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#1 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.766
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Oettinger rudert zurück
Nachdem Oettinger in der trauerrede Filbinger nachträglich zum Gegner des Nationalsozialismus erklärt hat, kam es nach einigen Hin und Her heute zur Zurücknahme dieser Aussage. Der Protest, der ihm aus allen Richtungen entgegenschlug war wohl so nicht von ihm beabsichtigt worden - denn die Äußerung über Filbinger wird nicht von ungefähr gekommen sein. Wahrscheinlich wollte er damit eher rechts gerichtete Stimmen sammeln.
Filbinger war im Dritten Reich Marinejurist und hat ein Todesurteil für diesen gefordert, welches letztlich kurz vor Kriegsende noh vollstreckt wurde. Unerträglich das solche Leute Ministerpräsident werden konnten und das es heutzutage noch andere gibt, die diese Verhaltensweise nicht kritisch betrachten.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#2 |
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Beiträge: n/a
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Filbinger unterstützte das nazionalsozialistische Regime.
Das ist unstreitig! Behauptet jemand das Gegenteil, so ist dieser zweifelsohne Nazi. Ich lege Wert darauf, daß vorgenannte Feststellung im Bewußtsein der Judikabilität von mir persönlich geäußert wurde. |
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#3 |
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Administrator
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 675
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Hi
in der Tat. Fillbinger wurde Mitglied der NSDAP, um sein Jurastudium beenden zu können. Fillbinger als Gegner der Nazis hinzustellen ist also bestenfalls als schlechter Witz. Wendehals der Politik wäre wohl der passender Begriff.
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mfg tdd
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#4 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.766
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#5 |
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Beiträge: n/a
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Mal wieder ist mir übel.
Nationalsozialistische Dreckschweine haben es geschafft. Ein mörderischer Filbinger wird, 60 Jahre später, von einem unerträglichen Dreckvieh gewissermaßen rehabilitiert. In unserer sogenannten Demokratie finden sich Ministerpräsidenten, welche im 3. Reich reale Aufstiegschancen gehabt hätten. Wo, um Himmels Willen, ist der Unterschied zwischen Göring, Göbbels, Himmler und Öttinger? |
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#6 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.766
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Alle streb(t)en nach Macht und sind/waren sich dabei nicht zu schade auch am rechten Rand nach stimmen zu fischen...
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#7 |
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Beiträge: n/a
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Mag sein Fokker.
Vermutlich werde ich den Unterschied zwischen Moral und Politik niemals begreifen können. |
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#8 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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Er wäre besser an Land gerudert und hätte sich an seinem Paddel erhängt.
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Es ist manchmal besser, überhaupt nicht zu denken als intensiv und falsch zu denken. George Bernard Shaw (1856-1950) |
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#9 |
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Benutzer
Registriert seit: 02.09.2007
Ort: München
Beiträge: 99
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Deine Frage,was der Unterschied zwischen Göring, Göbbels, Himmler ist,will ich Dir ganz kurz erklären,da Du dazu anscheinend nicht in der Lage bist,das zu verstehen:Göring, Göbbels,und Himmler,Hitler hast Du vergessen,waren Schwerverbrecher und Massenmörder.Das ist Öttinger nicht.Der ist Demokrat. Diese Beiträge zeigen wieder mal,dass alle,ohne zu überlegen und sich die Mühe zu machen Fakten zu suchen,in das Kriegsgeschrei von Politikern und Medien einstimmen.Wäre das der Fall,so würde wesentlich weniger Unsinn geschrieben. ![]() Der Verstand und die Fähigkeit ihn zu gebrauchen, sind zweierlei Fähigkeiten. Franz Grillparzer österreicherischer Dramatiker (15.01.1791 - 21.01.1872)
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Glober Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky 9.1.1890 - 21.12.1935 |
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#10 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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Naja, dafür dass du erst wenige Tage dabei bist, lehnst du dich ziemlich weit aus dem Fenster, hättest du denn mal durchs Forum geblättert, wüsstest du, dass das eben Andreas' provokante (und durchaus amüsante) Art Beiträge zu schreiben ist bzw. gewesen ist.
