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#1 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.134
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![]() Der tschetschenische Präsident Achmad Kadyrow wurde heute auf der Feier zum Ende des zweiten Weltkrieges getötet. Der als pro-russisch geltende Präsident beging mit mehreren tausend Menschen in einem Fussballstadion die Festlichkeiten. Angeblich war die Bombe bereits während der Bauarbeiten unter der Tribüne installiert worden. Putin erklärte, das die Strafe für die Täter unausweichlich sei. Pech für Putin, der den Krieg ja bereits für beendet erklärt hat. Angesichts der Tatsache, dass in Tschetschenien nur wenige hunderttausend Menschen leben, ist doch relativ klar zu erkennen, dass hier auch andere Gründe für die russische Intervention zu suchen sind.
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#2 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.134
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Im Kreml werden jetzt Stimmen laut, die fordern, dass Präsident Putin direkt die Gewalt über Tschetschenien übernehmen soll. Ob man ihm damit einen gefallen tun will - naja, für internationales Ansehen würde das nich sorgen, ausserdem würde es bei einem Mißerfolg, gleich welcher Art, sofort auf Putin zurückfallen.
Nach Angaben des Politikers Abdulapitow, hinterläst Kadyrow ein Machvakuum. Abdulapitow hatte in Verhandlungen 1999 Kadyrow für die Position des Kremls gewinnen können, nachdem dieser sich wegen radikal-moslemischer Tendenzen von den Separatisten entfernt hatte. Ich finde, man kann hier parallelen zum besetzten Irak ziehen. ![]()
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