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Pro und Kontra: Mitarbeiterbeteiligung am Unternehmen - Deutschlandfond oder nicht?
 #  Pro  #  Kontra
1 Bei einer Pleite ist die Einlage nicht verloren
28.11.2007 15:35 von Fokker
2 Die Loyalität und die Bindung an das Unternehmen werden dadurch nicht gefördert
28.11.2007 15:36 von Fokker
3 Mitarbeiterbeteiligung ist in meinen Augen eine sehr gute Sache, ich denke mal das würde auch motivieren und anders als Fokker würde ich durchaus eine Loyalität zu dem Unternehmen sehen, vom sozialen Standpunkt wäre es auch gerechter.
30.11.2007 00:22 von Lonny47
   

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Alt 28.11.2007, 15:33   #1
Fokker
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Mitarbeiterbeteiligung am Unternehmen - Deutschlandfond oder nicht?

Deutschland hinkt diesbezüglich hinterher, in anderen europäischen Ländern ist dies bereits weitaus verbreiteter. In Deutschland beteiligen gerade einmal 10% der Betriebe ihre Mitarbeiter am Kapital.

Eine Frage gibt es diesbezüglich, die die Politik beschäftigt: Kapitaleinlage nur am eigenen Unternehmen oder in Form eines Deutschlandfonds?
Der Deutschlandfond hätte den Vorteil, dass die Einlage der Mitarbeiter auch im Falle der Pleite ihres Unternehmens noch recht sicher wäre, da das Geld eben nicht nur in ihrem eigenen unternehmen steckt.

Was haltet ihr davon? Meiner Meinung nach sollten mehr Betriebe dieses Konzept umsetzen. In der Regel wird dies einem Einkommenszuwachs für die Beschäftigten entsprechen.
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Alt 28.11.2007, 21:00   #2
System
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System befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Was ist überhaupt der Vorteil, wenn das Geld für diese Zwangsanlage direkt vom Gehalt abgezogen wird? Wer in Fonds oder Aktien investieren will, kann das doch auch mit seinem Gehalt tun.

Insbesondere für die Firma selbst scheint es nicht rentabel, wenn die Leute nicht zumindest ins eigene Unternehmen investieren. Ein Deutschlandfond ist auch nicht das Wahre, da dort sicherlich keine hohen Renditen zu erwarten sind. Sinnvollerweise würde man die Investitionen doch aufsplitten. Ein Teil sicher mit kleiner Rendite und ein anderer Teil etwas riskanter aber mit höherer Gewinnaussicht. Ich könnte man etwa als Beispiel 50% ins Unternehmen und die anderen 50% anderweitig investieren.
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Alt 29.11.2007, 20:38     #3
Fokker
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Beiträge: 2.952
Fokker befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Nunja, wenn man die Beteiligung über Aktien regelt, dann werden die AKtien an die Angestellten ja meistens zu günstigeren konditionen abgegeben. Das ist doch schon ein Vorteil ggü. dem regulären Erwerb.
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Alt 30.12.2007, 19:04   #4
Killerkeks
 
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Beiträge: 838
Killerkeks befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Halt ich für absoluten Schwachsinn. Dividendenerhöhungen erschließen sich fast ausschließlich aus Einschnitten bei den Mitarbeitern. Jetzt fehlt mir der Grund warum jemand in das Kapital des Unternehmens zu investieren, das dem Beschäftigten hinterher das Geld in der Lohnrunde wieder aus der Tasche zieht. Eine adäquate Lohnerhöhung bzw. Ausgleich des verteilungsneutralen Spielraums sind die angemesserene Art und Weise, dann fließt es nämlich der volkswirtschaft zu Gute und jmd. kann sich sein Gehalt auch selbst einteilen...

Der Mitarbeiter in der heutigen AG ist der AG nichts wert - reiner Kostenfaktor - daran ändern auch Aktien nichts...
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Es ist manchmal besser, überhaupt nicht zu denken als intensiv und falsch zu denken.

George Bernard Shaw (1856-1950)
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