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Alt 04.07.2004, 10:15   #1
Imago
 
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AW: Machtübergabe im Irak vorgezogen

Zitat: Leitwolf
Dann würde ich vorschlagen, dass du mir eine bessere nennst.
na z.b. so wie du es selbst im selben Post noch beschreibst

Zitat: Leitwolf
Zunächst einmal wäre ich da unten garnicht einmarschiert.
Und dann: Wenn ich da schon einmarschiert wäre, dann hätte ich den Irakis wie Anfangs schon gesagt klar gemacht, dass ich als Befreier und nicht als Besatzer komme.
Ich hätte Plünderungen von Anfang an verhindert, die Krankenhäuser geschützt und den Leuten ein Gefühl von Sicherheit gegeben.
Ausserdem hätte ich meinen Soldaten beigebracht, dass sie die Irakis mit etwas Respekt zu behandeln haben.
Gegen Störer hätte ich aber ein konsequentes Einschreiten angeordnet, ganz im Stile guter Polizeiarbeit (denn was da im Irak läuft ist im Grunde eher eine Aufgabe für eine gut ausgerüstete Polizei, als fürs Militär...).
Sicher hätte es auch bei mir Schusswechsel und Anschläge gegeben, aber diese Leute hätten sehr schnell den Rückhalt in der Bevölkerung verloren.
Dem hätte ich nix hinzuzufügen. So hätte wäre in etwa der einzig sinnvolle Weg gewesen. Aber dein erster Vorschlag hörte sich doch nen bissl anders an.

Zitat: Leitwolf
Das sagt man immer, wenn von härterem Durchgreifen gesprochen wird, ganz egal ob es die Krawalle am 1. Mai in Berlin, die Kriminalitätsrate in New York oder die Anschläge im Irak sind...
Fakt ist, dass es trotz allen Unkenrufen zunächst mal hilft. Man kann keine Ordnung schaffen, ohne sich Feinde zu machen.
Ist sicher nicht falsch was du sagst, möcht ich garnicht leugnen aber es fast immer auch anders.
Wenn du schon das Beispiel 1. Mai anführst.

Zitat:
Die Berliner Polizei hat auch im Jahr 2004 rund um den 1. Mai am bewährten Prinzip der ausgestreckten Hand festgehalten. Das hat sich bewährt, wie die Einsatzbilanz zeigt.
Mehr dadrüber gibts hier
Es geht also auch anders.

Zitat: Leitwolf
Zitat: Leitwolf
Wesentlich weniger Tote zb.
Ja, aber der Gesamtkonflikt bleibt ungelöst und verschärft sich durch das harte Eingreifen eher noch. Eine wirkliche Lösung kann man nur auf diesem Wege nicht erreichen.

CU
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Alt 04.07.2004, 13:30   #2
Leitwolf
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Leitwolf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
AW: Machtübergabe im Irak vorgezogen

Zum Thema 1. Mai kann ich dir nur eines sagen: Es ist ein riesiger Unterschied, ob man bei seiner Bewertung die Aussge des Berliner Innensenators mit seinen PDS Koalitonspartnern im Nacken zu Grunde legt, oder ob man sich mal anhört, was dir die eingesetzten Polizisten erzählen.
Wer von beiden Recht hat? Hmm....
Mal ein paar Zahlen: Im Jahre 2000 wurde in Berlin am 1. Mai erstmals die "Politik der offenen Hand" betrieben, damals gab es 280 verletzte Beamte.
Ein Jahr später, 2001, hatte man die Nase voll und es gab "Null-Toleranz" (mit anderen Worten die Polizei durfte im Rahmen der Gesetze eingreifen, ohne dass ihr die Politik reingeredet hätte).
Damals wurden 170 Beamte verletzt...
110 weniger als im Vorjahr. Und das lag sicher nicht daran, dass die Demonstratn so viel friedlicher gewesen wären.
2002 sollten in München die "Chaostage" stattfinden. "Wir lassen keinen Stein auf dem anderen!" hiess es damals. Was passierte? In München ging keine einzige Scheibe zu Bruch, kein Auto wurde angezündet, kein Stein flog auf Polizisten.
Es gab ganz einfach Demonstrationsverbot und wer meinte dagegen verstossen zu müssen landete postwendend in Polizeigewahrsam.
Na? Was hat besser funktioniert?

