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#46 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 915
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#47 |
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Schlächter
Registriert seit: 07.05.2004
Beiträge: 383
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Die USA verdienen an dem Krieg ja nur dann, wenn sie auch irgendwelche Einnahmen haben. Etwa weil die Bevölkerung für den Krieg mehr Steuergelder locker macht und weil man aus den "befreiten" Gebieten etwas wertvolles abziehen kann. Das Geld im eigenen Land von A nach B zu schicken, macht sicher nicht so besonders reich.
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#48 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 915
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#49 |
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Schlächter
Registriert seit: 07.05.2004
Beiträge: 383
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#50 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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Ist es jetzt in deinem Ansehen das Hartz IV zu senken? Oder wäre es dein Ansehen zu sagen, jeder muss einen Lohn bekommen, von dem er ohne staatliche zuschüsse leben kann, so dass der Staat Löhne nicht noch mitsubventionieren muss und oberhalb dieser Grenze gilt die tarifautonomie?
Der Betrieb hat aber Ausgaben von 240.- Muss aber auf Grund des Wettbewerbs soweit runtergehen. Damit er das jetzt noch irgendwie zu einem Gewinn bringen kann, muss er den Lohn der Putzkräfte um 40% absenken auf einen Stundenlohn von sagen wir 2,80.- Das ist der Wettbewerb im Niedriglohnsektor, wie er heute existiert - und genau deshalb fordern auch 51% der Unternehmen einen Mindestlohn, weil damit ihr eigener Betrieb ruiniert wird. Und jetzt sag bitte nicht "Jeder kann sich aussuchen ob er einen Auftrag annimmt oder nicht" Zudem zahle ich gerne Lohnnebenkosten, weil davon meine Sozialversicherung bezahlt wird und meine Rente... Also ich möchte darauf nicht verzichten, du etwa? Was wir machen ist den Betrieben ihren Prozentsatz an Krankenversicherung zu erlassen, wir lösen das paritätische System auf und wer zahlt jetzt den Betrag der fehlt? Ja wer wohl... ich... Eine Senkung der Lohnnebenkosten ist eine Lohnsenkung - mehr nicht... Sieh dir mal an, was du noch verdienst... Da kannst du gelernt haben was du willst, der Reallohn sinkt seit Jahren. Und dann sieh dir noch an, wer den Job macht, den er gelernt hat... Man kann sich seinen job nicht mehr aussuchen und wenn auf Willen der Aktieninhaber 30.000 Leute abgebaut werden und jene nichts finden... Und dann vor der Wahl stehen ob sie Putzen gehen oder daheim sitzen bleiben, dann sollen sie doch deiner Auffassung nach Putzen gehn... Dann aber schiebst du sie in die Schublade ungelernt und die haben auch keinen anständigen Lohn verdient... Und warum um alles in der Welt, soll ich denn die Putzfrau noch mitfinanzieren, wenn der Ertrag in voller Höhe dem Unternehmen zu geht? Ich hab doch davon nix, dass in irgendeinem Betrieb die Klos sauber sind, oder? Das ist Unsinn. Aktuell kriegt man etwa den Internet-Inder, der für einen alle Aufgaben erledigt, die aus Indien zu erledigen sind (Internet/Bibliothek-Recherche, Einkaufen, Programmieren, Übersetzen, Telefonanrufe, ...) für schlappe 4 US$ pro Stunde. Die Preise gehen aber auch hoch bis 15 US$ pro Stunde bei großen Agenturen, wo dann ganze Inder-Teams für einen arbeiten.[/quote] Du kriegst auch noch einen Handwerker für 70.- die Stunde und für 20.- die Stunde und der Pole machts dir für 5.- und nen Kasten zu Trinken... Beispiele bringen uns nicht voran. Sieh dir an, was du in einem 3. Welt Land für Arbeit zahlst. Ein Nike-T-Shirt für 0,7ct wird in nem riesen Flieger zusammen mit tausenden anderen shirts in die usa geflogen und dort für 70$ verkauft... Wem fließt jetzt die Gewinnmarge zu? War das denn bei uns vor 60 Jahren anders?
