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#1 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.173
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Nur mal so am Rande: Wir leben in einem Land, in dem die Menschen (bis in die höchsten Positionen) auf die Barrikaden gehen wenn es um den Abschuss eines von Terroristen gekaperten und als Selbstmordwaffe verwendeten Flugzeuges geht. Der Verteidigungsminister wird kurzer Hand zum Verfassungsfeind erklärt und die Würde des Menschen und der Schutz des Lebens einiger Todgeweihter bis aufs Messer verteidigt.
Soll aber ein aus Sicht der Gutmenschen "unwertes Leben" (ja der Begriff wurde bewusst gewählt) beendet werden, dann gelten all diese Prinzipien auf einmal nicht mehr. Plötzlich darf getötet werden, im Namen der Menschlichkeit selbstverständlich. Wie auch bei der Debatte um Abtreibung entlarvt sich auch hier die Doppelmoral unserer vermeintlich friedlichen und gewaltfreien Gesellschaft. Töten wird durchaus akzeptiert, ja sogar zur Wohltat hochstylisiert, wenn man nur die richtigen Motive vorgibt. ![]()
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#2 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.09.2007
Beiträge: 192
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@Leitwolf
ja, willst du etwa das man keinen Unterschied macht zwischen dem Töten einiger hundert Hundert unschuldiger Personen an Board einer gekapertern Maschine und dem Töten einer unheilbar kranken, nur noch vor sich hinvegetierenden Person indem man Sterbehilfe leistet? Das hat auch imho nix mit Doppelmoral zu tun. Töten is ja nun mal nicht gleich Töten und hängt eben immer von den Umständen und Motiven ab. Die ganze Geschichte mit der Moral funktioniert halt nicht nach dem Schwarz-Weiß-Prinzip ![]() |
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#3 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.173
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#4 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.09.2007
Beiträge: 192
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#5 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.173
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Für mich nicht, aber um das zu erkennen sollte man vielleicht mehr von meinen Posts lesen als nur 2 Sätze.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#6 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.09.2007
Beiträge: 192
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*shrug* ok, nochmal zu Verdeutlichung für dich:
Für mich ist jeder weitere Vergleich zwischen den beiden Fällen sinnlos, weil die Umstände einfach grundverschieden sind. |
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#7 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.173
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Darauf, dass die Umstände grundverschieden sind habe ich bereits deutlich hingewiesen. Siehe "Angriff auf Menschenleben abwehren" und "lebensunwertes Leben beenden".
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#8 |
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Benutzer
Registriert seit: 04.07.2008
Beiträge: 40
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Das Spiel der gleichgeschalteten Presse. Heute Geladen, der Verein der Blinden, das Thema:“ alles was man im Hellen so erkennen kann“. Ich betrachte die Abtreibung als einzige Möglichkeit, schaue ich mir den Wissenstand sowie die Alternativen an, nämlich keine. Nach meiner Abtreibung habe ich eine Feuerangst entwickelt, ich bin Sprichwörtlich durch ein Fegefeuer gegangen ohne zu wissen wie mir geschah. Alternativen gab es für mich weder im Vorfeld, noch im Nachhinein. Eine Debatte auf fehlendem Untergrund zu führen ist mehr als Scheinheilig. Ein Leben mit immerwährenden Schmerzen führt schnell zu dem Verlangen nicht mehr zu können und von daher aufgeben zu wollen. Menschen Schmerzfrei die verbleibende Zeit leben zu lassen, das wäre der Wahre Untergrund. In meinem Fall, mir hätten Gespräche im „Vertrauen“ geholfen, nicht erst nach 15 Jahren. Es wäre klug mit Menschen zu reden die Erfahrungen haben als diese- was könnte wenn, und vielleicht doch nicht, aber immerhin Debatten zu führen. Zum einen werden die Menschen durch Gesetze in den Zustand der Ausweglosigkeit versetzt, auch durch die Abstimmung des Verteidigungsministers, zum Anderen, genau diese Menschen dann zum Abschuss freigeben wollen. weil sie ja auch nicht anders Handeln. |
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