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Alt 04.10.2007, 20:40   #61
Glober
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Zitat:
Zitat: Fokker
Sanktionen gegen Länder haben aber bisher selten einen Umschwung bewirkt. Wenn sich die Situation in einem Land ändern soll, dann muss das vor allem auch von der einheimischen bevölkerung ausgehen. Andere Staaten können da höchstens indirekt helfen, obwohl auch das grandios schief gehen kann.
Zitat: Nessaio Beitrag anzeigen
Das sehe ich genauso und führe hier die wohl erste demokratische Veränderung eines Staates an als Beweis, nämlich den Fall der DDR, der ausschließlich dem Volk zuzuordnen ist.

Dass Hilfe anderer Staaten grandios schief gehen kann, erleben wir z. B. in Afgahnistan oder im Irak, wo selbst indirekte Hilfe zum Aufbau einer Demokratie seit Jahren nicht die gedachten Erfolge bringt.
@Fokker
Dass die Situation in einem Land sich durch die Bevölkerung ändern soll,ist leichter gesagt als getan.Man darf nicht vergessen dass Diktatoren ihre Macht festigen,in dem sie die Bevölkerung total einschüchtern durch Terror und Mord.Jedes totalitäre Regime ist auf Denunzianten angewiesen,denn auch dadurch können sie ihre Macht festigen.Und diese Denunzianten gibt es zur Genüge in jeder Diktatur.Das war auch im 3.Reich nicht anders,wo es leider vorkam,dass fanatisierte Kinder ihre Eltern denunzierten.Wie sollen sich nun solche Völker wehren?

@Nessaio
Dass die DDR Bürger eine gewaltlose Revolution wagten und gewonnen haben ist mit einigen Einschränkungen Tatsache.
Sie hatten mehr Glück als Verstand,dass der gewaltlose Widerstand nicht durch die Sowetarmee und die NVA mit Waffengewalt,dank Gorbatschow, beendet wurde.Hätte Honecker das Sagen gehabt,dann wäre Blut geflossen.Eben so,wenn statt Gorbatschow ein Hardliner in der UdSSR die Führung gehabt hätte.Gorbatschow erkannte,dass der Ostblock am Zusammenbrechen war und handelte entsprechend vernünftig.Dieses Verdienst gestehe ich ihm zu.Ansonsten betrachte ich ihn eher negativ.Das wäre allerdings ein Thema für die Widervereinigung und würde hier zu weit führen.
Dass also der Fall der DDR ausschliesslich dem Volk zuzuordnen ist,stimmt meiner Meinung nach nicht.Sie mögen den Fall der "DDR"beschleunigt haben,aber Gorbatschow hat auch einen wesentlichen Anteil daran.
Wie auch immer."Wer nichts wagt,nichts gewinnt"Die Bürger der ehemaligen DDR können Stolz auf diese Leistung sein.Man kann sie ruhig in einem Atemzug mit Mahatma Gandhi und Martin Luther King nennen.Die 68er sind dagegen kleine Würstchen.
Afghanistan.Das Schreckensregime der Taliban wurde durch Militäraktionen beendet.Die Infrastruktur von Al Qaida wurde weitgehend zerstört.Letzte Widerstandsnester vor allem im Osten Afghanistans wurden im März 2002 Ziel einer kombinierten Luft- und Bodenoffensive.
Al Quaida operiert nun laut Scholl Latoúr von Pakistan aus.Die Jagd nach ihnen in Afghanistan nach ihnen ist also sinnlos.
Die Wiederaufbauhife ist denkbar schlecht gelaufen.Die Afghanen sind misstrauisch gegenüber fremden Militärs.Der Bau von z.B.Schulen klapp dort am Besten,in dem sich die Truppen nicht zeigen und den Einheimischen Material und Werkzeug von der Hilfsorganisation zur Verfügung gestellt wird um selber bauen können.Also hier muss noch sehr viel verbesssert werden.
Der militärische Einsatz ist gescheitert.Der Krieg ist nicht verloren,aber auch nicht zu gewinnen.Deshalb müssen die Truppen sich aus diesem Land zurückziehen.Deutschland darf das aber nicht im Alleingang machen.Für die deutsche Aussenpolitik hätte das verheerende Folgen,denn das Vertrauen in den Bündnispartner Deutschland wäre zutiefst erschüttert.
Irak:
Der einzige Erfolg des Krieges gegen den Irak,war die Gefangennahme Saddams.Sonst lief alles schief,was nur schieflaufen kann.Amerika dachte vermutlich nicht an die Zeit nach dem Krieg.Vermutlich trugen die Truppen durch ihr Auftreten zum Hass der Bevölkerung gegen die GI`s bei.Eine Demokratie in diesen Ländern einzuführen ist zum Scheitern verurteilt.Das klappt nicht.Als Folge des Krieges bekriegen sich nun die verschiedenen Glaubensrichtungen.Sie scheuen sich nicht ihre Glaubensbrüder und Schwesern zu töten.Ich befürchte,dass es vor dem Ende der Ära Bush keinen Rückzug aus dem Irak geben wird.Diese Schmach (ist es eine Schmach,wenn man sich zurückzieht?)überlässt er lieber seinem Nachfolger.Allerdings kann bezeifelt werden,dass der Rückzug der Truppen aus dem Irak zur Beruhigung in diesem Land führen wird,denn ich vermute Sunniten und Schiiten werden sich weiter bekriegen und Al Qaida mischt auch schon längst mit.
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Glober

