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#61 |
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Weltmeister
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 555
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Es ist doch vollkommen irrelevant ob Atomenergie 'sicher' oder 'unsicher' ist. Die Frage ist doch: Welches Konzept ist für unsere Zukunft am sichersten. Ich denke es wird immer deutlicher, dass ein Stromkonzept ohne Atomenergie für uns viel unsicherer ist als alles andere, was wir uns so zurechtgelegt haben. |
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#62 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 890
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@T-Rex
Du kannst Untersuchungen wie diese http://www.eurosolar.de/de/index.php...5&Item id=187 gerne in den Wind schlagen. Die sind ja nur von Eurosolar veröffentlicht. Du kannst auch ignorieren, daß der Gestehungspreis für Kernenergie jetzt schon der höchste aller Stromerzeuger ist, und wie gesagt ohne Kosten der Entsorgung und einer angemessenen Versicherungssumme, für mich bleibt Kernenergie, insbesondere die aktuell produzierenden Kraftwerke, genauso sicher wie die Titanic unsinkbar. |
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#63 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.137
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Hier mal eine Liste der Unfälle: http://blog.rainbownet.ch/umwelt/akw...-akw-storfalle https://kobra.bibliothek.uni-kassel....4-200604119596 ![]()
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#64 |
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Weltmeister
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 555
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Nach Bärbel Höhn war Forsmark 1 '20 min vor einem GAU'. Tatsächlich haben sich 2 der 4 allein ausreichenden Ersatzkühlkreislaufaggregate in Betrieb nehmen lassen - zuvor was sogar die automatische Abschaltung eingeleitet worden, d.h. die Steuerstäbe waren in den Reaktorkern gefallen. Die restliche Energie hätte bei diesem Typ Reaktor vielleicht großen Schaden anrichten können - aber für eine Explosion und die anschließende Freisetzung von Radioaktivität wie bei Chernobyl war der Reaktor nicht gebaut. Der GAU hätte also aller höchstens in einem großen wirtschaftliche Schaden bestanden. Damit genug zum schwerwiegensten der Zwischenfälle in Deiner Liste. Es ist doch nicht sorgfältiger gar nicht erst über Risiken einer Technologie oder eines Energiekonzeptes zu reden ! Also lass uns die Vorteile nutzen und diesen Nutzen investieren in die Lösung der Probleme. Das ist die einzige Logik, die mir einleuchtet. Und Außerdem können und müssen wir 'trotzdem' solarenergie, windenergie und die ganze Reihe weiterentwickeln während wir große Teile unserer Grundlast aus (von mir aus gerne) einer geringeren Anzahl wirklich neuer, innovativer AKWs beziehen. Noch ein paar Fakten: Ein Freund von mir hängt sich übrigens (finanziert mit unserer MWSt. über das Einspeisegesetz) das Dach voll schöner amerikanischer Solarmodule. In Frankreich kostet der Strom 10ct pro KWh in Deutschland 17 in Italien (no Atomstrom) 24. |
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#65 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 890
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Chancen nutzen
Wir haben mit einem noch relativ geringen Anteil Kernenergie die besten Chancen uns von dieser umweltschädlichen, gefährlichen Energieform zu trennen. Wir könnten so, als ein Land mit extrem hohen Energiebedarf, durchaus eine Vorreiterrolle einnehmen. Wir könnten dadurch unseren Vorsprung in der Windtechnologie sowie der Geothermie ausbauen und uns so Märkte sichern.
@T-Rex Die Geschichte von den Schildbürgern solltest du wohl nochmal lesen. |
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#66 |
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Weltmeister
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 555
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Ich hab ja Dich. (Übrigens liefert die Kernenergie den größten Teil des in der Bundesrepublik verbrauchten Stromes - dann kommt Kohle, dann Braunkohle dann lange nichts dann Erdgas, dann wieder lange nichts und dann Wind und Wasser und dann wieder lange nichts und dann kommen Solarzellen) (Quelle Wikipedia) Nichts zu danken. |
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#67 |
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Weltmeister
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 555
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Möchtest Du die eigendlich aufgreifen oder möchtest Du nur meckern ? |
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#68 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 890
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Welche Fakten denn? Das du meinst wir hätten eh schon soviel Atommüll mit dem wir nicht wissen wohin, dann können wir davon ruhig noch mehr anhäufen? Oder das du aus der Tatsache daß bisher kein GAU und erst schon gar kein SuperGAU in Deutschland stattgefunden hat sei die Garantie dafür, dass niemals was wirklich krasses passiert? Wie oft soll ich dir denn noch googlen, dass Kernenergie nicht CO2-neutral ist, dafür aber erhebliche Umweltschäden beim Uranabbau verursacht werden und das bis zum Jahr 2020 sehr wahrscheinlich nicht mal mehr eine positive Energiebilanz zu verzeichnen sein wird?
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#69 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.09.2007
Beiträge: 192
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![]() Außerdem selbst wenn die anderen weiter Atommüll produzieren, dass ist ja dann nicht unser Problem wenn die nicht mehr wissen wo hin da mit .Aber manche Leute wollen wohl selbst dann nicht auf ihren Luxus der warmen Dusche verzichten, wenn dabei die Bausubstanz des Gebäudes drunter zu leiden hat. btw. inwiefern nutzen uns die Vorteile der Atomenergie beim Lösen ihrer Probleme ? |
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#70 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.137
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Ähnliches in Biblis: Das AKW hatte jahrelang ein Kühlsystem, welches nicht den Vorgaben entsprach. Dann noch der Fall (2004), als der Reaktor runtergekühlt werden musste und vier von fünf Notstromaggregaten zum Betreiben der Kühlsysteme ausfielen - und das aufgrund eines Unwetters... Im Übrigen nimmst du zu den anderen Vorfälen überhaupt keine Stellung. Auch war Forsmark schon gar nicht der schlimmste Vorfall in den von mir beschriebenen und verlinkten Unfällen. Ganz abgesehen von der mangelnden Sorgfalt bei europäischen AKWs. Ist das etwa ein Funken Einsicht, da die Atomenergie ebensowenig eine Lösung für die Energieprobleme darstellt?
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#71 |
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Benutzer
Registriert seit: 21.01.2008
Ort: Jena
Beiträge: 83
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Die Stromanbieter haben einen Preis, der sie die durchschnittliche Erzeugung einer kWh Strom kostet. Danach richtet sich der Strompreis. Ein erhöhter Anteil an Kernkraft würde diesen Preis also sehr wohl senken. |
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