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#1 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.174
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Notwendig war dieser Eingriff sicher nicht.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#2 |
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Registriert seit: 22.06.2006
Ort: hessen
Beiträge: 192
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Für mich stellt sich da die Frage, ob es besser ist den Körper erwachsen werden zu lassen, auch wenn der Geist nie aus dem Baby Alter herrauskommt, oder die Versorgung des "Babys" ,durch massiven Eingriff in den natürlichen Werdegang des Körpers, zu gewährleisten.
Was würde aus dem Kind werden, wenn die Eltern sich ohne diese Operation nicht in der lage sehen es weiter zu versorgen?
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Before you can be old and wise, you must be young and stupid |
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#3 |
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Beiträge: n/a
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Denkst Du, daß das einen Unterschied macht, Jockel?
Stell´ doch einfach mal die, politisch inkorrekte, Frage, ob, unter solchen Umständen, das `Lebenlassen´ human erscheint. Persönlich bin ich im Zwiespalt und maße mir keine ernsthafte Stellungnahme an. Ich weiß es einfach nicht! |
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#4 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.174
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Ich sehe das Problem darin, dass man durch diese Operation jetzt eine Entwicklungsstufe ausläßt.
Das Ausbleiben der natürlichen Entwicklung hat körperliche Folgen, die man jetzt mit Hormongaben eindämmen muss. Ich weiß nicht, ob das optimal für das Mädchen ist, immerhin kann man annehmen, dass auch die Medikamente Nebenwirkungen haben oder das man die Folgen der ausbleibenden Entwicklung nicht 100% auffangen kann. Natürlich werden die Eltern es mit einem ewigen Kind leichter haben... Andererseits gibt es auch genug Hilfen, die auch den Umgang mit schwereren, bettlägrigen Patienten erlauben. Und jetzt mal eine Annahme: Das Kind stammt aus den USA. Wer dort einen solch schweren Eingriff vornehmen läßt, dürfte nicht schlecht verdienen, denn entweder hat er ne gute Krankenversicherung oder genug Geld, um den Eingriff privat zu finanzieren (wobei ich mich frage ob eine KV dafür überhaupt zahlen würde- ich denke nicht). Deswegen denke ich, dass die Eltern auch genug Geld hätten, um entsprechende Hilfen zu finanzieren. Wie ich Andreas schon in einer PN geschrieben habe, ich verurteile die Eltern nicht für das, was sie getan haben. Vielleicht ist es durchaus zu begrüssen, dennoch habe ich dabei eine Assoziation mit Euthanasie. Auch hier wird ein Eingriff an einer Behinderten vorgenommen, dessen Nutzen zweifelhaft ist.
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#5 |
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Registriert seit: 22.06.2006
Ort: hessen
Beiträge: 192
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Ich weiß genauso wenig wie Andreas was ich davon wirklich halten soll, noch weniger wüßte ich was ich an stelle der Eltern machen würde. Dennoch finde ich ist es nicht Richtig einfach zu sagen, dass die Eltern falsch handeln, so habe ich es zumindest aus dem Artikel entnommen.
Sicher muss man vorsichtig sein, dass in Zukunft nicht einfach an jedem behinderten Menschen rum geschnitten wird, weil es grad jemandem passt, aber es muss auch geguckt werden welchen Vorteil es für die betroffene Person bringen würde. Ich kann nicht beurteilen, ob es nun Vorteilhaft ist oder nicht, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass es aus reiner Schnibbelwut einiger Ärzte gemacht wurde. Ich sehe da einfach den Vorteil im Vordergrund, dass dieses Mädchen so bei ihren Eltern bleiben kann und dort sicher besser aufgehoben ist als in irgendeinem Heim. Auch wenn es maschinelle Hilfen gibt sind schon viele Behinderte weil sie einfach zu groß und schwer wurden im Heim gelandet. Warum also nicht durch solch einen Eingriff einem Menschen dieses ersparen??
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#6 |
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Beiträge: n/a
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Krüppelaussetzing Immerhin haben das zahllose Völker in der Menschheitsgeschichte bereits erfolgreich betrieben. |
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#7 |
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.:Big Al:.
Registriert seit: 11.10.2006
Ort: Lünen
Beiträge: 73
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Pervers und eine Beleidigung an alle die sich um ihre körperlich und geistig Andersentwickelten Verwandten kümmern und pflegen. Medizinische Eingriffe dieser Art erinnern mich eher an eine braune Zeit in Deutschland als an notwendige Maßnahmen. Ob sie nun dadurch ein leichteres Leben hat lässt sich bezweifeln und solche Eingriffe bergen immer Risiken, das die Eltern dies eingehen, zeigt nur das ihre eigene Akzeptanz der pflegebedürftigen Tochter vollkommen fehlt...
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#8 |
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Beiträge: n/a
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Tja Cheffchen!
Aber immerhin geht deren `Akzeptanz´ soweit, das sie evolutionären Schrott nicht einfach in eine staatliche Einrichtung entsorgen. Sie lassen sich einen handhabbaren Krüppel schnitzen. Der flügellahme Hamster darf in seinem Aquarium sicherlich niemals derartige Zuwendung erwarten. |
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