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.

Kurt Tucholsky
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Alt 05.10.2007, 01:03   #62
Fokker
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Wirtschaftliche Interessen sagt sich so leicht, keks. Es sind ganz existentielle Interessen, wenn es bspw. um Brennstoffe geht.
Auch die Forschung kann nicht von jetzt auf gleich Lösungen bieten, außer wir heizen wieder alle mit Kohle. Es gibt ja bereits Alternativen, aber diese umzusetzen braucht Geld und Zeit.

@Glober
Kein Umsturz ist einfach und es ist kein Prozess der in kürzester Zeit stattfindet. Sich dem ganzen deswegen ohnmächtig hinzugeben und auf den Einsatz anderer zu hoffen... tja, das kann man nunmal nicht erwarten.

Zur DDR kann ich nur sagen, das Gorbatschows Politik diese Entwicklung begünstigt hat, jedoch war es nicht Gorbatschows Absicht, die DDR zu Fall zu bringen. Wie, wann und ob überhaupt eine Wiedervereinigung stattgefunden hätte, wenn das Volk nicht protestiert hätte, bleibt zumindest fraglich und ganz sicher unbekannt.

Deinen Aussagen entnehme ich, dass vieles Erreichte (zB von den 68er oder den DDR-Bürgern) früher oder später sowieso eingetreten wäre. Aber wenn diese Bewegungen nicht notwendig für den Umbruch waren, wie soll dann je irgendwo ein Umbruch stattfinden, wenn sich Menschen nicht voll für soetwas einsetzen?
DNun, meiner Meinung nach, mussten diese Bewegungen stattfinden. Sie fanden am richtigen Ort, zur richtigen Zeit und unter den richtigen Umständen statt. Hätten sie nicht so stattgefunden, wären die Menschen für ihre Überzeugungen und Wünsche nicht auf die Straße gegangen, dann wären die Veränderungen entweder nie eingetreten oder sie wären auf jeden Fall anders gekommen und dann sehr wahrscheinlich nicht im Sinne des Volkes.

