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#1 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.907
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Wieviel LUST ist gut für die Gesellschaft?
Der Thread Körper, Liebe, Doktorspiele hat dieses Thema bereits angeschnitten.
Es wird viel nackte Haut in der Werbung gezeigt, kaum ein Film kommt ohne Sexszene aus, die Nachtprogramme sind voll von Stripperinnen und Telefonsex-Angeboten, die mit Mutter&Tochter-Sex werben, immer mehr außergewöhnliche sexuelle Neigungen drängen an die Öffentlichkeit, Ehen werden zu einer Lebensform unter vielen - erlaubt ist, was Lust macht. Ist das so? Sollte es keine Grenzen diesbezüglich geben? Sollte nicht die Lust, der Sex etwas sein, was ausschließlich im Privaten ausgeführt wird? Meiner Meinung nach ist erlaubt was Lust macht, solange nicht jemand darunter leiden muss. Aber wie seht ihr das?
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#2 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.08.2006
Beiträge: 87
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Diese Sex-Angebote in der Werbung finde ich geschmacklos/primitiv/abstossend.
Oft auch noch rassistisch angehaucht. Das Niveau in Deutschland ist schon ziemlich abgesunken. Ist schon merkwürdig, dass die Gesellschaft so etwas(und noch ganz andere -dinge, wie die vielen tausend Sexsklavinnen, a.B. aus osteuropäischen Ländern) toleriert, aber auf der anderen Seite(angeblich) so sehr bemüht ist, den Status von Frauen(besonders den von Einwanderinnen)zu verbessern. Eine widerliche Doppelmoral ist das. |
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#3 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.08.2006
Beiträge: 87
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Ist nur nicht immer so klar zu erkennen, dieses "leiden". Man könnte ja auch sagen, die Frau aus Moldawien, die an der Strassenecke steht und sich(freiwillig....) für 15 Euro anbietet, tut sich selbst etwas Gutes. Geschäft auf Gegenseitigkeit. Oder? Die Frau, die sich jahrelang in ihrer Beziehung sexuell demütigen lässt, z.B. in Sado-Maso-Spielen, dies auch vorgeblich aus freien Stücken, dabei aber eine Kindheit hinter sich hat, wo sie ständig erniedrigt, verbal und körperlich misshandelt wurde. Freie Wahl? |
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#4 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 602
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Ich denke das Prostitution, ausser vielleicht in ganz seltenen Ausnahmefällen, hier schon als "leiden" angesehen wird.
Für mich ist ganz klar die Lust gelaufen sobald Geschäfte ins Spiel kommen. Die Sozialhilfepornos, die man nächtens bewundern darf find ich billig, nervig und haben im TV nichts zu suchen. Tagsüber Gleichstellung der Frau als oberstes Gebot und nachts die Frau als Samengrab. Ansonsten sag ich: Gut ist was allen Beteiligten Spass macht und vielleicht ein wenig diskret. Ich mein, wer will schon im Sommer im Park durch wild koppulierende Paare spazieren. |
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#5 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.086
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#6 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 602
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Auch wenn das gut so ist, ist es reichlich geschmacklos. |
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#7 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.086
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#8 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 602
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#9 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.086
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Wieso leider? Wer weiss wie die Welt aussehen würde, wenn die menschliche Natur anders wäre, oder sich nach Belieben ändern liesse?
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#10 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.08.2006
Beiträge: 87
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[quote=Leitwolf;8870]
Sehr interessante Aussage von jemandem der sich andernorts über Doppelmoral aufregt. Ich soll einerseits Schwule, Lesben und Transsexuelle tolerieren, weil sie eben so sind. Andererseits sind nun aber Frauen die sich gerne bei SM Spielen demütigen lassen automatisch Opfer und damit ist so etwas nicht mehr zu tolerieren. Wie passt das zusammen? Automatisch... das hast du ins Spiel gebracht. Das ist deine Fehlinterpretation. Ich habe gesagt, dass es oft sehr schwer ist, zu bestimmen, ob jemand spezielle Dinge freiwillig und gern tut. Wobei ich persönlich glaube, dass IN DER MEHRZAHL DER FÄLLE es sich um psych. gestörte Menschen(gibt auch männl. Probanden)handelt. Dass jemand mit intakter Psyche und Selbstbewusstsein sich gern solchen Praktiken(gehe jetzt mal nicht näher auf die Details ein, meine aber auch nur die wirklichen Hardcore-Sachen)aussetzt, geht über meinen Horizont. Der deinige mag da ja etwas weiter sein. |
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#11 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.086
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Jemand der sich gerne demütigen lässt ist also u.U. gestört und benötigt eine Therapie. Wer Personen des gleichen Geschlechts liebt ist dagegen völlig normal und sollte akzeptiert werden wie er ist. Und wer mit seiner eigenen sexuellen Identität nicht klarkommt, den bestärken wir in dieser Meinung indem wir ihm die Eier abschneiden und ihm einen Frauennamen geben.
Das ist in meinen Augen durchaus als Doppelmoral zu bezeichnen. Oder vielleicht auch schlichtweg als bescheuert... ![]()
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#12 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.08.2006
Beiträge: 87
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Ja, die Tour ist bekannt... wenn die Thematik zu schwierig wird(bzw. man nicht fähig ist zu differenzierterer Analyse) dann wird es als "bescheuert" bezeichnet. (ein Tipp: nicht zuviel in eine Suppe vermengen, das verwirrt nur unnötig) |
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