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#1 |
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Registriert seit: 14.07.2007
Beiträge: 142
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Nimmt das zu?-Kindesmisshandlung und Tötung in Deutschland ?
Vernachlässigtes Mädchen
"Nur noch Haut und Knochen" Die fünf Jahre alte Lea-Sophie aus Schwerin wog zum Zeitpunkt ihres Todes nur noch so viel wie ein einjähriges Kind....... Focus Fall Lea-Sophie Politiker fordern Vorsorgeuntersuchungen Nach dem Hungertod der fünfjährigen Lea-Sophie aus Schwerin fordern Politiker ein wirkungsvolles Frühwarnsystem, um Kinder vor Verwahrlosung zu schützen.... Focus Kindesmisshandlung Hungertod von Lea-Sophie alarmiert Kinderärzte Experten werkeln an Frühwarnsystemen, um die Verwahrlosung von Kindern wie bei Lea-Sophie zu verhindern..... Focus
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Ich stehe hinter jeder Regierung, bei der ich nicht sitzen muss, wenn ich nicht hinter ihr stehe. Werner Finck Homepage |
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#2 |
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Registriert seit: 26.08.2006
Beiträge: 87
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Erstens ist die Frage zu stellen, wie dies finanziert werden soll.
Das wäre aber irgendwie zu lösen, Arbeitskräftemangel gibts ja in D (noch) nicht. Aber ist das der richtige Weg? Immer mehr Kontrolle, immer mehr "Ueberwachung" durch den Staat. Kann es nicht sein, dass irgendwas schief läuft mit der Gesellschaft, mit den Normen(bzw. den nicht vorhandenen Normen), dem grenzenlosen "Laisser faire" wo viele sich selbst viele Freiheiten zugestehen, aber bitte keine Verpflichtungen und Zwänge, hinterher aber der Staat einspringen soll, wenn es schiefläuft. Tut mir leid, aber das sieht für mich doch ein wenig nach Entmündigung aus. |
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#3 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.917
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Ich nehme an, es kommen einfach mehr Fälle an die Öffentlichkeit und werden von den Medien verbreitet. Subjektiv kommt es so zu einer Steigerung.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#4 |
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Registriert seit: 26.09.2007
Beiträge: 160
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#5 |
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Benutzer
Registriert seit: 14.07.2007
Beiträge: 142
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Ich glaube, dass wir von dem finanziellen Aspekt, einmal über unsere Nasenspitze hinweg sehen sollten.
Hier geht es m. E. nach nicht ausschliesslich um Geld. Hier geht es um psychische Probleme, die in unserer Gesellschaft immer mehr auftreten. Stichwort: Ausgrenzung, Vereinsamung, Zukunfts-und Perspektivlosigkeit, Sich Aufgeben..Gleichgültigkeit gegen sich selber und Andere... Das alles spielt nach meiner Meinug eine sehr große Rolle bei den Fällen der Kindesvernachlässigung. Das was mir auch noch aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass viele dieser Fälle im Osten Deutschlands oder in sozialen Brennpunkten des Westens vorkamen. Dort besteht doch ein Zusammenhang. Ich fände es gut, wenn nach dem Vorbild von Städten Deutschlands in denen das schon Praxis ist, Mitarbeiter des Jugendamtes sich automatisch bei jungen Eltern mal vorstellen würden und so Kontakt aufnehmen würden und wenns nötig ist, auch Hilfe anbieten...
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Ich stehe hinter jeder Regierung, bei der ich nicht sitzen muss, wenn ich nicht hinter ihr stehe. Werner Finck Homepage |
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#6 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.917
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Natürlich besteht ein Zusammenhang zwischen sozialer Situation und dem Wohl des Kindes. Unzweifelhaft. Aber ist es wirklich ein neues Problem? Nimmt Kindesmißhandlungwirklich zu oder kommen einfach mehr Fälle ans Tageslicht? Sind die Mitmenschen vielleicht aufmerksamer oder die Schutzsysteme des Jugendamtes besser geworden?
Kindesmißhandlung gibt es und die Dunkelziffer ist hoch, das ist aber keine besondere Entwicklung der letzten Jahre. Gegen einen obligaten Besuch des Jugendamtes möchte ich mich doch ganz ausdrücklich verwehren. Wenn ich die Heinis vom Amt dann nicht in meine Wohnung lasse - was mein Rcht ist - bin ich dann am Ende irgendwelchen Repressalien ausgesetzt, weil man mich absurderweise verdächtigt - nein Danke.
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#7 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.089
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Sicher ist jedenfalls, dass die Zahl der intakten Familien in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich abgenommen hat. Kinder und Jugendliche verwahrlosen auf Grund fehlender Erziehungsarbeit ihrer Eltern zunehmend. Gleichzeitig wird dann von allen erwartet, dass die Schule, das Jugendamt und in letzter Konsequenz dann die Polizei diese Arbeit übernehmen.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#8 |
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Benutzer
Registriert seit: 14.07.2007
Beiträge: 142
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Alles muss doch einen Grund haben. Hat man den Grund gefunden, dann kann man das Übel an der Wurzel packen... Da geht es nicht darum, den jungen Eltern irgentwelche Vorschriften zu machen. Es ging vielmehr um Kontakt zur Hilfestellung. Den Eltern wurden da auch diverse Kurse und Wochenendseminare angeboten... Ich fand das einen guten Ansatz, der auch bei diesen Eltern sehr positiv angenommmen wurde. Erstmal waren diese Paare auch erschreckt, weil das Jugendamt kam, aber der Besuch hat sich dann sehr vorteilhaft entwickelt... Beispiel: Klinkenputzen für das Wohl der Kinder Dormagen: Mit Baby-Begrüßungspaket Vertrauen gewinnen - und Vernachlässigung verhindern........ ZDFheute
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#9 |
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Registriert seit: 14.07.2007
Beiträge: 142
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Mutter lässt Kleinkinder allein in Wohnung zurück
Polizisten haben am Samstag drei verängstigte Kleinkinder aus einer Wohnung in Berlin-Spandau geholt........ ad-hoc-news ![]() ![]() ![]()
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#10 |
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Registriert seit: 26.08.2006
Beiträge: 87
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Ich vermute auch, dass heutzutage mehr Fälle aufgedeckt werden als früher. Ist aber generell schwer zu sagen wegen der hohen Dunkelziffern. Allerdings sind auch, wie ja weiter oben im Thread schon angemerkt wurde, heute die Lebensverhältnisse für Familien besonders der unteren Einkommensgruppen schwieriger geworden, der Alltagsstress hat deutlich zugenommen. Nicht immer ohne einen Teil eigenes Verschulden: Warum müssen 18jährige ohne Schulabschluss (schon) Kinder bekommen, warum die alleinerziehende Mutter mit vielfältigen Lebensproblemes das vierte Kind von dritten Partner usw. usw,... |
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#11 |
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Registriert seit: 26.08.2006
Beiträge: 87
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Mir tun die Kinder leid, aber ich kann dir eines sagen: Meine Bereitschaft für die Kinder anderer Leute zu zahlen, ist da. Aber sie ist nicht grenzenlos. Ich wäre dafür, den Leuten mal wieder etwas mehr abzuverlangen bzw. Verantwortung fürs eigene Leben übernehmen. Und bei fehlender Bereitschaft dazu Konsequenzen folgen lassen(Entzug des Sorgerechts und damit auch Entzug der kinderbezogenen Transferleistungen) Dann wird es auch weniger dieser armen Kinder geben. |
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#12 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.089
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