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#31 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.766
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Nun darf die GDL aufgrund eines Urteils aus Chemnitz auch den Güter- und Fernreiseverkehr der Bahn bestreiken. Angeblich kann das die Bahn bis zu 50 Millionen EURO am Tag kosten.
Nun kann die GDL die Bahn hart treffen, wenn sie diese bereiche bestreikt und zudem verärgert sie damit weniger Fahrgäste. Nun ist die Frage, bewegt sich die Bahn angesichts dieser Aussichten? Auf Dauer wird die Bahn das nicht durchhalten können, auch wenn die Bahn die nächst höhere juristische Instanz anruft, wird die GDL genug Zeit haben ihre Forderungen mit Bestreikung des Güterverkehrs durchzusetzen. Die Frage ist natürlich, ob die Richter ein richtiges urteil gefällt haben, oder ob damit ein zu großer Schaden an Dritten entsteht?
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#32 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 471
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Das ist doch der Trick an so einem Streik. Den Arbeitgeber schädigen.
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„Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.“ Albert Einstein |
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#33 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.08.2006
Beiträge: 87
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Die geforderte Lohnsteigerung ist viel zu hoch.
Ob diese ganzen Aktionen nicht dazu beitragen, die Entwicklung führerloser Züge voranzutreiben? |
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#34 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.766
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Natürlich ist es der Trick den Arbeitgeber zu schädigen. Die Frage ist aber, wo die Grenze der Schädigung von eigentlich Unbeteiligten liegt? Wieviel Schaden darf den unternehmen entstehen, die von der bahn beliefert werden?
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#35 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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Habe ich als Unbeteiligter, sagen wir BASF die ja ein großen Anteil am Güterverkehr haben, einen Schaden dadurch, dann fordere ich Schadensersatz von der Bahn... Oder such mir neue Wege... Skandal genug, dass der Staat nicht auf die Bahn einwirkt... Zu den Forderungen, die finde ich keines Wegs zu viel... 30% scheint sich viel anzuhören. Aber als kleines Beispiel: 30% von einem Euro sind auch nur 0,33€. Ein Lokführer trägt eine große Verantwortung und selbst wenn er 30% mehr verdient, verdient er so viel wie ein CallCenter-Agent bei größeren Firmen... Ist das wirklich zu viel? Und du glaubst doch wohl wirklich nicht, dass geringere Forderungen die Rationalisierung aufhalten könnten, oder? Das einzige was mich an der Geschichte stört ist diese 3teilung der Gewerkschaften...
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Es ist manchmal besser, überhaupt nicht zu denken als intensiv und falsch zu denken. George Bernard Shaw (1856-1950) |
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#36 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.766
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30% mehr Lohn sind auch 30% Mehrausgaben bei dieser Berufsgruppe. Das läppert sich. Eine Lohnerhöhung sollte schon drin sein, aber diese muss nicht 30% betragen.
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#37 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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Niemand fordert das was er erreichen will... Die GDL hat zu keinem Zeitpunkt 30% durchsetzen wollen. Bin mit Sicherheit kein Freund der GDL und find die Forderung nach einem eigenen Tarifvertrag für völlig falsch und unsolidarisch...
Alleine der diesjährige verteilungsneutrale Spielraum liegt bei 4,1% Sprich dieses Jahr müssen in den Lohnrunden 4,1% durchgesetzt werden nur damit der Arbeitnehmer den gleichen Reallohn wie letztes Jahr hat. Jetzt rechnet man zurück auf wieviele %e man in den vergangenen Jahren verzichtet hat bzw verzichten musste und wieviel Geld die Bahn dadurch eingespart hat... kex
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#38 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.766
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#39 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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Bekommen die Lokführer einen eigenen Tarifvertrag, sind lediglich noch die Weichensteller in der Lage Tarifforderungen durchzusetzen, denn wenn der Schaltermensch streikt, dann geht der Kunde eben an den Automaten... Ich kann mir auch mal die Telekom anschauen... Dort sind viele der Beschäftigten Beamte, vor der Privatisierung haben also die Telekomiker, Postbänkler oder sonst wer kaum gestreikt. Gestreikt haben die Briefträger und die hatten die größte Macht - hätten die Briefzusteller einen eigenen Tarifvertrag gefordert, hätte der komplette restliche Bereich darunter gelitten... Deshalb unsolidarisch und egoistisch...
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#40 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 471
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Mal ganz am Rande bemerkt: die Lokführer streiken nicht nur für sich. In der GDL sind auch 33% des Zugbegleitdienstes und 62% des Zugpersonals organisiert. Es werden also mal wieder die Tatsachen verfälscht dargestellt. Dann wird gerne der Eindruck erweckt die GDL sei eine neue Splittergruppe. In Wahrheit ist sie die älteste Gewerksachaft Deutschlands.
Das Ausscheren aus der Transnet ist auch nur zu verständlich. Leider ist die ehemalige GdED, übrigens auch eine der ältesten Gewerkschaften Deutschlands, zum verlängerten Arm des Herrn Mehdorn verkommen. P.S. Wer glaubt Lokführer sei ein leichter Job, sollte diesen Job erst einmal machen.
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#41 |
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Benutzer
Registriert seit: 03.09.2007
Beiträge: 145
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Es ist trotzdem einfach besch***en, wenn ein paar gutverdienende Gewerkschaftsbosse sich nicht mit ein paar noch besser verdienenden Bahnbossen einigen können, und dieser Streit ein halbes Land ins Chaos stürzt...
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#42 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.766
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#43 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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Man beachte, dass die Bahn kein anständiges Angebot vorlegt... Die Einmalzahlungen entsprechen lediglich den Überstunden, die die Lokführer gemacht haben und die Bahn nicht bezahlt hat - also auch nur etwas vorgespielt... Wenn die Bevölkerung und Wirtschaft jetzt mal Druck auf die Bahn ausübt, dann können wir vlt alle bald wieder regelmäßig Bahnfahren - mindestens bis sie privatisiert wird, dann sehn wir mal weiter ;P
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