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#1 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.093
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Junge in England erschossen
http://www.ksta.de/html/artikel/1187847270532.shtml
Und wieder einmal widerlegt die Realität den Irrglauben, dass man über strenge Waffengesetze und verschärfte Überwachung Gewaltverbrechen verhindern oder auch nur begrenzen könnte.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#2 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.921
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Strenge Waffengesetze mögen vielleicht nicht allein dazu in der Lage sein soetwas zu verhindern, dennoch wäre ich nicht für eine Lockerung. Der normale Europäer kommt eigentlich nicht in eine Situation, wo er eine Schußwaffe benötigt.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#3 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.093
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Verbieten kannst du in einer Demokratie aber nur dann etwas, wenn es sinnvoll ist. Es ist aber ganz offensichtlich nicht sinnvoll, da selbst das strengste Waffengesetz auf dieser Welt solche Taten (es gab ja bereits 17 vergleichbare in diesem Jahr) nicht verhindern konnte. Warum sollte der rechtschaffene Bürger also unnötig gegängelt werden?
![]() Dieser Fall beweist deutlich eines: Die Kriminellen werden immer Waffen haben! Dem Bürger aber sollen seine abgenommen werden. Wem schadet ein solches Gesetz? Dem Kriminellen oder dem Bürger? PS: Auch der normale Europäer wird zuweilen überfallen, vergewaltigt oder sogar umgebracht. Und dagegen sollte er sich verteidigen können.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#4 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.921
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Wer sagt denn, ein strenges Waffengesetz sei nicht sinnvoll bzw. wieso glaubst du es sei nicht sinnvoll? Kennst du die Situation in England? Wieviel Gewalt das Gesetz verhindert sagt es im Umkehrschluss nicht aus.
Ein Waffengesetz allein bringt sicher nicht den gewünschten Effekt, in Verbindung mit anderen Maßnahmen, ist es aber eine gute Ergänzung. Man kann ja auch Länder vergleichen: Japan - auch recht strenges Waffengesetz: 0,02 Morde mit Feuerwaffen pro 100.000 Einwohner Deutschland: 0,22 USA: 3,72 - fast 17x soviel...
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#5 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.093
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1. Ein Waffengesetz an und für sich ist sinnvoll, das habe ich nie bestritten. Ich lehne aber (wie in allen anderen Fällen auch) Gesetze ab, die den Bürger unnötig gängeln, anstatt ihn zu schützen.
2. Strenge Waffengesetze verhindern so gut wie gar keine Gewalt, da die meisten Morde im familiären Umfeld begangen werden. Wer seine Ehefrau umbringen will braucht dafür keine Schusswaffe, sondern findet in einem durchschnittlichen Haushalt ca. 150 völlig legale Gegenstände die als Mordwerkzeug dienen können. Und der Kriminelle wird sich ohnehin immer illegal eine Schusswaffe beschaffen können. Es ist lächerlich zu glauben, dass jemand der über die kriminelle Energie verfügt eine Schusswaffe einzusetzen, sich von einem Verbot diese zu besitzen abschrecken lässt. 3. Deine Vergleiche sind gleich dreifach sinnlos. Einerseits werden ausdrücklich nur die Morde mit Schusswaffen verglichen die mit anderen Gegenstände (siehe 2.) aber nicht mit eingerechnet. Und andererseits bringt es nichts völlig unterschiedliche Staaten mit völlig unterschiedlichen Gesellschaftsstrukturen hinsichtlich der Mordrate zu vergleichen und das ganze dann an den Waffengesetzen festzumachen. Ausserdem sagt deine Statistik nicht das Geringste darüber aus wieviele dieser Morde mit legalen Schusswaffen begangen wurden. 4. Sowohl in Texas, als auch in Kalifornien kommen auf 100.000 Einwohner 12,7 Morde. In Texas besitzen jedoch 37% der erwachsenen Bürger völlig legal Schusswaffen, in Kalifornien nur 21%. In New York sind es sogar 13,2 Morde auf 100.000 Einwohner, dabei aber nur 11% Bürger mit Schusswaffen. In Vermont sind es satte 35% Bürger mit legalen Schusswaffen, aber es kommen gerade mal 0,7 Morde auf 100.000 Einwohner. Und in Iowa mit immer noch guten 31% Bürgern mit legalen Schusswaffen sind es gerade mal 1,1 Morde auf 100.000 Einwohner. Nicht die Verfügbarkeit von legalen Schusswaffen beeinflusst die Mordrate, sondern die gesellschaftlichen Verhältnisse in den einzelnen Bundesstaaten.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#6 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.921
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zu 2.) Strenge Gesetze haben schon eine Auswirkung. Jemand der vielleicht plant ein Verbrechen mit einer Schußwaffe zu begehen, muss erst die Hürde überwinden, sich eine besorgen zu können. Das mag für Menschen, die im entsprechenden Milieu Umgang haben kein Problem sein, jedoch wird es für die meisten Menschen erstmal bedeuten zu suchen oder sie scheitern sogar daran. In jedem Fall wird es seine zeit brauchen und die Suche nach der Waffe kann bereits auffallen.
