Jetzt könnten wir streiten, wessen Erfahrung die bessere ist, aber…
Was jetzt? Reicht es nicht oder reicht es kaum? Fast zuwenig ist eben immer noch genug. Für Sonderausgaben usw gibt es auch immer etwas extra, wenn man denn seine viele Hartz-IV-Freizeit nutzt um sich zu informieren, was einem alles zu steht. Gibt es denn auch irgendwo eine dieser Studien online einzusehen oder sind die alle geheim?
Die Löhne sind durch einen freien Markt entstanden und damit auf dem optimalen Wert. Jede Änderung an diesen muss irgendjemand bezahlen. Ob ich Arbeitgeber direkt besteuer (und damit Arbeitgeben weniger attraktiv mache) oder Mindestlöhne einführe (und damit Arbeitgeben weniger attraktiv mache) spielt keine Rolle.
Die Bank ist dein Freund und gibt bei vernünftigen Geschäftsvorschlägen Starthilfe. Außerdem gibt es ein paar Dinge für die man nur besondere Fähigkeiten brauch um gut zu verdienen und kein Geld einsetzen muss. Etwa kann jeder Hartz-IV-Empfänger ein Buch schreiben und dann versuchen das zu vermarkten (entweder an Verleger oder per Print-on-Demand übers Netz). Das ist nur eine von vielen Möglichkeiten und man muss eben immer die eigenen Stärken berücksichtigen (wenn man denn welche hat).
Tatsächlich kommt man nicht mit einer Familie auf die Welt. Man kann bis zur Gründung einer Familie warten bis auf 2 Beinen steht. Es ja selbst für arme Schlucker möglich sein Kondome zu benutzen. Außerdem gibt es auch mit Familie noch Möglichkeiten.
Das sie nicht einzahlen ist mir klar. Du hast aber genau das gefordert. Nur wieso sollte jemand der nichts aus diesem Topf will, weil er seinen eigenen hat dort einzahlen? Wieso ist es fair, wenn die einen für die anderen bezahlen müssen?
Nun, der Durchschnittsmensch macht vielleicht etwas falsch. Mit unseren ganzen Sozialleistungen ist der Aufstieg zumindest technisch möglich. Ich vermute der Umgang mit Geld muss erlernt werden und Leute mit armen Eltern lernen das eben nicht, weil in der Schule stattdessen nur Religion, Latein und Musik unterrichtet wird.
Ich würde auch eher dort ansetzen, wenn man wirklich etwas verbessern will. Erstens glaube ich, dass es schädlich ist, zu viel Geld umzuverteilen und zweitens glaube ich nicht, dass sie die Leute mit Geld dieses so einfach wegnehmen lassen.
Kein BaFög? Also doch zu reich? Und wieso geben die Eltern dann nichts ab?
Nun, in anderen Ländern wie den USA ist das ganz normal. Wenn man später gut verdient, kann man ja alles zurück bezahlen. Wenn man damit fertig ist, kann man ja das Geld richtig einsetzen. Mir ist allerdings noch nicht so klar, wofür du diesen Kredit brauchst.
Ich kenne hier Putzstellen in meiner Nähe, wo man 12 € die Stunde + Anfahrt bekommt. Besser bezahlte Stellen gibt es in Masse. Nur muss man dort eben richtig arbeiten und auch mal gepflegt aussehen, weil man auf Menschen losgelassen wird.
Das hat damit nichts zu tun. Ob man Geld sinnvoll genutzt wird oder nicht, wenn man es mir wegnimmt, ist es für mich weniger wert, weil ich ja damit rechnen muss, dass man es mir wegnimmt. Wer will schon mit Geld bezahlt werden, dass einem der Staat gleich wieder abnimmt?
Und wo hast du das her? Ist die Prognose schlecht, die soziale Situation der Genesung abträglich oder sprechen noch andere Faktoren gegen eine Transplantation sinkt eher die Priorität, mit der man in den Listen geführt wird.
Nicht unwahrscheinlich. Allein was ein Transplantierter am Tag für Medikamente nehmen muss... das kann schonmal in die Tausende gehen.
Da muss man aber auch fragen, in wessen Auftrag solche Studien durchgeführt wurden. Ich kenne Leute, die mit dem gleichen Geld sehr gut auskommen.
Naja, von einem Buch kann man nicht leben, auf keinen Fall.
Blöd ist eigentlich, dass die Ich-AGs eingestellt wurden, denn damit konnte man ganz gut seine eigene Existenz aufbauen. Der neue Gründungszuschuss ist da eher suboptimal, der Zuschuss fällt geringer aus und außerdem sind ALG2 Empfänger ausgenommen.
So einfach ist das nun nicht. Wenn deine Eltern beispielsweise ein Haus gebaut haben und ihr Gehalt im Bereich der Förderungsbewilligung liegt ist es kein Problem BaFög zu beziehen, wird das Haus jedoch gekauft und nicht gebaut, bekommt man garnichts, hat aber trotzdem die Kredite am Hals.
Angesichts der Tatsache, dass wir zu wenig Uni-Absolventen haben und zu wenig Kinder, ist dies kontraproduktiv. Viele werden sich aus finanziellen Gründen gegen das Studium entscheiden und diejenigen, die sich dennoch dafür entscheiden sind mit Krediten belastet, in einer Zeit, wo eigentlich eine Familie gegründet werden müsste.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement.