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#1 |
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Beiträge: n/a
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An die jungen Deutschen!
An die jungen Deutschen!
Alle heutigen 5-30-jähriger jungen Deutschen müssen jetzt schnell nach Amerika, nach Australien, nach Kanada, nach…. aus Deutschland fliehen! In Deutschland erwartet auf sie bloß die heiße Arbeitszwangshöhle! Es kommt jetzt in Deutschland unaufhaltsam noch ein großes großes Problem an. Die moderne hoch entwickelte deutsche Medizin ermöglicht den tief veralteten Deutschen sehr lange am Leben zu bleiben. Die Sterbefälle vermindern sich dadurch. Heute hat Deutschland schon 48 Millionen Einwohner nach 40 Lebensjahren. Im Jahr 2030 hat Deutschland 50 Millionen Rentner, Pflegebedürftigen (ohne Mitberechnung von Nichterwerbstätigen im Alter 0-65) und bloß 25 Millionen Steuerzahler. Diese Steuerzahler werden bis zu 70 % ihres Lohns für die Steuer abgeben müssen, damit diese 50 Millionen veralten Deutschen vom Hunger nicht stürben! Das bedeutet, dass jeder heutiger 5-30-jähriger Deutscher diese bevorstehende Renten-, Steuerlast auf eigenem Rücken austragen wird! Heutige jüngere Generation setzt auf die Welt kaum Kinder. Sie schaffen somit für sich keine Generation, die ihnen die Rente zahlen wird, die sie in der Rentezeit unterhalten wird.… Du junger Deutscher lauf jetzt schnell von Deutschland weg, solange du noch jung bist, solange du noch nicht zu alt bist, solange es noch nicht zu spät ist…. Das majestätische Segelschiff Deutschland geht unter! http://www.manager-magazin.de/untern...422371,00.html http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,433589,00.html http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=712 Dieser kritische Aufruf ist im Spiegelforum veröffentlicht Nr. 234 http://forum.spiegel.de/showthread.p...&page=24&pp=10 |
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#2 |
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Schlächter
Registriert seit: 07.05.2004
Beiträge: 383
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Wenn es den Leuten länger gut geht, können sie ja auch länger arbeiten. Wurde ja schon oft genug vorgeschlagen. Außerdem denke ich mal, dass heute auch mehr Leute privat vorsorgen, weil man doch weiß, dass die Rente vom Staat nicht so der Knaller ist.
Ich denke das wird alles etwas übertrieben. Ich für meinen Teil werde Deutschland aber wohl erst dann verlassen, wenn ich die mittelprächtige Ausbildung hier bis zum Ende durchgezogen habe. Mit seinem deutschen Abitur wird man ja fast schon ausgelacht und ich hoffe mal wenigstens der Abschluß eines deutschen Studiums kann noch ein paar Leute begeistern.
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#3 |
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Boardinventar
Registriert seit: 09.12.2003
Ort: Rheinland-Pfalz
Beiträge: 200
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Dann starte ich doch auch mal den Aufruf zum kollektiven Selbstmord. Sterben müssen wir ja auch alle irgendwann....
Das finde ich schon ein wenig schwachsinnig. Klar ist das Verhältnis nicht mehr so, wie es vor 50 Jahren mal gewesen ist. Doch da muss sich der Staat auch mal was einfallen lassen und nicht nur die Bürger, die sich eh andauernd was neues einfallen lassen müssen, damit ihr Geld noch irgendwie reicht.
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#4 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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Sind wir doch mal ehrlich: Selbst wenn unsere Eltern mehr Kinder hätten, es würde ncihts nutzen, weil sie keinen sozialversicherungspflichtigen Ausbildungsplatz bekämen...
