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#16 |
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Benutzer
Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 285
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@Leitwolf
Wir? Habe ich ein Mitgleid der deutschen Polizei vor mir? Mein Vergleich bezog sich selbstredend nur auf kritische Belange. Das Infragestellen der Notwendigkeit von Polizei oder Militär ist ein ganz anderer Teilaspekt. Ich würde meinen das nur ein sehr geringer Teil der Bevölkerung die BW grundsätzlich ablehnt. Es werden mehrheitlich Auslandsaktivitäten abgelehnt, als reine Verteidigungsarmee wäre der Zuspruch um Längen höher. Die meisten Bundesbürger wissen um die Schutzlosigkeit in der sie sich begeben würden ohne militärische Streitkräfte. Worauf bezieht sich dein "Warum"? Auf den Fakt der ungleichen Beliebheitsskala oder auf meine Beunruhigung bei anderer Volksstimmung? Das THW ist ein humanistisches ziviles Hilfswerk das zweifelsohne nur besteht um notleidenen zur Seite zu stehen, mittlerweile global (begrenzt) einsatzfähig. Die Bundeswehr dagegen ist ein Militär....eigentlich sollte sich jede weitere Frage dazu erledigen. Das deutsche Volk hat genug vom Militarismus der letzten Jahrunderte... Thema: USA - Irak Die Frage ist ob man sich immer als Besatzer aufspielen muss. Es besteht heutzutage durchaus die Möglichkeit von außen Einfluss zu nehmen oder im Land "unsichtbar" zu agieren. 1. einmarschieren bis Bagdad 2. Aufräumen 3. und wieder raus (Großteil) 4. nun hätte ungehindert von außen lautlos agiert werden können im Zusammenspiel mit inländischen kurzen Manövern. Nur weil man kein flächendeckendes Militär in einem Land stationiert, heisst es noch lange nicht das man es nicht kontrollieren kann. Gegen irreguläre Kräfte braucht man vor allen Dingen bessere Informationen, viel wichtiger als Soldatenkleisterei im Felde sind geheimdienstliche und aufklärerische Daten um blitzschnell eingreifen zu können. Anderenfalls mutiert man zur passiven Lethalgie in Erwartung auf Feindkontakt. Das kann es ja nicht sein... Thema: Division Ich habe lautlos in Klammern gesetzt, natürlich vollzieht sich so etwas nie geräuschlos. Durch Schnelligkeit und dem Vorteil des Überraschungsmomentes kann es dem Feind aber wie ein lautloser Angriff vorkommen (ohne größere Anzeichen im Vorfeld). Bitte lesen: In einem Krankenhaus in Deutschland liegt ein Bundeswehrsoldat (hoher Unteroffiziersrang) mit einer erstaunlichen militärischen Karriere: Im Frühjahr 2003 wurde ihm in Aussicht gestellt, er könne seine Beförderungschancen verbessern, indem er aus der Bundeswehr offiziell ausscheide, bei den US-Truppen anheuere, mit diesen in den Irakkrieg zöge - und später wieder zur Bundeswehr (Heer/Infanterie) zurückkehre. 1. Ein Infanterie-Zug der Bundeswehr als US-Kanonenfutter im Irak Nach Aussagen des Unteroffiziers war es ein kompletter Zug von Soldaten der deutschen Bundeswehr (Zugstärke normalerweise zwischen 50 und 70 Mann), der im März 2003 loszog und im Irak-Krieg an der Seite von US-Truppen dort eingesetzt wurde, wo Strahlenschäden zu erwarten waren. Nach Aussagen des erkrankten Unteroffiziers kam es dadurch, anders als im Vorgespräch mit Bundeswehr-Vorgesetzten angeboten: Im Anschluss an den Dienst im Irak verstarb die Hälfte seiner deutschen Kameraden dieser deutsch-amerikanischen Sondertruppe an Krebs, offenbar verursacht durch Strahlung. Die Bundeswehr habe ihm, so sagt der überlebende Bundeswehr-Zeuge, zwar auch - wie allen anderen - nach Beendigung seines US-Auftrages die Rückkehr in die Bundeswehr angeboten, doch wegen seines Zustands sei ihm zunächst die Wiederaufnahme in die Bundeswehr und damit auch jegliche Fürsorge verweigert worden. Erst später habe die Bundeswehr diese Entscheidung zurückgenommen, sich um ihn gekümmert und ihn versorgt. Die Aussage dieses Soldaten ist auch in sofern von Bedeutung, als in Erwägung gezogen werden muss, dass zum Zeitpunkt dieser leihweisen Überlassung von Mannschaften an die US-Streitkräfte die Bundesregierung Schröder unter hohem Druck der USA stand, da sie offiziell die Teilnahme deutscher Soldaten am Irakkrieg strikt abgelehnt hatte. Diese Ablehnung wurde seinerzeit innenpolitisch (Schröder gewann dadurch die Wiederwahl 2002) und außenpolitisch stark beachtet. Deshalb ist als wahrscheinlich anzusehen, dass die Soldaten - um die Regierung Schröder nicht völlig zu diskreditieren - den komplizierten Weg des Ausscheidens aus der Bundeswehr und des späteren Wiedereintritts wählen mussten, das Ganze bei strikter Verpflichtung zur Geheimhaltung. Quelle: Christoph Hörstel Bundeswehrsoldat 2005 auf die Frage: Würdest du bei Befehl in den Irak gehen? ich denke ich Persönlich für meinen Teil würde in den Irak gehen. Und neben mir sehen dies auch anscheinend mindestens 56 weitere Bundesbürger so welche nun in den Amerikanischen Streitkräften ihren Dienst tuen und im Irak Stationiert sind. Unter Bundesdeutscher Flagge sähe das dann schonwieder ganz anders aus....Fazit, gehen würde ich aber wenn dann für die US Streitkräfte oder eine Private Sicherrungsfirma aber nicht unter Deutscher Flagge. Warum ist das so? Klar, deutsche Soldaten unter deutscher Flagge beteiligt in einem Angriffskrieg, das geht nicht...wäre gegen die Verfassung. Also werden sie abkommandiert für diese Zeit! Du kannst dir sicher sein das Deutschlands beste Kampfeinheiten mit von der Partie sind. Leider kann ich dir an dieser Stelle natürlich keine Informationen geben die nicht bereits im www auffindbar sind. Wäre ich rein theoretisch im Besitz von heiklen Informationen, blieben sie natürlich rein theoretisch fernab dieser Plattform, soweit dazu.
