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#16 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 878
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Ja, Nessaio, dann hat der Mensch aber schon mit den ersten Kräutern, Baumharzen- und Säften in die Natur eingegriffen. Das Verständnis der Natur, also auch der Chemie, die natürlich dafür prädistiniert ist falsch und/oder missbraucht zu werden, und die Nutzung der Erkenntnis ist letztlich aber nicht damit gleichzusetzen.
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#17 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.132
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Ausbrechende, alles vernichtende Bakterien erscheinen doch eher als Horrorvision, denn als wirklichkeitsnahes Szenario.
Zum einen halten wir jetzt bereits äußerst tödliche Viren in Biowaffen-Laboren, denen ein beträchtlicher Teil der Menschheit zum Opfer fallen würde und zum anderen zeigen ja auch gerade diese Labore, wie sicher sie dennoch sind. Zu guter letzt: Auf welchem Gebiet der Wissenschaften weiß der Mensch denn wirklich schon so gut bescheid, dass er alle Ergebnisse und Konsequenzen von Experimenten kennt? Da wäre ja die Forschung überflüssig, weil man ja so oder so wüßte, was passiert.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#18 |
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/(bb|[^b]{2})/
Registriert seit: 26.09.2007
Ort: Aachen
Beiträge: 77
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#19 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.132
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Ich habs mal ergänzt, besser?
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#20 |
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/(bb|[^b]{2})/
Registriert seit: 26.09.2007
Ort: Aachen
Beiträge: 77
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Ja, jetzt kann ich sagen: Da hast Du Recht.
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#21 |
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Beiträge: n/a
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Forschung auf allen wissenschaftlichen Gebieten halte ich für unabdingbar, denn nur durch Forschung kann es Fortschritt geben! Was ich meinte, war eben nur eine für mich nach gültigen Maßstäben ethische Grenze, die der Mensch als ein kleiner Teil der Natur nicht überschreiten sollte! Die Natur hat den Menschen die Fähigkeit gegeben, logisch denken zu können und nicht nur allein natürlichen Trieben zu folgen! Umso mehr haben Menschen die Verantwortung, mit dieser Fähigkeit eben "verantwortungsvoll" umzugehen und die Forschung in den Naturwissenschaften auf ein kontrollierbares Maß zu beschränken und nur Stück für Stück zu erweitern! Leider scheint mir die Menschheit sich in manchen Dingen selbst zu überschätzen, statt sich darauf zu besinnen, dass auch sie nur ein kleiner Teil eines natürlichen Gesamtsystems ist, welches sie niemals vollständig beherrschen kann! |
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#22 |
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/(bb|[^b]{2})/
Registriert seit: 26.09.2007
Ort: Aachen
Beiträge: 77
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Ich habe lange über Deine Postings, die Du in diesem Thread abgeschickt hast, nachgedacht, Nessaio.
Ich komme zu dem Ergebnis, dass Deine Grenze völlig willkürlich gesetzt ist. |
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#23 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 878
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@Nessaio Was sind denn gültige Maßstäbe ethischer Grenzen.Wer legt diese fest. Ist es ethisch mein Wissen zu nutzen um Leid zu mindern oder gar zu verhindern. Und was wenn das mit den ethischen und/oder moralischen Grundsätzen religiöser Führer kollidiert.
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#24 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.09.2007
Beiträge: 192
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Anderes Bsp.: Wunschanfertigungen von Kindern(Haarfarbe, Größe, Character, whatever) mittels Gentechnik. Ohne jetzt wirklich konkrete logische Gründe dafür sagen zu können fänd ich sowas ethisch nicht verantwortbar. Mit demselben Blanko-Argument dass der Mensch in etwas eingreift was ihn nix angeht. Aber vielleicht fehlen mir auch nur ein paar Semester Philosophie um dafür eine ausschweifende Begründung zu schreiben *scnr*. ![]() "Ein Lebewesen, dass ich erschaffe, und dem ich genetisch einprogrammiere dass es sein Leben ganz dem von mir ersonnenen Zweck unterstellt." Kann man schon als Ausbeutung verstehen wenn man denn will oder? ![]() Gut, dass mag jetzt bei den paar lebenden Zellen noch nicht _so_ die Gewissensbisse verursachen und sollte es vermutlich auch nicht. Aber die prinzipielle Richtung dieser Forschung, nämlich Lebewesen zu erschaffen "um sie für uns arbeiten" zu lassen, ist gerade unter den von dir genannten Punkten schon zumindest bedenkenswert. |
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#25 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 878
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#26 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.132
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Eine Lebensform, die wir schaffen... kann man diese ausbeuten, wenn sie nur ihrer genetischen Programmierung nachgeht? Ist es nicht besser, dass sie überhaupt die Möglichkeit hat zu leben?
