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Alt 07.10.2007, 16:32     #31
Fokker
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Zitat: Imago
afaik geht man schon da von aus dass das Maß an aggressivem Verhalten zum Teil auch genetisch bedingt ist.
Man kann vielleicht die Anlage dafür haben, aber ohne entsprechende Förderung dieser Anlagen wird es nicht zur Ausprägung kommen. Oder du bist Behaviorist und hälst das alles für schwachsinn.
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Alt 07.10.2007, 19:13   #32
Leitwolf
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Ihr diskutiert hier also über eine "multikulturelle Gesellschaft"? Hat sich schonmal jemand gefragt, was das letztendlich bedeuten würde?
Es würde nicht nur verschiedene Hautfarben, verschiedene Religionen und verschiedenes Essen bedeuten, sondern auch verschiedene Sprachen, verschiedene Wertvorstellungen und (auf diesen Wertvorstellungen basierend) verschiedene Gesetze. Und spätestens hier stossen wir an die Grenzen dieser Utopie.
Denn spätestens wenn ein Angehöriger von Kultur A eine Tat begeht die nach seinen Gesetzen erlaubt ist, aber gegen die von Kultur B verstösst, dann fragt sich nach welchen Gesetzen diese nun beurteilt werden soll.
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"Political correctness is tyranny with manners".
Charlton Heston

Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon.

Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze.
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Alt 08.10.2007, 01:01     #33
Fokker
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Es geht darum, dass sich etwas ergänzt und nicht darum Unterschiede zu machen. Das ist natürlich nicht einfach und führt zu Konflikten, die irgendwie gelöst werden müssen.

Multikulturelles Leben bedeutet für mich nicht, dass mehrere Kulturen nebeneinander bestehen, sondern das zwei Kulturen sich ergänzen und letztlich etwas neues daraus entsteht.
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Alt 08.10.2007, 02:02   #34
Gelöscht
 
Beiträge: n/a
Zitat: Leitwolf Beitrag anzeigen
Ihr diskutiert hier also über eine "multikulturelle Gesellschaft"? Hat sich schonmal jemand gefragt, was das letztendlich bedeuten würde?
Es würde nicht nur verschiedene Hautfarben, verschiedene Religionen und verschiedenes Essen bedeuten, sondern auch verschiedene Sprachen, verschiedene Wertvorstellungen und (auf diesen Wertvorstellungen basierend) verschiedene Gesetze. Und spätestens hier stossen wir an die Grenzen dieser Utopie.
Denn spätestens wenn ein Angehöriger von Kultur A eine Tat begeht die nach seinen Gesetzen erlaubt ist, aber gegen die von Kultur B verstösst, dann fragt sich, nach welchen Gesetzen diese nun beurteilt werden soll.

Und genau hier ist des Pudels Kern zu suchen! Es geht nicht um das Verspeisen eines Döners oder um die Zubereitung eines Couscous, schon gar nicht um die "98a" beim Lieblingschinesen um die Ecke (wobei "98a" sicher besser klingt als "Dackel gedünstet in süß-saurer Sauce"!), auch nicht um verschiedene Pigmentierungen einer Haut, auch nicht um sprachliche Schwierigkeiten. Es geht einzig und alleine darum, dass ich, wenn ich in einen anderen als meinen Heimatstaat ziehe, die dort geltenden demokratischen Gesetze zu achten habe und mich nicht auf das vielleicht abweichende Gesetz meines Herkunftslandes beziehen darf!

Um es mal sehr krass auszudrücken: in Deutschland kann ich als Frau mit Hotpants/einem Mini, noch dazu bauchfrei bis knapp unter dem Ansatz der sekundären weiblichen Geschlechtsmerkmale) eine Kirche besichtigen (auch wenn es nicht gerne gesehen wird und ich es für unangemessen halte), ohne gesetzliche Repressalien befürchten zu müssen! Jetzt stellen wir uns mal vor, dass genau diese Frau einen Urlaub in einem Land gebucht hat, welches islamisches Recht in seinem Grundgesetz festgeschrieben hat und besucht in eben solchen Hotpants/einem Minirock mit der Breite eines kleinen Gürtels (oder zusätzlich mit dem oben Beschriebenen) eine Moschee, die ja auch eine religiöse Stätte wie eine Kirche ist! Was würde dann wohl passieren? Dass sie mit einer freundlichen Ermahnung von ebenso freundlichen Polizisten zurück zu ihrem Hotel eskortiert wird, damit sie kein Geld für ein Taxi ausgeben muss?

