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#1 |
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Benutzer
Registriert seit: 12.05.2009
Ort: Siegen
Beiträge: 77
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Mohammed-Karikaturist wird bedroht
Hallo an alle,
erstmal wünsche ich allen ein Frohes Neues und melde mich mal nach 2,5 Monaten wieder zurück. Ein besonderes Hallo an Detlef .Ich habe eben die Suchfunktion benutzt und nichts zu den Mohammed-Karikaturen gefunden. Dabei hatte ich gerade mal wieder bei der Welt-Online dazu gelesen und mich hatte interessiert was ihr denkt. Ist es berechtigt, dass der Maler der Karikaturen bedroht wird? Gehört das noch zur Meinungsfreiheit oder hat man da Menschen zutiefst verletzt? Ich freue mich über eure Meinungen. Noeden
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"Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn." |
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#2 |
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Moderator
Registriert seit: 01.09.2008
Ort: Gatersleben
Beiträge: 3.358
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Ein ebensolches Hallo zurück, da fühle ich mih aber gebauchkitzelt
![]() ![]() Um es vorweg u nehmen: Ich fand Kurt Westergaards Karikaturen seinerzeit weder besonders witzig noch geschickt platziert. Aber sie sind nun mal ein Teil unseres Verständnisses von künstlerischer, politischer und persönlicher Freiheit und stehen daher unter dem Schutz unserer Gesellschaften. Das satirische bzw. karikaturistische Aufgreifen emotional so stark besetzter religiöser Themen ist dabei in jedem Fall eine heikle Angelegenheit und fordert viel Fingerspitzengefühl. In diesem Sinne gab es zu dem Attentat sicher wenig zu debattieren außer Abscheu zu äußern und eine unnachgiebige Bestrafung des Täters zu fordern. Vielleicht haben wir es hier im Gegensatz zu anderen Boards aber auch nicht diskutiert, weil der dieser Attentatsversuch ebenso wie der von Detroit Fragen nach dem Schutz vor fundamentalistisch-islamischem Terror im speziellen und Gesinnungsterror im allgemeinen in einer offenen Gesellschaft aufwirft. PS: Das man Westergaards zeichnungen in Norwegen nun nochmals in einer Tageszeitung abgedruckt hat, ist durchaus legitim, aber albern, infantil und provokativ. It makes no sence ... ;-)
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NIHIL HUMANI A ME ALIENUM PUTO. - Nichts menschliches ist mir fremd. (Menander) http://my.opera.com/Timirjasevez/blog |
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#3 |
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Benutzer
Registriert seit: 30.11.2009
Beiträge: 444
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#4 |
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Benutzer
Registriert seit: 12.05.2009
Ort: Siegen
Beiträge: 77
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Es war in Dänemark
![]() Ich finde es gehört auf jeden Fall zur Meinungsfreiheit und ich kann auf gar keinen Fall so eine defensive Haltung verstehen! Mohammed hat als Karawanenräuber angefangen. Hatte viele junge Frauen. Hat viele Leute ermordet! Diese Karikaturen haben das nur wieder aufgegriffen. Jemand mit festem Glauben sollte das kritisch sehen und drüber stehen. Warum akzeptiert man das? Und die Dänische Botschaft wurde angezündet. HALLO!?!?! Was wurde gemacht, man hat sich entschuldigt. Sowas kann man doch nicht akzeptieren oder sehe ich das jetzt falsch?`Warum hat man so Angst davor sie vermeintlich zu beleidigen? Noeden PS: Christen werden in Afrika (respektive Ägypten) und im Nahen Osten für ihre Existenz umgebracht und man darf nicht mal hier einen Fakt karikieren? Für mich total unverständlich! Ich hoffe es kann mir wer erklären ...
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#5 |
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Moderator
Registriert seit: 01.09.2008
Ort: Gatersleben
Beiträge: 3.358
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Aber Du erwartest anscheinend mehr? Was denn?
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NIHIL HUMANI A ME ALIENUM PUTO. - Nichts menschliches ist mir fremd. (Menander) http://my.opera.com/Timirjasevez/blog |
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#6 |
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einfacher Bürger
Registriert seit: 09.12.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 774
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Es geht um Kunst
Wenn dieser Karikaturist erst fragen und dann zeichnen würde hätten wir vielleicht ein anderes Bild vor uns. Was für uns als selbstverständlich gilt muss nicht für alle gelten.