De facto fördert man 1€-Jobs, man fördert 400.-Jobs, die alle nicht in die Kassen einzahlen... Dann will man die Arbeitgeber von ihren Beiträgen entlasten (und jetzt ratet mal wer die differenz zahlen muss )... Man tut alles um die Kassen noch leerer zu halten - und zum Schluss erhöht man das Renteneintrittsalter (versperrt damit den jungen den Zugang zum Arbeitsleben), macht die Leute noch kaputter, als ohnehin (Stichwort Belastung der Krankenkasse) und erhöht die Beiträge (Stichwort Konjunktur)De facto ist die Pflichtversicherung nach dem Solidaritätsprinzip sehr wichtig - und wird im Hinblick auf unsichere Arbeitsplätze und sinkenen Reallöhne immer wichtiger - nur der demographische Wandel spielt nicht mit... Es bringt aber nichts die Beitragssätze anzuheben... Wenn ich wieder sozialversicherungspflichtige Einkommen schaffe und die Löhne anhebe, entspannen sich die Kassen von alleine - sie gesunden sicher nicht komplett - aber man geht in die richtige Richtung, imho. kex
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Es ist manchmal besser, überhaupt nicht zu denken als intensiv und falsch zu denken. George Bernard Shaw (1856-1950) |
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#5 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.137
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Also da packt mich doch der Patriotismus - oder so was ähnliches.
![]() Wie soll die Situation in Deutschland denn besser werden, wenn alle auswandern? Ich fühle mich schon mit dem Land hier verbunden und würde nicht so einfach gehen. Wenn alle das sinkende Schiff verlassen, kann es schließlich kaum besser werden. Hinzukommt: viele wandern ja bereits aus. Vor allem Akademiker, weil die Bedingungen in Deutschland einfach nicht gut genug sind im Vergleich mit anderen Industrienationen.Letztlich sind wir an der Misere ja nicht ganz unschuldig, wenn die Geburtenrate sinkt...
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#6 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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Wir sind schuld? Was macht es denn attraktiv ein Kind in die Welt zu setzen (persönliche Glücksgefühle ausgenommen)... ? Kann ich heute beruhigt ein Kind in die Welt setzen?
Gehen wir davon aus, du setzt jetzt 20 Kinder in die Welt - was nutzen dir diese 20 Kinder, wenn sie keinen Arbeitsplatz bekommen? Oder auf 400.-Basis beschäftigt werden? Ein Scheißdreck nutzen Sie dir, weil sie keine Sozialversicherung zahlen... Schuld sind Wirtschaft und Staat gleichermaßen... Man baut den Niedriglohnsektor aus, tut nichts gegen die Jugendarbeitslosigkeit, gegen Arbeitslosigkeit ja auch nichts sichtbares, man will Lohnnebenkosten senken und die Kosten auf Arbeitnehmer umlegen, man senkt die Löhne bzw. Reallöhne von Jahr zu Jahr... Ja meine Güte - wie soll denn da Geld zusammen kommen? Ich möchte keinem Mitbürger vorwerfen selbst schuld an der Misere zu sein - das haben ganz andere zu verantworten... kex
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#7 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.137
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Und wieso bekommen dann gerade die Paare in ärmeren Ländern mehr Kinder? Wenn wir immer nur auf die perfekte Zeit zum Kinder kriegen warten, ist es irgendwann zu spät.
Was hilft es uns denn, wenn in einigen Jahren eine Regierung genau die richtigen Weichen stellt, wir aber keine Kinder haben? Bis unsere Kinder groß sind werden noch Jahre (Jahrzehnte) vergehen, du weißt nicht, was dann ist - oder, wenn es so weitergeht solltest du entweder massig Schotter verdienen oder Kinder kriegen, die dann deine Versorgung im Alter sicher stellen. So oder so, keine Kinder zu bekommen ist falsch. Wobei ich nicht glaube, dass es für immer so weitergeht, denn Wirtschaftssysteme verhalten sich zyklisch. Meiner Meinung nach ist es also Furcht, die die Leute davon abhält und Furcht ist nicht rational.
