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#16 |
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Registriert seit: 19.08.2006
Beiträge: 94
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Man betrachtet ja die menschliche Arbeit als Wert, dieser Wert wird effizienter verwertet, wenn die Menschen schneller arbeiten-da gebe ich dir recht , aber dies ändert ja nichts an den von mir eingebrachten Thesen, bzw. erklärt noch nicht deine Behauptung der Kapitalismus habe sich grundlegend geändert. Motivation oder wie du es nennst Qualität der Arbeitsverhältnisse, spielen allenfalls eine untergeordnete Rolle in der Erhöhung der Effizienz und sind auf gar keinen Fall Bedingung für die Kapitalbewegung !
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" Two New York Intellectuals talking at a party: ' Listen, I've written an essay against antisemitism.' - ' Did you? Nice. I prefer a bat.' " >Woody Allen< |
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#17 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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Dann nochmal... Der Mehrwert wurde bei einem der größten Unternehmen Deutschlands nciht im Kreislauf belassen sondern komplett ausgeschüttet...
Und ich gebe tdd recht... Nur einem gesunden, motivierten Mitarbeiter werde ich höchstleistungen abgewinnen können... Alles andere führt nicht zum Erfolg und führt auch volkswirtschaftlich in den Ruin bzw. bergab.... kex
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Es ist manchmal besser, überhaupt nicht zu denken als intensiv und falsch zu denken. George Bernard Shaw (1856-1950) |
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#18 |
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Beiträge: n/a
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Als ich noch Telekomiker war...
1998 --- Verdiente ich, naja bekam ich, etwa soviel wie ein Lokführer heute. Nur, baute ich Mist, so war im Grunde niemand direkt betroffen. Die Verantwortung war, jederzeit übersehbar. Es geht hier keinesweg um igendeine intellektuelle Leistung. Nein, vielmehr geht es um die Verantwortung für viele hundert Passagiere. Ist meine Familie im Auto, so fahre ich deutlich vorsichtiger und mithin langsamer. Aber das ist ja "nur" meine Familie. Kurz, habe ich Verantwortung für Andere, ist mein Hnterkopf mächtig feucht. Die Angst, wegen eines dummen Aussetzers, das/die Leben der auf dich Vertrauenden zu gefährden ist allgegenwärtig und stellt weitaus größeren Streß als die Tätigkeit per se dar. |
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#19 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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Ich will mal behaupten, dass du bei deiner Tätigkeit sogar mehr verdient hast, als ein Lokführer. (oder zumindest mehr bekommen
) Letztendlich vergleiche ich einen Monteur, der deutlich weniger verdient als die Berufsgruppe in die du einzuordnen wärst, verdient heute das, was die Lokführer fordern...kex
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#20 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.903
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#21 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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kex
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#22 |
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Benutzer
Registriert seit: 19.08.2006
Beiträge: 94
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Manche Leute denken den Kapitalismus zu mögen, manche Leute lehnen den Kapitalismus ab, aber die meisten machen sich keine oder nur sehr beschränkte Gedanken über den Kapitalismus.
Man kann sich gut einrichten. Es gibt Parteien,Gewerkschaften, Foren und in den meisten Ländern auch einen gewissen Wohlstand, der die Leute ruhig stellt bzw. den Leuten vormacht sie könnten den Kapitalismus gestalten. Letzendlich unterliegen aber alle dem Kapitalastischen System in den Ländern in denen ein kapitalistisches System herrscht. @Killerkeks: Wenn die Bevölkerung den Kapitalismus nicht mag bzw. erkannt hat wie menschenfeindlich er ist, warum zeigt sich dann kaum Widerstand bzw. Aufbegehren in eben dieser Gesellschaft? oder anders gefragt : Woran machst du die Ablehnung in der Bevölkerung gegenüber dem Kapitalismus fest ?
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#23 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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Weil die Gesellschaft keine Alternative sieht bzw. sich zu wenig damit beschäftigt. Wenn sich schon die Arbeiterpartei dem Kapitalismus unterwirft und von Tag zu Tag schwärzer wird, sucht man alternativen - und findet kaum welche...
Ich nehms aus persönlichen Gesprächen aus meinem Job, der Umgebung und kann aus 11 Wochen Streik sprechen bzw. mit den Gesprächen mit den Kunden, Kollegen und der Bevölkerung. kex
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#24 |
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Benutzer
Registriert seit: 19.08.2006
Beiträge: 94
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Ich bin mir da auch nicht sicher ob eine Arbeiterpartei wirklich das richtige Mittel gegen den Kapitalismus ist, denn diese ist ja auch nur Teil des kapitalistischen Systems(und was passiert wenn die Arbeiterpartei mal als "Arbeiterpartei" agiert, hat man ja bei Müntes "Kritik" gesehen).
