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#1 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.917
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Taiwan: Annäherung an China
In Taiwan hat der Oppositionelle Ma Ying Jeou die Präsidentschaftswahl als Kandidat der Kuomintang gewonnen. Die Kuomintang war die Partei Chiang Kai-sheks, der seine Truppen 1949 auf die Insel geführt hatte, nachdem der krieg gegen die Kommunisten nicht gewonnen werden konnte. Bis Ende 1987 blieb das Kriegsrecht in Taiwan unter der Führung der Kuomintang bestehen. Seitdem ist Ma Ying Jeou der erste Präsident aus den Reihen der Kuomintang.
Jetzt will er eine Annäherung an China, er strebt einen Friedensvertrag unbd einen gemeinsamen Markt an. Sein Vorgänger im Amt hatte immer wieder eine formelle Unabhängigkeitserklärung von Taiwan in Gespräch gebracht, was die Beziehungen zu China verschlechterte. Eine Wiedervereinigung schließt Ma jedoch aus, während seiner Regierungszeit. Was denkt ihr, ist ein Friedensvertrag mit China möglich?
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#2 |
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Administrator
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 711
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Hi
China wird wohl kaum die Unabhängigkeit Taiwans anerkennen. Schließlich sieht Peking Taiwan als ein Teil von China an. Ein Friedensvertrag, wie ihn sich Taiwan vorstellt, wird es daher mit China nicht geben.
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mfg tdd
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#3 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 621
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Ich glaube da friert vorher die Hölle zu bevor China die Unabhängigkeit Taiwans anerkennt.
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#4 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.089
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Schon komisch, dass eigentlich eher Taiwan die Unabhängigkeit Chinas anerkennen müsste...
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#5 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.917
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Ich finde vor allem interessant, dass eine Wiedervereinigung nicht kategorisch ausgeschlossen wird. Der Vorgänger will noch eine formelle Unabhängigkeitserklärung und der Nachfolger schließt eine Wiedervereinigung nicht kategorisch aus - dies schließe ich zumindest aus seiner Aussage, eine Wiedervereinigung würde nicht während seiner Amtszeit stattfinden...
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#6 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.089
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Naja, kann auch bloß Diplomatie sein, um es den Chinesen leichter zu machen ihr Gesicht zu wahren.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#7 |
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Benutzer
Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 282
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Wir dürfen davon ausgehen das es sich ganz klar um reine Diplomatie handelt. Taiwan ist politisch (nicht wirtschaftlich) isoliert und Chinas militärische Stärke wächst Jahr um Jahr. Ich gehe davon aus das Taiwan irgendwann in den nächsten 10-20 Jahren freiwillig nachgibt und sich als autonome Region eingliedern lässt.
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Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln. Otto von Bismarck |
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