Jede Entwicklung ist doch von ihren Umständen abhängig und Menschen, die wissen, wie sie diese ausnutzen können.
Man kann in diesem Sinne natürlich sagen, dass auch die Machtergreifung der Nazis nur die Folge einer verfehlten Politik der Siegermächte des ersten Weltkrieges ist und die Deutschen deswegen bei der nachfolgenden Entwicklung nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Deine Einlassungen über Afghanistan und dem irak kann ich weitgehend zustimmen.
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Alt 05.10.2007, 23:47     #63
Killerkeks
 
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Zitat: Nessaio Beitrag anzeigen
Vielleicht wäre es aber auch mal sehr interessant zu erfahren, wie du dir diesen WEG dorthin konkret vorstellst! Da die Welt mittlerweile eben global verstrickt ist, sehe ich im Moment nur schwerlich Möglichkeiten, diese Verstrickungen auf auch nur mittelfristige Art zu lösen.
Eine globale Welt ist doch dabei völlig irrelevant. Wenn ich in Deutschland meine Energie produziere, dann benötige ich keinen Strom aus ausländischen Atomkraftwerken. Schaffe ich es weg von Benzinmotoren hin zu alternativen Antriebmöglichkeiten zu kommen, die ich in Deutschland produziere bin ich unabhängig von den Ölländern... Aber selbst wenn, wir das dann geschafft haben, wird die Arschkriecherei weitergehn.... Das befürchte ich zumindest...

Zitat: Glober Beitrag anzeigen
Jedes totalitäre Regime ist auf Denunzianten angewiesen,denn auch dadurch können sie ihre Macht festigen.
Ich sag doch Kuba ist keine Diktatur ;o)

Zitat: Fokker Beitrag anzeigen
Wirtschaftliche Interessen sagt sich so leicht, keks. Es sind ganz existentielle Interessen, wenn es bspw. um Brennstoffe geht.
Für andere sind es Überlebensgründe... werden getötet, damit wir heizen können... Hallo?!
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Es ist manchmal besser, überhaupt nicht zu denken als intensiv und falsch zu denken.

George Bernard Shaw (1856-1950)
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Alt 06.10.2007, 01:15   #64
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@Kex:Immerhin beginnen wir, unsere Diskussion auf ein sachliches Niveau zu begeben, was mich sehr freut! Eine globale Welt, so sehr du sie auch ablehnen magst, existiert schon sehr lange, länger als du auf der Welt bist oder ich! Das ist eine Tatsache, der wir ins Auge zu blicken haben und die wir nicht mehr wegdiskutieren konnen, so sehr wir es auch wollen würden!Kein Staat der Erde kann von sich behaupten "autonom" zu sein, es geht nur darum, wie wir Kompetenzen verteilen und wie gerecht wir damit umgehen im Verbund aller Völker dieser Erde! Meinst du, dass ich Anhäger dieser selbsternannten "Weltmacht" USA wäre, deren Geschichte nicht weiter zurückreicht als etwas über 500 Jahre, also einen "Fliegenschiss" in den Geschichtsbüchern und auf den Globen?Woher stammt denn die Stärke der USA? Doch nur aus der Stärke der Europäeer, die damals besonders in Form der Portugiesen, Spanier und Engländer die USA erst zu dem gemacht haben, was sie heute meinen zu sind! Und was hat Russland damals so stark gemacht? Denk mal nach.......... Wer leidet heute noch besonders darunter? Hast du mal die Geschichte der Polen vorurteilsfrei in den Geschichtsbüchern nachgelesen? Hatten die Russen nicht immer auch ein Auge auf polnisches Staatsgebiet? Warum sind die Russen heute noch in Estland, Lettland oder in Litauen so unbeliebt? Also zurück zu dem eigentlichen Thema!!!!!
 