Versammlungsfreiheit ist ein Grundrecht. Von mir aus kann jedwede Vereinigung durch die Straßen marschieren und "Zahnseide für alle" oder "Freiheit für die Pinguine" fordern, aber wer dieses Recht missbraucht, um Straftaten wie Landfriedensbruch, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Brandstiftung oder Beleidigung zu begehen, der darf sich nicht wundern, wenn der Staat ihm Einhalt gebietet.
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"Political correctness is tyranny with manners".
Charlton Heston

Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon.

Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze.
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Alt 04.07.2004, 16:02   #3
Imago
 
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AW: Machtübergabe im Irak vorgezogen

Zitat: Leitwolf
Zum Thema 1. Mai kann ich dir nur eines sagen: Es ist ein riesiger Unterschied, ob man bei seiner Bewertung die Aussge des Berliner Innensenators mit seinen PDS Koalitonspartnern im Nacken zu Grunde legt, oder ob man sich mal anhört, was dir die eingesetzten Polizisten erzählen.
Wer von beiden Recht hat? Hmm....
Das ist schon richtig, von der Seite aus wurde bisher jeder 1.Mai-Einsatz als erfolg bezeichnet

Was die Zahlen angeht. Man sollte damit doch vorsichtig sein. Denn diese kommen meist auch aus oben von dir zu recht "angezweifelten neutralen" Quellen.
Ich hab die genauen Tatsachen jetzt auch nicht zur Hand aber war der Senator Werthebach, der ja diese Null-Toleranz Politik propagiert hat, nicht auch der der die revolutionäre 1.Mai Demo verboten hat und dafür die NPD-Demo hat stattfinden lassen? Also wenn dass das Jahr war, dann kann ich mich da an jede Menge Kritik an der Polizeitaktik erinnern.
Die Schlagzeilen vonwegen der schlimmsten Randalen seit etlichen Jahren stammt mir glaube ich auch aus dieser Zeit der Null-Toleranz Politik.

Und weist du was?
2002: Mit dem neuen Innensenator Körting und dessen Versuch der Deeskalationpolitik wurden am 1.Mai nur 101 Politzisten verletzt ....
Lauter Lob von den Demo-Veranstaltern für den zurückhaltenden Einsatz der Polizei
Das war so friedlich dass es in jenem Jahr kaum Berichterstattung darüber gab
na was hat nun besser funktioniert?

Btw. ist das Thema 1.Mai-Krawalle wohl doch etwas ganz anderes als die "Krawalle" die gegenwärtig im Irak stattfinden

CU
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Alt 04.07.2004, 18:02   #4
Leitwolf
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AW: Machtübergabe im Irak vorgezogen

Zitat: Imago
Ich hab die genauen Tatsachen jetzt auch nicht zur Hand aber war der Senator Werthebach, der ja diese Null-Toleranz Politik propagiert hat, nicht auch der der die revolutionäre 1.Mai Demo verboten hat und dafür die NPD-Demo hat stattfinden lassen?
Wundert mich ehrlich gesagt nicht...
Die Steine pflegen bei den linken Demonstrationen zu fliegen, nicht bei den rechten. Insofern gab es keine Handhabe die NPD Demo zu verbieten, jedoch seit Jahren einen Grund, die linken Demos nicht stattfinden zu lassen.

Zitat: Imago
Also wenn dass das Jahr war, dann kann ich mich da an jede Menge Kritik an der Polizeitaktik erinnern.
Natürlich...
Da pflegten ja auch Leute wie Herr Ströbele mit der Videokamera herumzulaufen und angebliche Polizeiübergriffe zu filmen, um sich ein bisschen zu profilieren.

Zitat: Imago
Lauter Lob von den Demo-Veranstaltern für den zurückhaltenden Einsatz der Polizei
Was mit anderen Worten heisst, dass man der Polizei mal wieder einen Maulkorb angelegt und sie gezwungen hat bei Straftaten tatenlos zuzusehen, was ich für ausgesprochen bedenklich halte...

