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#16 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.465
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Sowas wird man im modernen Europa wohl kaum noch finden. Echte Führungspersönlichkeiten bieten in unserer politisch überkorrekten Zeit einfach zu viel Angriffsfläche im Vergleich mit Ja-Sagern, Wendehälsen und Speichelleckern.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#17 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden
Beiträge: 3.571
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Wenn es beiden Landesteilen wirtschaftlich gut gehen würde, wären die Probleme kleiner, man würde sich auf Augenhöhe begegnen können. Die Sprache mag zwar ein Abgrenzungsmerkmal sein, ist aber für sich auch kein Grund, schließlich gibt es genug Staaten, in denen mehrere Sprachen gesprochen werden. Könnte man also die Wallonie wirtschaftlich aufwerten und in der Folge auf die Gemeinsamkeiten der beiden Volksgruppen setzen (gemeinsame Geschichte, beherrschung durch die niederlande, Königshaus... alles Ansatzpunkte), ist diese Problematik aus der Welt zu schaffen. Eine gemeinsame Sprache einzuführen halte ich dagegen für grundverkehrt, da würde eine Volksgruppe in jedem Fall benachteiligt.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#18 |
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Bündnis90/Die Grünen
Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 1.877
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@Fokker
Das ist eine Illusion, dazu sind beide Volksgruppen schon zu weit voneinander entfernt als das eine verbesserte wirtschaftliche Lage des Südens alles ins Lot bringen könnte. Der religiöse Konflikt entsteht durch Katholiken im Norden (Flandern) u. religionsfernen Wallonen im Süden. Sprache: Das muss nicht umbedingt der Fall sein. Als Alternativen kämen Englisch oder Deutsch als Amtssprache Belgiens in Frage. So könnte in der Wallonie weiterhin französisch und in Flandern niederländisch als 2. Amtssprache zugelassen sein. Es gäbe Lösungen die beide Seiten gleichstark fordern...
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Der Urknall ist in Wahrheit unser Horizont in der Zeit und im Raum. Wenn wir ihn als Nullpunkt unserer Geschichte betrachten, dann aus Bequemlichkeit und in Ermangelung eines Besseren. Wir sind wie Entdeckungsreisende vor einem Ozean: Wir sehen nicht, ob es hinter dem Horizont etwas gibt. Hubert Reeves |
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#19 |
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Beiträge: n/a
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Amtssprachen in Belgien: Niederländisch, Französisch, Deutsch! http://de.wikipedia.org/wiki/Belgien Und Englisch ist übrigens in Belgien, eine verhasste Sprache! ![]() |
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#20 |
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Bündnis90/Die Grünen
Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 1.877
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@Valle
Das ist doch wunderbar, wenn alle Belgier Englisch "hassen", wäre das zur Abwechslung mal wieder ein Grund für gegenseitiges Verständnis. ![]() Nein, im Ernst...das Problem ist doch das die Flamen im Norden niederländisch, die Wallonen im Süden französisch und die wenigen Deutschen deutsch sprechen. Was hat das noch mit einer "Amtssprache" zu tun? Nichts! Das ist ein bisheriger Kompromiss weil man sich zwischen den 3 Sprachen nicht entscheiden konnte. Aus diesem Grund wär es nur folgerichtig eine 4. und damit unbeteiligte Sprache amtlich einzuführen. So kann sich keiner zurückversetzt fühlen, oder alle im Einklang <--- was für ein unerhoffter Moment das doch sein möge.
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#21 |
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Benutzer
Registriert seit: 18.02.2004
Ort: Aachen
Beiträge: 990
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Aber die Barriere zwischen den Volksgruppen hängt doch nicht an der Sprache, das würde sicher kaum etwas lösen. Andere Staaten - zum Beispiel die Schweiz - zeigen doch das es mit mehreren Amtssprachen sehr gut geht und das nicht unbedingt riesige Streitigkeiten auslöst. Die Problematik scheint vor Allem zu sein, dass man diese Sprachen in trennt und je nach Region unterschiedlich spricht.
Die wirtschaftlichen Probleme sind übrigens tatsächlich vorhanden, da im Norden großer Unmut darüber herrscht, den Süden quasi mitzufinanzieren, auch wenn dies in der Vergangenheit auch schon einmal andersrum war. Wikipedia hat einen relativ ausführlichen Artikel genau zu diesem Thema: http://de.wikipedia.org/wiki/Flämisc...scher_Konflikt
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"Nothing in life is to be feared, it is only to be understood." Marie Curie |
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#22 |
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Bündnis90/Die Grünen
Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 1.877
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Selbstverständlich lösen sich die belgischen Probleme damit nicht in Wohlgefallen auf. Es wäre NUR ein unglaublich wichtiges politisches Signal für ein zukunftsträchtiges Belgien. Dieser, oder vergleichbare Lösungen auf anderen Feldern, Schritt kann lediglich Symbolcharakter besitzen. Ich bin der Auffassung das Belgien derzeit dergleichen benötigt um heißgelaufene Gemüter abzukühlen und nationalistische Regionalgruppen eines ihrer Argumente zu nehmen.
Die Überwindung der Sprachbarriere in regional aufgebröselten Sektoren kann zumindest gefühlt zur Wiederannäherung beitragen. Daraus könnten sich dann wichtige und notwendige politische/gesellschaftliche Entscheidungen ableiten. Zur aktuellen Lage... Die Krise um Fortis hat die Regierung abermals dazu verleitet ihren Rücktritt einzureichen. König Albert II. hat sie allerdings wie im Sommer zurückgewiesen - vorerst. Zur aktuellen Stunde laufen die Krisengespräche... Leterme scheint aber endgültig am Ende zu sein, er scheiterte mehrfach. Irgendwann muss Albert II. ihm seinen Wunsch des Rückzuges zugestehen. Aber was folgt? Das Land hängt wieder verstärkt am seidenen Faden.
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#23 |
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Benutzer
Registriert seit: 18.02.2004
Ort: Aachen
Beiträge: 990
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Mi etwas Glück erledigt sich das Problem irgendwann mit sterbenden Generationen, denn in dem Wikipedia-Artikel (oder in der Diskussion) steht z.B., dass sich Schüler bereits sowieso oft auf Englisch als gemeinsame Sprache geeinigt haben und diese als Mittel der Kommunikation nutzen. Wenn diese Generation nicht zu stark von ihrer Elterngeneration beeinflusst wird, hat sie vielleicht eine Chance für einen Neuanfang. Falls es Belgien in seiner heutigen Form dann noch geben sollte.
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