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#1 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.963
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Alice Schwarzer
Schwarzer hat viel für die Frauenbewegung erreicht. Nicht zuletzt ihr ist es zu verdanken, dass der §218 StGB fiel und Frauen unabhängiger von Männern wurden. Mit der Zeitschrift EMMA ist sie die Herausgeberin einer feministischen, politische Zeitung.
Kritik an ihr wird jedoch auch immer wieder laut. Männer bezeichneten sie als "Schwanz-ab-Schwarzer" und als Männerhasserin. Teilweise kommt die Kritik auch aus der Frauenbewegung, die ihr Vorwerfen den Feminismus zu monopolisieren oder gegen ihre Ablehnung sexueller Praktiken bzw. Pornos Position beziehen. Meine persönliche Meinung ist, dass sie es manchmal übertreibt und Leuten Vorschriften machen möchte, wo es dieser Vorschriften nicht bedarf. Für mich steht Schwarzer für Emanzipation, vor allem auch wegen ihrer Verdienste um die Unabhängigkeit der Frau. Zeitgemäß ist sie aber wohl nicht mehr. EMMA kann man wohl nur als Frau gut finden. Was ist eure Meinung zu dieser Frau?
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#2 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 692
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Alice Schwarzer war mit Sicherheit eine wichtige Persönlichkeit in der Frauenbewegung. Sie war mir allerdings immer zu totalitär. Und das dachten auch die Frauen in meinem Umfeld. Das störte einfach, daß sie den Anspruch stellte für alle Frauen Freiheit zu definieren. Nicht die Gesellschaft kann Frauen emanzipieren sondern nur jede Frau sich selbst.
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#3 |
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Kantilist
Registriert seit: 23.05.2008
Ort: Kölle am Rhing
Beiträge: 9
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Ich finde, sie übertreibt, besonders mit ihrer Anti-Porno-Kampagne. Und, kleine Korrektur: Nicht §218 ist weg, sondern §217
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Euer Friedebarth In sophia pax, in pax gaudium, in gaudium nos, in nos caritas. |
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#4 |
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Benutzer
Registriert seit: 03.09.2007
Beiträge: 148
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Schwarzer kann man wohl kaum noch als Feministin bezeichnen.
Erstens hat sie für die CDU geworben. Genau, für die Partei, die meistens das konservative christliche Familienbild, von der Frau als Mutter (und Hausfrau) zeichnet. Zweitens hat sie ernsthaft und freiwillig – nicht etwa „zwangsprostituiert“ - für die BILD geworben. Dafür, dass diese Zeitung die Wahrheit ausspricht. Wahrheiten, wie die, dass das Seite 1-Girl Sonja (19) gerne Kirschen isst und sich in Höschen ablichten lässt... |
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