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#16 |
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Registriert seit: 03.09.2007
Beiträge: 148
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Übrigens haben die kurdische Nationalversammlung und der kurdische Staatspräsident des Irak, Talabani, bekanntgegeben, man werde sich wehren falls die Türkische Armee einmarschieren würde. Und da die kurdische Peschmergamiliz nach Schätzungen von Experten mindestens 110.000 (!) Kämper umfasst (dazu noch etwa 6000 PKK-Kämpfer), käme ein türkischer Einmarsch einem Blutbad gleich. |
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#17 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.137
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Ah, danke für die Quelle, Au.Souchy - dann brauch ich nicht mehr suchen.
![]() Blutbad für wen, Delegado? Die türkische Armee hat schon öfter Militäroperationen im Nordirak durchgeführt. Meiner Meinung nach würde es für die Peschmerga bei einer direkten konfrontation eher schlecht aussehen.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#18 |
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Registriert seit: 08.09.2006
Ort: Hamburg
Beiträge: 29
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Jeder möchte die Welt verbessern und jeder könnte es auch, wenn er nur bei sich selber anfangen wollte. Karl Heinrich Waggerl |
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#19 |
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Registriert seit: 03.09.2007
Beiträge: 148
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#20 |
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Benutzer
Registriert seit: 08.09.2006
Ort: Hamburg
Beiträge: 29
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Aber trotzdem Deutschland kann es sich nicht leisten der Türkei ganz vor den Kopf zu stoßen( es leben so und so viel in Deutschland.
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Jeder möchte die Welt verbessern und jeder könnte es auch, wenn er nur bei sich selber anfangen wollte. Karl Heinrich Waggerl |
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#21 |
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Benutzer
Registriert seit: 18.02.2004
Ort: Aachen
Beiträge: 468
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Was hat Deutschland denn damit zu tun? Man ist weder im Irak, noch interessiert man sich tiefgehend für die Kurdenproblematik in der Türkei.
Die Rebellen scheinen eine Konfrontation jedenfalls herauszufordern. Nach erneuten Anschlägen nötigen sie den Präsidenten ja fast zur Intervention. Quelle: [SPON] PKK tötet türkische Soldaten - Erdogan bestellt Generäle ein
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"Nothing in life is to be feared, it is only to be understood." Marie Curie |
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#22 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.137
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#23 |
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Registriert seit: 03.09.2007
Beiträge: 148
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Wundert eigentlich dass die PKK zu sonem ungünstigem Zeitpunkt einen Anschlag verübt. Scheint so als wollten die dass die Türken einmarschieren...
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#24 |
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Benutzer
Registriert seit: 18.02.2004
Ort: Aachen
Beiträge: 468
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Wer weiß ob das bei der PKK als ungünstig angesehen wird. Immerhin verübt man schon seit einiger Zeit Anschläge um die Türken zu provozieren. Warum sollte man jetzt damit aufhören, wenn man mal so viele Verbündete hat. Das die PKK nicht an Frieden in der Region interessiert ist, ist doch offensichtlich. Immerhin mischt sie selbst immer ganz vorne mit.
Die Frage was jetzt passiert ist allerdings recht spannend. Ich habe allerdings Zweifel, ob die Irakis wirklich intervenieren, wenn die Türken einmarschieren. Mal abgesehen davon, dass die Türkei eine hochgerüstete NATO-Armee (mit entsprechenden Standards) hat, was in der Region bis auf Israel wohl eher die Ausnahme sein dürfte. Die USA werden alles tun um einen Einmarsch zu verhindern, um ihre Macht nicht weiter einzuschränken, aber sie können den Türken auch schlecht verbieten, was sie selbst in aller Welt treiben. Update: Die USA bitten die Türkei um einen Aufschub der Offensive, stehen aber hinter der Türkei, bei der Bekämpfung der Aufständischen. Quelle: http://www.spiegel.de/politik/auslan...512713,00.html Noch eine: http://www.haaretz.com/hasen/spages/915197.html
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"Nothing in life is to be feared, it is only to be understood." Marie Curie Geändert von Raptor (22.10.2007 um 03:43 Uhr). |
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#25 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.137
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Einige fordern ja für die Kurden einen eigenen Staat und sehen darin die Lösung. Allerdings halte ich das für falsch. Zum einen würde der Irak dadurch aufgeteilt und es würde sicherlich zum Streit um Rohstoffe kommen und zum anderen: warum brauchen die Kurden einen eigenen Staat?? Weil sie ein bißchen rumschiessen udn entführen? Kann ja keine Begründung sein. Nicht jede Volksgruppe braucht ihren eigenen Staat.
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#26 |
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Registriert seit: 03.09.2007
Beiträge: 148
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Stimmt, Fokker.
Außerdem ist ein bischen "kurdisches" Land auch im Iran. Na die wärn begeistert wenn des weg wär! Dazu kommt noch der Nachahmungsfaktor. Wenn die Kurden ihr eigenes Land bekämen, würden gleich die Basken, Korsen, Tschetschenen, Paschtunen und wie sie alle heißen, sagen: Wenns bei denen mit Gewalt funktioniert... |
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#27 |
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Benutzer
Registriert seit: 18.02.2004
Ort: Aachen
Beiträge: 468
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Ich glaube auch nicht an einen Kurdenstaat. Gerade in Europa wurde doch vorgeführt wie man verschiedene Völker in gemeinsamen Staaten zusammenführen kann. Die Bayern waren auch nicht immer die besten Freunde der Preußen
. So etwas dauert eben einige Zeit und einfach Toleranz auf beiden Seiten.Ich bin über die gesetzliche Lage in der Türkei nicht wirklich aufgeklärt und die Behauptungen dazu gehen zum Beispiel im Spiegel Online Forum weit auseinander. Die Einen sprechen von keinen Einschränkungen, die Anderen von Sprachverbot und Ähnlichem. Kennt sich da jemand genauer aus? Ich vermute aber, dass sich die Kurden gut integrieren könnten, wenn gleiche Bedingungen herrschen. Zum Teil scheint das in den Städten wohl auch schon zu geschehen. Viel Ärger rührt sicher auch von der armen Region im Osten der Türkei her. Würde dort Reichtum herrschen, hätte man es mit der Unabhängigkeit sicher nicht so eilig.
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"Nothing in life is to be feared, it is only to be understood." Marie Curie |
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#28 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.137
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Das Sprachverbot gab es mal, afaik noch bis in die Neunziger. Die Türken haben bis dahin eine Assimilationspolitik gegenüber den Kurden betrieben. Gesetzlich gibt es dafür jetzt keine Grundlage mehr.
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