Machen wir uns doch nichts vor: "Multikulti" konnte de facto in keinem Staat der Erde bisher in die Tat umgesetzt werden und wird es auch nie werden können, denn dazu sind Menschen einfach zu individuell und nicht in ideologische Schemata zu pressen!

Fokker hat schon Recht in seiner Beurteilung, dass multikulturelle Lebensformen nur eine Chance haben, wenn sich die beteiligten Kulturen gegenseitig die jeweiligen Vorteile ihrer Kulturen offenbaren und zugänglich machen! Trotzdem halte ich diese sicher erstrebenswerte Theorie für so lange nicht umsetzbar, wie es Individueen gibt, die alle für sich ein Interesse haben, sich genetisch durchzusetzen, sei es in Flora oder Fauna!
 
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Alt 08.10.2007, 02:57     #35
Fokker
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Zitat: Nessaio
Und genau hier ist des Pudels Kern zu suchen! Es geht nicht um das Verspeisen eines Döners oder um die Zubereitung eines Couscous, schon gar nicht um die "98a" beim Lieblingschinesen um die Ecke
Wobei auch das ein Teil von Multikulti ist.

Machen wir uns doch nichts vor, wenn man davon spricht, das Multikulti nicht funktioniert, ist das auf den Islam bezogen - und das allein ist kein Beweis für ein generelles Scheitern.
Und btw. der Multikulti-Staat schlechthin, die USA, dominieren die westliche Welt in vielerlei Beziehung. Natürlich gibt es auch dort Konflikte, aber instabil sind die USA deswegen nicht.

Wenn man mal nachdenkt... Wir gehen in italienische Opern, ins englische Kriminaltheater, unsere Kinder schauen Flipper und Pokemon, Literatur beziehen wir aus der ganzen Welt, unsere Sprache wandelt sich beständig, viele halten sich japanische Kois, fast jede Stadt veranstaltet Drachenbootrennen, der Dalai Lama füllt regelmäßig Hallen von interessierten Zuhörern, Modetrends kommen aus der ganzen Welt und Wissenschaft ist sowieso international...
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Alt 08.10.2007, 13:00   #36
Leitwolf
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Gerade die USA sind das schlechteste Beispiel für eine multikulturelle Gesellschaft. Denn dort herrscht ganz klar die angelsächsiche, weisse, protestantische Leitkultur, an die sich die Einwanderer anpassen.
Dass es dabei nach wie vor Unterschiede in Bezug auf Essen, Musik und Religion gibt ändert nichts daran. Denn das ist letztlich eine Frage des Geschmacks und der Überzeugung, nicht der Kultur.
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Alt 08.10.2007, 20:40   #37
Glober
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Zitat:
...Die Deutschen haben eine in ihrer Geschichte begründete panische Angst davor, als Rassisten oder Ausländerfeinde zu gelten. Sie versuchen alles, die Migranten und ihre Kultur "zu verstehen". Das ist in Ordnung, aber es ist nicht beim Verstehen geblieben, sondern das Verstehen ist zu einem großen Mißverständnis geworden. Dieses Mißverständnis hat zur Hinnahme des Islamismus, zur Tolerierung von Diskriminierung von Frauen geführt. Und zu diesem Mißverständnis gehört auch der von Teilen der rot-grünen Koalition verfochtene und betriebene Multikulturalismus...
... Die Praxis, Importbräute nach Deutschland zu holen, ist einer der wesentlichen Gründe für die Tatsache, daß die Integration der Türken in Deutschland scheitert und andererseits die moslemischen Parallelgesellschaften so prächtig gedeihen...
...Ich bin für das neue Zuwanderungsgesetz, das jeden Einwanderer verpflichtet, Deutsch zu lernen, und ihm ermöglicht zu erfahren, welche Rechte er in unserer Demokratie hat. Eine zivile Gesellschaft lebt nicht von Verboten, sondern von Normen und Werten, über die gesellschaftlicher Konsens erzielt wurde. Auch die Zwangsheirat und arrangierte Ehen werden nicht zuerst durch Verbote verhindert; vielmehr wird es sie erst dann nicht mehr geben, wenn allen klar ist, daß unsere Gesellschaft sie nicht akzeptiert. Und dieser politische Wille muß sich auch in deutlichen Maßnahmen ausdrücken. Wir müssen die Schwächsten dieser Gesellschaft schützen. Hier sind es die Importbräute und Frauen, die diese Familienstrukturen verlassen wollen. Aber wir müssen auch über unsere Gesellschaft diskutieren. Ich würde mir wünschen, daß wir deutschen und türkischstämmigen Demokraten in diesem Land selbstbewußter die Errungenschaften unserer Republik verteidigen...
Dieser Artikel erschien zwar 2005,also noch als Rot / Grün regierte.Aber ich finde,dass das immer noch aktuell ist.Die Deutschen sollten endlich ihre Ängste,als Rassisten zu gelten überwinden.Wem nützt es,wenn man die Augen vor der Realität verschliesst?

