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Ab 1956 trug man Jeans,auch Mädchen.Das wurde von den Erwachsenen akzeptiert.Rock ’n’ Roll,Elvis Presley,Bill Haley, AFN wurden gehört,Man kämmte sich wie Elvis.Die Erwachsenen nannten uns Halbstarke,behinderten uns aber nicht.Die Polizei behinderte uns auch nicht.Am Arbeitsplatz wurden wir genannt was wir nun mal waren:Lehrlinge und nicht Auszubildende.Unsere weissen Unterhemden trugen wir mit der Rückseite vorne,weil es noch keine T-Shirts gab und uns die T-Shirts GI´s si gut gefielen.In der Strassenbahn war es üblich,dass man den Arsch lüftete und den Sitzplatz den Alten anbot.Auch wir waren frech zu den Erwachsenen,redeten sie dabei aber immer mit sie an.Wir kannten auch unsere Grenzen und schlugen sie nicht brutal zusammen.Wer wollte ging zum Bumsen in Gottes freie Natur.Wir mussten nicht befreit werden.Wir fühlten uns wohl. Als die 68er kamen hatten wir kein Interesse bei denen mitzumachen.Was sollte man z.B. in einer Komune,wo kreuz und quer durcheinander gevögelt wurde?Mit Dutschkes Parolen konnte man nichts anfangen.So konnte er uns Arbeiter mit Sicherheit nicht erreichen.Ausserdem mussten wir arbeiten,um unseren Lebensunterhalt zu finanzieren.Im Gegegnsatz zu diesen Nichtsnutzen.
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Glober Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky 9.1.1890 - 21.12.1935 |
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Master of Desaster
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„Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.“ Albert Einstein |
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Forenbetreuer
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Zum Paragraphen 175 hat Au.Souchy ja schon etwas gesagt. Eine gesteigerte Obrigkeitshörigkeit kann ich jedoch nicht feststellen. Zwar sind die Deutschen seit jeher in Autoritäten verliebt, jedoch hat sich dies während der sechziger bereits abgeschwächt, ansonsten gäbe es bspw. nicht so viele Menschen die gegen die Vorratsdatenspeicherung mobil machen etc.
Große Demonstrationen, dann hätte die Polizei ja in den sechzigern besser auf die Studentenproteste vorbereitet sein müssen?! Unzweifelhaft wurden daraus auch bei der Polizei Lehren gezogen. ![]() Aber viel interessanter ist deine andere Aussage: Es ist also adäquat, wenn die Berliner Polizei, unter welchen Einsatzkräftemangel sie auch immer litt, Einsatzkräfte eines diktatorischen Regimes auf deutsche Staatsbürger losläßt? Selbst als diplomatische Maßnahme halte ich den Einsatz von derartig vielen Einsatzkräften für unzulässig. Die Quelle ist Wikipedia, ím Artikel über Peter Urbach. Urbach arbeitete für das Westberliner Landesamt für Verfasungsschutz und wird als Verfassungsschutzagent bezeichnet, so steht es jedenfalls hier. Für mich hört sich das an, als wäre er mehr gewesen als ein einfacher Informant...? Aber wenn du diesbezüglich eindeutigere Informationen hast, lasse ich mich gerne eines besseren belehren.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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Zitat Gerd Langguth.Link dazu in meinem Beitrag #20: Mit Nichtsnutze meinte ich dieses "demonstrierende"Pak.Weil Du meinst,Du kannst andere,die nicht eine höhere Schulbildung haben,nicht über den Tellerrand gucken können,so zeigt das,dass Du die Reaktionen der Alt-68er übernommen hast,die aggresiv ragieren,wenn man anderer Meinung ist als sie.Dann hast Du noch die Unverschämtheit uns zu unterstellen,wir wären bereitwillig einem Halbschnäuzer hinterhergelaufen,wenns einen gegeben hätte.Mich wundert nur,dass Du mir nicht den Vorschlag machtest,ich soll die Seite von Altermedia besuchen,weil ich da unter Gleichgesinnten wäre.Diesen Vorschlag bekam ich vor längerer Zeit auf Global-Talk von einem windigen Hanswursten.Es ist also üblich,dass man als Nazi beschimpft wird,wenn man anderer Meinung ist.Viele von denen,denen Du unterstellst,sie könnten nicht über den Tellerrand gucken,bewiesen im 3.Reich mehr politischen Weitblick,als viele,die ihre akademische Ausbildung nicht vor politscher Blödheit schützte.Ihre Gemeinheiten,zu denen sie dank dieser Ausbildung fähig waren stellten sie auch unter Beweis. Weils nur ein halber Schnäuzer ist,ist wohl die andere Gesichtshäfte für Mao reserviert,einem Massenmörder,der einer der Idole der 68er war. Dass der Mytos,den die Alt-68er von sich verbreiten,auf fruchtbaren Boden fällt,zeigen die Reaktionen hier.Man tut so,als habe damals eine Neugründung der BRD stattgefunden.Die 68er sind nur ein Teil des gesellschaftlichen Wandels der damaligen Zeit und nicht die Ursache.Wichtige Reformen und Veränderungen finden zum Teil schon in den 50ern und anfang der 60er statt.Strafrechtsreform,die Wachstumsgestze.mittelfristige Finanzplanung.Bildungsreform. Dass die 68er der spiessigen Adenauer-Ära aufräumten,ist ein Märchen.Beatles,Elvis,Minirock,das freizügigere Verhältnis zwischen den Geschechtern war schon vor den 68ern da. Mit der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit hat man schon vorher begonnen.Z.B. 1958 Ulmer Einsatzgruppenprozess, 1965 Auschwitz-Prozess. Bücher derGeschichtswissenschaft von Autoren wie Bracher, Broszat und Hans Mommsen - waren damals erschienen. ![]()
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Master of Desaster
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@Glober. Das demonstrierende Pack, Nichtsnutze. Und du meinst ich sollte mir den Mund abwischen. Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus. Aber wer so wie du seine Infos damals nur aus der Bild bezogen hat und bei keiner Demo dabei war, sollte sich besser kein Urteil darüber erlauben von wem die Gewalt bei Demos ausging. Der Spruch mit dem "halben Schnäuzer " war leider trauriger Alltag für uns und sagt mir mehr als genug über den Zustand der damaligen Gesellschaft.
