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#16 |
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Beiträge: n/a
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Mein persönlicher Maßstab richtet sich mittelfristig aus, was bitte nicht in konkreten Jahresangaben zum Ausdruck kommen sollte, sondern auch sehr stark abhängig ist vom weiteren Verhalten der Politik in globalem Sinne, woran aber eben auch nicht nur einzelne Staaten beteiligt sind, sondern auch kontinentale Wirtschaftsinteressen. Das Ziel sollte doch sein, all diese Gegensätze endlich vernünftig zusammen zu führen....... Wie sagte Martin Luther King: "I have a dream!" Diese Quelle von "Fokker" ist mittlerweile auch ergänzt worden: http://www.spiegel.de/politik/deutsc...511744,00.html |
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#17 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 600
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Ich find das ein Unding wie in Deutschlandmittlerweile argumentiert wird. Hier werden nicht wie man eigentlich müsste Zahlen in ein Verhältnis gesetzt um sie zu vergleichen sondern einfach nur nebeneinandergestellt. Es ist ja wohl auch folgendermaßen: Wenn Arbeiter A 10Euro/Std bekommt und 30Euro/std erwirschaftet und Arbeiter B nur 5Euro/Std bekommt und 15Euro/Std erwirschaftet, verdient Chef A an seinem Arbeiter immer noch mehr wenn er den Lohn um 50% erhöht als Chef B der keine Lohnerhöhung zu beklagen hat.
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#18 |
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Beiträge: n/a
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Chef A verdient in deinem Beispiel (10:30)= 0,33 Chef B verdient in deinem Beispiel (05:15)= 0,33 Also ist der Preis der Arbeit und damit der Gewinn des Chefs in beiden Fällen gleich! Wenn man eine Lohnerhöhung von 50% bei Chef A voraussetzt, bei unverändertem Lohngefüge von Chef B, ergibt sich folgendes Bild: Chef A verdient dann (15:30)= 0,5 Chef B unverändert (05:30)= 0,33 In meinen Augen sieht es dann so aus, dass der "Preis" für den Arbeiter von Chef A bei fallendem Gewinn steigt, also der Arbeiter de facto teurer wird und sein Einsatz, unabhängig vom Umsatz oder dem absoluten Ertrag seiner Firma, zunehmend unwirtschaftlich wird und er über eine Abwanderung des Unternehmens ins Ausland nachdenkt. Und bitte nachdenken: je kleiner die Zahl hinter dem Komma nach dem "=" ist, desto höher ist die Gewinnquote des jeweiligen Chefs....... Diese Berechnung berücksichtigt allerdings in keinster Weise die Lohnnebenkosten, die zum größten Teil vom Arbeitgeber, allerdings solidarisch auch vom Arbeitnehmer zu tragen sind! Dabei geht es nicht nur um die Beiträge zu den gesetzlichen Sozialversicherungen, sondern auch um Beiträge für die Berufsgenossenschaften, in denen der Arbeitgeber per Gesetz "zwangsversichert" ist und um Beiträge zu arbeitsrechtlich vorgeschriebenen "Arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen", die alleine der Arbeitgeber zu tragen hat und die auf keiner Lohnabrechnung jemals auftauchen! Hierunter fallen auch Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge wie zum Beispiel der Gehörschutz, Isolation von gesundheitsgefährdenden Stoffen oder Impfungen gegen ansteckende Krankheiten (welche gerade im Bereich medizinischer Berufe sehr aufwändig und kostenintensiv sein können), um nur einige Beispiele zu nennen..... Wie würde deine Berechnung unter Berücksichtigung all dieser Faktoren aussehen? |
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#19 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 600
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Ich wollte nur anhand eines einfachen Zahlenspiels zeigen, daß es nicht reicht die Kosten für Arbeit gegeneinander aufzurechnen, sondern auch der erwirtschaftete Gewinn verglichen werden muss. Oder willst du mir jetzt allen Ernstes erklären ein Arbeitgeber würde lieber weniger verdienen wenn dann seine Quote höher ist.
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#20 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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b) Lösung: Höhere Löhne zahlen, ggf. auch mit Anhebung der Beiträge c) Lösung: Arbeitgeber mit in die Sanierung mit einbeziehen, statt Steuern zu senken d) Anhebung des Rentenalters bringt niemandem etwas.... Ist eine reine Maßnahme um weniger Kohle ausschütten zu müssen, stattdessen sollten Arbeitsplätze für Jugendliche geschaffen werden, die dann wieder sozialversicherungspflichtige Beschäftigung finden...
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Es ist manchmal besser, überhaupt nicht zu denken als intensiv und falsch zu denken. George Bernard Shaw (1856-1950) |
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