Wir sind es doch die über Vielfältigkeit, Kulturerbe, Zivilisation sprechen und das man all das hüten muss. Eine Aufforderung ist Grund zum Gespräch (deshalb verurteile ich jegliche Form von Gewalt), wer aber es immer wieder tut der sollte darauf gefasst sein das irgendwann dem anderen der Kragen platzt und erst dann kommt er mit Begriffen wie Kunst und Zivilisation und Kultur...als ob wir diese Begriffe gepachtet haben und nur wir darüber entscheiden was was ist. Kunst ist kein Freifahrschein. Wenn man gegen etwas ist sollte man ES darlegen und nicht durch die Hintertür der "Kunst". Der Karikaturist sollte nicht eine Ehren Person angreifen sondern die Taten derer die an ihm glauben. Wenn ich eine Regierung nicht mag dann greife ich nicht die Demokratie an sondern die die diese Regierung ermöglichen (Wähler, Parteien, Gesetzgeber und so weiter.) Welcher Politiker hat sich gegen diese Karikaturen gestellt? Sie als "vielleicht" beleidigend bezeichnet? Eine Flagge verbrennen ist als Verbrechen einzusehen, einen Gott (Propheten) beleidigen ist Kunst? Die Frage die wir uns stellen sollten ist eigentlich : Was ist Kunst und was nicht? Ihr werdet dann sehen wie die Meinungen auseinander gehen. |
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#7 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.468
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Und nein, das ist ganz sicher nicht berechtigt! Ich halte es für ziemlich pietätlos, sich über die religiösen Vorstellungen Anderer lustig zu machen. Aber wenn die Reaktion dieser Anderen in blanker Gewalt oder dem Ruf nach Abschaffen der Meinungsfreiheit besteht, dann fehlt mir jedes Verständnis. Pietätlosigkeit ist das eine, massive Verstöße gegen die Grundregeln des menschlichen Zusammenlebens (bzw. Aufrufe zu solchen Verstößen) stehen auf einem ganz anderen Blatt.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#8 |
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einfacher Bürger
Registriert seit: 09.12.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 774
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Was sind wir doch für gerechte Menschen....
Hier im westen bringt man sich um wegen ein Fußballspiel.... Aber einen Gott angreifen (und das zwei mal) obwohl es beim ersten mal schon ärger gab das ja das ist "pietätlos". Also entweder hat dieser Karikaturist keine Fantasie oder (und das ist wahrscheinlicher) er wollte auf Grund der Situation eine "schnelle Mark" machen. Wenn ich seine Frau oder Mutter als Prostituierte mit eine "...Salami" im Mund zeichne wird es Anklagen regnen. Aber ein Gott kann ja nicht zurückschlagen...oder doch? |
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#9 |
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Benutzer
Registriert seit: 30.11.2009
Beiträge: 444
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#10 |
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einfacher Bürger
Registriert seit: 09.12.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 774
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Geht es darum, oder eher ob solch eine Karikatur nötig ist wie sagen wir mal "Guernica"?
Was wollte der Karikaturist damit erreichen? Das Mohammed ein "Scheiß Kerl" war? OK Ist jetzt unser Leben anders? Sind wir kultivierter geworden? Hat sich unsere Zivilisation bereichert? Haben wir für die Zukunft gelernt? Sind unsere Kinder jetzt viel intelligenter geworden? Hat sich unsere Ansicht gegenüber den Menschen geändert? Haben wir das Problem gelöst? Hat sich am nächsten Tag überhaupt was verändert oder ist das einzige was wir erreicht haben noch ein Schlag unter der Gürtellinie eines Volkes...das sowieso angereizt ist? Ich sag euch er wollte eine schnelle Mark machen. Der arme Idiot! |
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#11 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.468
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Zweitens wirst du in unseren Medien mehr als genug geschmacklose Darstellungen von Jesus, Moses oder Buddah finden. Und das sind noch die harmloseren Provokationen, mit denen sich Religionen heute abfinden müssen. Trotzdem verhängt der Papst keine Todesfatwa über Abtreibungsärzte und kein Rabiner fordert die Steinigung von Metzgern die Schweinefleisch an Juden verkaufen. Und drittens steht die freie Religionsausübung hinter anderen Grundrechten (also auch hinter der freien Meinungsäußerung) zurück. Das muss sie auch, sonst kommt nämlich irgendwann mal wieder jemand auf die Idee, dass Jungfrauenopfer doch eine nette Sache seien.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#12 |
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einfacher Bürger
Registriert seit: 09.12.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 774
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Tja wenn wir glauben das Gottes Wege unergründlich sind! Dann war das mit der Axt vielleicht so ein Weg! |
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#13 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.468
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Wenn Gott auch nur im entferntesten meinen persönlichen Vorstellungen von IHM entspricht, dann war wohl eher der Schuss ins Bein des Attentäters SEIN Weg.
An einen Gott der lächerliche Meinungsverschiedenheiten mit der Axt zu regeln versucht könnte und wollte ich nicht glauben.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#14 |
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einfacher Bürger
Registriert seit: 09.12.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 774
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O.K. dann werde ich morgen einen Juden zeichnen mit einem Hakenkreuz am Arm.... Und dadrunter werde ich Schreiben : Der einzige weg in Nazi Deutschland als Jude zu überleben. Was meinst du? |
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#15 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.468
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Auf diese Weise haben tatsächlich Juden die Naziherrschaft überlebt. Wo ist also das Problem?
![]() http://de.wikipedia.org/wiki/Sally_Perel EDIT: Ich wollte nicht den Spielfilm verlinken, sondern die reale Person die hinter der Geschichte steht.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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