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#1 |
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Benutzer
Registriert seit: 18.02.2004
Ort: Aachen
Beiträge: 448
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[Europawahl] Wie soll die zukünftige europäische Gesellschaft aussehen?
Anlässlich der diesjährigen Europawahl und des Wahl-O-Mat Threads habe ich die Themen mehrere Bereiche ausgegliedert, so dass wir hier auch ein wenig diskutieren können, statt nur die Ergebnisse zu vergleichen.
Wie soll sich Europa in Zukunft kulturell nach Außen präsentieren?
Raptor
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"Nothing in life is to be feared, it is only to be understood." Marie Curie |
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#2 |
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Beiträge: n/a
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AW: [Europawahl] Wie soll die zukünftige europäische Gesellschaft aussehen?
1.) wenn die Türkei ihren Kurs beibehält sollte man zumindest ernsthaft darüber verhandeln können. Ob sie denn wirklich aufgenommen wird und wann, ist eine andere Frage. Aber generell ja.
2.) hmm, ich würde da ehe andere, "modernere" Begriffe suchen um die Grundsätze/das Fundament der EU zu definieren(so in Richtung Demokratie, Menschenrechte etc.). ausserdem wär ich gegen ein religiös angehauchtes "Fundament"(siehe 3) also eher nein. 3.) nö. Trennung von Staat und Religion! 4.) jupp dafür. 5.) Schwierig zu sagen.Einerseits wär ich schon dafür, andererseit geht ein Stop der Entwicklungshilfe sowieso fast nur zu Lasten der Teilen der Bevölkerung der es eh schon mies geht. Aber ich würde trotzdem dafür voten.(humanitäre Hilfe zählt ja nicht zur Entwicklungshilfe oder?) CU Imago |
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#3 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.965
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AW: [Europawahl] Wie soll die zukünftige europäische Gesellschaft aussehen?
1.) Ja. Auf absehbare Zeit sollte sie schon mit im Boot sitzen. Vorher muss man allerdings über jeden Zweifel erhaben sein, was Kurden und Menschenrechte angeht. Natürlich muss man auch noch das Problem in den Griff bekommen, dass die EU immer länger zur Entscheidungsfindung braucht, bei sovielen Mitgliedsländern, aber das wäre kein Grund der sich explizit auf die Türkei bezieht.
Das Argument, dass die Türkei nicht zu Europa gehört halte ich für Unsinn. Die Türkei war schon immer mit Europa assoziiert und würde für die EU die Kontrolle eines wichtigen Umschlagplatzes bieten. 2.) Sehe ich genauso wie Imago. Grundsätzlich sollte man sich aber doch an westlichen Wertvorstellungen orientieren. 3.) Auf keinen Fall. 4.) Bin dagegen. Es muss nicht alles reglementiert werden. 5.) Dagegen. Ich glaube, es würde tatsächlich nur die Bevölkerung treffen.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#4 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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AW: [Europawahl] Wie soll die zukünftige europäische Gesellschaft aussehen?
Wie soll sich Europa in Zukunft kulturell nach Außen präsentieren?
a) 1.die Türkei ist nur zur Hälfte europäisch 2.die Menschenrechte werden nicht eingehalten 3.meines Wissens gibts doch noch die Todesstrafe in manchen Teilen 4. Haben wir nciht schon genug von der Sorte *fg* b) 1. Never touch a running system 2. Auch wegen der Gefahr die von den Islamisten ausgehn c) 1. Das wäre Quatsch - dann wären wir beim gleichen Thema wie mit dem Kopftuchstreit oder den Kruzifixen d) 1. Mir eigentlich recht egal - wers braucht... e) 1. Absolut dafür - Länder die diese nicht beachten haben auch nix in der EU zu suchen... keX Geändert von Killerkeks (06.05.2004 um 23:37 Uhr). |
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#5 |
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Benutzer
Registriert seit: 18.02.2004
Ort: Aachen
Beiträge: 448
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AW: [Europawahl] Wie soll die zukünftige europäische Gesellschaft aussehen?
1. Unter den derzeitigen Bedingungen sich nicht. Die Beachttung der Menschenrechte in der Türkei ist unter aller Sau und der Umgang mit den Kurden ist auch nicht unbedingt zu begrüßen. Was mir zudem Sorgen macht ist der große kulturelle Unterschied. Natürlich lässt sich all das ändern, aber derzeit halte ich einen Beitritt für nicht angebracht.
2. Nö, sie muss das sicherlich nicht. Sie wird es vermutlich doch als nötig sehe ich das nicht an. 3. Auf keinen Fall! IMO sollte jeder Staat von einem religiösen Bezug Abstand nehmen, Releigion und Staat gehören getrennt 4. Mir persönlich egal. Ich glaube nicht, dass ein Werbeverbot viel bringen würde, aber nun gut. Cannabis wird auch ohne jegliche Werbung geraucht. 5. Ja, natürlich. Enticklungshilfe ist nicht mit humanitärer Hilfe gleichzusetzen. Entwicklungshilfe baut primär die Wirtschaft auf, zeigt den Leuten wie sie Werkzeuge zur effektiveren Arbeit nutzen können. Damit wird auch direkt der Staat unterstützt. Wenn der Geldhahn solchen Ländern abgedreht wird, werden sie ihre Handlungsweise sicherlich überdenken, langfristig ist den Betroffenen damit besser geholfen.
