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| Umfrageergebnis anzeigen: Mindestlohn sinnvoll? | |||
| Ja |
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6 | 54,55% |
| Nein |
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5 | 45,45% |
| Teilnehmer: 11. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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Themen-Optionen | Ansicht |
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#1 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.760
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Folgen des Post-Mindestlohns: Pin AG will 1000 Mitarbeiter entlassen
Also von wegen durch einen Mindestlohn würden Arbeitsplätze geschaffen oder zumindest erhalten bleiben. Ganz klar: ein Mindestlohn wird viele arbeitslos machen und ein paar Arbeitnehmer bekommen etwas mehr Geld. Jene Dienstleistungen, die sich durch Niedriglöhne rechnen, werden bei steigenden Preisen nicht mehr nachgefragt, verschwinden so oder werden in die Schwarzarbeit verlagert.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#2 |
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Benutzer
Registriert seit: 02.09.2007
Ort: München
Beiträge: 99
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Glober Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky 9.1.1890 - 21.12.1935 |
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#3 |
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Administrator
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 674
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Hi
ich halte das erstmal für ne leere Drohung. Briefe tragen sich schließlich nicht von selbst aus. Und mal so eben 1000 Mitarbeiter zu entlassen ist auch nicht so einfach. Schließlich muss deren Arbeit ja irgendwer weiter machen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Pin 1000 Menschen bezahlt, die nichts machen. Außer sie enlassen sie auf der einen Seite und stellen auf der anderen Seite wieder ein. Die Gefahr von Schwarzarbeit sehe ich auch nur im geringen Maße. Sowas kann man nur im kleinen Stil durchziehen und nicht Deutschlandweit. Für 3€ die Stunde würde ich allerdings auch nicht aufstehen und mir lieber Hartz 4 geben lassen. Ich könnte es auch niemanden empfehlen. Edit: Bei Pin sucht man zumindest noch Mitarbeiter: http://www.pin-group.net/web/pin/kar...navidW2616.php Typisch Axel Springer. A sagen, B machen.
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mfg tdd
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#4 |
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Benutzer
Registriert seit: 19.10.2007
Beiträge: 18
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Vielen Leuten, die jetzt nich die hervorragensde Qualifikation und Vorraussetzung haben, freuen sich, wenn sie überhaupt arbeiten gehen können und somit das Gefühl bekommen gebraucht zu werden. Sie nehmen dann auch niedrigere Löhne in Kauf und lassen sich diesen möglicherweise durch Hartz 4 aufstocken.
Zum Postmonopol: Würde das Postmonopol wirklich fallen (also kein Post-Mindestlohn) würden sicher neue Anbieter auf den Markt drängen, mit der PIN AG und ein paar anderen sind ja schon welche da. Diese werden dann zu niedrigeren Preisen die Briefe austragen. Dadurch sparen Unternehmen Kosten ein (Briefe sind jetzt zwar einzeln nicht teuer, aber wenn du jeden Tag hunderte Briefe verschicken musst, summiert sich das). Somit könnten in solchen Unternehmen (die Zeitungen sind da vorallem gemeint) wieder neue Arbeitsplätze entstehen. |
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#5 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.760
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Also so schlecht bezahlt PIN ja nun auch nicht. Für die Briefzusteller sind 7,50 EUR sicher kein Hungerlohn. Zudem ist das ja auch kein Beruf mit hohen Anforderungen.
Da erscheint der beschlossene Mindestlohn von fast 10,00 EUR doch recht hoch und es ist verständlich, dass da andere Firmen vor Investitionen zurückschrecken. Da muss man wirklich mutmaßen, dass der Staat hier die Post schützen will. Vor allem, da 7,50 EUR als gesetzlicher Mindestlohn im Gespräch sind und man hier gleich einen recht hohen Mindestlohn einführen will...