Quelle:Eure Toleranz bringt uns in Gefahr
http://www.welt.de/print-welt/articl...in_Gefahr.html
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Glober

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.

Kurt Tucholsky
9.1.1890 - 21.12.1935
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Alt 09.10.2007, 00:25   #38
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Beiträge: n/a
Gefahr durch Toleranz?

Zitat: Glober Beitrag anzeigen
Dieser Artikel erschien zwar 2005,also noch als Rot / Grün regierte.Aber ich finde,dass das immer noch aktuell ist.Die Deutschen sollten endlich ihre Ängste,als Rassisten zu gelten überwinden.Wem nützt es,wenn man die Augen vor der Realität verschliesst?

Quelle:Eure Toleranz bringt uns in Gefahr
http://www.welt.de/print-welt/articl...in_Gefahr.html
Diesen Artikel, auch wenn er schon am 26.02.2005 geschrieben wurde, finde ich auch immer noch hochaktuell und in seiner GESAMTHEIT mehr als lesens- und noch mehr begreifenswert, da er die realen Zustände darstellt und nicht die Utopien einer wirklich multikulturellen Gesellschaft! Menschen mögen mit unterschiedlichen kulturellen oder auch religiösen Hintergründen aufwachsen, aber ein Zusammenleben fern ab von kulinarischen (*kleiner freundlich gemeinter seitenhieb auf "Fokker"*) Unterschieden klappt eigentlich schon, nur mit dem Islam in seiner extremen Form, und nur in DIESER nicht! Warum wohl?

Das Christentum hat in seiner Geschichte oft genug versucht, zu "missionieren", also Anhänger für diesen Glauben zu gewinnen und ist dabei oft genug "über Leichen gegangen", was hier keineswegs wegdiskutiert werden soll! Irgendwann hat das Christentum allerdings das kriegerische, blutvergießende Missionieren aufgegeben. Der Islam missioniert immer noch, und in seiner extremsten Form auch heute noch mit dem Vergießen von Blut Unschuldiger im Namen seines Gottes.

Wenn heute christliche Menschen sich vergessen und wieder Blut unschuldiger anderer Menschen vergießen (Stichworte Balkan, Afgahnistan, Irak), so tun sie das nicht mehr aus religiösen Gründen, wie radikal-islamistische Gruppen, sondern vor dem Hintergrund massiver wirtschafts- und machtpolitischer Interessen, wobei nicht eindeutig geklärt ist, ob auch der Islam nicht solche Interessen verfolgt! In jedwedem Fall ist allerdings Gewalt, eagl ob psychisch oder physisch, strikt zu verurteilen!

Deutschland hat natürlich ein Problem mit seiner Geschichte, denn nie zuvor ging so viel menschenverachtende Gewalt wie unter dem Nazi-Regime anderen Völkern gegenüber aus! Und nie wurde einem Volk so viel Schuld angelastet von außerhalb, wie den Deutschen, wobei immer wieder gerne unter den Tisch gekehrt wird, dass zu dieser Zeit nicht nur in Deutschland Faschisten ein Volk verleitet haben. Haben zum Beispiel Russen im Einsatz für ihr Land, ebenfalls ideologisch verblendet, keinerlei Kriegsverbrechen begangen?

