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#1 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.163
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Grundeinkommen gescheitert - Bundesparteitag der Grünen
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#2 |
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Schlächter
Registriert seit: 07.05.2004
Beiträge: 383
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Wenn man jeden Monat ohne irgendwelche Bedingungen 800 € Grundeinkommen bekommt, so würden doch noch weniger Leute arbeiten. Ich würde dann sicherlich erstmal einen Ganz zurückschalten.
Man sollte lieber die Leuten, die arbeiten, stärken, in dem man etwa die ersten verdienten 500€ im Monat verdoppelt. So wird Leistung wieder belohnt und keiner gewöhnt sich ans Nichtstun und mit 1000€ im Monat sollte eine Einzelperson ja ohne Probleme klar kommen und Jobs bei denen man 500€ verdienen kann, gibt es auch heute noch wie Sand am Meer.
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#3 |
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Benutzer
Registriert seit: 19.10.2007
Beiträge: 18
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Wir leben im Kapitalismus. Da kann man nich einfach so mal jedem für nix 800€ zustecken. Wo kommen wir dahin? Jeder würde wahrscheinlich wie System schon sagt "einen Gang zurückschalten" - und manche sicher nicht nur einen Gang.
Das Problem an der Sache ist eben, dass für die 800 € keine Leistung erbracht wird. Selbst für das Arbeitslosengeld muss man gearbeitet haben. |
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#4 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.163
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Das seh ich genauso. Ein Grundeinkommen ist keine Motivation sich eine Arbeit zu suchen, das Konzept des Fordern und Fördern ist man meiner Meinung nach schon den richtigen Weg gegangen - den die Grünen im übrigen mitbeschlossen haben. Mit einem Grundeinkommen würde das vollkommen konterkariert.
Das sind unbezahlbare Sozialvisionen, die jetzt im Vorfeld des Wahlkampfes ausgepackt werden..
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#5 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.11.2007
Ort: Schleswig-Holstein
Beiträge: 30
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Nun ja, es kommt immer darauf an, ob jemand unverschuldet seinen Arbeitsplatz verloren hat , weil er aus Altersgründen gekickt worden ist, oder aber ob einer von vornerein null Bock auf Arbeit hat, daher wäre das Grundeinkommen meines Erachtens
zu staffeln.
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Die Hoffnung stirbt zuletzt
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#6 |
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Administrator
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 737
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Hi
das Grundeinkommen setzt vorraus, dass jeder Mensch um der Arbeit willen arbeiten möchte. Das will aber längst nicht jeder. Besonders bei uninteressanten Jobs gäbe es sicherlich einen extremen Mangel an "Freiwilligen". Aber gegen 800€ extra hätte ich nichts einzuwenden. Wäre was feines für die private Altervorsorge.
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mfg tdd
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#7 |
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Schlächter
Registriert seit: 07.05.2004
Beiträge: 383
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#8 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.11.2007
Ort: Schleswig-Holstein
Beiträge: 30
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Es wird immer solche und solche Leute geben, aber das ist nicht das Gros,
von daher kann man nichts verallgemeinern!
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Die Hoffnung stirbt zuletzt
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#9 |
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Administrator
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 737
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beist sich da nicht die Katze in den Schwanz? Denn irgendwo muss das Geld ja auch herkommen? Man könnte natürlich darauf spekulieren, dass ein weiterer Aufschwung bei der Zahl der Arbeitsplätze eintritt. Spakulation halte ich jedoch bei der Finanzpolitk für sehr gewagt.
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mfg tdd
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#10 |
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Schlächter
Registriert seit: 07.05.2004
Beiträge: 383
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#11 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.163
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#12 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.11.2007
Ort: Schleswig-Holstein
Beiträge: 30
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Sorry, hier handelt es sich wohl um ein Missverständniss, mein Satz bezog sich
auf diesen Beitrag von System Dann ist es kein Grundeinkommen mehr, sondern Arbeitslosengeld. Außerdem ändert das nichts, wieso der Job verloren gegangen ist. Ich kenne Leute, die mit dem Arbeitslosengeld geplant haben, d.h. sie haben ihre neue Stelle an dem Tag angefangen, als das Arbeitslosengeld alle war. Wenn sich Leistung nicht lohnt, dann kommt von den meisten Menschen keine Hmm also irgendwie ist da der Wurm drin, kann auch sein das ich was verkehrt aufgefasst habe!
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Die Hoffnung stirbt zuletzt
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#13 |
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Schlächter
Registriert seit: 07.05.2004
Beiträge: 383
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Natürlich ist es schwierig vorherzusagen, was die Leute nun genau machen werden, wenn es sie nicht mehr arbeiten müssen, aber ich halte es für naiv anzunehmen, dass dann alle für den Wohlstand der Gesellschaft und aus eigenem Interesse genauso viel oder mehr schuften als früher. In den USA wurden auch schon Feldversuche dazu durchgeführt (laut Wikipedia), wo Leute in einer Gegend ein Grundgehalt bekamen (für eine feste Zeitspanne). Die Gesamtmenge der verrichteten Arbeit ging stark zurück und es war zu vermuten, dass viele ihre Arbeit ganz aufgegeben hätten, wenn diese Aktion nicht zeitlich befristet gewesen wäre.
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