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#6 |
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Benutzer
Registriert seit: 01.08.2007
Beiträge: 6
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Grundsätzlich ist es ja schön, wenn es in bestimmten Bereichen Wettbewerb gibt. Aber braucht man das unbedingt in dieser Branche?
Firmen wie PIN, TNT, UPS und co. sind bei weitem nicht zuverlässig und flexibel wie die Post. Bspw. arbeiten diese Firmen nichtmal Samstags und die Depots sind Kilometerweit entfernt. Wenn ich also von Mo-Fr. nicht zuhause bin weil ich arbeiten bin, dann habe ich bei Paketen ein Problem und darf da hinterher rennen. Ich habe es auch schon erlebt, das mir bei einem ersten Zustellversuch sofort der dritte Zustellversuch aufgeschrieben wurde - bloß weil der Fahrer anscheinen keine Lust hatte wiederzukommen (hätte ich bei der Bezahlung und Zeitdruck wohl auch nicht). Und was macht man da? Man kann dort anrufen und sich sein Päckchen im Kilometerweit entfernten Depot abholen oder einen neuen, allerletzten, Zustelltermin vereinbaren. dabei geht dann, wenn man Glück hat, nur ein halber Urlaubstag drauf. Wenn man Pech hat ein ganzer, denn weiß nicht um welche Uhrzeit geliefert wird, nur der Tag kann genannt werden. Da lob ich mir doch die deutsche Post. Wenn ich nicht zuhause bin, kann ich mein Päckchen direkt im Dorf abholen - und das sogar Samstags!!! Aber zurück zum eigentlichen Thema: Die Mitbewerber der Post können nicht die Löhne zahlen wie sie die Post zahlt. Diese sind nur konkurrenzfähig, wenn sie deutlich weniger zahlen, weil sie unter ganz anderen Voraussetzungen arbeiten. Zum einen sind das die 19% Steuer die diese Firmen zahlen müssen und zum anderen die schlechtere Produktivität. Hierfür ein Beispiel: Wenn der Mitarbeiter der deutschen Post durch eine bestimmte Straße fährt, hat er 120 Kunden (fiktive Zahl). Der Mitarbeiter von Pin hat auf der Straße aber nur 7 Kunden, muss dafür aber den gleichen Weg fahren - er ist deutlich unproduktiver als der Postmitarbeiter, was die Briefzustellung natürlich teurer macht. Das ganze schafft künstlich Arbeitsplätze auf Kosten der Gesamtproduktivität. Aber was für Arbeitsplätze? Solche mit denen man nicht leben kann - es ist einfach sinnlos. Die können von mir aus besser wegfallen. Ich finde es auch völlig beknackt, dass mir für 4 Briefe, im schlimmsten Fall vier verschiedene Leute angefahren kommen. Dann kann doch lieber einer direkt alle vier mitbringen. |
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#7 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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markus ich bin beglückt über deinen Beitrag - hätte ich so nicht von dir erwartet
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Es ist manchmal besser, überhaupt nicht zu denken als intensiv und falsch zu denken. George Bernard Shaw (1856-1950) |
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#8 |
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Beiträge: n/a
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Welcher Zusteller der Blödzeitungsfirma Pin bekommt denn auch nur näherungsweise 7,50 € brutto? Wenn Karl Meier 4,50 € brutto die Stunde bekommt, dann iss er happy! Das macht, bei 160 monatlichen Arbeitsstunden übrigens 720,00 brutto. Wenn Karl Meier für sein 25 m² Wohnklo, und das ist tief gegriffen, 350,00 € monatlich zahlen muß, so ist er im Arsch! Fang doch bitte mit Denken an Fokker! Diese Unternehmen rechnen sich nur via Hartz IV. Das heißt, wir Steuerzahler gewährleisten, daß unser Kapital zum Gewinn für Andere wird. Unternehmer leben von Hartz IV! |
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#9 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.760
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Diese Zahlen habe ich der Zeit entnommen. Gegen 7,50 als Stunden- oder Mindestlohn gibt es nichts einzuwenden.
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