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#1 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.965
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Blackwater-Angestellten wird Immunität weiterhin gewährt
Auch wenn die Immunität juristisch vielleicht wasserdicht ist, so erscheint es trotzdem sehr ungerecht. Für die Verbesserung der lage im Irak tragen solche Geschehnisse und Entscheidungen sicher nicht bei.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#2 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 694
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Das darf eigentlich nicht sein, dass private Sicherheitsfirmen in Krisen gebieten agieren. Dadurch wird auf jeden Fall die ohnehin angespannte Lage verschärft.
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#3 |
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Administrator
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 719
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Hi
gegen Sicherheitsfirmen wäre ja nichts zu sagen. Allerdings müssen diese ebenso zur Verantwortung gezogen werden können, wie jeder andere Bürger.
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mfg tdd
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#4 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.130
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Ich finde die Liste jetzt ehrlich gesagt garnicht so schockierend. Da sind zwei bedenkliche Vorfälle, nämlich der mit dem Leibwächter und der bereits erwähnte mit der Menschenmenge. Und zumindestens letzterer kann durchaus zwei Seiten haben.
Was die Immunität angeht: Ich finde es völlig normal, wenn ein Staat versucht seine Bürger bestmöglich vor Strafverfolgung durch andere Staaten zu schützen. Das hatten wir seinerzeit im Art. 16 GG geregelt, der ja leider weitgehend ausgehöhlt wurde. Was ich weniger verständlich finde, ist dass die USA offensichtlich auch nicht in der Lage sind die Taten ihrer Bürger selber zu verfolgen. Woran dies allerdings liegt, wäre noch zu prüfen. Denn es muss hier durchaus nicht am generellen Unwillen liegen, sondern kann auch einfach rein praktische Gründe haben.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#5 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.965
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Nur zwei bedenkliche Vorfälle - meiner Meinung nach mindestens vier:
- der Kampf mit irakischen Sicherheitskräften - Erschiessung eines Leibwächters - der Vorfall mit 17 Toten - Waffenschmuggel Mag sein, dass der Schutz der eigenen Bürger für die USA vorrang hat, welche Konsequenzen soetwas für die Lage im Irak hat, wenn es nichtal die us-amerikanische Justiz schafft Konsequenzen zu ziehen, kann man sich an einer Hand abzählen.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#6 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.130
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Kämpfe mit irakischen Sicherheitskräften gibt es immer wieder im Irak. Das liegt vor allem daran, dass diese Sicherheitskräfte extrem unzuverlässig sind und oftmals selber zu den Terroristen zählen bzw. diese unterstützen.
Und der Waffenschmuggel führte ja zu einem Ermittlungsverfahren und Anklagen vor US Gerichten, fällt also in diesem Zusammenhang weg.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#7 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.965
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Kämpfe mit Sicherheitskräften mögen scheinbar vorkommen, das spricht aber weder für Blackwater noch für die Sicherheitskräfte.
Das es im Falle des Schmuggels zu Ermittlungen kam ist ja begrüßenswert. Die Reputation dieses Unternehmens leidet aber dennoch darunter. Was kann man also zu dieser Firma sagen? Sie fällt immer wieder negativ auf (wobei das mMn eine Untertreibung ist) und die Angestellten scheinen kaum Rücksicht zu nehmen. Wenn man bedenkt, mit welchen Werkzeugen und in welchem Einsatzgebiet Blackwater arbeitet, so muss man doch sagen, die USA konterkarrieren ihre eigene Arbeit im Irak mit diesen Leuten.
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#8 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.130
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Die Gefechte sprechen keineswegs gegen Blackwater, denn auch reguläre Truppen geraten zuweilen in Gefechte mit Sicherheitskräften, die unter der Hand mit den Terroristen zusammenarbeiten. Und den Schmuggel kann man keineswegs auf die gesamte Firma beziehen. Schwarze Schafe gibt es überall.
Dass Blackwater nicht unbedingt als seriös einzustufen ist und ihre Geschäfte nicht gerade moralisch sind stimmt. Ich halte auch nichts von Söldnern, die ihre "Dienste" an den Meistbietenden verschachern. Da kommen wir dann allerdings in eine allgemeine Diskussion über das Söldnertum und können uns nicht alleine an Blackwater aufhängen.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#9 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.965
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Dann hängen wir uns doch nicht allein an Blackwater auf. Bei wikipedia werden einige Firmen genannt, die sogar schweres Kriegsgerät besitzen - mMn recht bedrohlich. Ganz abgesehen von den angebotenen Dienstleistungen. Executive outcomes zB:
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#10 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.130
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Und die Russen verkaufen Flugzeuge und vermieten gleichzeitig die Besatzung und das Wartungspersonal dazu.
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#11 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.965
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Wenn es um kriegsgerät geht und der Einsatz der Waffen unbekannt ist, ist es natürlich auch zu verurteilen.
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