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"Nothing in life is to be feared, it is only to be understood." Marie Curie |
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#6 |
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Registriert seit: 28.03.2004
Beiträge: 185
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AW: [Europawahl] Wie soll die zukünftige europäische Gesellschaft aussehen?
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<dt>Soll die Türkei in die EU aufgenommen werden?</dt> <dd>Im Moment nicht, aber in ein paar Jahren dürfte das sinnvoll sein und auch geschehen.</dd> <dt>Muss die christlich-abendländliche Kultur das Fundament Europas bilden?</dt> <dd>Nunja, Kultur entwickelt sich von selber. Da haben Politiker nur mäßig dran zu schneidern. Aber warum nicht? Was gibts denn für Alternativen?</dd> <dt>Sollte in der europäischen Verfassung ein Gottesbezug verankert werden?</dt> <dd>Nein.</dd> <dt>Tabak-Werbeverbot - Gesellschaftliche Absage an Drogen?</dt> <dd>Immerhin finanzieren uns die Raucher ne ganze Menge. ;-) Aber wie auch immer... ich würde Werbung nicht pauschal verbieten. Es schadet mir nicht, es stört mich nicht, und wenn die Wirtschaft das gerne tut, bitte.</dd> <dt>Entwicklungshilfe nur für Länder die die Menschenrechte konsequent beachten?</dt> <dd>Menschenrechte sind nicht grade das, wofür sich die meisten Entwicklungsländer interessieren. Die Zustände in der dritten Welt sind unvorstellbar. Ich bezweifle, dass man die mit Zuckerbrot (oder keinem) einfach richtig erziehen kann. Ich zweifle überhaupt an dem (längerfristigen) Nutzen von Entwicklungshilfe. Das wäre wohl sogar einen eigenen Thread wert, wenn ich da so drüber nachdenke.</dd> </dl> |
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#7 |
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Registriert seit: 28.04.2004
Ort: Berlin, beim Kanzler
Beiträge: 18
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AW: [Europawahl] Wie soll die zukünftige europäische Gesellschaft aussehen?
<b>Soll die Türkei in die EU aufgenommen werden?</b>
Langfristig muss die Türkei zum politischen Europa gehören. Sie ist das Tor zum Orient. Ausserdem wissen wir nicht, wie sich langfristig der nahe Osten entwickeln wird. Sollte es irgendwann mal eine einigermaßen vereinte Front islamischer Staaten geben, die den westlichen Staaten entgegensteht, dann kann die Türkei sehr nützlich sein. Die Türken haben eine große Erfahrung darin, mit Extremisten im eigenen Land umzugehen. Jedenfalls wäre mir sehr viel wohler, wenn die mögliche Konfrontationslinie mit dem extremen Islam an der östlichen Staatsgrenze der Türkei verlaufen würde, als irgendwo im Mittelmeer. <b>Muss die christlich-abendländliche Kultur das Fundament Europas bilden?</b> Ein moralisches Fundament muss es geben. Welche Alternative haben wir zu unserer eigenen europäischen Kultur ? Von Europa sind zwar 100% aller Weltkriege der Geschichte ausgegangen, aber wie es aussieht haben wir Europäer auch am meisten aus ihnen gelernt. <b>Sollte in der europäischen Verfassung ein Gottesbezug verankert werden?</b> Jeder muss sich vor 2 Instanzen verantworten: den Gesetzen der Gesellschaft, in der er lebt, und seinem eigenen Gewissen. Ob zweiteres von einer religiösen Gemeinschaft beeinflusst wird, oder nicht, ist letztlich für die Gesellschaft insgesamt nicht relevant. Ich würde einen Gottesbezug bevorzugen, da er ja keine der monotheistischen Religionen ausschließt. Wie ich meinen Gott nenne, Lieber Gott, Allah, Jehova, Jaave oder Alter Sack, gibt die Verfassung ja nicht vor. Den Atheisten kann ja mit einem fakultativen Verweis auf das Gewissen oder ähnlichem geholfen werden. <b>Tabak-Werbeverbot - Gesellschaftliche Absage an Drogen?</b> Absolut dafür, aber gleichzeitig Legalisierung aller weichen Drogen. Eine Kriminalisierung macht keinerlei Sinn mehr bei 2,1 Mio Konsumenten, außerdem tötet Nikotin jährlich ca. 42.000 Menschen und Alkohol etwa 111.000 Menschen, THC keinen einzigen. Quelle: <HTML>http://www.drogen-aufklaerung.de/texte/sachtext/politik14.htm</HTML> Ein allgemeines Werbeverbot für suchterzeugende Stoffe macht aus Gründen des Jugendschutzes Sinn. Die Legalisierung deshalb, weil die Menschen schon immer ihren Rausch brauchten, außerdem kann der Fiskus daran viel Geld verdienen. Warum das mafiösen Strukturen schenken ? <b>Entwicklungshilfe nur für Länder die die Menschenrechte konsequent beachten?</b> Entwicklungshilfe: Ja humanitäre Hilfe : Nein
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Antennen hoch, Luken dicht, Klar zum Gefecht !! Der Motor brüllt, der Fahrer lacht - schon wieder ´n VW plattgemacht |
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