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#8 |
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Beiträge: n/a
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Früher Keks, obwohl soviel früher war es nun auch wieder nicht,
machte sich niemand Gedanken, ob und inwieweit die Sprosse seiner Lenden denn eine gesicherte Zukunft hätten. Meine Frau und ich haben uns wirklich mächtig Gedanken gemacht. Nachdem wir damit fertig waren erkannten wir, daß diese Überlegung im Grunde vernachlässigbar ist. Niemand kann in die Zukunft schauen! Zwischen 1939 und 1945 wurden, propagandaunabhängig, jede Menge Kinder gezeugt. Waren die Alten einfach zu geil, um an die Zukunft zu denken? Nein! Gewiß nicht! Unumstößliche Tatsache aber ist, daß es ohne Kinder garantiert keine Zukunft gibt. |
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#9 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 890
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Das junge Paare keine Kinder mehr bekommen wollen, hat ja wohl häufig egoistische Gründe. Junge Leute finden (sehr kurzsichtig) ihre Selbstverwirklichung in der Freizeit oft wichtiger als dem angeblich vorhandenen Kinderwunsch. "Ein Kind ist zu teuer" wird als Grund genannt. Auf die Frage nach Freizeitaktivitäten werden dann allerdings in vielen Fällen Beschäftigungen angeführt die wsentlich kostenintensiver als Kinder sind. Reiten mit eigenem Pferd, Motorrad, Tauchen sowie einige Extremsportarten wären da zu nennen.
Damit wurden meine Erfahrungen durchaus bestätigt. Ich selbst konnte mir glücklicherweise trotz Kindern ein Motorrad und meine Frau ihr Pferd leisten. Einzig hatten wir nicht so viel Zeit für unsere Hobbies zu Verfügung als die Kids noch klein waren. Ich sehe das Problem eher darin: Nachdem Politik und Wirtschaft den Karren in den Sand gesetzt haben, wird den Leuten zunehmend die Lüge der Eigenverantwortung über die Medien (wer steuert die wohl) eingeredet. Verantwortung hat nur noch im Beruf (oh Wunder) was zu suchen. Wenn damit argumentiert wird, der Generationenvertrag müsse gelöst werden und sei halt ein Fehler der Nachkriegszeit gewesen und so nicht mehr haltbar, ist das Irreführung. Die Wortkreation mag wohl ein Produkt der Nachkriegszeit sein, in seinem Wesen ist der Generationenvertrag allerdings so alt wie die Menschheit. Der Mensch als Spezies konnte nur Überleben weil Verantwortung füreinander übernommen wurde. Aber wer hat schon Lust Verantwortung für jemanden zu übernehmen, der im Umkehrfall sagt: Watt, wer biss du denn? |
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#10 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.137
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#11 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 890
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In den Jahrzehnten voller Kassen, sind die Gelder die in die Sozialversicherungskassen eingezahlt wurden für versicherungsfremde Leistungen ausgegeben worden. Der Staat hat das Geld mit vollen Händen rausgeworfen. Da sind keine vernünftigen Rücklagen geschaffen worden, nicht die Bohne. Anfang der 1970er hatten wir weniger als eine halbe Million Arbeitslose. Es agb aber damals durchaus schon Politiker und Soziologen die an Hand der Geburtenraten vorrausgesagt haben wie sich die Alterspyramide entwickeln würde. Die wurden damals Spinner und Netzbeschmutzer und allerlei anderes geschimpt.
Firmen haben investiert wie verrückt ohne im Vorfeld ob eine Amortisation auch nur den Hauch einer Chance hat. Und jetzt erzählt man den Menschen was von Eigenverantwortung. Kinder bekommen hat was mit Verantwortung zu tun, ganz erheblich sogar. Aber das Leben ist halt ein Geben und Nehmen. Da streikt man doch instinktiv wenn amn weiss das jemand den amn Jahrzehnte lang trägt einen hängenlässt wenn er selbst zwar fähig wäre eine Stütze zu sein, sich aber auf den Standpunkt stellt, man sei das doch selbst Schuld eine getragen zu haben. |
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#12 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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Hätte es jetzt anders ausgedrückt, aber er hat mMn recht...