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Es ist manchmal besser, überhaupt nicht zu denken als intensiv und falsch zu denken. George Bernard Shaw (1856-1950) |
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#51 |
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Schlächter
Registriert seit: 07.05.2004
Beiträge: 383
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Die Hartz-IV-Zeit könnte man etwa sinnvoll nutzen um sich weiterzubilden und vielleicht mal etwas zu machen, wo man mehr verdienen kann. Auch bin ich immer noch der Meinung, dass man mit absurd wenig Geld leben kann und viele Leute einfach nicht richtig wirtschaften können. Das ist natürlich zum Teil wieder die Schuld des Staates der nicht mal eine passable aufs Leben vorbereitende Schulbildung anbieten kann. Die Löhne im Niedriglohnbereich zu steigern, wird meiner Ansicht nach nicht zur von dir erwünschten Steigerung des Lebensstandards von Armen führen, sondern das Geld wird wieder für irgendwelchen Ramsch und Kinkerlitzchen ausgegeben. Trotz der vielen Arbeitslosen wird in Deutschland immer noch in vielen Bereichen nach Fachkräften gesucht. Die Leute sind eben nicht flexibel. Die Zeiten in denen man sein ganzes Leben den selben Job machen konnte, sind vorbei. Da bekannt ist, dass heutzutage die Arbeitsplätze nicht so sicher sind, wie früher, sollte man eben keine zu großen Kredite aufnehmen, wenn man sich nicht sicher ist, wieder irgendwo unter zu kommen. Oder man lebt mit dem Risiko und durchlebt notfalls eine Privatinsolvenz. Wer davor Angst hat, kann sich aber auch gegen seine eigenen Zahlungsschwierigkeiten versichern. Diese Sicherheit muss man natürlich entsprechend bezahlen. Ich verstehe allerdings nicht, wieso jeder meint unbedingt ein Haus haben zu müssen. Mir reicht ein 20qm-Appartement momentan völlig aus. Wäre es dir lieber, wenn der Betrieb pleite geht und neben den 30.000 abgebauten Stellen auch noch die 100.000 anderen Mitarbeiter gehen müssen?
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#52 |
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/(bb|[^b]{2})/
Registriert seit: 26.09.2007
Ort: Aachen
Beiträge: 77
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Privatversicherte werden überall bevorzugt und besser behandelt, weswegen sie im Schnitt gesünder sind als gesetzlich versicherte Menschen. (Hinzu kommt noch dass Privatversicherungen sich die Kunden aussuchen können und die wirklich richtig kranken und teuren Fälle am Ende im gesetzlichen Pott landen) Das heißt, dass in den gesetzlichen Pott gleichzeitig die kleinen Beiträge von denen rein kommen, die sich die Privatkasse nicht leisten können, während dieser Teil der Bevölkerung aber auch der deutlich krankere ist. Die Privatversicherten zahlen alle im Schnitt mehr, weil besserverdienend, in einen Pott ein, aus dem seltener Heilung für wirklich schwere Krankheiten bezahlt werden muss, wodurch die privaten Kassen mehr für Lappalienmedizin und -Beratung bezahlen können, was wiederum darin resultiert, dass sie beim Arzt bevorzugt werden. Diese Bevorzugung führt wieder dazu, dass das Bestreben in der Bevölkerung, sich privat zu versichern, ansteigt und somit immer weniger und weniger privilegiertere Menschen in den gesetzlichen Versicherungspott einzahlen. Und das wiederum hat zur Folge, dass die gesetzlichen Versicherungen NOCH MEHR einsparen müssen und Uninformierte sagen "Unser Krankenversicherungsystem ist zu teuer." Unser Zweiklassen-Gesundheitssystem konnte sich an der oberen Schicht nur etablieren, weil Privatversicherte einfach so perverser Weise davon befreit werden, mit in den "Volkspott" einzuzahlen. Wie bei einem Teufelskreis bleiben am Ende die ärmsten und kranksten, weil schlechter versorgten auf ihren hohen Kosten sitzen, während die privilegierte erste Klasse sich Schnupfenspray für 10 Euro bezahlen lässt, da deren Versicherung für viel weniger schwere Fälle aufkommen muss. Unser Krankenversicherungssystem ist nicht zu teuer, sondern völlig unfair und schizophren aufgespannt. FUCK! Woher kriegen wir dann unseren Wohlstand noch, wenn wir nicht mehr zwischen Einkaufspreis und Verkaufspreis Wucher klatschen können, weil diese frechen Arbeiter aus armen Ländern sich emanzipiert haben?! |
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#53 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 915
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