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#1 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.923
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4,1 Prozent mehr Geld für die Metaller
Andererseits könnte der Abschluss auch ein weiteres Zeichen für die bessere Wirtschaftslage in der BRD sein und zur positiven Stimmung weiterbeitragen. Mal ganz davon abgesehen, wird das Geld ja auch wieder in den Wirtschaftskreislauf enfliessen.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#2 |
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Administrator
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 714
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Hi
vielleicht kann mans so sagen: Besser als nichts. Allerdings ist man in den Vorständen der großen Unternehmen ja auch nicht grade sparsam. Für diese Unternehmen wird das allerdings auch kein großes Problem sein. Fraglich ist halt, wie der Mittelstand damit umgehen kann, die Lohnerhöhungen manchmal nicht gut verkraften können.
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mfg tdd
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#3 |
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Beiträge: n/a
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Sollte und darf man erkennen, daß es einer kleinen Minderheit immer besser geht? Muß man sehen, daß es dem überwiegenden Teil der Bevölkerung mehr und mehr an Kaufkraft mangelt? Oder wollen wir besser unsere Augen davor verschließen, daß die Rentner bereits seit Jahren in die Röhre gucken? (Erkundige Dich einfach mal, was ein Rentner, sofern ihm die körperliche und geistige Möglichkeit überhaupt noch gegeben ist, hinzuverdienen darf!) Oder anderes Beispiel: Wirst Du arbeitslos und hattest bereits einen 400€ Nebenjob, so darfst Du ihn behalten. Bist Du aber arbeitslos und findest einen Solchen, so bist richtig angeschissen. Denn dann darfst Du nur noch max. 13 Stunden pro Woche arbeiten. Was also lernen wir daraus?: Habe unbedingt einen Nebenjob --- BEVOR DU ARBEITSLOS WIRST!!! |
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#4 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.923
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In diese Richtung kann man auch den Tarif-Abschluß verstehen.
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#5 |
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Beiträge: n/a
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Die allseits beliebte Pauschalisierung, das politisch opportune und recht kreative Schaffen von Allgemeinplätzen ist das Problem. Nicht nur Deine Sicht wird hierdurch verstellt. Mag die `Konjunktur´ auch noch so anziehen, mögen einige Deutsche auch vermehrt umsetzen. Der "Bodensatz", sprich Sozialhilfeempfänger und Rentner, hat absolut nicht davon. Dazu darf man die Arbeitnehmer im sogenannten Niedriglohnbereich nicht außer Acht lassen. Da laufen, z.B., unzählige Friseusen unter 4,-- € pro Stunde nach hause. Die Parkettmasseuse bekommt theoretisch, sofern sie nicht von einer polnischen Firma bezahlt wird, 7,87 € die Stunde. Allerdings bestimmt i.d.R. der Arbeitgeber, wieviel in dieser "Stunde" zu leisten ist. (So werden aus 40 Wochenstunden ganz schnell 60 und mehr, und aus 7,87€ ganz schnell 5,25€ und weniger.) Übrigens hat der qualifizierte Leiharbeiter, besonders wenn er aus dem Osten ist, auch nicht mehr. (Dafür darf er aber seine Fahrtkosten, jenseits von 20€, selbst tragen. Liegt ja auch, bei häufig über 200km, im Sinne des Wortes nahe.) In der unserem Dorf benachbarten Kleinstadt gab es bisher Aldi und Rewe. Plötzlich sprießen, binnen eines halben Jahres, Lidl, Plus und Norma aus dem Boden. Na das kann ja nur Konjunktur sein! |
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#6 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.923
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Von der Hand weisen kann man eine Verbesserung der Lage nicht.
Zum einen gehen ja bekannte Wirtschaftsforscher und -Institute davon aus und zum anderen kann ich das auch persönlich merken, immerhin sind die Stellenanzeigen in der lokalen Zeitung von einer Seite auf vier Seiten angewachsen. Davon können also eigentlich alle profitieren.
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#7 |
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Beiträge: n/a
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Du hast aber bisher noch nicht darüber nachgedacht,
ob efentüll dieser Aufschwung nur ganz bestimmte Bevölkerungsgruppen betreffen mag? Ebenfalls hast Du nicht realisiert, daß die unteren Lohngruppen nichtmal ansatzweise berührt werden. Frag´ doch einfach mal die Leute, die von Sklavenhaltern(privaten Arbeitsvermittlern/Zeitarbeitsfirmen) hemmungslos ausgebeutet werden. |
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#8 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.923
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Noch ist der Anteil der Working Poor an der Bevölkerung einer der geringsten in der Europäischen Union. Das Thema ist ja auch bereits in der Politik angekommen, ansonsten würde man nicht über Kombi- oder Mindestlöhne debattieren.
Welches Modell bevorzugst du denn und warum?
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#9 |
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Beiträge: n/a
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Spielt der prozentuale Anteil etwa eine Rolle?
Kombilöhne sind eine Form der doppelten Ausbeutung. Nämlich die Ausbeutung des Arbeitnehmers und die Ausbeutung des Steuerzahlers. Mindestlöhne sind eine absolute Notwendigkeit. Der überwiegende Teil der europäischen Staaten hat dies bereits realisiert. Modelle Fokker, favorisiere ich zu keiner Zeit. Ich erwarte den gesellschaftlichen Zwang zur massiven Steuerreduktion. Ich fordere die Einstellung jeglicher Subvention! Ich will die bis ins Privatvermögen führende Verantwortung eines jeden "Volksvertreters". Z.B. sollte ein Norbert Blüm ("unsere Renten sind sischee!) mit Hartz IV mehr als gut bedient sein. |
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#10 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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Fokker, muss ich deiner Theorie zu Folge einen Kredit aufnehmen um Dienstleistungen einzukaufen, damit anschließend der Dienstleister mehr Geld in der Tasche hat und nach harter Auseinandersetzung 4,1% mehr Lohn zahlen kann?
Von diesen 4,1% zieh ich dann noch sagen wir ~2,5% ab für die MwSt-Erhöhung und dann ziehn wir noch die Inflation ab, eben diese Dienstleistungen wurden teurer und jetzt? Wo bleibt das Geld, das ich mehr in der Tasche habe um meinen Kredit zu tilgen? Vor Allem muss ich nächstes Jahr einen noch größeren Kredit aufnehmen, weil das Unternehmen ja noch mehr Gewinn abwerfen muss als das vorige, sonst macht es in - seinen Augen - ja Verlust... Und kann dann wieder nicht mehr zahlen... Seltsames System...
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Es ist manchmal besser, überhaupt nicht zu denken als intensiv und falsch zu denken. George Bernard Shaw (1856-1950) |
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#11 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.923
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Welcher Theorie zur Folge? Wieso meinst du, dass ein Kredit erforderlich ist?
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#12 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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Weil ich ja erst einmal investieren muss um wieder mehr zu bekommen - um das zu verbildlichen hab ich eben die negativ rechnung ausgepackt.... "Wenn 5 Menschen im Bus sitzen und 7 aussteigen müssen zwei wieder einsteigen, damit niemand im Bus sitzt"
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Es ist manchmal besser, überhaupt nicht zu denken als intensiv und falsch zu denken. George Bernard Shaw (1856-1950) |
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#13 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
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Beiträge: 2.923
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Wer muss denn investieren, redest du von Arbeitnehmern oder Arbeitgebern? Welche Theorie habe ich aufgestellt?
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