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#31 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.176
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#32 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.180
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Ihr diskutiert hier also über eine "multikulturelle Gesellschaft"? Hat sich schonmal jemand gefragt, was das letztendlich bedeuten würde?
Es würde nicht nur verschiedene Hautfarben, verschiedene Religionen und verschiedenes Essen bedeuten, sondern auch verschiedene Sprachen, verschiedene Wertvorstellungen und (auf diesen Wertvorstellungen basierend) verschiedene Gesetze. Und spätestens hier stossen wir an die Grenzen dieser Utopie. Denn spätestens wenn ein Angehöriger von Kultur A eine Tat begeht die nach seinen Gesetzen erlaubt ist, aber gegen die von Kultur B verstösst, dann fragt sich nach welchen Gesetzen diese nun beurteilt werden soll.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#33 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.176
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Es geht darum, dass sich etwas ergänzt und nicht darum Unterschiede zu machen. Das ist natürlich nicht einfach und führt zu Konflikten, die irgendwie gelöst werden müssen.
Multikulturelles Leben bedeutet für mich nicht, dass mehrere Kulturen nebeneinander bestehen, sondern das zwei Kulturen sich ergänzen und letztlich etwas neues daraus entsteht.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#34 |
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Beiträge: n/a
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Und genau hier ist des Pudels Kern zu suchen! Es geht nicht um das Verspeisen eines Döners oder um die Zubereitung eines Couscous, schon gar nicht um die "98a" beim Lieblingschinesen um die Ecke (wobei "98a" sicher besser klingt als "Dackel gedünstet in süß-saurer Sauce"!), auch nicht um verschiedene Pigmentierungen einer Haut, auch nicht um sprachliche Schwierigkeiten. Es geht einzig und alleine darum, dass ich, wenn ich in einen anderen als meinen Heimatstaat ziehe, die dort geltenden demokratischen Gesetze zu achten habe und mich nicht auf das vielleicht abweichende Gesetz meines Herkunftslandes beziehen darf! Um es mal sehr krass auszudrücken: in Deutschland kann ich als Frau mit Hotpants/einem Mini, noch dazu bauchfrei bis knapp unter dem Ansatz der sekundären weiblichen Geschlechtsmerkmale) eine Kirche besichtigen (auch wenn es nicht gerne gesehen wird und ich es für unangemessen halte), ohne gesetzliche Repressalien befürchten zu müssen! Jetzt stellen wir uns mal vor, dass genau diese Frau einen Urlaub in einem Land gebucht hat, welches islamisches Recht in seinem Grundgesetz festgeschrieben hat und besucht in eben solchen Hotpants/einem Minirock mit der Breite eines kleinen Gürtels (oder zusätzlich mit dem oben Beschriebenen) eine Moschee, die ja auch eine religiöse Stätte wie eine Kirche ist! Was würde dann wohl passieren? Dass sie mit einer freundlichen Ermahnung von ebenso freundlichen Polizisten zurück zu ihrem Hotel eskortiert wird, damit sie kein Geld für ein Taxi ausgeben muss? Machen wir uns doch nichts vor: "Multikulti" konnte de facto in keinem Staat der Erde bisher in die Tat umgesetzt werden und wird es auch nie werden können, denn dazu sind Menschen einfach zu individuell und nicht in ideologische Schemata zu pressen! Fokker hat schon Recht in seiner Beurteilung, dass multikulturelle Lebensformen nur eine Chance haben, wenn sich die beteiligten Kulturen gegenseitig die jeweiligen Vorteile ihrer Kulturen offenbaren und zugänglich machen! Trotzdem halte ich diese sicher erstrebenswerte Theorie für so lange nicht umsetzbar, wie es Individueen gibt, die alle für sich ein Interesse haben, sich genetisch durchzusetzen, sei es in Flora oder Fauna! |
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#35 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.176
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Machen wir uns doch nichts vor, wenn man davon spricht, das Multikulti nicht funktioniert, ist das auf den Islam bezogen - und das allein ist kein Beweis für ein generelles Scheitern. Und btw. der Multikulti-Staat schlechthin, die USA, dominieren die westliche Welt in vielerlei Beziehung. Natürlich gibt es auch dort Konflikte, aber instabil sind die USA deswegen nicht. Wenn man mal nachdenkt... Wir gehen in italienische Opern, ins englische Kriminaltheater, unsere Kinder schauen Flipper und Pokemon, Literatur beziehen wir aus der ganzen Welt, unsere Sprache wandelt sich beständig, viele halten sich japanische Kois, fast jede Stadt veranstaltet Drachenbootrennen, der Dalai Lama füllt regelmäßig Hallen von interessierten Zuhörern, Modetrends kommen aus der ganzen Welt und Wissenschaft ist sowieso international...
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#36 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.180
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Gerade die USA sind das schlechteste Beispiel für eine multikulturelle Gesellschaft. Denn dort herrscht ganz klar die angelsächsiche, weisse, protestantische Leitkultur, an die sich die Einwanderer anpassen.
Dass es dabei nach wie vor Unterschiede in Bezug auf Essen, Musik und Religion gibt ändert nichts daran. Denn das ist letztlich eine Frage des Geschmacks und der Überzeugung, nicht der Kultur.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#37 |
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Benutzer
Registriert seit: 02.09.2007
Ort: München
Beiträge: 132
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Quelle:Eure Toleranz bringt uns in Gefahr http://www.welt.de/print-welt/articl...in_Gefahr.html
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Glober Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky 9.1.1890 - 21.12.1935 |
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#38 |
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Beiträge: n/a
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Gefahr durch Toleranz?
