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#1 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.965
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Ratzinger macht sich unbeliebt bei den Moslems
Papst Benedikt hat an seiner früheren Universität (Regensburg) einen Vortrag über Glaube, Vernunft und Universität gehalten.
Dabei benutzte er Folgendes als Ausgangspunkt seiner Ausführungen: Papst Benedikt wird im November die Türkei besuchen. Mag man jetzt sehen wie man will, im Artikel werden nur Bruchstücke des Vortrags geliefert und das die islamische Welt leicht erregbar ist, hat man an den Karikaturen gesehen. Andererseits setzt sich das jetzige Kirchenoberhaupt ja auch nicht in dem Maße für Ökumene ein, wie man es sich wünschen könnte - insofern kann ihm die Aufregung eigentlich egal sein. ![]()
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#2 |
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Schlächter
Registriert seit: 07.05.2004
Beiträge: 382
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Ich find das übertrieben wegen so einem kleinen Zitat. Ganz klar, wie er das gemeint hat, wird es zumindest nicht. Allerdings muß man wohl zugeben, dass sowohl Christentum und Islam näher bei der Gewalt als bei der Vernuft stehen. Der Papst sollte also lieber mal vor der eigenen Haustür kehren und die Islamisten sollten sich nicht so aufregen, wenn jemand mal Probleme der Religion anspricht.
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#3 |
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Beiträge: n/a
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Jedem der den Äußerungen der Kirche, des Vatikans und dem jeweils aktuellen Papst kritische Skepsis entgegenbringt, empfehle ich dringend die Lektüre von Karl-Heinz Deschner´s `Kriminalgeschichte des Christentums´.
Die Lüge ist systemimmanent und konzentriert sich auf das Christentum seit seiner Entstehung. |
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#4 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 694
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Ich kann mir kaum vorstellen, dass hier nicht vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen zitiert wird. So dumm kann noch nicht einmal ein kath. Pabst sein, eine solche Bemerkung zu machen und dann weiter auf Frieden hoffen zwischen den Religionen. Zumal dieses Zitat im Gegensatz zu früheren Anmerkungen zur islamischen Welt steht, in denen der Pabst die Mehrheit der Muslime als friedfertig und die Religion keineswegs als blutrünstig beschrieben hat.
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#5 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.965
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Also ich habe mir die ganze Reden mal angeschaut(angetan?)
. Man kann sie übrigens hier nachlesen.Der Papst spricht in ihr -wie schon erwähnt- über Vernunft und Glaube. Einleitend benutzt er obige Geschichte des Byzantiners. Der Byzantiner sagt aus, das es nicht vernünftig ist, Glaube mit dem Schwert zu verbreiten. Nach dieser Darstellung wäre Gott also ein Wesen, dass immer rational handelt und denkt. Der Islam geht hier von einer anderen Ansicht aus, dies verdeutlicht Ratzinger durch folgendes Zitat: Im Zitat des Byzantiners ist also die wichtigste Stelle die, an der das Wort 'vernunftgemäß' ins Spiel kommt. Das ist der Haken an dem sich Benedikt im weiteren aufhängt. Persönlich halte ich eher die Darstellung des Islamologen für zutreffender, auch wenn etwas anderes wünschenswerter ist. Wievieles wird dadurch erklärt, dass wir Menschen nicht fähig sind Gottes Entscheidungen zu begreifen - sie sind halt transzendent.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#6 |
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Administrator
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 719
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Hi
Die Rede hätte er besser nicht gehalten. Allerdings ist die westliche Reaktion mal wieder erbärmlich. Entweder man entschuldigt sich, oder man redet mal endlich Klartext, das besonders im Nahen Osten etwas gegen die Radikalen islamisten getan werden muss. Im Augenblick wird ein Schlingerkurs gefahren, der doch zu nichts führt.
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mfg tdd
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#7 |
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Beiträge: n/a
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Jenseits aller mehr oder weniger überlegten Äußerungen, sei es von westlich-christlicher oder von östlich-islamischer Seite, ärgert mich die offensichtlich vorgeschobene Empfindlichkeit der islamischen Welt.
Stellt, wer auch immer, meine Denkweise, meinen Glauben, meine Überzeugung in Frage, so werde ich mich damit auseinandersetzen und Argumente suchen und finden. Hier aber machen Spinner die, zugegeben nicht zu Ende gedachten, Einlassungen eines Mannes zum Politikum. Läßt man alle anderen Überlegungen außen vor, so sind hier eindeutig Kräfte am Werk, die den Islam hemmungslos als Vehikel mißbrauchen. |
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#8 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 694
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Ich kann und will nicht einsehen, dass wir jetzt irgendwelche Religionsführer von egal woher neuerdings um Erlaubnis bitten sollen was wir wie und ob überhaupt Sagen, Denken, Zeichnen oder auch nur Zitieren dürfen.
Die Moslems könnten doch einfach dafür Sorge tragen, dass die Gründe wegfallen. Den Grund für die Mohamedkarrikaturen genau wie für die Diskussion um den heiligen Krieg liefern Moslems. Keiner sonst. |
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#10 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.08.2006
Beiträge: 91
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Na, das kennen wir doch schon. Dass einige Muslime Sturm laufen, wenn sie nur von irgendwoher hören, man habe Unziemliches über ihre Religion verlauten lassen. Erinnert mich an den Aufruhr im Zusammenhang mit den Mohammed-Karikaturen. |
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#11 |
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Administrator
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 719
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Hi
der Papst hat sich jetzt Entschuldigt: Ich hoffe, der schwachsinn ist damit nun zu Ende.
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mfg tdd
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#12 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 694
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Leider nicht. Der oberste Religionsführer Ägyptens in Kairo fordert, während die friedliebenden Muslims Brandsätze gegen Kirchen schleudern, eine persönliche Entschuldigung des Papstes bei den Muslims. Die Stellungnahme des Vatikans sei nicht ausreichend.
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#13 |
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Beiträge: n/a
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Die eigentliche Problematik ist eine völlig andere.
Es geht hier keineswegs um böse Christen, die die Muslime, den Islam und Allah verunglimpfen. Die islamische Welt hat schlichtweg ein Identitätsproblem. Seit mehr als 300 Jahren als reichlich dämlich bezeichnet, seit 1100 p.C.n permanent angegriffen, seit rund 150 Jahren von der technischen Entwicklung abgeschnitten, entwickeln sich zwangsläufig Neurosen. Sobald man aber den eigenen Minderwertigkeitskomplex erkennt, sucht man automatisch nach dessem Verursacher. Die arabisch-muslimische Welt weiß, daß Europa ohne arabische Mathematik, Architektur und Medizin noch auf den Bäumen säße. Dann kommen plötzlich irgendwelche Leute, von eben diesen ehemaligen `Entwicklungsländern´ unterstützt, erzählen, daß vor 1800 Jahren deren Vorväter auf einem Stück Wüste gesessen hätten und schmeißen die ursprüngliche Bevölkerung raus. Wenig später macht eine Supermacht, nicht wie propagiert ein Unrechtsregime sondern, ein ganzes Land platt. Hierzu lassen sich noch viele Beispiele anführen. Zum Verständnis sollte das Vorabstehende aber genügen. |
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#14 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 694
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@Andreas. Ohne dir jetzt zu Nahe treten zu wollen, aber das liest sich als würde der örtl. Imam posten. Wo ist der Prophet, der lange vor den Kreuzzügen gefordert hat den Glauben mit dem Schwert zu erzwingen? Wo bleibt bei den Betrachtungen das osma |