Ich denke nur durch eine grundlegende Umgestaltung des gesamten Systems kann überhaupt dem Kapitalismus entgegengewirkt werden. Doch am Anfang steht die Erkenntnis dieser Tatsachen und solange die Menschen noch von diesem System erzogen werden , werden sie sich selbst nicht emanzipieren können und auf ewig dumm bleiben bzw. aus Bequemlichkeit weiter zur Arbeit gehen und abends am Stammtisch sagen wie schlimm es einen geht ,um am nächsten morgen wieder am Arbeitsplatz zu sein.
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#25 |
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Beiträge: n/a
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Haben wir denn heute noch den Kapitalismus in dem Sinne, wie dieser Begriff ehemals entstanden ist?
Gibt es heute noch "Kapitalisten" wir früher die Krupps, die Thyssens..... und was haben die damals gemacht? Sie haben Industrieunternehmen aufgebaut, sie haben ihren Gewinn vermehrt (zugegeben), haben ihre Unternehmen ausgebaut, mehr Arbeitsplätze geschaffen und sind damals noch selbst durch ihre Fabriken gegangen, um sich mit den Sorgen des einzelnen Beschäftigten auseinanderzusetzen! Und in Notfällen haben sie dann auch persönlich einem bei ihnen Beschäftigten geholfen! Heute sieht das anders aus, weil kein Staat der Erde sich von der Globalisierung befreien kann, so sehr das manche auch wünschen würden! Da hilft kein Protest, so berechtigt er auch sein mag, aber was hilft mir eine Deutsche Telekom, wenn ich mit der nur innerhalb Deutschlands telefonieren kann? Wie kann ich einen Computer nutzen, wenn der Strom für dessen Betrieb nicht aus anderen Ländern kommt, der billiger ist, der aber aus Kraftwerken kommt, die ich nicht kenne? Das kann doch auch Atom-Strom sein! "Öko" alleine wird doch immer hierzulande falsch verstanden, hauptsache ich kann auf Einheimisches verzichten und möglichst preiswert etwas erstehen und fühle mich auch noch gut dabei! Rein ökologisch gesehen gibt es keinen "saubereren" und preiswerteren Strom als den aus AKWs, wobei eben abzuwägen ist, ob wir in Kauf nehmen wollen, die zweifelsohne riesigen Risiken der AKWs zu akzeptieren oder ob wir bereit sind, den erhöhten CO2-Ausstoß anderer KWs durch persönliches Verhalten zu kompensieren. Fahre ich also mit meinem alten Kleinwagen zu einer Umwelt-Demo, der einen CO2-Ausstoß hat wie eine zufriedene Kuh auf einer bayrischen Alm vor der Produktion von einem Liter glücklicher Milch von freilaufendenen Bauern oder verzichte ich auf die Demo, schalte meinen Rechner nicht mehr an und trage damit zum gesunkenen Energieverbrauch bei? Okay........ dann kann ich hier nicht mehr posten! Aber die Ersparnis wäre enorm!!!!! |
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#26 |
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Benutzer
Registriert seit: 19.08.2006
Beiträge: 94
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Hallo Nessaio,
ich glaube du idealisierst hier einige Kapitalisten von früher. Ich finde es sowieso nicht gut einzige Kapitalisten rauszupicken , sei es um sie zu loben oder um sie besonders zu kritisieren. meiner Meinung nach ist der Kapitalist Anhänger bzw. Teil des Kapitalismus und da es nun mal keinen sozialen , weichen oder moralischen Kapitalismus gibt ( Zahlungen zum Beispiel bei Krankheit eines Arbeiters, die man als sozial bezeichnen könnte, machen noch keinen neuen (besseren) Kapitalismus aus), gibt es auch keine sozialen Kapitilsten ! Wenn sich Thyssen oder Krupp so rührend um ihre Arbeiter gekümmert haben, dann nicht weil sie gutes tun wollten , sondern weil beispielsweise ein Totalausfall eines gelernten Arbeiters am Ende teurer waere als das monatliche Einzahlen in eine Krankenversicherung zur Grundversorgung des Arbeiters. Ohnehin denke ich das die heutigen Arbeiter um einiges besser versorgt sind als die noch vor 70 Jahren. Trotzdem kann man sagen das sich der Kapitalismus weiter entwickelt hat und mit dem Frühkapitalismus kaum noch zu vergleichen, wobei man hier die Zeitspanne viel weiter ansetzen muss (noch vor Thyssen & Krupp). Auf jeden Fall stimme ich dir in deiner Beurteilung zu , dass der Protest gegen Globalisierung recht irrational ist oder zumindest unrealistisch, denn weder der Bürger Deutschlands noch der Präsident der USA haben irgendeine Macht über den Kapitalismus oder der Globalisierung.
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#27 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.903
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...und das auch oft mit mehr oder weniger politischen Gefangenen.
Heute in Zeiten der Globalisierung wird doch auch in Länder ausgewichen, deren soziale Standards niedriger sind.
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#28 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
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Beiträge über Kuba habe ich verschoben in dieses Thema:
Kuba -gelungenes Staatsmodell oder nicht?
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