Das Christentum hat in seiner Geschichte oft genug versucht, zu "missionieren", also Anhänger für diesen Glauben zu gewinnen und ist dabei oft genug "über Leichen gegangen", was hier keineswegs wegdiskutiert werden soll! Irgendwann hat das Christentum allerdings das kriegerische, blutvergießende Missionieren aufgegeben. Der Islam missioniert immer noch, und in seiner extremsten Form auch heute noch mit dem Vergießen von Blut Unschuldiger im Namen seines Gottes. Wenn heute christliche Menschen sich vergessen und wieder Blut unschuldiger anderer Menschen vergießen (Stichworte Balkan, Afgahnistan, Irak), so tun sie das nicht mehr aus religiösen Gründen, wie radikal-islamistische Gruppen, sondern vor dem Hintergrund massiver wirtschafts- und machtpolitischer Interessen, wobei nicht eindeutig geklärt ist, ob auch der Islam nicht solche Interessen verfolgt! In jedwedem Fall ist allerdings Gewalt, eagl ob psychisch oder physisch, strikt zu verurteilen! Deutschland hat natürlich ein Problem mit seiner Geschichte, denn nie zuvor ging so viel menschenverachtende Gewalt wie unter dem Nazi-Regime anderen Völkern gegenüber aus! Und nie wurde einem Volk so viel Schuld angelastet von außerhalb, wie den Deutschen, wobei immer wieder gerne unter den Tisch gekehrt wird, dass zu dieser Zeit nicht nur in Deutschland Faschisten ein Volk verleitet haben. Haben zum Beispiel Russen im Einsatz für ihr Land, ebenfalls ideologisch verblendet, keinerlei Kriegsverbrechen begangen? 62 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges, also fast 3 Generationen später, sollten endlich Animositäten ein Ende haben und jeder Deutsche seinen Kopf nicht einziehen müssen und für die Taten seiner Großväter oder Väter zur Verantwortung gezogen werden, für Taten, die de facto vollzogen wurden, aber eben zu einer Zeit, wo sie als Nachkommen nicht mal angedacht, geschweige denn gezeugt waren. |
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#39 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.176
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Wie es abzusehen war, wird das Thema Multikulti, kaum einen Beitrag später, wieder auf die Islamproblematik reduziert...
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#40 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 922
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Ich halte Multikulti für ein Paradoxon. Allenfalls könnte aus der Vermengung mehrerer Kulturen eine neue entstehen. Vorraussetzung dafür ist aber das alle das wollen. Was ist gegen ein friedliches Nebeneinander innerhalb unserer Gesetze einzuwenden? Wer in Deutschland lebt, hält sich an unsere Gesetze und damit Schluss. Da gibt es doch nichts zu diskutieren. Wer das nicht möchte, soll gehen.
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#41 |
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Benutzer
Registriert seit: 02.09.2007
Ort: München
Beiträge: 132
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Von deutscher Seite wurde leider versäumt sich um die Integration der Moslems zu kümmern.Dieses Versäumnis versucht man jetzt in total übertriebener Weise nachzuholen.Die deutsche Vergangenheit spielt dabei eine grosse Rolle. Dass das Christentum in der Vergangenheit grosses Unheil anrichtete,steht ausser Frage.Es ist aber leider Tatsache,dass bei jeder Gelegenheit darauf aufmerksam gemacht wird und dabei ausklammert,dass der Islam immer noch mit Gewalt die Lehren des Propheten verbreiten will.Es ist erwiesen,dass in den Moscheen,nicht in allen,von den Imams Gewalt gepredigt wird.Nun mögen manche entgegenhalten,dass das mit Islamismus nichts zu tun hat.Doch,hat mit dem Isalm zu tun.Schliesslich rekrutieren sich die Islamisten aus Moslems.Allerdings möchte ich bemerken,dass nicht alle Moslems gewaltbereite Isalmisten sind.Das wäre ungerecht und würde nicht der Wahrheit entsprechen. Was die Kriege in Afghanistan Irak und auf dem Balkan betrifft,so sind hier mit Sicherheit wirtschafts - un machtpolitische Interessen im Spiel.Allerdings will ich das nur auf den Irak beschränken.Hier geht es sicherlich um Öl.Deshalb musste Saddam weg.Mit den riesigen Ölvorkommen in seinem Land hätte er vielleicht die Ölpreise auf dem Weltmarkt diktieren können.Man kann das oft genug lesen.9/11 war für Bush vermutlich der "willkommene Anlass",Krieg gegen den Irak zu führen.Vorher schon begann der Krieg gegen Afghanistan mit dem Ziel Al Quaida unschädlich zu machen und Bin Laden zu schnappen.Hier spielten meiner Meinung nach,wirtschaftliche Interessen keine Rolle.Man darf nicht vergessen,dass 9/11ein ganzes Volk erschütterte.Ebenso verhält es sich mit dem Balkan.Auch hier kann man wirtschaftliche Interessen als Grund für den Krieg nicht anführen,sondern hier waren Menschenrechtsverletzungen der Grund.Krieg ist zu verurteilen.Aber als allerletztes Mittel sollte man ihn nicht ausschliessen,wenn man sich nicht schuldig machen will. Deinem letzten Absatz,das 3.Reich betreffend kann ich zustimmen.Vergessen sollte man aber dieses dunkle Kapitel deutscher Geschichte nicht.
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Glober Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky 9.1.1890 - 21.12.1935 |
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#42 |
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Benutzer
Registriert seit: 02.09.2007
Ort: München
Beiträge: 132
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