Zitat: Imago
na was hat nun besser funktioniert?
Am besten hat das bayerische Modell funktioniert...

Was ich mich übrigens frage ist, ob man in Medien und Politik auch so eine Lanze für die Deeskalationstaktik brechen würde, wenn jedes Jahr am 1. Mai eine Horde Skinheads Kreuzberg verwüsten würden...
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Alt 07.07.2004, 19:30   #5
Imago
 
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AW: Machtübergabe im Irak vorgezogen

Zitat: Leitwolf
Wundert mich ehrlich gesagt nicht...
Die Steine pflegen bei den linken Demonstrationen zu fliegen, nicht bei den rechten. Insofern gab es keine Handhabe die NPD Demo zu verbieten, jedoch seit Jahren einen Grund, die linken Demos nicht stattfinden zu lassen.
Komisch dass die Krawalle am größten waren als man die revolutionäre Maidemonstration verboten hat?

Zitat: Leitwolf
Natürlich...
Da pflegten ja auch Leute wie Herr Ströbele mit der Videokamera herumzulaufen und angebliche Polizeiübergriffe zu filmen, um sich ein bisschen zu profilieren.
Was man ja durchaus kritisieren kann. Aber die Kritik ging doch ein bisschen weiter als dass man es durch ein nur dadurch erklären könnte.

Zitat: Leitwolf
Was mit anderen Worten heisst, dass man der Polizei mal wieder einen Maulkorb angelegt und sie gezwungen hat bei Straftaten tatenlos zuzusehen, was ich für ausgesprochen bedenklich halte...
Was führt dich denn zu dieser Schlussfolgerung?
Zitat: Leitwolf
Am besten hat das bayerische Modell funktioniert...
Prima, verbieten wir alle Demonstrationen
Das kann doch nicht die Lösung sein, oder?
Ausserdem möcht ich doch arg bezweifeln dass es ruhig zu gehen wird wenn man in Berlin am 1. Mai alle Demonstrationen verbieten. Glaube eher das Gegenteil wird der Fall sein.

Zitat: Leitwolf
Was ich mich übrigens frage ist, ob man in Medien und Politik auch so eine Lanze für die Deeskalationstaktik brechen würde, wenn jedes Jahr am 1. Mai eine Horde Skinheads Kreuzberg verwüsten würden...
Hmm, man spricht ja grade deswegen positiv über die Taktik der Polizei in den letzten Jahren, weil die Verwüstungen weniger georden sind. Ob da nun Skinheads oder linke Autonome rumwüten, spielt da imho nicht so die Rolle.

CU
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Alt 07.07.2004, 20:38   #6
Leitwolf
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AW: Polizeikräfte, Einsatztaktik und Krawalle

Zitat: Imago
Komisch dass die Krawalle am größten waren als man die revolutionäre Maidemonstration verboten hat?
Waren sie eben nicht, weder von der Zahl der verletzten Polizeibeamten, noch von der Höhe des angerichteten Sachschadens her. Im Gegenteil wurden ja wie ich bereits sagte 110 Beamte weniger verletzt als im Vorjahr.

Zitat: Imago
Aber die Kritik ging doch ein bisschen weiter als dass man es durch ein nur dadurch erklären könnte.
Es sieht in den Medien eben furchtbar brutal aus, wenn ein armer "unschuldiger" Demonstrant von einem "Bullen" in voller Montur einen Tonfa an den Kopf geknallt bekommt...
Dass die Polizei zuweilen auch Verfehlungen begeht will ich ja garnicht leugnen, aber oftmals sehen vollig ordnungsgemäße Maßnahmen eben nachher sehr brutal aus und werden dann in den Medien zu Skandalen aufgebauscht.

Zitat: Imago
Prima, verbieten wir alle Demonstrationen
Das habe ich nicht verlangt. Ebensowenig wie ich dafür bin am 1. Mai das Kriegsrecht über Berlin zu verhängen und Jeden der es wagt ein Plakat herumzutragen mit dem Panzer zu überfahren.
Aber ich erwarte einfach Konsequenz von der "Staatsgewalt". Die Polizei ist so oder so dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit verpflichtet, da hat sich die Politik einfach nicht einzumischen.