62 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges, also fast 3 Generationen später, sollten endlich Animositäten ein Ende haben und jeder Deutsche seinen Kopf nicht einziehen müssen und für die Taten seiner Großväter oder Väter zur Verantwortung gezogen werden, für Taten, die de facto vollzogen wurden, aber eben zu einer Zeit, wo sie als Nachkommen nicht mal angedacht, geschweige denn gezeugt waren.
 
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Alt 09.10.2007, 00:39     #39
Fokker
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Zitat: Leitwolf
Denn das ist letztlich eine Frage des Geschmacks und der Überzeugung, nicht der Kultur.
Kultur setzt sich aus Kunst, Wissenschaft und Religion zusammen. Letzteres ist sicher nicht einfach veränderbar. Die Vorgenannten befinden sich jedoch in unserer gegenwärtigen (westlichen) Welt ständig im Wandel unter dem Einfluss vieler verschiedener Strömungen. Auch die USA nehmen sich dort nicht aus, allein schon, wenn man bedenkt welche verschiedenen Strömungen aus diesem Land zu uns herüberschwappen.

Wie es abzusehen war, wird das Thema Multikulti, kaum einen Beitrag später, wieder auf die Islamproblematik reduziert...
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Alt 09.10.2007, 19:59   #40
Au.Souchy
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Ich halte Multikulti für ein Paradoxon. Allenfalls könnte aus der Vermengung mehrerer Kulturen eine neue entstehen. Vorraussetzung dafür ist aber das alle das wollen. Was ist gegen ein friedliches Nebeneinander innerhalb unserer Gesetze einzuwenden? Wer in Deutschland lebt, hält sich an unsere Gesetze und damit Schluss. Da gibt es doch nichts zu diskutieren. Wer das nicht möchte, soll gehen.
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Die drei großen Feinde der Unabhängigkeit sind die Habenichtse, die Reichen und die Parteien.
Friedrich Wilhelm Nietzsche
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Lieber die Polizei am Telefon, als die Strassen voll bewaffneter Irrer.
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Alt 09.10.2007, 20:44   #41
Glober
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Zitat: Nessaio Beitrag anzeigen
Diesen Artikel, auch wenn er schon am 26.02.2005 geschrieben wurde, finde ich auch immer noch hochaktuell und in seiner GESAMTHEIT mehr als lesens- und noch mehr begreifenswert, da er die realen Zustände darstellt und nicht die Utopien einer wirklich multikulturellen Gesellschaft! Menschen mögen mit unterschiedlichen kulturellen oder auch religiösen Hintergründen aufwachsen, aber ein Zusammenleben fern ab von kulinarischen (*kleiner freundlich gemeinter seitenhieb auf "Fokker"*) Unterschieden klappt eigentlich schon, nur mit dem Islam in seiner extremen Form, und nur in DIESER nicht! Warum wohl?

Das Christentum hat in seiner Geschichte oft genug versucht, zu "missionieren", also Anhänger für diesen Glauben zu gewinnen und ist dabei oft genug "über Leichen gegangen", was hier keineswegs wegdiskutiert werden soll! Irgendwann hat das Christentum allerdings das kriegerische, blutvergießende Missionieren aufgegeben. Der Islam missioniert immer noch, und in seiner extremsten Form auch heute noch mit dem Vergießen von Blut Unschuldiger im Namen seines Gottes.

Wenn heute christliche Menschen sich vergessen und wieder Blut unschuldiger anderer Menschen vergießen (Stichworte Balkan, Afgahnistan, Irak), so tun sie das nicht mehr aus religiösen Gründen, wie radikal-islamistische Gruppen, sondern vor dem Hintergrund massiver wirtschafts- und machtpolitischer Interessen, wobei nicht eindeutig geklärt ist, ob auch der Islam nicht solche Interessen verfolgt! In jedwedem Fall ist allerdings Gewalt, eagl ob psychisch oder physisch, strikt zu verurteilen!

