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#16 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.09.2007
Beiträge: 153
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.Das gleiche Phänomen hatte ich bei meiner Deutschlehrerin, wo Gedichte immer nur auf eine Art "richtig" interpretiert werden konnten. Während man in PW sehr gut mit dem Lehrer in alle möglichen Richtungen diskutieren konnte. Ich glaube du schreibst dem Staat da zuviel zu. Manchmal zweifelt man ob in den Lehrplänen überhaupt irgendeine sinnvolle Absicht steckt ^^ |
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#17 |
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/(bb|[^b]{2})/
Registriert seit: 25.09.2007
Ort: Aachen
Beiträge: 75
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Allerdings macht die Art und Weise, sowie die Argumentation, die man dabei seinem Nachwuchs gegenüber aufbringt, einen extremen Unterschied! Entweder ich trichtere meinem Kindchen alles ein, indem ich es böse angucke wenn es etwas falsch macht und sage: "Das macht man nicht/so und so" oder ich bringe dem Kind mit Argumenten Empathiegefühl bei. Es soll nicht lernen, Regeln zu befolgen, weil man das eben so macht, sondern es soll Regeln hinterfragen, aus verschiedenen Perspektiven beurteilen und so verstehen, wie sie zustande kommen und wieso es sie befolgen sollte - oder komplett unsinnige eben verwerfen und somit die demokratische, aufgeklärte Ader hervorblitzen lassen. Das nennt man dann Aufklärung, freies Denken und demokratische Bildung. So wie unsere Großeltern "Werte" eingetrichtert bekommen haben, war es leider ein völlig falscher Weg. |
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#18 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.907
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Hm, gibt es Beweise für diese Verlotterung der Jugend? Geht hier jemand ständig in Schulklassen? Vor 1,5 Jahren war ich selber noch an einer berufsschule und konnte derartige Auswüchse nicht feststellen.
Ich halte es insgesamt für ein Gerücht, dass es so schlimm steht. Es mag Brennpunkte geben, wo verfehlte integrationspolitik, geringe Infrastruktur etc. zu solchen Zuständen führen aber die Schulnormalität sieht mMn anders aus. In diesem Sinne halte ich auch die Einführung von Kopfnoten überflüssig, wie sie ja teilweise wohl wieder eingeführt werden sollen. Diese subjektive Bewertung wird bei Problemschülern nichts ändern und eine "Sehr gut" in Schönschrift wird keinen Karriereboost darstellen.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#19 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.09.2007
Beiträge: 153
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Das disziplinäre Probleme in der Klasse und der daraus resultierende Stress für die Lehrer der Krankmacher Nummer eins sind, wurde meines Wissens schon von mehreren Studien erarbeitet. Von dem was ich von meiner Schwester(Gymnasium, 11.Kl) so ab und an mitkriege, ist bspw. das oben erwähnte Musik hören während des Unterrichts nun wirklich keine so abwegige Behauptung(und dank dieser praktischen kleinen Ohrstöpsel auch sehr unauffällig zu bewerkstelligen). Und wenn der Lehrer sich überhaupt nicht durchsetzen kann wird ihm dann mal ,zur Krönung des ganzen, geschlossen der Rücken zugedreht und einfach komplett ignoriert. Was aber nicht heißt das die Klasse nun per se totale Problemkinder sind. Im Gegenteil, andere Lehrer kommen super aus mit denen. Imo ist das Hauptproblem dass die Lehrer anscheinend überhaupt gar nicht psychologisch dafür ausgebildet werden wie sie sich in einer Klasse durchsetzen und Respekt verschaffen. Und sich bei disziplinären Problemen verhalten, etc. Wenn der Lehrer naturgeben von seiner Art her in der Lage ist sich zu behaupten ist das alles kein Problem. Aber wenn nicht, hat der Lehrer in der Regel schlechte Karten. Und ich würde schon denken, dass heutzutage solche Schwächen "gnadenloser" ausgenutzt werden als vor ein paar Jahrzehnten. *shrug* Allerdings lässt sich dass als Nicht-Lehrer alles auch sehr schlecht beurteilen, weil einem einfach die Vergleichswerte fehlen. Wem, wenn nicht den Lehrern selbst, sollte man denn die Einschätzung zutrauen, inwiefern die Jugend immer weniger Disziplin an den Tag legt in der Schule ? Die Zustände differieren schon von Lehrer zu Lehrer substantiell, noch größer sind die Unterschiede zwischen einzelnen Schulen. Imho lässt sich da sowieso schwerlich von einer "Schulnormalität" reden. Bzw. die Schulnormalität umfasst immer ein relativ weites Spektrum ![]() |
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#20 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.907
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Kann sich ein Lehrer nicht durchsetzen läßt ihn die Klasse das spüren. Das ist ganz klar und war schon '94 nicht anders, als ich in der ~7. Klasse war. Wenn du Andreas57 fragst, wird er dir sicherlich auch die ein oder andere Geschichte erzählen. Was hat sich also geändert? Nichts. Angesichts der Tatsache das zudem fast jeder solche Geschichten rauskramen kann, wie manche Lehrer fertig gemacht wurden, denke ich schon, dass es eine Schulnormalität gibt. Früher spielten einige Karten unter den Tischen, heute wird per Mp3-Player Musik gehört - Aufmerksamkeit ist in beiden Fällen gleich null.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#21 |
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Beiträge: n/a
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Gerne würde ich Dir, Imago, mal so richtig Recht geben. Fokker hat zwar keine Ahnung, dafür erzählt er aber tüchtigen Blödsinn. Im Hinblick auf meine fortgeschrittene Stunde kann ich, zwangsläufig, nur Recht haben. Unser Hoppybfützologe hat mich durchschaut. (So richtig schwer ist das ja auch nicht.) Gaanz würglich aber, liebes Bild, ist Disziplin nur dann vom Lehrer abhängig, wenn derselbe einen gewaltig Dicken in der Hand hat. Einsicht in Vernunft ist, insbesondere bei Pubertierenden, irreales Wunschdenken. Ja, da könnte ich Dir Schdoriess erzählen. Meine Pubertät ist kaum 35 Jahre her und kaum beendet. Die erste Zicke hat sie, Gott sei Dank, hinter sich. Die zweite Zicke ist mittendrin und, Nr. 3 wird spätestens in 3 Jahren bocken. Eine Alternative ist, die Scheiße raushauen und Neue machen. Macht aber nicht wirklich Sinn. (unwirtschaftlich im Hinblick auf bereits getätigte Investionen) Also verbleibt nur, man sitzt die Katastrophe aus, hofft, den gesamten Scheiß ohne Herzinfarkt und Schlaganfall zu überstehen und erwacht eines Tages als neuer Mensch. |
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