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Alt 06.10.2007, 12:35   #65
Imago
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Zitat: Killerkeks Beitrag anzeigen
Eine globale Welt ist doch dabei völlig irrelevant. Wenn ich in Deutschland meine Energie produziere, dann benötige ich keinen Strom aus ausländischen Atomkraftwerken. Schaffe ich es weg von Benzinmotoren hin zu alternativen Antriebmöglichkeiten zu kommen, die ich in Deutschland produziere bin ich unabhängig von den Ölländern... Aber selbst wenn, wir das dann geschafft haben, wird die Arschkriecherei weitergehn.... Das befürchte ich zumindest...
c'mon, schau dich doch mal um wo die Produkte so herkommen die du so tagtäglich um dich hast. Sofern du den gegenwärtigen Lebensstandard in etwa beibehalten willst ist autonome Selbstversorgung ein absolutes Wunschdenken.



btw. "globale Welt" ? die Welt is immer global
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Alt 07.10.2007, 20:19   #66
Glober
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Zitat: Fokker Beitrag anzeigen

@Glober
Kein Umsturz ist einfach und es ist kein Prozess der in kürzester Zeit stattfindet. Sich dem ganzen deswegen ohnmächtig hinzugeben und auf den Einsatz anderer zu hoffen... tja, das kann man nunmal nicht erwarten.

Zur DDR kann ich nur sagen, das Gorbatschows Politik diese Entwicklung begünstigt hat, jedoch war es nicht Gorbatschows Absicht, die DDR zu Fall zu bringen. Wie, wann und ob überhaupt eine Wiedervereinigung stattgefunden hätte, wenn das Volk nicht protestiert hätte, bleibt zumindest fraglich und ganz sicher unbekannt.

Deinen Aussagen entnehme ich, dass vieles Erreichte (zB von den 68er oder den DDR-Bürgern) früher oder später sowieso eingetreten wäre. Aber wenn diese Bewegungen nicht notwendig für den Umbruch waren, wie soll dann je irgendwo ein Umbruch stattfinden, wenn sich Menschen nicht voll für soetwas einsetzen?
DNun, meiner Meinung nach, mussten diese Bewegungen stattfinden. Sie fanden am richtigen Ort, zur richtigen Zeit und unter den richtigen Umständen statt. Hätten sie nicht so stattgefunden, wären die Menschen für ihre Überzeugungen und Wünsche nicht auf die Straße gegangen, dann wären die Veränderungen entweder nie eingetreten oder sie wären auf jeden Fall anders gekommen und dann sehr wahrscheinlich nicht im Sinne des Volkes.

Jede Entwicklung ist doch von ihren Umständen abhängig und Menschen, die wissen, wie sie diese ausnutzen können.
Man kann in diesem Sinne natürlich sagen, dass auch die Machtergreifung der Nazis nur die Folge einer verfehlten Politik der Siegermächte des ersten Weltkrieges ist und die Deutschen deswegen bei der nachfolgenden Entwicklung nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Dann sag das mal Bürgern eines unterdrückten Volkes.Sie hätten mit recht dafür kein Verständnis.Wer in Freiheit lebt,neigt leicht zur Überheblichkeit.Und Deine Meinung ist leider überheblich.Man kann von aussen eingreifen.Man könnte durch Geheimdienste oppositionelle Gruppen unterstützen.Das würde auch notfalls Aufstand mit Waffengewalt bedeuten.Manchmal geht’s leider nicht anders.

DDR:
Dass vieles später erreicht worde wäre,sagte ich an anderer Stelle über die 68er.Aber nicht zu der gewaltlosen Revolution der DDR Bürger.
Ich habe nicht behauptet,dass Gorbatschow den Fall der DDR wollte.Er konnte nicht anders handeln.Im Link weiter unten kann man ausführlicher darüber lesen.Hätte der Westen nicht Jahrzente lang den Geldhahn für Russland und besonders die BRD für die DDR aufgedreht,um die Wirtschaft aufrecht zu erhalten, wäre der Zusammenbruch des Ostblocks viel früher eingetreten,und somit auch die deutsche Wiedervereinigung.Genau betrachtet war Reagan es,der durch das Wettrüsten Russlands Wirtschaft ruinierte und den Zerfall des Ostblocks mit einleitete.Andere Faktoren spielen auch noch eine Rolle.