Er frägt sich einfach, warum er die Verantwortung übernehmen (oder sich in die Schuhe schieben lassen) soll, für die eigentlich andere (Staat/wirtschaft) verantwortlich sind - die aber im Umkehrschluss, wenn es einem selbst schlecht geht, sich einen Dreck um einen scheren... Sicher geht es ohne Kinder nicht weiter... Also lasst sie uns importieren... Ich denke, ich hätte mich ebenso für die Kinder entschieden, Andreas - aber das war damals... Vlt. sehe ich das in 8 Jahren anders, wobei ich eher skeptisch bin, dass sich bis dahin noch etwas ändert... Und Fokker, sorry aber die Erkenntnis, dass es ohne Kinder nicht geht, die haben nicht nur du - nicht nur Andreas, nicht nur ich... Ich trau ihr zwar nicht viel zu - aber ich glaube selbst die Bundesregierung kennt dieses Problem - und es schert sie einen Scheißdreck... Genauso wenig wie die Jugendarbeitslosigkeit oder die Bildung.... Die Jüngsten unserer Bevölkerung sind ihnen sowas von scheiß egal, dass es nur beängstigend sein kann... Nehmen wir an ich würd jetzt Vater werden... Bis zum Ende der Ausbildung bekäm ich das schon hin... Was dann? Wieviele Azbs. werden denn überhaupt übernommen - bei uns zB 10% - und als AVi hab ich da ja schonma schlechte Karten... geh ich nach extern werd ich auf 400.-basis beschäftigt, somit nicht sozv-pflichtig und mit 24 monaten probezeit... Arbeitszeiten von 11/h am Tag - schließlich flieg ich bei der ersten Widerrede... Der Arbeitsvertrag ist so oder so befristet und ich hab überhaupt keine Ahnung wie es weitergeht... Jetzt werd ich womöglich arbeitslos und dann? Die Wohnung darf ich nciht mehr behalten weil sie dank unseres bürokratischen Systems 1m² zu groß ist, also darf ich umziehen - in diesem Kaff gibt es keine günstigere Wohnung als meine, also muss ich aus der Stadt ziehen, somit nochma schwerer einen Arbeitsplatz zu finden, die Nachkommen müssen Schule wechseln... Von was zahl ich denn letztendlich die Kinder? Ich sag ja nciht, dass Kinderkriegen profitabel gemacht werden muss oder mir einen persönlichen finanziellen Vorteil bringen soll - aber sie sollten Bezahlbar bleiben, sie sollten mich nachts noch schlafen lassen können... Und wenn ich dann keinen Job hab, dann muss ich mir auch noch anhören, dass ich zu nichts zu gebrauchen bin - schließlich hätte ich dann einen Job.... Das motiviert mich natürlich zusätzlich ![]() kex //edit ups, Beitrag wurde nich abeschickt, sollte vor A.Souchy erscheinen ![]()
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Es ist manchmal besser, überhaupt nicht zu denken als intensiv und falsch zu denken. George Bernard Shaw (1856-1950) |
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#13 |
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Beiträge: n/a
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*g* Keks, ich verstehe Deine Überlegungen durchaus und absolut.
Letztlich die Gleichen hatte auch ich angestellt. Nur, das Leben ist ein einziges Risiko und endet, garantiert, mit dem Tod! Wollte ich also sämtlich Unwägbarkeiten in die Waagschale werfen, bekäme ich meinen Arsch nicht mehr aus dem Bett und würde, sehr vorzeitig, an Verfettung und Pumpeninsuffizienz den Löffel abgebend ins Gras beißen. Okay, was ist Fürchterliches passiert: Die Große studiert in Halle, die Mittlere ist in der achten Klasse(Gym) und der Kleine in der Dritten. Ja es hat uns Nerven gekostet; Ja es hat uns Unsummen gekostet(das tut es noch); Ja, oberflächlich betrachtet hat es uns nur Streß gebracht; Ja, wir könnten heute ein Häuschen am Gardasee und 0,5 Ferraris haben.Aber irgendwie glaube, denke, meine ich, daß ich, daß wir, auf unsere bisherige Leistung weitaus stolzer sein können. Mir geht dieser Staat, daraus habe ich niemals einen Hehl gemacht, ziemlich am Ar... vorbei. Demnach ist es mir auch verhältnismäßig wurscht, ob und was dieser Chaotenhaufen tut oder läßt. Wenn ich denn wirklich will, daß meine Sprößlinge eine Zukunft haben, so benötige ich hierzu keinen Staat. Im Gegenteil, auch mühsam versteckte kriminelle Energie ist, nicht nur unter pädagogischen Gesichtspunkten, absolut kontraproduktiv. |
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