Zitat: Imago
Ausserdem möcht ich doch arg bezweifeln dass es ruhig zu gehen wird wenn man in Berlin am 1. Mai alle Demonstrationen verbieten.
Wie gesagt, das geht an dem vorbei das ich meinte. Wenn der DGB, die Kommunisten oder die IGM demonstrieren passiert i.d.R. ja nichts.
Die können von mir aus gerne weiter demonstrieren. Aber die Jungs die direkt schon mit Pflastersteinen und Mollis im Gepäck anreisen?
Da hab ich kein Einsehen rein...

Zitat: Imago
Hmm, man spricht ja grade deswegen positiv über die Taktik der Polizei in den letzten Jahren, weil die Verwüstungen weniger georden sind.
Stimmt, es wurden weniger Autos angezündet...
Das lag aber nicht daran, dass es keine Bereitschaft zum Zündeln gegeben hätte, sondern daran, dass man den Anwohnern verboten hat, an den einschlägig bekannten Plätzen zu parken.
Jetzt muss also im Namen der Deekslation schon der gesetzestreue Bürger dem Rechtsbrecher weichen. Da kann doch was grundsätzlich nicht stimmen!

Zitat: Imago
Ob da nun Skinheads oder linke Autonome rumwüten, spielt da imho nicht so die Rolle.
Die Skinheads bekämen wesentlich weniger Sympathien, da kannst du dir sicher sein. Es würde viel Geschrei geben und die PDS würde Sturm laufen, wenn die Demos nicht verboten würden...
Aber wenigstens würde dann mal konsequent gehandelt werden.
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Alt 10.07.2004, 02:15   #7
Andreas57
 
Beiträge: n/a
AW: Polizeikräfte, Einsatztaktik und Krawalle

Jetzt stelle ich mal 2 Zitate von Leitwolf gegenüber:
Zitat: Leitwolf
Wundert mich ehrlich gesagt nicht...
Die Steine pflegen bei den linken Demonstrationen zu fliegen, nicht bei den rechten. Insofern gab es keine Handhabe die NPD Demo zu verbieten, jedoch seit Jahren einen Grund, die linken Demos nicht stattfinden zu lassen.
UND
Zitat:
Die Skinheads bekämen wesentlich weniger Sympathien, da kannst du dir sicher sein. Es würde viel Geschrei geben und die PDS würde Sturm laufen, wenn die Demos nicht verboten würden...
Die Polarisierung ist es, die das Problem macht.
Sollten wir uns nicht darüber klar sein, daß, hüben wie drüben, jede Menge gefährliche Chaoten zu finden sind?
Und, natürlich gibt es noch einen weiteren Faktor.
Ich werde niemals vergessen wie auf der Treppe innerhalb eines Schulgebäudes sitzende Schüler, mit der Begründung einer nicht genehmigten gemeinsamen Vollversammlung, zweier Schulen von herbeigerufener Bereitschaftspolizei im Jahre 1970 mit Gummiknüppeln verprügelt und die Treppe hinuntergeschmissen wurden.
Dieses Begebnis hat mich und mein Bild von der Polizei geprägt.
Wenige Jahre später guckte ich des Öfteren, auf meinem Schulweg, in den Lauf einer MP. Nicht, weil ich besonders gefährlich ausgesehen hätte, aber ich hätte ja auch Baader heißen können.
Manchmal hätte ich gerne so geheißen!

Ich denke wir sollten zwischen reichlich sinnleeren (vorgeblich) linken Chaoten und einer bestens organisierten rechten (braunen) Gefahr dringend und schnellstens unterscheiden lernen.

Falls wir das nicht schaffen sollten, wird der Holocaust wieder zur "Lüge" werden.
 
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Alt 10.07.2004, 11:44   #8
Leitwolf
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AW: Polizeikräfte, Einsatztaktik und Krawalle

Zitat: Andreas57
Sollten wir uns nicht darüber klar sein, daß, hüben wie drüben, jede Menge gefährliche Chaoten zu finden sind?
Das sicherlich, aber man kann nur dort gegen Störer vorgehen, wo sie auch wirklich stören.
Gegen rehtsextremistische Übergriffe hilft es garnichts rechte Demos oder Parteien zu verbieten.
Aktiv reduzieren kann der Staat diese Gefahr eigentlich nur durch Aufklärung des Bürgers und verstärkte Polizeipräsenz an den entsprechenden Brennpunkten.