mit Verharmlosung von Gewalttaten um (ggf.) rechte Stimmen zu sammeln, finde ich es durchaus rechtens, dass er den Widerstand spüren musste. Würde nämlich jemand die Taten der RAF beschönigen, würdest du genauso vorauspreschen... oder? kex
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Es ist manchmal besser, überhaupt nicht zu denken als intensiv und falsch zu denken. George Bernard Shaw (1856-1950) |
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#11 |
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Benutzer
Registriert seit: 02.09.2007
Ort: München
Beiträge: 99
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Oettinger hat keine Gewalttaten verharmlost.Informiere Dich erst,bevor Du so einen Mist schreibst.Aber da haperts bei Dir ja ganz gewaltig.Scheinbar übernimmst Du am liebsten die Meinung anderer.Sonst würdest Du nicht behaupten,dass er rechte Stimmen sammeln wollte.Das hast Du sinngemäss Kurt Beck nachgeplappert. >> Er wäre besser an Land gerudert und hätte sich an seinem Paddel erhängt.<< Ich nehmen an,dass das nicht einer chronischen,sondern einer vorrübergehenden Dummheit entspricht. >> Es ist manchmal besser,überhaupt nicht zu denken...<< Das ist bei Dir leider ein Dauerzustand. ![]() Wichtigtuer sind zwar zu gut erzogen, um mit vollem Munde zu sprechen. Aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.
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Glober Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky 9.1.1890 - 21.12.1935 |
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#12 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.027
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Ich finde es immer wieder interessant wie einige Leute mit Jahrzehnten Abstand Moralurteile über andere Menschen fällen können. Wieviele von denen die sich hier im Namen der "politicall correctness" aufspielen hätten wohl damals selber den Arm hochgerissen? Ich wage zu behaupten, dass es kaum einer nicht getan hätte.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston |
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#13 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.766
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@Keks
Es tut nichts zur Sache, wie lange ein Benutzer hier registriert ist.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#14 |
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Benutzer
Registriert seit: 02.09.2007
Ort: München
Beiträge: 99
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Immer mit der Ruhe.Leitwolf kritisierte,dass ihr sogar noch nach Jahrzenten Moralurteile fällt.Damit hat er völlig recht.Niemand verlangt von euch,dass ihr die NS-Zeit gut heissen sollt.Jeder vernünftige Mensch lehnt diese Zeit entschieden ab.Aber was ihr macht ist nicht Vergangenheitsbewältigung,sondern pausenloses Anklagen,ohne sich überhaupt oder kaum mit dieser Zeit befasst zu haben.Die Reaktionen auf Oettingers Rede zeigen das.Was hier veranstaltet wurde,war für mich eine der grössten Schweinereien der letzten Jahre.Oettinger wurde zum Rücktritt aufgefordert.Claudia Roth sagte,er nannte Filbinger einen Widerstandskämpfer.Kein Wort war.Beck meinte,er wollte am rechten Rand fischen.Er behauptete damit,dass er mit der Totenrede Rechtsradikale stimmen wollte.Filbinger wurde wiedermal als gemeiner Nazi abgestempelt.Dass Beck das bewusst war, wage ich zu bezweifeln. Aber das Schlimmste war,dass man über den verstorbenen Filbinger auf gemeinste, primitivste Weise den Dreckkübel leerte.Hochhuth tat sich besonders hervor.In der SZ behaupete er, dass die Tragödie des Matrosen bewiesen und als Buch erschienen sei.Diesen habe „Filbinger persönlich noch in britischer Kriegsgefangenschaft ermordet“.Hochhuth fügte hinzu: „Wozu nichts Filbinger genötigt hat als die Tatsache, dass er ein sadistischer Nazi war.“ Eine glatte Lüge.Gröger wurde am 16.März 1945 hingerichtet.Tragisch genug.Es ist zu bemerken,dass die Militärjustiz nach dem Militärstrafgesetz von 1872,bis auf wenige Ausnahmen,die von den Nazis zugefügt wurden,so der berüchtigte Paragraph der Wehrkraftzersetzung, richtete,diese Richter also keine Nazirichter waren.Man sollte diese Gerichte nicht mit den gefürchteten Standgerichten verwechseln.Gröger wurde wegen Fahnenflucht verurteilt.Auch über diesen Fall sollte man sich erst mal Fakten bemühen,bevor man ein Urteil über Filbinger fällt. Ein Leser der SZ-online Empfahl dieser,den Artikel schleunigst aus dem Netz zu entfernen,wenn sie nicht zum Gespött auf der Titelseite der "Sun" werden will.Worauf diese ziemlich schnell reagierte und diesen Artikel entfernte.
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Glober Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky 9.1.1890 - 21.12.1935 |
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