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Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln. Otto von Bismarck |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.094
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Letztlich ist es genauso Aufgabe des Militärs eine Gesellschaft vor Krisen und Gefahren zu schützen, wie die der vorgenannten Organisationen. In vielen Ländern (z.B. Frankreich) sind die Übergänge hier mehr oder weniger fließend. ![]()
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#18 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 622
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Wir müssen endlich mal unser 2.Weltkrieg-Syndrom überwinden. An so zweifelhaften Kriegen wie im Irak sollten wir uns m.E. nicht beteiligen. Aber bei Einsätzen wie in Afghanistan wäre es angebracht unsere militärischen Fähigkeiten voll auszuschöpfen. Natürlich widerspricht das auch meinem Ideal von einer Welt ohne Gewalt in der alle Probleme ausdiskutiert werden. Die muss aber erst geschaffen werden. Dies geht aber nur wenn den Befürwortern der Gewalt der Garaus gemacht wird. Es ist eine bedauerliche Wahrheit, dass es Mächte gibt die Reden als Einladung zur gewaltsamen Machtergreifung betrachten und das Recht zur Tyrannei ableiten.
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#19 |
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Benutzer
Registriert seit: 21.01.2008
Ort: Jena
Beiträge: 65
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Am besten wäre immer noch eine EU-weite Berufsarmee, deren Kosten unter allen Mitgliedsstaaten aufgeteil werden. |
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#20 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.094
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![]() Eine gemeinsame EU Armee wird es erst dann geben, wenn es eine gemeinsame Aussenpolitik gibt. Und auf die wird man sich nicht einigen, so lange alle Mitglieder (ausser Deutschland) die EU als reine Zweckgemeinschaft betrachten. Was letztendlich auch sinnvoll ist.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#21 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 622
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Mit der Ausnahme, daß ich die Leistung der ZDLer nicht so herabwürdigen würde, muß ich im Großen und Ganzen Leitwolf schon recht geben. Wenn wir keine massiven Einschnitte in unseren Lebensstandard in Kauf nehmen wollen, erfordert die derzeitige politische Weltlage auch die Bereitschaft militärische Aktionen als legitimes Mittel zu akzeptieren. Abgesehen davon haben wir uns überdies im Zwei-Plus-Vier-Vertrag verpflichtet an militärischen Einsätzen der UNO zu beteiligen.
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#22 |
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Benutzer
Registriert seit: 21.01.2008
Ort: Jena
Beiträge: 65
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2. Eine Abschaffung der Dienstpflicht soll sich selbstverständlich auch auf den Zivildienst erstrecken, auch wenn ich das nicht explizit geschrieben habe. Abgesehen davon verrichten Zivis durchaus nützliche Arbeiten. Im Gegensatz zu Wehrpflichtigen, die nichts tun was irgendwem etwas bringt und die nur Steuergelder in den Sand setzen. Die Luxemburgische Armee muss hingegen nicht das eigene Land verteidigen, sondern höchstens mal gemeinsam mit anderen Armeen Angriffskriege in irgendeiner entfernten Gegend dieses Planeten führen. |
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#23 |
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Benutzer
Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 285
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@Au.Souchy
Militär - Ja zur Verteidigung, letzten Ausweg, internationale UN-Missionen Militär - Nein zur Legitimation des politischen Mißbrauchs Soweit darf es nie mehr kommen das wir unsere Armee als "legitimes Mittel" frei und ohne Scheu nutzen. --------------------- @Leitwolf
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Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln. Otto von Bismarck |
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#24 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 622
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Du wirst aber auch akzeptieren müssen, daß mancheiner erst dann gesprächsbereit ist wenn er die Erfahrung gemacht hat in einer gewaltsamen Auseinandersetzung unterlegen zu sein. |
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#25 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.094
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Eine Berufsarmee gleicher Qualität würde uns teurer zu stehen kommen, als die derzeitige Wehrpflichtarmee. |