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#36 |
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Du stellst mich als Bild lesenden Trottel hin,ohne mich zu kennen,sonst würdest Du wissen,dass ich diese Zeitung prinzipiell nicht lese.In der Tat nahm ich an keiner Demo teil,auch die Anderen gleichen Alters nicht,da wir arbeiten mussten und auch kein Interesse hatten,die BRD zu verändern.Ungewollt trugen die 68er zur Festigung des Staates bei.Die Elterngeneration hatten die braune Zeit erlebt und wussten,dass sie in keinem neuen Faschismus lebten.Sie wussten,dass sie in einer Demokratie mit Mängeln lebten,in der man aber durchaus vorankommen konnte.Und wir Jungen fühlten uns auch frei.Wir konnten unsere Meinung frei äussern.Wir konnten frei entscheiden,ob wir Mitglied in einer der Pfadfinderorganisationen oder anderen Jugendverbänden werden wollten oder nicht.HJ und BdM gehörten der Vergangenheit an.Wer wollte,konnte den Wehrdienst verweigern.Wehr Interesse hatte,konnte Mitglied in einer der politischen Parteien werden. Ich habe das Gefühl,dass Du hier mit Deinen persönlichen Beleidigungen einen verbalen Krieg provozieren willst.Das kannst Du meinetwegen haben.Aber zieh Dich warm an.
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Forenbetreuer
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Man kann das ganze auch diskutieren, ohne irgendwelche Schimpfwörter in den Mund zu nehmen. Das gilt für alle Teilnehmer dieses Themas. Ansonsten mache ich von den Moderatiosnmöglichkeiten gebrauch.
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@Glober
"....Dutschke war ein gefährlicher politischer Spinner und Utopiest...." Auch wenn du das nur zitiert hast, passt die Aussage zu deiner Meinung. Gut, so ist das eben. Es steht jedem frei seine eigene Meinung zu besitzen. Wir könnten darüber weitere Stunden und Wochen diskutieren, an der Meinungslage würde sich nichts ändern. Ich halte Dutschke weiterhin für eine sehr interessante Persönlichkeit abseits jeglicher terroristischer oder wahnsinniger Gedankenspielchen. Er hat die Probleme seiner Zeit nahezu perfekt analyisiert und kritisiert. Über seine Schlussfolgerungen in Bezug auf Veränderungen am System kann man kontrovers diskutieren. Er wird wohl auch noch in 50 Jahren die Geister polarisieren. Letztendlich war sein Antrieb der Drang nach "Weltverbesserung", so wie ihn gerade im 19. u. 20 Jh. viele Männer und Frauen besaßen. Heute lassen sich solche herausragenden Persönlichkeiten nicht mehr vorfinden, nicht auf diesem Gebiet. Zumindest kenne ich keine Gesellschaftskritiker oder Politiker die ihre Meinung hochwertig vertreten und gleichzeitig Lösungen über neue Wege anbieten können. Das ist mir heute alles zu stromlinienförmig, Probleme werden kleindiskutiert oder unter den Teppich gekehrt...und dann diese vielen Populisten...wohin um alles in der Welt sind die Persönlichkeiten entflohen die mal so richtig auf den Putz hauen? Die Opposition in Deutschland ist doch mittlerweile ein Witz. Man kann schon fast sagen das ich mir wieder mehr radikale Personen samt Vorschläge wünsche, mit der Einschränkung auf humanistische Beweggründe. Radikalität muss zwangsläufig nichts mit Gewalt oder Diktatur zu tun haben, eher den Drang nach schnellen (positiven) Veränderungen. Leider besetzen die Nische der radikalen Personen Leute wie Voigt oder Wagenknecht (meiner Ansicht nach die einflussreichste Kommunistin in der BRD)...muss das sein? Das fördert höchstens den Einheitsbrei in der Mitte. Zurück zu Dutschke... Schade das niemand auf meinen Beitrag bezüglich seiner Spät-70iger Aktivität angegangen ist. Dutschke sollte man keinesfalls auf die 68iger Bewegung reduzieren.
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Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln. Otto von Bismarck |
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Querschläger
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Aber keine Sorge, ich habe Dutschkes Leben nach dem Attentat nicht vergessen. Sein Wirken im RAF Umfeld hatte ich weiter oben bereits beschrieben. ![]() Schimpfen über "Faschismus" in der BRD und bewundern die Russen und Chinesen. Schimpfen auf Kriegsverbrechen der Amerikaner in Vietnam und schwärmen für den Vietcong, der seine Landsleute brutal unterdrückte. Lehnen diese Gesellschaft ab, lassen sich aber die eigene Bildung gerne von ihr bezahlen. ![]() ![]()
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston |
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Master of Desaster
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Querschläger
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Da kommt die gleiche Propaganda wie bei Leuten die heute auf Demos gehen. "Die Polizei hat dauernd provoziert." "Die waren viel zu brutal." "Die haben uns diskriminiert und die (hier wahlweise "Rechte", "Linke", "anderen Fans" oder beliebige Ausländergruppe einsetzen) beschützt." "Die haben ganz ohne Grund Leute verprügelt/verhaftet/schikaniert." usw.
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