Hinzu kommt, das Töten eines Menschen mit einer Schußwaffe ist einfacher, als mit den meisten "Haushaltsgegenständen". Da müssen nämlich Klingen in Fleisch gestoßen werden, Knochen leisten Widerstand und das Opfer kann sich wehren, wenn man nicht gerade genau weiß, wie man mit dem Messer schnell tötet. Insofern ist hier sicher auch die Hemmschwelle größer. Außerdem mag ein strenges Wafengesetz diejenigen sensibilisieren, die eine Waffe besitzen. zu 3.) Bei Japan mag ich dir Recht geben, dort herrschen tatsächlich andere kulturelle Vorraussetzungen. Jedoch ist der Untersched zwischen den USA und Deutschland recht gering. Der mensch kann aufgrund seines intellekts vieles in ein Mordwerkzeug verwandeln, dennoch müssen wir nicht Schußwaffe freigeben, schließlich erleichtern sie das Töten ganz ungemein.
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#7 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.093
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Und gegen einen entschlossenen Angriff mit Messer, Axt, Baseballschläger, Mistgabel, Kettensäge oder Brechstange kannst du dich ganz sicher nicht erfolgreich verteidigen. (Ausser mit einer Schusswaffe, aber die darfst du ja deiner Meinung nach nicht besitzen). 2. Wenn jemand ohnehin zum Töten entschlossen ist, dann dürfte sich das mit der Hemmschwelle von vornherein erledigt haben. 3. Um mal auf deiner Schiene zu bleiben: Das Drohpotential einer Schusswaffe ist wesentlich höher, als bei einem Messer oder ähnlichem. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Opfer Widerstand leistet sinkt damit deutlich. Damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Täter seine Waffe einsetzen muss und das Opfer verletzt oder getötet wird. 2. Warum willst du den Legalwaffenbesitzer "sensibilisieren", wenn es doch der Kriminelle ist vor dessen Waffen du Angst haben musst.
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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Schließ mich da ganz Fokker an.
Ich finde keinen Vorteil darin eine Waffe zu tragen. Abschreckung wenn mich jemand vergewaltigt? Naja... Abwehr, falls mich jemand vergewaltigen will? Da tuts auch Pfefferspray... Ich denke wir haben ganz andere Probleme, als das was Herr Schäuble zu unseren Problemen macht... oder zu machen versucht... kex
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..:: visit (¯`·. www.intim-board.info .·´¯) ::..
Es ist manchmal besser, überhaupt nicht zu denken als intensiv und falsch zu denken. George Bernard Shaw (1856-1950) |
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#9 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.093
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#10 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.921
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![]() Der Angriff mit Messer, Axt und dergleichen ist sicher auch letztlich tödlich, jedoch tötet man damit nicht so leicht. Knochen, Knorpel und Gewebe leisten eben doch Widerstand und der Tod tritt nicht unbedingt sofort ein, oftmals kann das opfer auch noch kämpfen und somit sogar den Angreifer möglicherweise noch verletzen. Sowas habe ich selbst schon im Einsatz erlebt. Und wie hoch ist denn die Mordrate im UK? Bei liberalen Waffengesetzen sind viel mehr Waffen im Umlauf, als bei strengeren Waffengesetzen. Nehmen wir mal mein Erlebnis mit dem Einbrecher - bei einem liberalerem Waffengesetz hätte vielleicht ein anderer eine Waffe besessen und sie auch eingesetzt in dem Moment oder der Einbrecher hätte eine besessen? Irgendwo hätte er sicher eine in einem anderen Wohnwagen gefunden, bei einem Waffengesetz, welches allen Bürgern eine Waffe erlaubt.
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#11 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.093
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#12 |
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