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Registriert seit: 18.02.2004
Ort: Aachen
Beiträge: 448
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[Filmreview] Kill Bill: Volume 1
![]() Zusammenfassung: "Die Braut", eine Attentäterin wird an dem Tag ihrer Hochzeit von ihrer ehemaligen Gruppe angegriffen. Die Hochzeitsgesellschaft wird massakriert, die schwangere Braut überlebt wie durch ein Wunder, ihr Ungeborenes wird bei dem Vorfall getötet. 4 Jahre später wacht sie als einzige Überlebende aus dem Koma wieder auf. Sie startet einen Rachefeldzug und sucht ihre ehemaligen Gruppenmitglieder auf, die versucht haben sie umzubringen... Anmerkungen: Ich habe die deutsche DVD-Version auf englisch bisher zweimal gesehen. Sollten irgendwelche Fehler auftreten sagt bitte bescheid. Story: Die Story scheint etwas schwach, wird aber recht gut aufgearbeitet. Auf den ersten Blick wirkt alles etwas mager, aber während des Films wird es nie langweilig und in der Story an sich sind keine Logikfehler gegeben. Diese sind an einigen Punkten gegeben, aber der Film macht doch sehr gut deutlich, dass er wohl kaum versucht die Realität darzustellen. Vielleicht hätte man mehr rausholen können, doch alles in Allem passt alles gut ineinander. [••••••••••] 8 von 10 Punkten Bild: Quentin Tarantino beginnt schon während der Einleitung des Filmes mit unkonventionellen Mitteln zu arbeiten. So wird z.B. das Verleihlogo in einem durch Rauschen und Unschärfe geprägten Bild präsentiert. Insgesamt kann der Film mit einer sehr guten Kameraführung überzeugen, zudem wird der Film mit Hilfe von Farben zusätzlich untermalt. Teile des Filmes sind in schwarz/weiß gefilmt, andere Szenen sind von blauen oder rotem Licht geprägt um die Athmosphäre zu verbessern. Zeitweise wird eine Geschichte erzählt, welche als Anime mitten im normalen Film präsentiert wird. [••••••••••] 10 von 10 Punkten Ton: Der Ton kann absolut überzeugen, meiner Meinung nach sogar mehr als das Bild. Während beim Senderlogo noch Ton in B-Movie Manier präsentiert wird, ist der Sound während des Films absolut klar. Mit dem astreinen Soundtrack zieht sich ein Thema durch den ganzen Film, trotzdem wird die Musik sehr bewusst eingesetzt. Der Ton ist technisch astrein und mit dem überzeugenden Mehrkanalton absolut auf dem Stand der Technik. [••••••••••] 10 von 10 Punkten Darsteller: Die Darsteller, allen voran Um Thurman, können durchaus überzeugen. Gut gespielte Dialoge, auch wenn in dieser Hinsicht der Film dem Schauspieler auch nicht so arg viel abverlangt. Mir sind keine großartigen Schwächen aufgefallen, falls ich was übersehen haben sollte, meldet euch zu Wort. [••••••••••] 10 von 10 Punkten Effekte: Abgesehen von der guten Beleuchtung und gut ausgesuchten Sets sind keine speziellen Effekte zu finden. Kunstblut wird in rauhen Massen eingesetzt, man hat teilweise das Gefühl, Tarantino hätte im Hals ohne Kopf eine Duschbrause installiert um einen Springbrunnen darzustellen. Auf sonstige Spezialeffekte wurde zum Großteil verzichtet, nur sparsam sind sie hier und da eingesetzt, z.B. bei dem aus dem Lauf fliegenden Geschoss, welches sich leider nicht dreht. Hier ist kaum eine Bewertung möglich, da der Film zum Großteil ohne solche auskommt. Wenn man das Licht hinzurechnet klare [••••••••••] 9 von 10 Punkten Fazit: Ein sehr guter Film, der versucht an eine Klasse von Pulp Fiction heranzureichen. Die überdrehten Gewaltszenen mit sprühendem Kunstblut scheinen den Film etwas zu entschärfen, ihn absichtlich ins unrealistische zu ziehen, um dem Zuschauer darzustellen, dass es sich um einen fiktiven Film handelt. Die Choreographie der Kampfszenen ist gut, auch wenn der Kampf mit den 88 Ninjas etwas in die Länge gezogen wirkt. Absolut kein Popcornkino, wenn man alle Feinheiten sehen will. Defintiv kein Hollywood Einheitsbrei. [••••••••••] 9,4 von 10 Punkten <box id="mozilla-image-toolbar" hidden="false"><toolbar class="toolbar-primary chromeclass-toolbar" iconsize="small" mode="icons"><toolbarbutton label="" class="mozilla-image-toolbar" id="imageToolbarSaveImage"></toolbarbutton><toolbarbutton label="" class="mozilla-image-toolbar" id="imageToolbarCopyImage"></toolbarbutton><toolbarbutton style="display: none;" label="" class="mozilla-image-toolbar" id="imageToolbarEmailImage"></toolbarbutton><toolbarbutton style="display: none;" label="" class="mozilla-image-toolbar" id="imageToolbarPrintImage"></toolbarbutton><toolbarbutton label="" class="mozilla-image-toolbar" id="imageToolbarOpenFolder"></toolbarbutton></toolbar></box>
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"Nothing in life is to be feared, it is only to be understood." Marie Curie |
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#2 |
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Administrator
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 721
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AW: [Filmreview] Kill Bill: Volume 1
Hi
also ich finde den Film richtig schlecht. Die Story ist nur zerstückelt. Wobei story auch schon übertrieben ist. Eher nur eine Alibi, damit man die übertriebene Gewalt rechtfertigen kann. Für einen billigen Splaterfilm mag das ja noch durchgehen, aber an Pulp Fiction (find ich auch nicht besonders gelungen) kommt der film nicht dran.
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mfg tdd
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#3 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden
Beiträge: 241
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AW: [Filmreview] Kill Bill: Volume 1
Ich kann dir in deinem Review nur recht geben. Der Soundtrack ist absulut genial, der ganze Film ist genial. Die Musik bringt erst richtig Stimmung in den Film.
Ich find die Trennung von Handlung und dem Erzählen der Handlung/ der Hintergründe in Teil 2 nicht gut. Tarantino hätte es besser bei 1nem Film belassen sollen, und in diesen Film dann die Handlung aus Teil 2 einbauen sollen. Denn Teil 2 wirkt an manchen Stellen doch ein wenig langweilig. Ein MIX aus 1 und 2 wäre optimal gewesen. Wer den ersten Teil nicht gesehen hat, darf auf keinen Fall in Teil 2 gehen, da man sonst nicht wirklich was kapiert. Anders als in anderen Fortsetzungen wie z.B. Spiderman2 oder so.. ( gehe ich mal von aus ) |
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#4 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.981
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AW: [Filmreview] Kill Bill: Volume 1
Naja, umgehauen hat mich der Film nicht. War aber imho angenehme, kurzweilige Unterhaltung.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#5 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden
Beiträge: 241
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AW: [Filmreview] Kill Bill: Volume 1
An Falling Down wird nie ein Film vorbei kommen
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