Zitat: Andreas57
Ich werde niemals vergessen wie auf der Treppe innerhalb eines Schulgebäudes sitzende Schüler, mit der Begründung einer nicht genehmigten gemeinsamen Vollversammlung, zweier Schulen von herbeigerufener Bereitschaftspolizei im Jahre 1970 mit Gummiknüppeln verprügelt und die Treppe hinuntergeschmissen wurden.
Das ist 34 Jahre her, damals lief noch vieles anders, auch bei der Bereitschaftspolizei. Wo ich heute auf Polizisten treffe habe ich eigentlich nie den Eindruck des agressiven, knüppelschwingenden Büttels der mir übel will.
Vielleicht liegt das daran, dass ich die Beamten meinerseits ebenfalls mit dem notwendigen zwischenmenschlichen Respekt behandele?

Zitat: Andreas57
Wenige Jahre später guckte ich des Öfteren, auf meinem Schulweg, in den Lauf einer MP.
Alo beim Bund hatten wir auf Wache auch immer einen Kameraden mit Sturmgewehr, der den Torposten gesichert hat.
Ich kann schliesslich nie wissen, was für ein Irrer da möglicherweise am Steuer sitzt...

Zitat: Andreas57
Ich denke wir sollten zwischen reichlich sinnleeren (vorgeblich) linken Chaoten und einer bestens organisierten rechten (braunen) Gefahr dringend und schnellstens unterscheiden lernen.
Ich glaube du überschätzt die "Rechten" etwas.
Die meisten "Rechtsextremisten" sind irgendwelche Jugendlichen ohne besonders viel Grips, die einen Vorwand suchen um sich zu prügeln.
Die könnten genausogut zur Hooligan Szene oder zum "schwarzen Block" gehören.
Eine Organisation kann ich da nicht erkennen, die können sich ja nicht mal auf eine Partei einigen.
Politisch kann ich die Leute nicht als Bedrohung wahrnehmen.
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Alt 10.07.2004, 19:37   #9
Andreas57
 
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AW: Polizeikräfte, Einsatztaktik und Krawalle

Zitat: Leitwolf
Ich glaube du überschätzt die "Rechten" etwas.
Die meisten "Rechtsextremisten" sind irgendwelche Jugendlichen ohne besonders viel Grips, die einen Vorwand suchen um sich zu prügeln.
Die könnten genausogut zur Hooligan Szene oder zum "schwarzen Block" gehören.
Eine Organisation kann ich da nicht erkennen, die können sich ja nicht mal auf eine Partei einigen.
Politisch kann ich die Leute nicht als Bedrohung wahrnehmen.
So so.
Dann schau Dir mal, z.B., Pirna an.
Dort sitzen diese demokratisch gewählten Volksvertreter bereits zu Hauf im Stadtrat.
Wenn ich mich recht entsinne, kam gerade darüber am vergangenen Donnerstag in Kontraste eine sehr aufschlußreiche Reportage.
 
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Alt 10.07.2004, 23:03   #10
Leitwolf
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AW: Polizeikräfte, Einsatztaktik und Krawalle

Zitat: Andreas57
Dann schau Dir mal, z.B., Pirna an.
Dort sitzen diese demokratisch gewählten Volksvertreter bereits zu Hauf im Stadtrat.
Ja und? Die PDS sitzt in einem halben Dutzend Landtagen und ist in Berlin sogar an der Regierung beteiligt. Trotzdem habe ich um ehrlich zu sein wirklich keine Angst vor einer "sozialistischen" Revolution.
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Alt 11.07.2004, 13:21   #11
System
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AW: Polizeikräfte, Einsatztaktik und Krawalle

Yoda antwortet, ungewohnt ernst und wissend: „Doch. Du wirst Angst haben. Du wirst Angst haben!!“
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Alt 11.07.2004, 13:30   #12
Leitwolf
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