Zur Machtergreifung Hitlers kann ich Dir zum Teil zustimmen.Das Versailller Diktat mit seinen nichterfüllbaren Reparationsforderungen,trugen zum Erfolg Hitlers bei.Ebenso die Dolchstosslegende.Untergeordnete Rolle spielten die Deutschen nicht.Hitler brauchte sie,um die Macht zu übernehmen.Einmal ander Macht,spielten sie in der Tat nur noch eine untergeordnete Rolle.Hitler war am Ziel und wollte Krieg.England und Frankreich ebneten ihm mit ihrer Appeasement-Politik den Weg.

Deutsche Widerverinigung - Was hinter den Kulissen geschah
http://www.konservativ.de/epoche/134/epo_134f.htm







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Glober

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Alt 08.10.2007, 06:22   #67
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[ argh, das schmerzt ja in den Augen. Kann man die Farbe nicht irgendwo abstellen? ]
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Alt 08.10.2007, 11:21   #68
Glober
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Zitat: Imago Beitrag anzeigen
[ argh, das schmerzt ja in den Augen. Kann man die Farbe nicht irgendwo abstellen? ]
Vielen Dank für die ausführliche Antwort.
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Alt 08.10.2007, 19:48   #69
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Zitat: Glober Beitrag anzeigen
.Man kann von aussen eingreifen.Man könnte durch Geheimdienste oppositionelle Gruppen unterstützen.Das würde auch notfalls Aufstand mit Waffengewalt bedeuten.Manchmal geht’s leider nicht anders!
Du weißt aber schon, was du da sagst? Dazu bedarf es nicht mal der Geheimdienste, es geht auch ganz offiziell, wie man am Beispiel Afghanistan sehr gut sehen kann:

http://de.wikipedia.org/wiki/Taliban

Lies dir mal den ersten Abschnitt zur politischen Entwicklung der Taliban durch und du wirst wissen, was ich meine...
 
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Alt 09.10.2007, 16:27   #70
Fokker
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Zitat: Glober
Hätte der Westen nicht Jahrzente lang den Geldhahn für Russland und besonders die BRD für die DDR aufgedreht,um die Wirtschaft aufrecht zu erhalten, wäre der Zusammenbruch des Ostblocks viel früher eingetreten,und somit auch die deutsche Wiedervereinigung.
Ob das unmittelbar zur Wiedervereinigung geführt hätte ist doch nicht gesagt. Kaum ein Land hat seine Souveränität aufgegeben, um von einem anderen Land übernommen zu werden, außer der DDR durch den Druck der Bürger. Wieso sollte dies geschehen ohne inneren Druck?
Zitat: Glober
Dann sag das mal Bürgern eines unterdrückten Volkes.Sie hätten mit recht dafür kein Verständnis.Wer in Freiheit lebt,neigt leicht zur Überheblichkeit.Und Deine Meinung ist leider überheblich.Man kann von aussen eingreifen.Man könnte durch Geheimdienste oppositionelle Gruppen unterstützen.Das würde auch notfalls Aufstand mit Waffengewalt bedeuten.Manchmal geht’s leider nicht anders.
Die Hilfe über Geheimdienste bezeichnete ich in Beitrag #58 mit "indirekter Hilfe". Da stimme ich dir zu, das ist im Rahmen der Möglichkeiten. Dennoch muss man auch dabei aufpassen, wen man unterstützt und man darf vor allem nicht nach dem Grundsatz "der Feind meines Feindes ist mein Freund" handeln.
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Alt 09.10.2007, 20:39   #71
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Zitat: Fokker Beitrag anzeigen
Dennoch muss man auch dabei aufpassen, wen man unterstützt und man darf vor allem nicht nach dem Grundsatz "der Feind meines Feindes ist mein Freund" handeln.
Siehe zum Beispiel die Unterstützung der Taliban seitens der USA nach der Besetzung Afgahnistans durch die damalige UdSSR.........
 
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Alt 09.10.2007, 20:48   #72
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