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#1 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.903
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Denkmal für die Wiedervereinigung?
![]() Diese Formulierung find e ich etwas schwülstig und in die falsche Richtung gerichtet, ein Mahnmal sollte es ganz bestimmt nicht sein, das Denkmal welches errichtet werden soll. Andere Stimmen sind für eine andere Form des Gedenkens - zB eine Schweigeminute für die Wiedervereinigung vor jeder Sitzung des Bundestags oder ein Wiedervereinigungs-Stipendium. Ich bin jedoch für ein klassisches Denkmal, damit gibt man den Leuten etwas handfestes und das wird mMn die Beteiligten mehr zufriedenstellen, als die immateriellen Denkmäler. ![]()
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#2 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 600
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Mit einem Denkmal in Leipzig könnte ich schon leben. Aber eben bitte kein Mahnmal. Was soll ich mir denn darunter vorstellen? Denkt dran, an dem Tag ward ihr glücklich, untersteht euch das bloß nicht nochmal, oder was?
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#3 |
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Benutzer
Registriert seit: 02.09.2007
Ort: München
Beiträge: 110
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"Mahnmal des historischen Glücks"
Wenn Thierse das so gesagt hat,dann wird ihm vielleicht diese völlig verunglückte Formulierung etwas peinlich sein. Ich bin für die Errichtung eines Denkmals für die Wiedervereinigung.Schliesslich würde es daran erinnern,dass die Wiedervereinigung Deutschlands in Frieden und Freiheit,nach dem Grundgesetz vollzogen wurde.Dieses Denkmal könnte man auch als Mahnmal sehen,denn die leidvolle Zeit,die am 3.Oktober 1990 endete,begann im Grunde am 9.November 1918 mit der Kapitulation Deutschlands und dem darauffolgenden Versailler Diktat,das auch dazu beitrug zu Hitlers Machtübernahme,die in einer Kathastrophe endete und zur Teilung Deutschlands führte,mit leidvollen Jahrzenten für die DDR - Bürger.Nicht zu vergessen die Mauertoten.
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Glober Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky 9.1.1890 - 21.12.1935 |
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#4 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.903
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Ach ja, ich würde den Beginn eher auf Juli 1914 ansetzen, als auf das Jahr 1918.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#5 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.086
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Wenn du die Jahre suchst die den Grundstein für den 1. Weltkrieg legten, dann musst du deutlich vor 1914 suchen.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#6 |
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Benutzer
Registriert seit: 02.09.2007
Ort: München
Beiträge: 110
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Abschliessend möchte ich noch bemerken,dass das nichts wird mit dem 20.Jahrestag.So wie ich die Politiker einschätze,wird das frühestens zum 25.Jahrestag was. ![]()
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Glober Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky 9.1.1890 - 21.12.1935 |
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#7 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 600
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Können wir nicht einfach mal etwas als Anlass zur Freude und des Stolzes nehmen? Damit sollen doch auch die Menschen geehrt werden, die das möglich gemacht haben. Muß man denn unbedingt überall einen Wermutstropfen 'reingiessen?
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#8 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.09.2007
Beiträge: 153
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#9 |
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Benutzer
Registriert seit: 18.02.2004
Ort: Aachen
Beiträge: 448
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Ich denke auch ein Denkmal wäre die sinnvollste Maßnahme. Wozu ein Mahnmal? Was gibt es an der Wiedervereinigung zu mahnen, immerhin ist alles friedlich verlaufen und es sollte doch eher als positives Zeichen dastehen. Andere Formen des Gedenkens sind auch okay, aber ein Denkmal hätte man eigentlich auch schon längst errichten können. Das bisschen Geld könnte man ja aus der Portokasse des Soli abzweigen.
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"Nothing in life is to be feared, it is only to be understood." Marie Curie |
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#10 |
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Schlächter
Registriert seit: 07.05.2004
Beiträge: 382
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Da werden meine schönen Steuergelder schon wieder für irgendwelchen Quatsch verpulvert. Läuft es im Osten jetzt schon so rund, dass wir dort kein Geld mehr sinnvoll einsetzen können?
Wer ein Denkmal will, darf sich ja gern eine DDR- und eine BRD-Handflagge aus Papier aneinanderkleben und bei sich auf den Fernseher stellen oder so. Mit ein bisschen Lametta sieht das sicher ganz edel aus und es bewegt es sich genau in der Preisklasse, die für so ein Denkmal angemessen ist.
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#11 |
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Benutzer
Registriert seit: 02.09.2007
Ort: München
Beiträge: 110
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Glober Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky 9.1.1890 - 21.12.1935 |
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#12 |
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Schlächter
Registriert seit: 07.05.2004
Beiträge: 382
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Weder war die Wiedervereinigung so schlimm, dass wir uns merken sollten sowas noch mal zu machen, noch wird Deutschland in nächster Zeit wieder getrennt sein, sodass wir die Wiedervereinigung nochmal durchziehen können, weil sie uns so sehr gefallen hat. Die Leute haben ihre Köpfchen schon voll genug und willkürlich einfach Denkmäler für Geschehnisse in der Vergangenheit aufzustellen ist daher wenig sinnvoll. Wieso gibt es kein Denkmal für die Mehrwertsteuererhöhung?
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