Außerdem erschaffen wir doch jetzt schon Tiere, die einen ganz bestimmten Nutzen dienen. Wir verändern seit langer Zeit Tiere durch Zucht. Tiere mit bestimmten Merkmalen werden mit ihren Geschwistern verpaart, damit das Merkmal auch zur Ausprägung kommt.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#27 |
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Beiträge: n/a
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Zitat: tfc
Ich habe lange über Deine Postings, die Du in diesem Thread abgeschickt hast, nachgedacht, Nessaio. Ich komme zu dem Ergebnis, dass Deine Grenze völlig willkürlich gesetzt ist. Ich gebe dir Recht in so fern, dass "meine" Maßstäbe natürlich willkürlich gesetzt sind, da es eine sehr persönliche Ansicht ist, die durch meine bisherigen Lebenserfahrungen und natürlich auch durch viele unterschiedliche Meinungen anderer Menschen und Medien zustande gekommen ist. Keinesfalls sehe ich diese "meine" Meinung als unumstößlich an, sondern nur als einen Standpunkt unter vielen, der sich mit anderen innerhalb einer Diskussion weiterentwickeln sollte. Zitat: Imago Niemand legt die fest. Muss letztendlich jeder für sich alleine definieren. Und sicherlich oft zum Teil auch nach Gefühl und aus dem Bauch heraus. Und imho wird es bei der ganzen "gut" vs. "böse" Problematik immer auch ein paar irrationale Beweggründe geben. Anderes Bsp.: Wunschanfertigungen von Kindern(Haarfarbe, Größe, Character, whatever) mittels Gentechnik. Ohne jetzt wirklich konkrete logische Gründe dafür sagen zu können fänd ich sowas ethisch nicht verantwortbar. Mit demselben Blanko-Argument dass der Mensch in etwas eingreift was ihn nix angeht. Aber vielleicht fehlen mir auch nur ein paar Semester Philosophie um dafür eine ausschweifende Begründung zu schreiben *scnr*. Die Frage ist eher wo du die Grenze setzt um Wissen zu erlangen dass anderen helfen könnte. siehe auch Problematik Folterung von Gefangenen, Präventionsstaat, etc. ... und da geht die ganze philosophische Debatte ja los ![]() "Ein Lebewesen, dass ich erschaffe, und dem ich genetisch einprogrammiere dass es sein Leben ganz dem von mir ersonnenen Zweck unterstellt." Kann man schon als Ausbeutung verstehen wenn man denn will oder? ![]() Gut, dass mag jetzt bei den paar lebenden Zellen noch nicht _so_ die Gewissensbisse verursachen und sollte es vermutlich auch nicht. Aber die prinzipielle Richtung dieser Forschung, nämlich Lebewesen zu erschaffen "um sie für uns arbeiten" zu lassen, ist gerade unter den von dir genannten Punkten schon zumindest bedenkenswert. Und? Heißt aber nicht dass man das auch auch bedenkenlos ausweiten sollte, oder? Diesen Überlegungen gebe ich meiner eigenen Meinung nach Recht, da ich es genauso sehe, aber wie schon gesagt, ist meine Meinung nur ein persönliches Statement und keinesfalls allgemeingültig! Man kann und muss über Alles diskutieren, um zu dem Weg zu kommen, der für alle Menschen/Lebewesen nach bestem Wissen und Gewissen tragbar ist! |
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