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#1 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.921
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Zurückhaltende Reaktion auf Protestierende in Birma
Seit September 2007 gibt es Proteste gegen das Militärregime in Birma. Angeführt werden diese Proteste von buddhistischen Mönchen, denen sich die Bürger des landes angeschlossen haben.
Nachdem die Militärregierung zuerst Zurückhaltung übte, schritt sie gestern Nacht zum ersten mal ein und stürmte mehrere Klöster. Mittlerweile wurden auch Schusswaffen bei den Demonstrationen eingesetzt:
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#2 |
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Benutzer
Registriert seit: 18.02.2004
Ort: Aachen
Beiträge: 448
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Für so eine Art von Regierung ist das mit Sicherheit zurückhaltend. Vermutlich konnte die Regierung die Situation selbst nicht so recht einschätzen.
Sollten die Proteste jetzt fortgeführt werden, könnte die Bewegung einen Durchbruch erreichen. Allerdings war wohl allen Beteiligten klar, dass die Geduld der Regierung nicht beliebig dehnbar ist. Ich bin gespannt wie es in dem asiatischen Land weitergeht.
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"Nothing in life is to be feared, it is only to be understood." Marie Curie |
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#3 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.921
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Dennoch bleibt "zurückhaltend" eine Untertreibung. Ansagen der Polizei, dass alle, die nicht in 10 Minuten von der Strasse sind, riskieren erschossen zu werden, ist ebensowenig zurückhaltend - oder soll man der Militärjunta anrechnen, noch keine Panzer eingesetzt zu haben?
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#4 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.093
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Ob eine Handlung zurückhaltend, angemessen oder überzogen ist, sieht man erst im Verhältnis zu ihrem Anlass. Ab einem bestimmten Grad an Gewalttätigkeit seitens der Störer kann auch ein Schusswaffengebrauch gegen eine Menschenmenge (bzw. Personen in ihr) durchaus angemessen, ja u.U. sogar zurückhaltend sein.
Gegenüber (zumindestens laut Medienberichten) vollkommen friedlich demonstrierenden Bürgern (und dann auch noch Mönchen) kann nicht mehr von einer zurückhaltenden Reaktion die Rede sein, wenn auf diese Personen geschossen (bzw. der Schusswaffengebrauch angedroht) wird. Es ist mir auch unverständlich, warum man hier auf die Idee kommt schiessen oder zuschlagen zu müssen. Selbst wenn man es mal aus Sicht des Diktators sieht, wäre es völlig ausreichend die Demonstranten in einen bestimmten Bereich zu treiben, Kameras fern zu halten und sie dann einzeln in Gewahrsam zu nehmen, bis sich das Medieninteresse erledigt hat.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#5 |
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Benutzer
Registriert seit: 18.02.2004
Ort: Aachen
Beiträge: 448
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Ja, natürlich ist das schwer untertrieben. Mir ging es eher darum, dass man international doch eher über das zögerliche Vorgehen verwundert war.
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"Nothing in life is to be feared, it is only to be understood." Marie Curie |
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#6 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.921
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#7 |
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Benutzer
Registriert seit: 03.09.2007
Beiträge: 148
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Jetz sind natürlich wieder die USA und die EU für die Demokratie fordernde Bevölkerung und gegen die von China unterstütze Junta. Das ist natürlich auch richtig. Jedoch muss man sich fragen ob die Protestierenden auch so eine internationale Rückendeckung erhalten würden wenn die Regierung da von den USA gestützt würde. So wie zum Beispiel in Pakistan, wo die mehr Demokratie fordernde Opposition wenig bis gar keine westliche Unterstützung erhält.
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#8 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.093
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Du kannst Birma aber nicht mit Pakistan vergleichen, schon alleine deshalb nicht, weil es den Regimegegner dort nicht um Demokratie, sondern um einen islamistischen Gottesstaat geht.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#9 |
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Benutzer
Registriert seit: 03.09.2007
Beiträge: 148
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#10 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.093
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Mit Sicherheit, aber die dürften kaum jemanden auf die Straße bringen.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#11 |
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Benutzer
Registriert seit: 03.09.2007
Beiträge: 148
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Stimmt (leider). Es demonstrieren zwar fast jeden Tag welche, aber das sind nicht gerade viele. Das könnte sich aber ändern wenn Musharaff die Wahl am 6.10. wider Erwartung gewinnen würde... |
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#12 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.921
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Man muss sich aber auch fragen, ob man dem Land damit etwas gutes tut, jetzt die Militärregierung abzuschaffen? So wie es aussieht kann diese zumindest ein wenig Stabilität aufrecht erhalten und ob sich die Opposition gegen die Islamisten durchsetzen kann, bezweifele ich derzeit.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#13 |
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Registriert seit: 22.06.2006
Ort: hessen
Beiträge: 192
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Before you can be old and wise, you must be young and stupid |
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