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#16 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.173
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Tja, dann kann ich dir leider nicht helfen. Du wirst damit leben müssen, dass auch Lehrer eine eigene Meinung haben dürfen.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#17 |
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Benutzer
Registriert seit: 13.09.2007
Beiträge: 49
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Und wieso sollte Michael dann nicht seine eigene Meinung haben dürfen?
Ich meine, Du kannst nicht auf der einen Seite Argumentieren, dass man damit leben muss, wenn die Kinder von CSU-Lehrern unterichtet werden und auf der anderen Seite strikt ablehnen, dass der Lehrer antifaschistisch eingestellt ist. Zu dem ist die Antifaschistische Initiative noch nie durch Gewalttaten aufgefallen, arbeitet oft mit bürgerlichen Bündnissen zusammen und wird schon lange nicht mehr im Verfassungsschutzbericht gelistet. Die Vorwürfe gegen sie sind also völlig haltlos. Dies sah übrigens auch die hessische Richterin so, wonach die Schulbehörde jetzt neu über eine Einstellung entscheiden muss und die Gründe aus ihrer ersten Ablehnung keine Rolle mehr spielen dürfen. |
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#18 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.173
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Mal abgesehen davon, dass du Äpfel mit Birnen vergleichst hat ihm niemand sein Recht auf seine eigene Meinung verboten. Von mir aus kann er Anarchist, Antisemit und Ufojünger gleichzeitig sein. Nur im öffentlichen Dienst hat er dann nichts verloren. Warum das so ist habe ich weiter oben beschrieben, Stichwort u.a. Weimarer Republik.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#19 |
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Benutzer
Registriert seit: 13.09.2007
Beiträge: 49
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Du hast den Vergleich doch angefangen.
Du sagst auf der einen Seite, als Antifaschist hat er nichts im Schuldienst verboten, auf der anderen Seite sagst Du, der kex müsse damit leben, wenn der Lehrer seines Kindes in der CSU ist. Ich habe diesen vergleich nur aufgegriffen. |
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#20 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.134
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Ein Parteibuch der CSU zu haben ist kein Grund Zweifel an dem Lehrer zu haben. Wer jedoch Mitglied in einer Organisation ist, die die fdgo ablehnt, da kommen einem schon ganz große Zweifel.
Und auch hier noch einmal: Sobald der CSU-Lehrer seine politischen Überzeugungen in den Unterricht trägt, ist auch dies nicht hinzunehmen. Gegen diesen kann man in dem Sinne auch vorgehen.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#21 |
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Benutzer
Registriert seit: 13.09.2007
Beiträge: 49
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Aber wo steht denn bitte, dass die AIHD die fdGo ableht?
Als nächster Satz auf der Homepage kommt übrigens folgender: Die ist das Anliegen und hat doch rein gar nichts mit der Stürzung des Systems o. Ä. zu tun. Dass es in Gerichten und im Staatsapparat generell Nazis gibt, kann man, denke ich, nicht abstreiten. Die gibt es, genau so wie linke, überall. Den Kampf gegen Faschismus als Ablehnung der Demokratie zu sehen, finde ich dann aber doch schon ein Bisschen übertrieben. Vielleicht bin ich einfach zu stark beeinflusst, weil ich in der Gerichtsverhandlung dabei war. Ich würde aber meine Kinder lieber von jemandem Unterrichten lassen, der auf Antifa-Demos ganz vorne mitmarschiert, als von jemandem, der CSU-Mitglied ist und im Unterricht so hintenrum ausländerfeindliche Ideologien vermittelt (soll jetzt keine Unterstellung sein oder so.). Man muss einfach Diskussionen sachlich führen und nicht ständig irgendwo etwas hereininterpretieren. |
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#22 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.134
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#23 |
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Benutzer
Registriert seit: 13.09.2007
Beiträge: 49
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Laut Duden (habe leider gerade keine hier) bezeichnet Militanz, mit voller Überzeugung zu einer Sache zu stehen. Dies hat erst mal nichts mit Gewaltanwendung oer ähnlichem zu tun (sah auch die Richterin so).
Radikal bezichnet laut Know-Library auch nicht, dass man Gewalt anwendet oder ähnliches. Trotzdem würde ich mich als überzeugten Demokraten bezeichnen, der die Verfassung achtet und schützen will. Nur weil man die aktuellen Politiker und deren Umgang mit Rechtsextremismus lautstark kritisiert, heißt das ja nicht, dass man einen Systemsturz will und zum "Feierabend-Terroristen" wird. |
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#24 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.134
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Mein Duden übersetzt militant mit "kämpferisch". In Wikipedia steht, das Militanz eine kriegerische Haltung bezeichnet die sich physisch oder verbal äußern kann.
Wer das Wort im Kontext mit Kampf etc. benutzt und sich dabei nicht auf den Staat verlassen will, da bestehen bei mir erhebliche Zweifel, ob das wirklich alles so friedlich sein soll und dem Staat sein Gewaltmonopol belassen werden soll.
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