Deutschland hat natürlich ein Problem mit seiner Geschichte, denn nie zuvor ging so viel menschenverachtende Gewalt wie unter dem Nazi-Regime anderen Völkern gegenüber aus! Und nie wurde einem Volk so viel Schuld angelastet von außerhalb, wie den Deutschen, wobei immer wieder gerne unter den Tisch gekehrt wird, dass zu dieser Zeit nicht nur in Deutschland Faschisten ein Volk verleitet haben. Haben zum Beispiel Russen im Einsatz für ihr Land, ebenfalls ideologisch verblendet, keinerlei Kriegsverbrechen begangen?

62 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges, also fast 3 Generationen später, sollten endlich Animositäten ein Ende haben und jeder Deutsche seinen Kopf nicht einziehen müssen und für die Taten seiner Großväter oder Väter zur Verantwortung gezogen werden, für Taten, die de facto vollzogen wurden, aber eben zu einer Zeit, wo sie als Nachkommen nicht mal angedacht, geschweige denn gezeugt waren.
In der Tat ist der Islam ein schwerwiegendes Problem.Das ist wohl ein Grund,neben den genannten in dem Artikel,dass die Integration nicht klappt.Bei den anderern Gruppen klappt das wesentlich unproblematischer.Mir ist nicht bekannt,dass es da mal Schwierigkeiten gab.Das Ziel des Islam ist nun mal die Weltherrschaft.Entsprechend ist das Verhalten der Moslems,für die wir Ungläubige sind.Ein garstiges Wort.Es wird oft von verschiedenen Stellen behauptet,der Koran wäre nicht für Gewalttätigkeit.Eine kühne Behauptung.Ich druckte mir den Koran aus und musste feststellen,dass er gewalttätig ist.Alleine das Verhalten gegenüber Frauen gibt schon zur Besorgnis Anlass.
Von deutscher Seite wurde leider versäumt sich um die Integration der Moslems zu kümmern.Dieses Versäumnis versucht man jetzt in total übertriebener Weise nachzuholen.Die deutsche Vergangenheit spielt dabei eine grosse Rolle.
Dass das Christentum in der Vergangenheit grosses Unheil anrichtete,steht ausser Frage.Es ist aber leider Tatsache,dass bei jeder Gelegenheit darauf aufmerksam gemacht wird und dabei ausklammert,dass der Islam immer noch mit Gewalt die Lehren des Propheten verbreiten will.Es ist erwiesen,dass in den Moscheen,nicht in allen,von den Imams Gewalt gepredigt wird.Nun mögen manche entgegenhalten,dass das mit Islamismus nichts zu tun hat.Doch,hat mit dem Isalm zu tun.Schliesslich rekrutieren sich die Islamisten aus Moslems.Allerdings möchte ich bemerken,dass nicht alle Moslems gewaltbereite Isalmisten sind.Das wäre ungerecht und würde nicht der Wahrheit entsprechen.
Was die Kriege in Afghanistan Irak und auf dem Balkan betrifft,so sind hier mit Sicherheit wirtschafts - un machtpolitische Interessen im Spiel.Allerdings will ich das nur auf den Irak beschränken.Hier geht es sicherlich um Öl.Deshalb musste Saddam weg.Mit den riesigen Ölvorkommen in seinem Land hätte er vielleicht die Ölpreise auf dem Weltmarkt diktieren können.Man kann das oft genug lesen.9/11 war für Bush vermutlich der "willkommene Anlass",Krieg gegen den Irak zu führen.Vorher schon begann der Krieg gegen Afghanistan mit dem Ziel Al Quaida unschädlich zu machen und Bin Laden zu schnappen.Hier spielten meiner Meinung nach,wirtschaftliche Interessen keine Rolle.Man darf nicht vergessen,dass 9/11ein ganzes Volk erschütterte.Ebenso verhält es sich mit dem Balkan.Auch hier kann man wirtschaftliche Interessen als Grund für den Krieg nicht anführen,sondern hier waren Menschenrechtsverletzungen der Grund.Krieg ist zu verurteilen.Aber als allerletztes Mittel sollte man ihn nicht ausschliessen,wenn man sich nicht schuldig machen will.
Deinem letzten Absatz,das 3.Reich betreffend kann ich zustimmen.Vergessen sollte man aber dieses dunkle Kapitel deutscher Geschichte nicht.
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Glober

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Alt 09.10.2007, 20:52   #42
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