Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln. Otto von Bismarck |
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#8 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.759
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Ein Mindestlohn muss den Spagat schaffen zwischen wirtschaftlich und sozial verträglich. Letztlich wird der Mindestlohn über dem Marktlohn liegen müssen, anders würde es auch keinen Sinn machen.
Ein genereller Mindestlohn ist aber sicherlich zu bevorzugen, als dass nun diverse Branchen einen eigenen Mindestlohn für sich aushandeln und es zu hohen Abschlüssen, wie zB in der Postbranche kommt. Ich denke auch nicht, dass die Abwanderung dadurch merklich beschleunigt wird. Der Mindestlohn wird vor allem der Friseuse um die Ecke oder die Angestellten einer Putzkolonne betreffen und die werden nicht so schnell abwandern können. Außerdem ist die Frage sicherlich berechtigt, inwiefern ein Arbeitsplatz, der den Arbeiter nicht ernähren kann sinnvoll ist. Da muss dann noch Geld vom Staat zugeschossen werden und die Allgemeinheit zahlt so oder so drauf.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#9 |
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.:Big Al:.
Registriert seit: 11.10.2006
Ort: Lünen
Beiträge: 64
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Eigentlich müsste man schon in einem Land das sich als zivilisiert betrachtet erwarten, dass man erkennt wenn man seine Mitarbeiter schlecht entlohnt. Aber davon sind wir anscheinen weit entfernt, derjenige der monatlich schauen muss ob das Geld noch bis zur Monatsmitte reicht hat dafür mehr Verständnis, als derjenige der schon den dritten Porsche und die nächste Lustreise in ein firmenfinanziertes Bordell plant. Schade, das so wenige die Realität kennen und in ihrer eigenen kleinen Welt nur die blanken Zahlen sehen.
Wenn sich das ändern sollte, bräuchten wir auch keinen Mindestlohn. |
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#10 |
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Benutzer
Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 139
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@Fokker
Ost: Briefsortierer: 8,00 Euro West: 8,40 Euro Ost: Zusteller: 9,00 Euro West: 9,80 Euro Das kannst du gerne hochrechnen. Wenn man schon einen Mindestlohn einführt, dann sollte er auch vernünftig angesetzt sein. Das ist hier der Fall. Die Verweigerung von PIN und TNT ist unverschämt und zeigt auf wie dreist einige Unternehmen bereits ihre Mitarbeiter am Hungertuch nagen lassen. Gerade PIN, da sind mir noch Berichte im Ohr über Mitarbeitereinschüchterungen etc. ...ich würde da rigeros vorgehen. Wer den Mindestlohn nicht zahlt - zack - Lizenz entziehen und verklagen. Ein genereller Mindestlohn, sofern er nicht nur Makulatur ist, würde einiges verändern in der deutschen Wirtschaft, davon ist auszugehen. Die Frage nach der Vorbereitung ist wie schon erwähnt enorm wichtig.
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Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln. Otto von Bismarck |
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#11 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.759
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Gerade Postdienstleister sind doch auf Netzwerken beruhende, auf den inländischen Markt bezogene Unternehmen. Wandert ein Postunternehmen ab, verliert es den Markt.
Aber es geht um Mindestlöhne... Da fibnde ich die Post-Löhne doch recht hoch, vor allem, wo ein genereller Mindestlohn niedriger ausfallen würde...
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#12 |
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Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 139
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Hat irgendein großes deutsches Unternehmen unseren Binnenmarkt verloren weil sie große Teile der Produktion oder Firmenstrukturen ins Ausland verlegt haben? Theoretisch könnte auch die Post AG ihr Geschäft zu 100% vom Ausland managen. Das ist doch gar kein Problem. Zurück bleiben dann die Geschäftsstellen und Auslieferer...in anderen Branchen sieht es wiederum anders aus. Das ist antürlich unterschiedlich...
Aber um die Abwanderung aufgrund eines Mindestlohnes soll es ja nur nebensächlich gehen. Ein genereller Mindestlohn unter 8,00 Euro bei einem Vollzeitjob ist aus meiner Sicht nicht tragbar dann bräuchte man darüber gar nicht erst nachdenken, Makulatur.
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#13 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.759
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